15 Dreh dich nicht um
Mila
»Das ist ja geil! Zeig deine Hände noch mal her.«
Brav folgte ich Lenas Forderung, selbst ganz verblüfft über meinen Nagellack, der im Schwarzlicht knallorange aufleuchtete.
»Die absolute Partyattraktion. Hast du gewusst, dass der Lack dermaßen schwarzlichtgeeignet ist?«
»Überhaupt nicht, ich hatte keine Ahnung.« Ungläubig ließ ich meine Hände auf- und abtanzen, wobei ich die Finger bewegte.
Ranuken staunte mit offenem Mund. Sam hatte ihn mir am frühen Abend mit der Nachricht vorbeigeschickt, dass er noch lebe, aber auf der Stelle tot umfiele, wenn er justamente keinen Schlaf bekäme. Kraft zu sammeln, kostete offenbar ganz schön viel Kraft. Der Ring hatte mir das zwar schon verraten, trotzdem hatte ich mir von Ranuken haarklein erzählen lassen, was in der Sternwarte seit meiner Verbannung gelaufen war.
»Dein Lover saß da mit diesem Schwert, von dem alle hellauf begeistert sind, obwohl der unfähige Asami die Klinge krumm geschmiedet hat. Ich meine: ein krummes Schwert? Auf solche irren Ideen kommen wirklich nur Japaner. Hör auf, mich zu stupsen, Mila. Ich erzähl ja schon weiter. Jedenfalls ist es Sam gelungen, die Luft um sich herum zum Kochen zu bringen, während Kastor vor lauter Stress keinen Pieps von sich gegeben hat, egal wie oft ich ihm eine Frage gestellt habe. Muss zugeben, dass Sams Veranstaltung mich nervös gemacht hat. So was habe ich noch nie zuvor erlebt. Alles um ihn herum fing an zu flimmern, wie wenn an heißen Sommertagen der Horizont verschwimmt. Und hinter diesen flirrenden Schichten sah er irgendwie anders aus … überirdisch … wie ein Lichtwandler, nur dass sein Körper ja unleugbar vorhanden ist. Ich mein, Sam war ja schon immer ziemlich beeindruckend mit seiner starken Aura und seiner Heldentour, aber dieses Flirren war für meinen Geschmack einfach zu viel. Einer wie Asami hätte vor Begeisterung bestimmt Pipi in den Augen gehabt. Ich mein: Was ist so verkehrt daran, bloß eine Schattenschwinge zu sein? Wir haben tolle Sachen drauf wie Rumfliegen, Pfortendurchschreiten und so. Müssen wir uns wirklich auch noch in waschechte Himmelswesen mit Schwertern in der Hand verwandeln? Jedenfalls klappt dieser Hokuspokus, den Sam veranstaltet, und darauf kommt es letztendlich an, denn mit Shirin kann das keinen Tag lang so weitergehen, sonst bekomme ich eine Depression. Ich sehne mich regelrecht danach, endlich wieder nach allen Regeln der Kunst von ihr zusammengefaltet zu werden, weil es unter der Würde einer Schattenschwinge ist, in der Nase zu popeln. Nun aber zur guten Nachricht: Nachdem Sam aus seiner Trance zurückgekehrt ist, hat er Shirin anschließend so weit fit gekriegt, dass sie sich ohne Schmerzen aufsetzen konnte. Sam war in einem derartigen Höhenflug, dass er sogar die Klinge ziehen wollte, aber Kastor hat ihn davon abgehalten. Für einen Moment sah es so aus, als wollte Sam seinen Willen durchsetzen, und im nächsten Moment ist er komplett erschöpft zusammengeklappt. Unser Retter der Schwachen und Notleidenden. Nun schläft er tiefer als ein Neugeborenes.«
Das war Sam: jederzeit bereit, bis an seine Grenzen und auch darüber hinauszugehen. Ich war stolz und verunsichert zugleich, wegen dem, was Ranuken über die Veränderung angedeutet hatte, die in Sam vorgegangen war, als er sich auf seine innere Kraftquelle einließ. Schließlich nahm ich etwas Ähnliches an ihm wahr – fast, als habe sein Kampf gegen Nikolai ihn vorangebracht, auch wenn seine fast erloschene Aura zunächst auf das Gegenteil hatte schließen lassen. Mir fiel der Ausspruch ein, dass man ein Feld erst roden musste, um es zu bestellen. Nur … womit würde Sam es bestellen, und wer würde er nach der Ernte sein?
Nachdem Ranuken mir Sams Nachricht überbracht hatte, hatte ich ihn mit Mühe überreden können, nicht sofort wieder in die Sternwarte an Shirins Lager zurückzukehren, sondern mir Gesellschaft zu leisten. Als Lena anrief und uns von der Party erzählte, hatte er sich umstimmen lassen. Allerdings erst, nachdem er Sam und Kastor per SMS übermittelt hatte, wo er hinwollte. Eins musste man dem wuseligen Kerl lassen: Als Freund war er absolut verlässlich.
»Beweg die Finger mal ganz flatterig, wie im Schnelldurchlauf«, forderte Ranuken mich auf. Für seine sensiblen Schattenschwingen-Sinne war dieses Schwarzlichtspektakel offenbar der Hit. Ich tat ihm den Gefallen, obwohl er bei der Verfolgung der orangefarbenen Zickzackspur zu schielen begann.
»Jetzt ist der ideale Zeitpunkt, um uns weiterzubewegen. Ansonsten hypnotisierst du unser Anhängsel aus der Sphäre noch mit deiner Fingerakrobatik.« Kurz entschlossen hielt Lena Ranuken die Augen zu.
Zu meiner großen Erleichterung hatte Lena auf Ranukens Anwesenheit ganz gelassen reagiert, obwohl sie ihn nun zum ersten Mal mit dem Wissen traf, dass er eine Schattenschwinge war. Sein spezieller Charme hatte sie von Anfang an gefangen genommen, und jetzt, da er in ihrem zerschlissenen Sex-Pistols-Shirt herumlief, war sie ihm endgültig verfallen. Und das nicht nur, weil sie seine Vorliebe für wilde Outfits teilte. Außergewöhnliche Klamotten waren auf dieser Party definitiv von Vorteil, denn die meisten Leute hier sahen echt schräg aus: Von ganzkörpertätowierten Slackern bis hin zu kunstvoll gewandeten Damen aus dem Mittelalter war alles vorhanden – die reinste Faschingsfeier. Da kam ich mir in meiner »Graues-Shirt-trifft-Mini-zu-Ringelstrümpfen«-Zusammenstellung glatt langweilig vor. Gut, dass ich mir auf Lenas Drängen noch ein rotes Tuch um den Kopf gebunden hatte! Wer konnte schon ahnen, dass eine solche Sause im kleinstädtischen St. Martin abging? Ich jedenfalls nicht.
»Wollen wir uns ernsthaft zur Tanzfläche durchdrängeln? Ich leide jetzt schon unter Reizüberflutung.«
Anstelle einer Antwort schob Lena mich durch den Eingangsbereich, was keine einfache Aufgabe war, so dicht gedrängt, wie die Leute herumstanden. Dabei war die Atmosphäre durch das Schwarzlicht ziemlich surreal. Allein schon die vielen schwärzlichen Zähne, die sich einem bei jedem Lächeln offenbarten! Ranuken, der sich bereits weit nach vorn gedrängelt hatte, drehte sich um und zeigte mir eine Kostprobe seiner Beißerchen.
Super. Genau wie Lena fühlte er sich wohl wie ein Fisch im Wasser. Im Gegensatz zu mir. Ich konnte mich immer noch nicht recht entscheiden, ob es eine gute Idee gewesen war, mich von Lena zu dieser Party überreden zu lassen. Eigentlich war mir die Abwechslung herzlich willkommen, nachdem ich den Nachmittag über auf heißen Kohlen verbracht hatte, unentwegt auf das Pochen des Bernsteinrings achtend, voller Sorge, es könnte plötzlich aussetzen oder gar aufhören. Nun schlief Sam, und wenn er schlief, konnte er zumindest keinen Unsinn in Form von Großtaten anstellen, beruhigte ich mich. Warum sollte ich in der Zwischenzeit also nicht Spaß mit meinen Freunden haben? Weil mich diese Veranstaltung irgendwie beunruhigte … und zwar nicht wegen der Leute mit den vielen Piercings im Gesicht oder dem süßlichen Dopegeruch, der penetrant in der Luft hing. Es war etwas anderes. Eine dunkle Ahnung.
Die Party fand in einer Lagerhalle statt, die sich noch im Rohbau befand, mit jeder Menge Beton, Stahl und Glas, und war alles andere als legal. Blieb nur zu hoffen, dass der Lärm die Ordnungshüter nicht auf den Plan rief … Doch die Chancen, dass kein Blaulicht auftauchen würde, standen ganz ordentlich, denn die Halle lag weit abseits vom Hafen.
Rufus hatte Lena von der Veranstaltung erzählt, vermutlich in der Hoffnung, dass sie mit ihm zusammen hingehen würde – was sicherlich auch der Fall gewesen wäre, wenn er die Finger von dem nicht mehr ganz so frischen Vitello Tonnato gelassen hätte. Seit wann vertraute er so überaus naiv dem Inhalt unseres Kühlschranks, in dem sich der eine oder andere Lebensmittelrest erfahrungsgemäß so weit entwickelte, dass er ein Eigenleben zu führen begann? Nun verbrachte Rufus den Abend auf der Toilette, während ich meine ersten Erfahrungen mit illegalen Partys sammelte.
Zweifelsohne war diese Aktion für St.-Martin-Maßstäbe eine ganz abgefahrene Sache, aber ob ich der richtige Typ dafür war, wagte ich zu bezweifeln. Bislang hatte ich ja noch nicht einmal einen anständigen Club besucht, sondern nur Schulfeten und eine außer Kontrolle geratene Geburtstagsfeier, auf der Lena gelernt hatte, dass man eine Flasche Wodka in der Bowle zwar nicht schmeckt, die Wirkung aber trotzdem eintritt, genau wie der Kater am nächsten Tag. Ich dankte meinem Schicksal seither dafür, dass ich Gummibärenbowle einfach eklig fand.
»Ich bin mir nicht sicher, ob das eine gute Idee ist mit dieser Party.« Ich musste kräftig an Lenas in Querstreifen geschnittenem Shirt zupfen, um ihre Aufmerksamkeit zu erregen. »Meinst du, irgendwer hat über Fluchtwege nachgedacht, für den Fall, dass ein Feuer ausbricht? Diese Blechbüchse hat nämlich kaum Ausgänge und es ist brechend voll.«
»Entspann dich, du Angsthase. Was soll denn brennen? Der Betonboden vielleicht?«
»Ich dachte eher an deine Haare.«
Die lila Strähnen in dem grünen Wischmopp, der mal Lenas Haarpracht gewesen war, sahen hochchemisch aus und hatten Rufus zu dem neuen Spitznamen Jokerline für seine Beinahe-Freundin inspiriert. Für Rufus’ Verhältnisse klang das fast schon zärtlich.
»Was ist mit Lenas Haaren? Die sind fantastiös!«, krakeelte Ranuken, der gerade zu uns zurückkehrte. Der wandelte durch die Menge, als stellten die unzähligen Leiber um uns herum null Widerstand dar. Auch für ihn war es seine erste Party, aber er verhielt sich wie ein Vollprofi. Da konnte man glatt neidisch werden.
»Ich habe ein ganz mieses Gefühl bei dieser Veranstaltung«, erklärte ich ohne viel Hoffnung, dass einer von beiden spontan vorschlug, den Abend gemütlich auf dem Sofa mit einer DVD und einem Stück Pizza auf der Hand ausklingen zu lassen. Warum hatte ich nicht auch etwas von dem grünstichigen Vitello Tonnato gegessen? Dann käme ich mir jetzt nicht so fehl am Platz vor.
Mittlerweile war die Musik derartig laut, dass Lena mich anstatt eines Kommentars nur fragend anschaute. Resigniert zuckte ich mit der Schulter. Dann deutete sie auf die Halle, die zur riesigen Tanzfläche umfunktioniert worden war. Der Nachthimmel schaute von oben durch die Glasscheiben, die in die Stahlträgerkonstruktion des Daches eingelassen waren. Lena ließ ihre Hüften kreisen, als würde ich ansonsten nicht kapieren, was sie wollte. Ranuken begann vor Aufregung sofort auf- und abzuspringen. Ergeben nickte ich und ließ mich von den beiden durch die Menge schieben.
»Wie heißt diese Krankheit noch einmal, bei der man sich vor Menschenmassen fürchtet? Ich habe sie jedenfalls spontan bekommen, da bin ich mir ziemlich sicher.«
Anstelle von Mitleidsbekundungen grölte Ranuken mir etwas ins Ohr, das verdächtig nach »Bumm-bumm-bumm« klang.
»Das ist unsere Nacht!«, schrie Lena mir so laut ins andere Ohr, dass mein Trommelfell fast platzte.
Ich gab endgültig auf. Die beiden wollten feiern? Bitteschön. Sollte sich doch wer anderes Sorgen darüber machen, dass diese Hütte sich in null Komma nix in eine Todesfalle verwandeln konnte, oder sich mit der Frage auseinandersetzen, ob man allein vom cannabisgeschwängerten Rauch breit wurde. Ich würde mich jetzt amüsieren, denn aus diesem Gedränge fand ich aus eigener Kraft eh nicht raus.
Probeweise zuckte ich zum Rhythmus, während Ranuken sich bereits in einen Rausch getanzt hatte. Jedenfalls sah es ziemlich danach aus, wie er mit halb geschlossenen Augen seinen Oberkörper verdrehte. Ich hob die Arme an, so weit es möglich war, ließ mich treiben … und stellte plötzlich fest, dass es tatsächlich funktionierte: Mein Körper ließ sich nur allzu bereitwillig darauf ein. Obwohl die typische Club-Musik nicht mein Ding war, riss sie mich mit, und der Bass vibrierte so stark, dass ich mich ganz automatisch bewegte. Der dröhnende Beat war der perfekte Soundtrack für diese Halle mit ihren hohen, nackten Wänden, die von rotierenden Flutscheinwerfern beleuchtet wurden und in deren Bauch die Feiernden sich in dem Bewusstsein treiben ließen, dass die Halle nur für diese eine Nacht ein Ballsaal war. Auch die Vorstellung, dass die Party in jeder Sekunde vorbei sein konnte, weil draußen die Polizeisirene ertönte, befeuerte die Stimmung.
Während Lenas Augen vor Begeisterung leuchteten, konnte ich das besorgte Raunen in meinem Hinterkopf nicht abschalten. Unentwegt wies es mich darauf hin, dass es verkehrt war, hier zu sein. Aber das »Warum« blieb es mir schuldig. Und das lag nicht an meiner Sorge um die allgemeine Sicherheit – es war etwas anderes, ein instinktives Gefühl für Gefahren, das sich bei mir in den letzten Monaten herausgebildet hatte.
Diese Party war verdammt gut. Zu gut.
Ich schaute mich um.
Überall waren junge Leute und doch niemand, den ich kannte. Es wurde getanzt, so ausgelassen, wie ich es mir niemals vorgestellt hätte. Nirgendwo stand jemand schüchtern mit einer Bierflasche in der Hand herum und nickte lediglich zum Beat. Das war unmöglich, man musste einfach tanzen und sich gehen lassen, die Musik forderte es von einem. Du bist hier, um dich hinzugeben, sagte jeder einzelne Takt. Hör auf den Rhythmus, beweg dich und vergiss alles andere. Nur darum geht es.
Irritiert hielt ich inne.
Wie lange tanzte ich eigentlich schon?
Mein Zeitgefühl pochte darauf, dass es höchsten ein paar Minuten gewesen waren, aber ich war vollkommen außer Atem und mein Shirt klebte verschwitzt am Rücken. Ich wollte Lena fragen, doch sie war verschwunden. Auch von Ranuken war keine Spur zu entdecken. Stattdessen waren da nur lauter Fremde, die mich dicht an dicht umkreisten.
Augenblicklich stand ich stocksteif, wie ein Wellenbrecher in der Brandung.
Ein Wellenbrecher, der einiges abbekam.
Jemand rammte mir seinen Ellbogen in den Rücken, und ein anderer trat mir richtig übel auf den Fuß. Ein junger Mann drängte gegen meine Seite und als ich ihn wegschob, kümmerte es ihn nicht. Vielmehr schien er es nicht einmal zu bemerken. Wie auch? Seine Augen waren geschlossen und auf seinem Gesicht glänzte ein Schweißfilm. Niemandem außer mir schien die Enge etwas auszumachen, dafür waren sie alle viel zu sehr Bestandteil dieser wogenden Masse, aus der ich wie eine Boje herausstach.
Die sind alle wie benommen, stellte ich fest. Das kann nicht bloß an der Musik liegen, unmöglich.
Plötzlich wollte ich nur noch Lena und Ranuken finden und die Halle verlassen. Irgendwie gelang es mir, mich auf die Zehenspitzen zu stellen, doch bevor ich auch nur einen Meter weit sehen konnte, rammte mich ein riesiger Kerl, und ich verlor das Gleichgewicht.
Mit einem Schrei, der in der ohrenbetäubend lauten Musik unterging, fiel ich auf die Knie, während der über mir frei gewordene Raum sofort von sich windenden Armen geschlossen wurde.
Jähe Angst überfiel mich. Ich bekam kaum noch ausreichend Luft, stattdessen gab es Tritte von stampfenden Füßen und jemand stieg auf die Hand, mit der ich mich abstützte, um nicht endgültig zu Boden zu gehen. Für einen grauenhaften Moment bestand die Welt nur aus Schmerz und Panik. Aus eigener Kraft kommst du nicht hoch, gestand ich mir ein und widerstand gerade noch dem Bedürfnis, mich zu einer Kugel zusammenzurollen und einfach alles geschehen zu lassen.
Dann hörten die Tritte unversehens auf. Über mir weiteten sich die tanzenden Leiber, rückten beiseite, gaben mir ausreichend Raum, damit ich mich erheben konnte.
Doch es ging nicht. Wie festgenagelt hockte ich auf dem Betongrund, am ganzen Leib zitternd.
Als mir jemand von hinten unter die Arme griff und mich hochzog, brachte ich nicht einmal ein »Danke« heraus, sondern war nur froh, gehalten zu werden. Die Leute tanzten ungerührt weiter, allerdings hielten sie Abstand zu mir, als befände ich mich hinter einer unsichtbaren Absperrung. Selbst die Musik prallte an ihr ab und war jetzt nicht mehr als ein fernes Hallen. Als wäre sie nicht länger für mich bestimmt.
Langsam drehte ich mich um in den Armen, die mich umfangen hielten. Ich musste den Kopf in den Nacken legen, um meinem Retter ins Gesicht zu sehen.
Und selbst als ich es tat, glaubte ich nicht, was ich sah.
»Du bist tot«, sagte ich.
»Ich war noch nie so lebendig wie in diesem Augenblick«, entgegnete Nikolai.