Kapitel 11

Charly hatte aufgehört zu schreien, als die Tür zu ihrem Versteck aufflog, einer der Männer sie am Arm ergriff und brutal nach draußen zerrte.

„Die Dame hat also gelauscht!“ verkündete er höhnisch und zog sie rücksichtslos am Arm hinter sich her. „Auch nicht die feine englische Art.“

Sie blickte in die harten Augen des Mannes, der ihr als Man-fred Kraitmair vorgestellt worden war, sah die Verachtung darin, aber auch den Triumph, die Befriedigung, daß er endlich mit ihr umspringen konnte, wie er wollte. Sie hatte gemerkt, wie unsicher er bei der Bewältigung der feinen Tischsitten gewesen war, und er hatte bemerkt, daß sie es bemerkt hatte. Nun konnte er ihr zeigen, daß es Dinge gab, die er besser konnte als dieses unspektakuläre, langweilige Mädchen, das sie belauscht hatte.

Charly war erstaunt, wie klar ihr seine Gedanken waren, doch sie hatte keine Zweifel. Er war leicht zu lesen.

Hilferufe und Proteste waren zu hören. Zwei ihrer Gäste expedierten ihre Bediensteten zur Speisekammer und schlossen sie dort ein, und Kraitmair zog sie den Korridor entlang zur Treppe, die zu den Schlafräumen führte, wahrscheinlich, um auch sie einzusperren.

Doch so leicht war sie nicht zu handhaben. Sie lehnte sich zurück und ließ ihr eigenes Gewicht die Arbeit tun. Er hielt an, drehte sich zu ihr um, und sie trat ihm mit aller Kraft gegen das rechte Schienbein. Er schrie auf, verlagerte das Gewicht, und sie trat ihm auch gegen das linke. Er schwang seine Linke und hätte sie ins Gesicht getroffen, doch jemand ergriff seinen Arm und zog ihn zur Seite.

Meyer. Der Blonde. Einer der wenigen, die sich beim Dinner zu benehmen gewußt hatten, der sie angelächelt hatte und mit ihr gesprochen hatte, ohne sich von der ungemütlichen Situation beeinträchtigen zu lassen.

„Schluß!“ befahl er, und seine hellblauen Augen gingen ungehalten zwischen ihr und ihrem Angreifer hin und her. „Fräulein von Sandling. Hören Sie auf, sich zu wehren. Sie werden sich nur wehtun. Wir wollen Ihnen nichts tun.“

Dann stöhnte auch er, als sie ihm gegen das Schienbein trat. Sie fühlte, wie seine Hände beim Versuch, sie zu ergreifen, von ihrem Seidenkleid abrutschten, stieß ihn mit der Schulter aus dem Weg und rannte von ihm fort, zurück ins Speisezimmer.

Sie stieß einen weiteren Mann mit dem Ellenbogen zur Seite, und ihr Schwung ließ ihn rückwärts in einen Ohrensessel fallen. Dann kniete sie sich neben das blutende Geschöpf auf dem Boden. Jemand hatte den Feyon in die Mitte des Raumes gezogen. Sein Blut hatte eine breite Spur auf dem Parkett hinterlassen. Seine Augen waren geschlossen, er war totenbleich, und immer noch rann Blut aus seinen Wunden, sickerte in seine Kleidung, troff auf den Boden.

Sie kniete in einer Blutlache. Sie nahm sein Handgelenk, fand keinen Puls. Dann öffneten sich seine Augen, nur einen Spalt breit. Ein schwarzer Blick versuchte sie zu erfassen, zu begreifen und wurde dann düster.

Sie sah hoch, geradewegs in Leopolds kalte, grünliche Augen. Es stand über ihr, sah zu ihr herab mit einem halb amüsierten, halb sauren Gesichtsausdruck. Ihre Anwesenheit hatte er nicht eingeplant.

Er hatte ihn ohne Warnung einfach niedergeschossen. Er hatte sie und ihren Onkel angelogen. Sie sah sich um. Traugott war nirgends zu sehen.

„Du hast ihn ermordet“, sagte sie und wunderte sich, daß sie so ruhig darüber sprechen konnte. „Was bist du doch für ein Feigling! Du hast ihn einfach ermordet. Ich hoffe, sie hängen dich dafür.“

Seine Augen blitzten ärgerlich, dann änderte sich sein Ausdruck wieder. Er begann zu lachen.

„Bitte nimm dich zusammen. Du machst dich hier zur Törin vor allen Leuten – das kann ich nicht zulassen. Ermorden kann man nur Menschen. Sí erlegt man, genau wie Tiere. Auch gibt es kein Gesetz dagegen, und – nur um hysterischen Anfällen deinerseits vorzubeugen – dieses Exemplar ist keineswegs tot. Es ist nur handlungsunfähig. Wir brauchen es lebend und wehrlos. Sí sind schwerer umzubringen als Küchenschaben, und in einem direkten Kampf sind sie kaum zu besiegen.“

Ihre Hände waren besudelt mit dem Blut des dunklen Mannes, als sie versuchte, seine Weste und sein Hemd zu öffnen, um nach seinen Wunden zu sehen. „Wirklich, Charlotte“, fuhr Leopold spöttisch fort. „Du benimmst dich unglaublich. Hör sofort auf, diesen Mann zu entkleiden. Ich muß sagen, ich hätte von der Frau, die meine Eltern für eine passende Partie für mich halten, ein wenig mehr Zucht und Anstand erwartet.“ Er nickte knapp, und jemand ergriff sie von hinten und zog sie von dem leblosen Körper fort.

Charlys Hände bebten.

„Leopold“, fauchte sie, wobei sie vergeblich versuchte, sich aus der Umklammerung zu lösen. „Dich würde ich nicht heiraten, und wenn du der letzte Mann auf Erden wärst. Die Arterhaltung mit jemandem zu sichern, der weder Charakter noch Moral besitzt, erscheint mir ein zu großes Opfer, als daß die Welt – und schon gar nicht ich – es verdient hätte. Wenn ich heirate, möchte ich, daß mein Mann mutig ist und nicht feige, ehrlich und nicht verlogen, vertrauenswürdig und nicht ein Betrüger, und vor allem möchte ich auf keinen Fall mein Leben mit einem blutrünstigen Metzger teilen.“

Sie sah den Schlag nicht kommen. Sie schrie auf. Der Aufprall nahm ihr die Sicht und erschütterte ihre Sinne. Sie brauchte einen Moment, um zu begreifen, daß nicht Leopold sie geschlagen hatte, sondern Kraitmair.

„Passen Sie auf, was Sie sagen“, herrschte er sie an. „Entschuldigen Sie sich bei Herrn von Waydt. Was er tut, tut er ...“

„Das reicht!“ unterbrach ihn ihr Beinahe-Bräutigam scharf. „Charlotte, du gehst auf dein Zimmer und bleibst da. Wir werden bald aufbrechen, und das da nehmen wir mit. Du wirst vergessen, was du heute gesehen hast. Für deinen ach so vaterlandsliebenden Onkel wirst du den Mund halten über das, was du nicht hättest sehen sollen.“ Er lächelte dünn. „Ich muß schon sagen – was für ein furchtbares Betragen, bei einer Herrenrunde zu lauschen. Ein Glück, daß wir nichts Unmoralisches erörtert haben.“

„Ach, du findest Mord moralisch?“ fragte sie zurück und trat ganz plötzlich nach hinten aus. Sie traf und wurde mit einem Schmerzenslaut belohnt. Der Griff um ihre Arme lockerte sich. Sie nutzte den Moment, um mit den Ellenbogen nach hinten zu stechen. Wieder ein ärgerlicher Laut, dann war sie frei.

Sie floh nicht. Es gab keinen Ort, wohin sie hätte laufen können. Sie kauerte sich nur wieder neben den Sí und kämpfte mit den Tränen.

„Du sagst, du brauchst ihn lebend. Dann laß mich wenigstens seine Wunden versorgen. Das ist grausam.“

„Du weißt doch gar nicht, worum es geht. Aber das hast du nie gewußt, nicht wahr? Sie mußten deinen verdammten Baumbuhlen verbrennen, um dich von seiner Macht zu befreien. Sie scheinen ihn freilich zu spät verbrannt zu haben. Wenn sie mich nicht gehabt hätten, hätten sie gar nichts von ihm gewußt.“

Es war kein Spott in seiner Stimme. Vielmehr klang er stolz. Ihre Sinne schwammen, als sie begriff, was er da sagte. Sie war sprachlos. Der Laut, der aus ihrer Kehle drang, war kein Wort, kein Schluchzen, nur purer Schmerz.

Es gab nichts zu sagen. Die Haare standen ihr bei der Erinnerung an Sevyos letzten Schrei zu Berge. Sie rang nach Luft, senkte den Blick auf die blutende Kreatur, die vor ihr lag. Sie atmete ein, aus und wieder ein, dann sprang sie mit einem Satz hoch und schlug mit beiden Fäusten nach dem Mörder, schrie in sein überlegen lächelndes Gesicht.

Sie erreichte ihn nicht. Kraitmair war schon da, hob die Fäuste, und sie bereitete sich auf den Schmerz vor, der sie treffen würde.

Doch er kam nicht. Leopold hielt ihn zurück.

„Lassen Sie das. Wir sind nicht hier, um Frauen zu schlagen. Bringen Sie sie auf ihr Zimmer und sperren Sie sie ein, aber denken Sie daran, wer sie ist. Ich will keine Klagen hören.“

Der derbe Mann mit den kalten, braunen Augen ergriff sie rüde am Arm und zog sie zur Tür. Sie fuhr ihm mit den Fingernägeln der anderen Hand ins Gesicht, doch er fing ihr Handgelenk und verdrehte es, bis sie aufschrie.

Meyer mischte sich wieder ein.

„Von Waydt! Das geht zu weit! Wir sind gekommen, um einen Feyon zu fangen und nicht, um Damen zu verletzen. Machen Sie dem ein Ende!“

Charly sah, wie Leopold sich dem blonden Mann zuwandte.

„Wollen Sie mich herumkommandieren? Darf ich Sie daran erinnern, daß Sie kein Offizier mehr sind – weil man Sie mit einem Tritt in den Allerwertesten nach draußen befördert hat!“

„Ich mag kein Offizier mehr sein, aber ich bin noch immer ein Kavalier, und ich sehe nicht, wie dieser Umgang mit der Dame das ... zarte Bündnis, das wie Sie sagen zwischen Ihnen und Fräulein von Sandling einmal vorgesehen war, fördern soll.“

Leopold schnaubte verächtlich.

„Von Ihnen brauche ich mir keine Befehle geben zu lassen!“ sagte er giftig.

„Ich von Ihnen auch nicht. Das wissen Sie sehr wohl. Ich bin keiner Ihrer Männer.“

Die beiden Herren starrten einander eisig an.

Charly verstand nicht, was vor sich ging. Schmerz und Verwirrung hielten sich in ihrem Empfinden die Waage. Der Mann, der sie festhielt, drehte ihr Handgelenk weiter, und sie jaulte auf.

Der Rotblonde stand sofort neben ihr.

„Lassen Sie sie los, oder ich sorge dafür!“ herrschte er Kraitmair mit erstaunlich ruhiger, befehlsgewohnter Stimme an. Sie verfehlte ihre Wirkung nicht.

Charly atmete tief aus und rieb sich das schmerzende Handgelenk.

Meyer bot ihr den Arm und sah sie streng an.

„Fräulein von Sandling, bitte gestatten Sie mir, Sie auf Ihr Zimmer zu geleiten. Es muß Ihnen klar sein, daß Sie einen Kampf gegen uns nicht gewinnen können. Sie werden nur verletzt werden, wenn Sie es versuchen. Bitte glauben Sie mir, wir wollen Ihnen nichts tun. Also kommen Sie jetzt mit und hören Sie auf, sich wie eine Wilde aufzuführen. Wir wollen versuchen, diese Angelegenheit mit Stil und Anstand zu beenden.“

Sie nahm den dargebotenen Arm nicht, ließ sich aber von ihm hinausführen. Sie überlegte, ihn im Flur wieder anzugreifen, doch dann verwarf sie den Gedanken. Er war stärker als sie, und obgleich er kultiviert wirkte, zweifelte sie keine Sekunde an seiner Entschlossenheit. Sie würde tatsächlich nur verletzt werden, und vielleicht würde sie ihre gesunden Knochen noch brauchen. Es mußte eine andere Lösung geben.

Sie stieg schweigend die Treppe hoch, war sich der Präsenz des Fremden neben ihr sehr bewußt. Sie nahm sich eisern zusammen, vergoß keine Tränen. Sie gönnte ihm die Genugtuung nicht, sie weinen zu sehen. Sie konzentrierte sich auf ihre Schritte, hatte plötzlich Angst zu stolpern und zu stürzen und noch ungelenker zu wirken als sonst. Noch mehr wie eine Wilde. Ihre Knie zitterten.

Sie hielt vor ihrem Zimmer an und wandte sich Meyer zu. Seine blauen Augen blickten aus gleicher Höhe in ihre braunen. Er war so groß wie sie, gut gebaut und wahrscheinlich stärker, als er aussah. Seine Bewegungen verrieten Sportlichkeit und zielgerichtete Kraft. Es war zwecklos, ihn zu bekämpfen.

„Ist das Ihr Zimmer?“ Als sie nickte, öffnete er die Tür und trat einen Schritt nach vorn. Damit zwang er sie indirekt, in ihr Zimmer zurückzuweichen, ohne daß er sie berührte. Sie hielt inne, als sie merkte, daß er ihr folgte.

„Herr Meyer, ich kann nicht glauben, daß Sie darauf bestehen, mir in mein Schlafzimmer zu folgen“, sagte sie so herablassend wie möglich und wurde mit einem unvermuteten Erröten des jungen Mannes belohnt.

„Fräulein von Sandling, bitte glauben Sie mir, daß ich Ihnen in keiner Weise zu nahe treten werde. Ich möchte nur den Schlüssel zu Ihrem Zimmer an mich nehmen. Ich gehe davon aus, daß er von innen steckt.“

„Das tut er, Herr Meyer, und da wird er auch bleiben, denn ich werde mich einschließen.“

„Das halte ich für eine zweckdienliche Maßnahme. Sie werden viel sicherer sein, wenn Sie eingeschlossen sind, und das werde ich übernehmen. Also händigen Sie mir den Schlüssel aus! Ich verspreche Ihnen, daß ich ihn Ihrem Onkel übergebe, wenn wir sie verlassen. Er kann Sie dann befreien.“

Sie starrte ihn verdrießlich an, als fordere sie ihn heraus, sie zum Einlenken zu zwingen. Er erwiderte ihren Blick gelassen.

„Bitte, all dies muß für Sie überhaupt nicht gefährlich sein. Zwingen Sie mich nicht, gegen Sie vorzugehen. Ich will Ihnen nicht wehtun.“

Sie rührte sich nicht. Dann senkte sie den Blick und gab nach. Sie trat in ihr Zimmer und wandte sich ab. Plötzlich merkte sie, wie sie zitterte. Tränen liefen ihr über die Wangen, und sie hoffte, er würde sie nicht sehen. Sie hörte, wie er den Schlüssel abzog.

„Herr Meyer“, sprach sie ihn noch einmal an, ohne sich umzudrehen. „Was werden Sie mit dem Feyon tun?“

Sie hörte, wie er zischend einatmete. Eine Weile lang antwortete er nicht.

„Darum sollten Sie sich keine Gedanken machen. Versuchen Sie, es zu vergessen. Es ist das Beste und Einzige, was Sie tun können. Es tut mir leid, daß sich das alles so abgespielt hat. Wir haben den Sí später erwartet. Von Waydt hatte Ihnen ein Schlafmittel in den Kaffee geben wollen. Dann hätten Sie nichts mitbekommen.“

„Er ist also nicht nur ein niederträchtiger Meuchelmörder, sondern auch ein Giftmischer.“

Der Mann antwortete nicht gleich.

„Er ist nichts von alldem. Er hat Graf Arpad nicht getötet, und er hat Sie auch nicht betäubt. Er hat uns erzählt, es habe einst Pläne für eine Heirat zwischen Ihnen beiden gegeben. Sie haben ihn auf beleidigende Weise abgewiesen. Vielleicht sollten Sie sich überlegen, sich zu entschuldigen. Die Verpflichtung, die er aufgrund Ihrer gemeinsamen Vergangenheit Ihnen gegenüber fühlt, schützt sie.“

Sie erschauderte.

„Ich werde niemals in meinem ganzen Leben diesen Mann ...“

„Das mag sein, wie es will, Fräulein von Sandling. Ihre Lebensentscheidungen gehen mich nichts an. Ich möchte Sie nur bitten, Ihren Kopf statt Ihrer Gefühle zu benutzen, damit er Sie durch eine möglicherweise gefährliche Situation bringt. Ich gehe davon aus, daß Sie zu planerischem Denken fähig sind. Sie haben gesagt, Sie spielen Schach. Also bitte überdenken Sie Ihre nächsten Züge mit mehr Sorgfalt.“

Ihr fiel auf, daß die Art, wie er ihr diesen Rat gab, ziemlich unverschämt war. Sie hätte ihn gerne dafür gestraft, sowohl mit Worten als auch mit den Fingernägeln, doch sie versagte es sich. Sie atmete tief ein.

„Was haben Sie mit meinem Onkel gemacht?“ fragte sie.

„Er ist auf seinem Zimmer eingeschlossen. Er hat sich der Übermacht mit weit mehr Vernunft gebeugt als Sie. Machen Sie sich keine Sorgen.“

„Wer sind Sie eigentlich, daß Sie glauben, Sie hätten das Recht, uns in unserem eigenen Haus anzugreifen und wegzusperren wie Verbrecher?“

In ihrer Wut hatte sie sich ihm nun doch zugewandt, ohne es zu wollen. Sie fühlte seinen Blick auf ihrem tränennassen Gesicht. Seine Miene war steinern. Er beantwortete ihre Frage nicht, sondern blickte sie nur an und sagte nach einer Weile: „Ich sehe, daß Sie Wasser auf dem Zimmer haben. Gut. Machen Sie sich eine Kompresse für Ihr Gesicht, ehe es weiter anschwillt. Ich fürchte, Sie werden ein blaues Auge bekommen, Fräulein von Sandling.“

Ihr wurde klar, daß sie jetzt noch häßlicher aussah als sonst. Sie wischte sich die Tränen mit dem Handrücken weg und rang um Fassung.

„Bitte lassen Sie mich jetzt allein“, sagte sie so ruhig wie möglich. Es klang nicht ängstlich. Vielleicht nicht wirklich entspannt und nicht so herablassend, wie sie das gerne gehabt hätte, doch zumindest nicht hysterisch.

„Selbstverständlich“, gab er zur Antwort, und sie sah, wie er sich höflich vor ihr verneigte und den Raum verließ. Sie konnte hören, wie sich der Schlüssel im Schloß drehte.

Sie war eine Gefangene in ihrem eigenen Haus.