26

 

Abby lächelte und bat ihn in ihre Wohnung. Während er das Essen auspackte und die verschiedensten Aromen die Küche erfüllten, gab sie die passenden Begeisterungslaute von sich. »Schweinefleisch süßsauer«, verkündete er. »Mandelhühnchen, und weil ich weiß, dass Sie gern Gemüse essen, Brokkoli mit Shiitake-Pilzen.«

»Hört sich toll an«, sagte sie und lächelte und lächelte. Die Situation gefiel ihr nicht. Ganz und gar nicht. Hickle war ein ausgesprochen ungeselliger Mensch, nicht jemand, der die Nähe anderer suchte. Er war viel zu unsicher, hatte viel zu viel Angst vor Frauen, vor Menschen im Allgemeinen, um die Initiative zu ergreifen. Es sei denn, er hatte ein zwingendes Motiv.

Vielleicht hatte er vor, sie in ihrer Wohnung zu überwältigen. Oder er hatte etwas ins Essen getan, in das Gemüsegericht, das er speziell für sie gekauft hatte. Gift, Betäubungsmittel …?

Eins war sicher, dies war kein zwangloses Zusammensein. Es war ein Zug in einem tödlichen Schachspiel und sie hatte das ungute Gefühl, dass sich die Partie dem Ende näherte.

»Es ist noch heiß«, sagte Hickle, als er die versiegelten Behälter anfasste. »Hoffentlich war es nicht zu dreist von mir, einfach was zu bestellen, ohne Sie zu fragen.«

»Ach, überhaupt nicht.«

»Ich dachte nur … na ja, es war so schön gestern Abend.«

»Fand ich auch.«

»Vielleicht sollte ich einfach öfter mal ausgehen.«

»Ich weiß nicht, ob Essen in meiner Wohnung als Ausgehen zählt.«

»Wenn es Ihnen nicht recht ist, können wir auch in meine Wohnung gehen.«

Sie überlegte, ob ihr dieses Angebot etwas nützen würde. Aber wenn er zuschlagen wollte, konnte er das in seiner Wohnung genauso gut wie hier. »Mi casa es su casa«, sagte sie. »Ich will nur eben lüften. Es ist ein bisschen stickig hier.«

Sie öffnete in beiden Zimmern die Fenster und vergewisserte sich, dass der Kleiderschrank geschlossen und ihre Überwachungsgeräte nicht zu sehen waren. Dann legte sie ihre Handtasche auf den Beistelltisch am Sofa. Sie trennte sich nur ungern von ihrer Waffe, aber es sähe seltsam aus, im Haus mit der Tasche rumzulaufen. Na ja, sie war ja nicht weit.

»Ich hole die Teller raus«, sie schob ihn zur Seite, um an den Schrank zu kommen, »und Sie stellen sie auf den Beistelltisch. Dann können wir loslegen.«

»Hört sich gut an.« Er wirkte gut gelaunt, fast überschwänglich, was sie beunruhigte, denn sie wusste, es war nur aufgesetzt.

Während sie im Küchenschrank stöberte, wurde ihr bewusst, dass sie nicht auf Gäste eingestellt war, jedenfalls nicht hier in ihrer vorübergehenden Bleibe. Es mangelte an allem: Servietten, Geschirr, Gläser, Besteck … Und außer Mineralwasser hatte sie nichts zu trinken da.

»Ich fürchte, es wird eher ein Picknick«, sagte sie. »Styroporteller, Plastikbecher, Plastikgabeln und Küchenkrepp als Platzdeckchen und Servietten. Falls Sie nicht bloß Wasser trinken möchten, müssen Sie sich was aus Ihrem eigenen Kühlschrank holen, tut mir leid.«

»Wasser ist okay.«

»Ich probiere auch was von dem Hühnchen und dem Schweinefleisch, wenn Sie nichts dagegen haben.« Sie häufte die Speisen auf die Teller. »Ich bin nämlich keine richtige Vegetarierin. Sie können auch gern was von dem Brokkoli abhaben.« Falls er etwas in das Gemüsegericht getan hatte, würde ihm sicher eine Ausrede einfallen.

»Ja, gern«, antwortete Hickle gelassen.

Dann war das Essen wohl in Ordnung. Sie setzte sich neben ihn aufs Sofa und balancierte den Picknickteller auf ihrem Schoß. Ein paar Minuten lang herrschte Schweigen. Eigentlich war Abby eine geschickte Mechanikerin, wenn es darum ging, eine ins Stocken geratene Unterhaltung wieder in Gang zu bringen. Sie wusste, wie man das Getriebe ölte und die Batterie auflud. Aber heute Abend war ihr Hirn wie gelähmt. Und sie wusste auch warum. Sie hatte die Situation nicht unter Kontrolle. Denn sie war nicht die Einzige, die ein heimliches Spiel trieb.

Sie aß nur die Fleischgerichte, bis Hickle etwas von dem Gemüse nahm. Sie konnte kein Zögern feststellen. Er kaute es und schluckte es herunter. Ihre Angst, vergiftet zu werden, legte sich. Trotzdem hatte sie keinen großen Appetit.

»Irgendwas im Fernsehen?«, fragte Hickle.

»Ich glaube nicht.«

»Sehen Sie viel fern?«

»Ein bisschen.«

»Und was?«

»Nichts Bestimmtes. Manchmal so eine Magazinsendung, wissen Sie? Dateline zum Beispiel.« Sie hatte die Sendung noch nie im Leben gesehen, aber sie schien fast jeden Abend zu laufen, also musste sie populär sein. »Und Sie? Haben Sie irgendwelche Lieblingssendungen?«

Er zögerte. »Ich schau mir gern die Lokalnachrichten an.«

Sie war sich fast sicher, dass er ihre Reaktion beobachtete, ließ sich aber nichts anmerken und verzog nur leicht das Gesicht. »Die Nachrichten? Ist das nicht deprimierend?«

»Ich finde, man muss immer, äh … informiert sein. Ich meine, über das, was um einen herum passiert.«

Ja, dachte sie, du bist ja auch der typische engagierte Bürger. »Aber es gibt so viel Verbrechen.«

»So ist das Leben nun mal. Verbrechen gehört dazu. Wo wären wir denn, wenn niemand die Regeln brechen würde?«

»Im Paradies?«

»Mag sein, aber das wäre doch kein richtiges Leben. Verstehen Sie, was ich meine?«

Sie spießte mit ihrer Plastikgabel ein Brokkoliröschen auf. »Erklären Sie’s mir.«

»Okay, also … Adam und Eva haben doch gar nicht richtig gelebt, sie haben nur existiert und waren zufrieden damit. Sie hatten keine Wünsche. Sie haben nie versucht … ihre Bestimmung zu finden.«

»Glauben Sie an so was?«

»Ja.«

»Und was ist Ihrer Meinung nach Bestimmung?«

»Bestimmung …« Hickle atmete hörbar ein, langsam und nachdenklich. »Bestimmung ist das, was Dante und Beatrice erlebt haben. Kennen Sie die Geschichte?«

»Nicht so richtig.«

»Dante war ein großer Dichter, der schon mit neun Jahren seine Bestimmung fand. Denn da sah er dieses Mädchen, nur von Weitem. Sie war in seinem Alter und hieß Beatrice. Er verliebte sich in sie und verschrieb ihr sein Leben. Jahre später – er war über vierzig und Beatrice war gestorben –, da schrieb er ihr zu Ehren ein episches Gedicht. In seiner Kunst lebt sie weiter. Ich glaube, sie war seine Bestimmung. Auch wenn sie nie eine Liebesbeziehung miteinander hatten. Sie waren noch nicht mal befreundet. Trotzdem war sie für ihn bestimmt und schließlich gehörte sie ihm auch, nicht im Leben, aber im Tod.«

»Verstehe«, sagte Abby leise.

Er hatte wohl den Zweifel in ihrer Stimme bemerkt. »Sie sind wohl nicht meiner Meinung, was? Glauben nicht, dass es Bestimmung war.«

»Ich glaube …« Abby wägte ab, ob sie eine ehrliche Antwort riskieren konnte und sah ihm direkt in die Augen. »Ich glaube, es klingt nach einer Art Wahn, Raymond.«

Er wurde ganz steif, zwang sich aber zu lächeln. »Eine Art Wahn, der alle Regeln bricht«, sagte er ruhig. »Also sind wir wieder da, wo wir angefangen haben.«

»Verbrechen, meinen Sie?« Abby wandte den Blick ab. Ihn herausfordernd anzusehen konnte gefährlich werden. »Aber auf ein Verbrechen folgt meistens auch die Strafe.«

»Manche Leute haben keine Angst vor Strafe.«

»Sollten sie aber.«

Er schwieg und wirkte nachdenklich.

Sie zwang sich, noch ein paar Bissen zu essen. Das Thema Strafe anzusprechen war riskant. Sie hatte keine Ahnung, wie er reagieren würde. Vielleicht würde er gewalttätig, vielleicht auch nur schmollen und sich verschließen.

»Sind Sie wirklich aus Riverside hergekommen?« Sie hatte gedacht, sie wäre auf alles vorbereitet, aber mit dieser Frage hatte sie nicht gerechnet.

»Natürlich«, antwortete sie ganz ruhig.

»Und Sie hatten auch einen Verlobten, der sie betrogen hat?«

»Ja.« Sie mochte es nicht, verhört zu werden. Sie drehte den Spieß um. »Warum fragen Sie?«

»Manchmal habe ich bei Ihnen das Gefühl, dass nicht alles so ist, wie es scheint.«

Nicht gut. Wie sollte sie reagieren? Lächeln. »Was meinen Sie damit?«

Er lächelte auch, aber es war ein kaltes Lächeln.

»Als wären Sie nur eine Erscheinung, eine Illusion. Oder vielleicht, wie ich schon sagte, eine Schauspielerin.«

»Ich bin ganz einfach ein Mädchen, das versucht, über eine kaputte Beziehung hinwegzukommen. So wie ich gesagt habe.«

»Nichts ist so einfach.« Er musterte sie ganz unverhohlen und kümmerte sich nicht mehr um sein Essen. Sie wusste, er wollte noch etwas sagen, und wartete. »Wissen Sie, wie es ist«, fragte er schließlich, »wenn man an etwas glauben möchte … oder an jemanden … aber Zweifel hat?«

Sie sah so etwas wie Verzweiflung in seinen Augen und verspürte fast Mitleid mit ihm. »Ich weiß, wie das ist. Aber manchmal muss man einfach glauben.«

»Warum?«

»Weil Beziehungen auf Vertrauen basieren.« Sie musste an Travis denken. Travis mit seinem Stapel CDs.

Hickle rückte auf dem Sofa ein bisschen näher. Sie konnte spüren, wie er zitterte, aber sie wusste nicht, ob es ein Zeichen der Angst oder der Wut war. »Sie haben Ihrem Verlobten vertraut«, sagte er, »und er hat Sie belogen.«

»Nicht alle Menschen lügen.«

»Ich glaube, doch.«

Er beugte sich zu ihr herüber und sie spürte die Hitze, die er ausstrahlte. Sein Puls musste rasen. Vielleicht würde er sich jeden Moment auf sie stürzen. In nervöser Erwartung wollte sich ihr Körper versteifen, aber das hätte er gespürt.

»Ich glaube«, sagte Hickle langsam und seine Stimme war nur noch ein Flüstern, »alle lügen, ständig. Wir alle machen uns andauernd gegenseitig etwas vor. Wir verstecken uns.«

»Sie auch?«

»Ja.«

»Und ich?«

»Ich glaube, ja, Abby.«

»Also trauen Sie mir nicht«, sagte sie ohne Vorwurf.

»Ich würde Ihnen gern trauen, ehrlich.«

»Aber sie tun’s nicht.«

»Sollte ich?«

»Natürlich sollten Sie. Ich will doch nur Ihre Freundin sein.«

»Und was sind Sie außerdem?«

»Nichts außerdem.«

Sein Blick wurde immer intensiver. »Wer sind Sie wirklich?«, flüsterte er.

Ihre Tasche lag auf dem Beistelltisch, aber um sie zu erreichen, hätte sie aufspringen müssen, und Hickle war so dicht neben ihr, dass sie nicht wusste, ob es ihr gelingen würde. »Ich bin Ihre Freundin, Raymond.« Sie wusste, er glaube ihr nicht. »Einfach nur eine Freundin.« Falls er irgendeine Waffe bei sich trug, war sie tot.

»Meine Freundin.«

»Ja.«

»Das hoffe ich auch«, sagte er, rückte noch näher, beugte sich zu ihr hinüber und küsste sie.

Es war nur ein ganz zarter Kuss, eine sanfte Berührung ihrer Lippen, und offensichtlich ungeplant, ganz impulsiv. Sie wehrte ihn nicht ab, erwiderte den Kuss jedoch auch nicht. Hickle war es, der plötzlich so heftig zurückzuckte, dass ihm der Teller vom Schoß rutschte.

»‘tschuldigung«, murmelte er. »Ich hätte nicht … Ich wollte nicht …«

Abby wusste nicht, ob sie erleichtert oder verlegen sein sollte, aber sie war sich jetzt sicher, dass keine akute Bedrohung von ihm ausging. »Schon okay, Raymond«, sagte sie beruhigend. »Es ist nicht schlimm, wirklich.«

Er wandte den Blick ab und wurde scharlachrot im Gesicht. Und dann sah er die Flecken, die sein Essen auf dem Sofa hinterlassen hatte.

»Oh-oh«, sagte Abby, die seinem Blick folgte. »Das muss aber feucht abgewischt werden.«

»Ich mach das schon.«

»Wir machen es zusammen. Warte.« Sie ging in die Küche und feuchtete etwas Küchenkrepp an. Als sie zurück ins Wohnzimmer kam, stand Hickle neben dem Beistelltisch und trat nervös von einem Fuß auf den anderen wie ein kleiner Junge, der mal musste. Was immer der Zweck seines Besuchs gewesen war, sie zu küssen war nicht Teil des Plans gewesen.

Er nahm die Papiertücher und rieb die Flecken aus. »‘tschuldigung«, sagte er wieder.

»Ist doch nicht schlimm. Das Sofa gehört mir ja nicht mal. Außerdem sind die Flecken raus, glaube ich.«

»Ja, sieht so aus.« Hickle legte die Küchentücher hin und ging zur Tür. »Ich sollte langsam los. Es ist schon spät.«

»Ist doch erst neun.« Plötzlich wollte sie nicht mehr, dass er ging. Durch seinen unbeholfenen Annäherungsversuch taten sich ganz neue Möglichkeiten auf.

»Ich bin ein bisschen müde.« Er legte die Hand auf den Türknauf.

Sie versuchte, Zeit zu schinden. »Es ist noch was übrig, das kannst du mitnehmen.«

»Behalte du’s. Dann hast du was für morgen zum Mittagessen.« Ungeschickt öffnete er die Tür und ging hinaus.

»Raymond, falls du irgendwann mal das Bedürfnis hast zu reden … egal, worüber … komm einfach vorbei, okay?«

Er sah sich nicht um. »Danke für das Angebot.«

Dann schloss er die Tür und sie war allein. Abby wünschte, er wäre nicht geflohen. Das wäre die Chance zu einem vertraulichen Gespräch gewesen, zu einem echten Durchbruch. Eine solche Gelegenheit kam vielleicht nie wieder.

 

Hickle stand lange regungslos im Flur und dachte nur an eines:

Er hatte sie geküsst. Sie auf den Mund geküsst.

Er hatte es gar nicht vorgehabt. Er hatte auch nicht all diese Fragen stellen wollen. Aber er hatte sich einfach nicht zurückhalten können. Es war, als wäre er von einem Energiestrom zwischen ihnen beiden mitgerissen worden. Willenlos, ohne Kontrolle.

Er schloss seine Tür auf und trat in die Wohnung. Dann lief er im Wohnzimmer hin und her. Nach einer Weile merkte er, dass er Hunger hatte. Vorher, mit Abby so dicht neben ihm auf der Couch, hatte er nur ein paar Bissen herunterbekommen. Er wärmte sich ein paar Bohnen auf, aß sie aus einer Schüssel und spülte sie mit Cola herunter. Essen wirkte beruhigend.

Er hatte sich zum Narren gemacht, aber sie fand es anscheinend gar nicht schlimm. Sie hatte ihn so lieb angelächelt und gesagt, sie sei für ihn da, falls er reden wolle. Sie hatte gesagt, sie sei seine Freundin. Er wünschte, er könnte ihr glauben. Aber die E-Mail von gestern geisterte ihm noch im Kopf herum: Sie macht sich an Leute wie dich ran, um ihre Geheimnisse auszuschnüffeln und an andere weiterzugeben.

Er aß seine Bohnen auf, ging ins Schlafzimmer, setzte sich aufs Bett und ließ die Schultern hängen. Er wusste immer noch nicht, ob Abby seine Freundin war oder eine Verräterin. Aber er konnte es herausfinden. Ganz einfach. Auf Knopfdruck.

Hickle zog den Gegenstand aus seiner Hosentasche, den er aus Abbys Handtasche gestohlen hatte.

Da waren noch andere Dinge gewesen, Dinge, die er beim hastigen Wühlen nur flüchtig wahrgenommen hatte: ein kleiner Revolver – verdächtig, aber mehr nicht, viele Frauen in L. A. waren bewaffnet –, eine Brieftasche und darin ein Führerschein auf den Namen Abby Gallagher, mit einer Adresse in Riverside – aber das hatte nichts zu bedeuten, denn Papiere konnte man fälschen –, und zwei kleine Werkzeuge, deren Funktion er nicht kannte.

Schließlich hatte er gefunden, wonach er gesucht hatte. Er hatte ihn in seine Tasche gesteckt und die Handtasche gerade noch rechtzeitig wieder hingelegt, bevor Abby aus der Küche kam. Und nun hielt er diesen Gegenstand in der Hand.

Ein Diktafon und darin eine kleine Kassette, teilweise abgespult. Er spulte sie zurück.

Falls sie Geheimnisse hatte, würde er sie auf dieser Kassette finden. Ihre Gedanken, Dinge, an die sie sich später erinnern wollte. Er musste nur es sich nur anhören.

Die Kassette surrte leise.

Er war sich nicht sicher, ob er sie überhaupt abspielen wollte. Vielleicht wäre es besser, nichts zu erfahren. Wenn er Abbys Geschichte einfach akzeptieren und jeden Zweifel und Verdacht beiseiteschieben könnte, wäre er dann nicht glücklicher?

Er wog das Diktafon in seiner Hand, als würde er seine Alternativen abwägen.

Dann drückte er auf die Starttaste.

Aus dem kleinen Lautsprecher erklang Abbys Stimme, leise wie ein Flüstern. Hickle streckte sich auf dem Bett aus, das Diktafon ganz dicht am Ohr, und lauschte.