NEUNUNDZWANZIG
Bevor Skye die Leichenhalle verließ, sprach sie noch mit Andy Rucker, dem verzweifelten Ehemann der toten Barbara Rucker.
Sie wären seit zwölf Jahren glücklich verheiratet gewesen, erzählte er. Obwohl Barbara immer mit ihrem Gewicht gehadert und schon lange unbedingt Kinder gewollt hätte, hätte er immer das Gefühl gehabt, sie wäre doch ziemlich glücklich gewesen. Bis sie vierzig wurde und feststellte, nicht schwanger werden zu können.
Barbara hätte ihn gestern Nachmittag auf seinem Handy angerufen. Er wäre in einer Besprechung gewesen und hätte das Gespräch auf seine Mailbox weitergeleitet. Als er sie dann zurückrief, hätte sie geweint und ihm nicht den Grund nennen wollen. Er wäre beinahe nach Hause gefahren, doch hätte ihn etwas Dringendes im Büro aufgehalten.
Kurz nach fünf wäre Barbara schließlich in seinem Büro in Santa Maria aufgetaucht. Sie hätte ihn beschuldigt, eine Affäre zu haben. Als eine Kollegin dann, ohne anzuklopfen, in sein Büro trat, hätte sie die schwangere Büroangestellte neugierig angeschaut, die junge Frau hinausgescheucht und die Treppe hinuntergestoßen.
»Barbara ist einfach … ich weiß nicht, wie ich es sagen soll … ausgerastet. Ich dachte, es sei wegen des Babys. Martha war im siebten Monat schwanger, Barbara konnte keine Kinder kriegen …«
Danach wäre sie weggelaufen. Fünfzehn Minuten später krachte ihr Wagen gegen einen Telefonmast. Laut unfalltechnischer Untersuchung fuhr sie mehr als fünfundsiebzig Meilen und hatte keinen Versuch unternommen, zu bremsen.
Ein zweiter Selbstmord in zwei Tagen? Beide Frauen arbeiteten an der Highschool. Das ergab alles keinen Sinn, fand Skye – außer sie hörte auf Anthony. Und selbst er wusste nicht genau, was los war.
Andy Rucker aber war sich vollkommen sicher, dass seine Frau den ganzen Dienstagabend zu Hause gewesen war – weit weg von den dämonenbesessenen Klippen. Skye sah keinen Grund, ihm nicht zu glauben. Zwar hätte die Sekretärin sich durchaus für ein paar Stunden unbemerkt aus dem Haus schleichen können, doch bezweifelte Skye das.
Als sie nun in der Santa Louisa Highschool ankam, bestätigte der Direktor ihr die Aussagen von Andy Rucker: Barbara Rucker wäre eine liebenswerte, ein bisschen unsichere Frau gewesen, die ihren Mann geliebt hätte und ihm gestern durch ihre ungewöhnliche Emotionalität aufgefallen wäre.
Nach dem Gespräch mit dem Direktor bat Skye die Empfangsdame, Ari Blair zwischen zwei Unterrichtsstunden ins Büro zu rufen, ihr aber nicht zu sagen, dass die Polizei mit ihr sprechen wollte.
»Ari ist nicht zum Unterricht gekommen.«
»Haben ihre Eltern sie krankgemeldet?«
»Wir haben heute zweihundertsechzig Schüler, die in der ersten Stunde fehlen«, meinte die Empfangsdame. »Ich kann Ihnen nicht sagen, ob die Eltern schon angerufen haben; wir arbeiten uns noch immer durch die Anwesenheitslisten.«
»Ist das nicht ungewöhnlich? Die Zahl erscheint mir sehr hoch.«
»Es ist sehr ungewöhnlich. Normalerweise fehlen so um die zweiunddreißig Schüler am Tag, in der Grippezeit können es auch einmal doppelt so viele sein, aber mehr als zweihundert?« Sie schüttelte den Kopf. »Die meisten sind aus der elften und zwölften Klasse.«
»Ist das nicht eigenartig?«, fragte Skye. »Vielleicht ein Abistreich oder so was?« Es war Freitag. Möglicherweise waren ein paar Schüler in Richtung Süden nach Disneyland gefahren. Sie verwarf diesen Gedanken sofort. Das würde vielleicht ein Dutzend von ihnen machen, aber zweihundert? Sehr unwahrscheinlich.
Bevor die Empfangsdame ihr eine Antwort geben konnte, mischte eine Schülerin sich ein, die auf einem Stuhl an der Wand saß: »Ich habe Ari heute Morgen auf dem Parkplatz gesehen.«
»Was machte sie da?«, erkundigte Skye sich bei dem Mädchen.
»Nichts. Sie saß nur in ihrem Auto.«
Während der Pause befragte Skye noch mehr Schüler, und drei von ihnen berichteten, dass Ari bis um circa 8:45 Uhr auf dem Parkplatz in ihrem Wagen gesessen hätte. Dann hätte sie mit Jared Santos gesprochen und wäre mit ihm zusammen weggefahren. Skye erfuhr außerdem, dass Lily Ellis ebenfalls nicht in der Schule erschienen war.
Sie rief Deputy Hank Santos an. »Weißt du, wo Jared ist?«
»In der Schule. Ich habe ihn heute Morgen dort abgesetzt.«
»Da ist er nicht. Ein paar Schüler haben gesehen, wie er mit einer anderen Schülerin weggefahren ist.«
»Verdammt! Etwa mit dieser Ellis?«
»Nein, mit …« Sie hielt inne. »Lily Ellis ist auch nicht in der Schule.«
»Ich bin gleich da.« Er hängte ein, und Skye fluchte leise. Sie brauchte keinen bewaffneten Hank, der nachbohrte, um zu erfahren, was auf den Klippen passiert war. Er beäugte sie jetzt schon kritisch, und wenn sie seine Unterstützung für die Wahlen zum Sheriff verlor, würden sich ihm bestimmt einige andere Polizeibeamte anschließen.
Während die Empfangsdame die Kontaktdaten von Ari Blairs Eltern heraussuchte, nahm Skye einen Anruf von Deputy Baca entgegen, der an diesem Morgen einige Nachbarn von Ned Nichols befragt hatte.
»Sag mir, was du herausgefunden hast, aber nur das Wichtigste!« , bat sie ihn.
»Nichols war Hauswart von der Anlage hier, die insgesamt achtzehn Wohneinheiten umfasst. Alles sauber, aber ziemlich abgewohnt. Die Spurensicherung ist immer noch in seiner Wohnung, doch etwas Auffälliges wie Bilder seiner Kollegen, auf denen er sie als Zielscheibe markiert hat, gibt’s nicht. Uns ist ein Mieter begegnet, der gerade auf dem Weg zur Arbeit war; Nichols war ihm egal, er meinte aber, er wäre ein Paragrafenreiter gewesen und hätte stets darauf geachtet, dass ja keiner mehr als ein Haustier hielt oder politische Plaketten irgendwohin klebte.«
Skye unterbrach ihn. Diese ganzen Informationen brauchte sie jetzt nicht, abgesehen davon war nichts dabei, was ihr geholfen hätte herauszufinden, warum Nichols ein Muttermal hatte, das dem zweier anderer Toter entsprach. »Sonst noch etwas?«
»Wir werden weitere Befragungen durchführen. Das Mädchen nebenan arbeitet in der Highschool; ich dachte, du könntest vielleicht mit ihr reden, wenn du schon mal da bist.«
Skye wurde hellhörig. »Seine Nachbarin arbeitet an der Highschool?«
»Ja. Sie heißt Nicole Donovan. Ist Englischlehrerin, im Sommer erst hierhergezogen.«
»Ich werde mit ihr sprechen. Danke.«
Sie legte auf, fragte die Empfangsdame, in welchem Raum sie Donovan finden könnte, und erfuhr, dass sie in fünfzehn Minuten eine Freistunde hatte.
Skye trat aus dem Büro und entschloss sich, bis zum Ende der laufenden Unterrichtsstunde zu warten, um ihren Besuch beiläufig wirken zu lassen. Zwar deutete nichts darauf hin, dass Nicole Donovan etwas mit Abbys Tod zu tun hatte, doch stellte dies gleichzeitig einen jener eigenartigen Zufälle dar, bei denen all ihre Alarmglocken als Polizistin losschrillten. Nicole Donovan, Englischlehrerin, bildete die einzige offensichtliche Verbindung von Ned Nichols zur Highschool, abgesehen von der Tatsache, dass er vor fast zwanzig Jahren sein Abitur an dieser Schule gemacht hatte.
Donovan, Donovan … Skye zog ihr Notizbuch hervor. Sie hatte sich Abbys Stundenplan aufgeschrieben. Erste Stunde:
Englisch 4, N. Donovan, Raum 119
Noch eine Verbindung. Auf dem Weg zu Raum 119 klingelte ihr Handy. Am anderen Ende meldete sich Pastor Matthew Walker.
»Vielen Dank für Ihren Rückruf«, sagte Skye.
»Ich war überrascht, dass der Sheriff von Santa Louisa mich sprechen wollte. Ich habe in den Fernsehnachrichten gesehen, was gestern in Santa Louisa passiert ist – die Morde bei Rittenhouse. Ich bin fassungslos. Ich kenne die Familie.«
»Ich rufe Sie wegen Pastor Garrett Pennington an, Ihre Vertretung in der Kirche zum Guten Hirten.«
Stille. »Meine Vertretung? Darüber haben sie mich nicht informiert.«
»Wer sind ›sie‹? Ihr Arbeitgeber?«
»Die Kirche des Guten Hirten ist den Pfarrämtern der Kirche Lamm Gottes angegliedert. Meine Mutter wurde ganz plötzlich krank, und ich konnte nicht bleiben, als sie einen neuen Pastor suchten. Ich dachte, sie würden mich benachrichtigen, aber …« Er verstummte.
»An wen kann ich mich beim Pfarramt wenden? Ich muss einer Information nachgehen. Kennen Sie Garrett Pennington überhaupt?«
»Ich habe noch nie von ihm gehört. Aber die Kirche Lamm Gottes ist eine kleine Kirche; sie stellen häufig Geistliche ein, die nicht aus ihren Reihen kommen. In ländlichen Gebieten sind die Kirchengemeinden häufig sehr klein.«
Er gab Skye zwei Telefonnummern und eine Adresse in San Diego – die der Eheleute Vance und Trina Lamb – und versicherte ihr, dass deren Nachname tatsächlich »Lamb« lautete.
»Wann haben Sie Santa Louisa verlassen?«, fragte Skye.
»In der ersten Augustwoche. Meine Mutter brach zusammen und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Ich fuhr zu ihr hoch, und die Ärzte sagten mir, dass sie einen Gehirntumor hätte. Sie gaben ihr noch eine Woche bis einen Monat. Das war, dem Himmel sei Dank, vor sieben Monaten. Doch sie ist immer noch nicht über dem Berg.«
»Sie waren seither nicht mehr hier?«
»Ich kam noch einmal für ein paar Tage zurück, um meine Sachen zusammenzupacken, die letzte Predigt am neunten August zu halten und die Kirchengemeinde darüber zu unterrichten, was passiert war, und sie zu bitten, für meine Mutter zu beten. Dann habe ich die Kirche Lamm Gottes angerufen und sie über meine Beurlaubung in Kenntnis gesetzt. Sie meinten, sie würden sich um eine Vertretung kümmern. Hat er die Stelle vor Kurzem angetreten?«
»Nein, ich glaube, vor fünf oder sechs Monaten. Ich habe zwar meine Notizen gerade nicht vor mir, aber er kam wohl Ende des Sommers.«
»Das ist eigenartig. Ich habe erst vor zwei Wochen mit Vance gesprochen, und er hat mir nichts davon erzählt.«
Wirklich eigenartig, dachte Skye. Sie dankte dem Pastor und legte auf. Dann wählte sie eine der Nummern, die Walker ihr gegeben hatte.
Am anderen Ende meldete sich eine weibliche Stimme.
»Ich bin Sheriff Skye McPherson aus Santa Louisa, Kalifornien. Ich möchte gerne mit Vance oder Trina Lamb sprechen.«
»Das tun Sie, ich bin Trina Lamb. Wie kann ich Ihnen helfen?«
»Ich rufe wegen der Kirche des Guten Hirten hier in Santa Louisa an.«
»Ja?«
»Ich ziehe gerade Erkundigungen über Ihren Pfarrer, Garrett Pennington, ein.«
»Die Kirche des Guten Hirten hat keinen Pfarrer. Matthew Walker ist freigestellt, und wir haben die Stelle noch nicht besetzt.«
»Mrs. Lamb, Garrett Pennington gibt sich seit Ende August als Pfarrer der Kirche des Guten Hirten aus.«
»Wir kennen keinen Garrett Pennington.«
»Aber die Kirche des Guten Hirten ist Ihre Kirche?«
»Sozusagen. Wir sind nicht mit der Organisation größerer Kirchen betraut und verfügen über keine Vollmachten oder finanziellen Mittel. Wir stellen Material wie Gebetbücher und Rundbriefe zur Verfügung und kümmern uns um steuerliche Angelegenheiten, wofür wir als Gegenleistung einen gewissen Prozentsatz der Kollekte und der Spenden erhalten. Die Kirche als solches hat Matthew aufgebaut. Als er uns über seine Beurlaubung informierte, bat er uns, nach einer Vertretung zu suchen, aber wir haben keine passende gefunden. Wir haben dem Kirchenvorstand zwei Kandidaten geschickt, doch fand keiner der beiden ihre Zustimmung.«
»Dem Kirchenvorstand?«
»Ja, als Matthew ging, um sich um seine Mutter zu kümmern, meldeten sich drei Freiwillige aus seiner Gemeinde, bei denen die Kandidaten sich vorstellten. Wir schickten ihnen zwei, aber sie lehnten sie beide ab. Sie haben zwar Gottesdienste gehalten, aber ich denke, bis Matthew wieder zurückkehrt, werden sie wohl fort sein.«
»Wer gehört diesem Vorstand an?«
»Ich kenne nicht alle Mitglieder, aber meine Kontaktperson heißt Elizabeth Ellis. Kennen Sie sie?«
Lilys Mutter! Anthony hatte sie eine Hexe genannt. »Ich habe von ihr gehört.«
Lambs Stimme nahm einen empörten Ton an. »Ich bin bestürzt darüber, dass sich jemand als Mann Gottes ausgibt!«
Skye seufzte müde. Dabei wissen Sie noch nicht einmal die Hälfte.
Moira war erleichtert darüber, dass Anthony sie nicht gefragt hatte, warum sie zur Santa Louisa Highschool wollte, denn sie hätte ihn belügen müssen, und das wollte sie nicht. Er konnte zwar keine Gedanken lesen, doch besaß er einen scharfen Verstand, und obwohl sie eine hervorragende Lügnerin war – dank der vielen Jahre, in denen sie ihre Mutter hatte belügen müssen, um ihr eigenes Leben zu retten –, war sie nicht sicher, ob sie eine plausible Erklärung für ihn parat gehabt hätte.
Sie hinterließ eine Nachricht auf Jareds Mailbox; sie nahm an, er wäre in der Schule, weil er nicht abnahm. Sie ging über die stillen Gänge und hoffte, keine Fragen gestellt zu bekommen. Das Nette an Santa Louisa war seine Größe – ein kleines Städtchen mit entsprechender Kleinstadtmentalität. Keine Detektoren an den Türen, keine Schulpolizisten, niemand kümmerte sich darum, wer zwischen den Unterrichtsstunden über die Gänge lief.
Die Kehrseite der Medaille aber war, dass jeder jeden kannte, und Moira war nun einmal eine Fremde. Noch schlimmer war jedoch, dass sie nicht wusste, wie weit Fionas Netz reichte. So konnten Menschen, die sie zwar nicht kannte, durchaus sie kennen, weshalb sie immer auf der Hut vor Fionas menschlichen Spionen sein musste.
Moira durchstreifte die Gänge auf der Suche nach Anzeichen von Hexerei oder dem Geruch nach Schwefel, den Dämonen hinterließen. Bei den Spinden verlangsamte sie ihren Schritt und roch an den schmalen Lüftungsschlitzen, ob sie den Duft von Kräutern und Pflanzen wahrnehmen konnte – Indizien dafür, dass jemand Zauberei ausübte oder verflucht war. Sie wusste nicht, ob diejenigen die nächsten Opfer des Dämons sein würden oder vor dem, was sie heraufbeschworen hatten, sicher waren. Jeder Einzelne könnte sie möglicherweise zu Fiona führen.
Sie war an mehreren verdächtigen Spinden vorbeigegangen, doch einer stach hervor, als würde ein Neonschild mit der Aufschrift Hexe an ihm hängen.
Sie schaute sich um. Ihr Herz raste, als sie den Dietrich herausnahm und das Schloss in weniger als drei Sekunden, aber gefühlten drei Minuten geöffnet hatte.
Der intensive Geruch von frischer Myrrhe schlug ihr entgegen. Auf der Innenseite des Spinds befand sich ein Symbol, das Moira noch gut aus ihrer Jugend kannte: Es gehörte zu einem Zauberspruch für Beliebtheit. Um diese Tatsache noch einmal zu unterstreichen, hing an der Rückseite ein türkisfarbenes Amulett.
Sie blätterte kurz durch die Bücher. Der Spind gehörte Ari Blair, der Schulsprecherin. In einige Hefte hatte sie Tabellen gekritzelt, die sich mit Zauberei beschäftigten, in einem anderen befanden sich die ersten Seiten ihres eigenen Grimoire.
Dann stieß Moira auf ein Adressbuch.
Ihr ging ein Licht auf; sie steckte das Adressbuch in ihre Tasche, schloss den Spind und schritt zielstrebig davon, als würde sie zur Schule gehören.
Niemand hielt sie auf, keiner machte eine Bemerkung. Sie ging schnurstracks hinaus – dorthin, wo sie Jareds Pick-up geparkt hatte.
Oh, Mist!
Vor seinem Auto stand ein Streifenwagen, und Hank Santos, Jareds Vater, sah gerade in den Wagen seines Sohnes. Moira drehte sich um und lief in die entgegengesetzte Richtung. Sie wusste nicht, was los war, wollte aber auch keine Zeit verschwenden, um es herauszufinden – oder riskieren, im Gefängnis zu landen.
Dennoch, sie brauchte einen Wagen! Verflucht! Vielleicht würde er gleich wieder verschwinden, und sie müsste nur ein paar Minuten warten.
Sie fand ein verschwiegenes Plätzchen zwischen den Bäumen auf der anderen Seite des Hauptgebäudes der Schule, von wo aus sie Jareds Wagen sehen konnte, selbst aber vor Blicken geschützt war. In der Hoffnung, brauchbare Informationen über Fiona oder Garrett Pennington zu finden, blätterte sie durch das Adressbuch.