NEUE KULTUREN IN
AFRIKA
UND AMERIKA
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AFRIKA – BANTU-WANDERUNG Die Bantu-Sprachfamilie in Afrika hat ihren Ursprung wahrscheinlich im westafrikanischen Hochland (heute Kamerun, Nigeria) und dehnte sich schon im 2. Jahrtausend v. Chr. aus. In den Jahrhunderten um die Zeitenwende gab es eine zweite, schnellere Verbreitung fast über ganz Afrika südlich der Sahara. Die Bantu kannten die Eisengewinnung und -verarbeitung seit etwa 1000 v. Chr. Die Bantusprachen sind die heute verbreitetsten Sprachen, eine Art lingua franca des afrikanischen Kontinents, sofern man sich nicht der europäischen Kolonialsprachen bedient. Die bekannteste und mit Abstand bedeutendste Bantusprache ist Suaheli. Aber auch Shona (beide in Rhodesien), Zulu (südliches Afrika), Kikuyu (Kenia), Xhosa, Ganda, Ruanda und Rundi sind Bantusprachen und tauchen in manchen Ländernamen auf.
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AMERIKA – ANAZASI Seit den Jahren oder Jahrzehnten der christlichen Zeitenwende setzt man den Beginn der Anazasi-Kulturtraditionen an. Es waren auf dem nordamerikanischen Kontinent die ersten bekannten sesshaften Kulturen an der heute zu Kalifornien hin gelegenen Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko (die US-Bundesstaaten Arizona, Utah, Colorado, Neu-Mexiko). Die Anazasi-»Indianer« bildeten die Grundlage für die Pueblo-Kulturen seit 750.