Teilchen gleicher Masse im Laborsystem
Stellen Sie sich vor, Sie haben zwei Teilchen der gleichen Masse, die im Laborsystem zusammenstoßen (wo ein Teilchen zunächst ruht). Jetzt soll gezeigt werden, dass sich die beiden Teilchen nach der Streuung im Laborsystem unter einem rechten Winkel zueinander bewegen.
Wenn m1 =
m2 ist, folgt aus die Gleichung
tan(θ1) = tan(θ/2), somit gilt
θ1 = θ/2.
Aus folgt in diesem Fall:
Beachten Sie außerdem, dass dann tan(θ2) = cot(θ/2) bzw. tan(θ2) = tan(π/2 – θ/2) gilt.
Sie wissen, dass θ1 = θ/2 ist; aus tan(θ2) = tan(π/2 – θ/2) folgt:
Setzt man θ1 = θ/2 in diese Gleichung ein, ergibt sich Folgendes:
Somit addieren sich θ1 und θ2, die Winkel der Teilchen nach dem Stoß im Laborsystem, zu π/2. Das bedeutet θ1 und θ2 bilden einen rechten Winkel. Cool.
Wenn wie hier m1 = m2 gilt, vereinfachen sich die obigen Gleichungen folgendermaßen: