Dank
Ich habe vielen Personen zu danken, die auf die
eine oder andere Weise zum Entstehen dieses Buches beigetragen
haben. Das Wachsen des Themas »Päpste und Papsttum und ihre
Beziehung zum Islam« wäre ohne ihre Hilfe nicht möglich
gewesen.
Zuallererst danke ich dem jetzigen Papst,
Benedikt XVI. Joseph Ratzinger, der Professor, der Erzbischof in
München, der Kardinalpräfekt der Vatikanischen
Glaubenskongregation, hat seit vielen Jahren meine professionelle
und persönliche Beschäftigung mit der katholischen Kirche
menschlich und theologisch begleitet und beeinflusst, ohne dass er
mir je die Freiheit einer anderen Meinung missachtet oder gemindert
hätte. Unter anderem lehrte er mich in freundschaftlichen
Gesprächen und durch seine zahlreichen Schriften, nicht bei
Vorurteilen über Kirche und Papsttum stehen zu bleiben.
Von den vielen anderen, denen ich zu danken habe,
möchte ich stellvertretend eigens erwähnen:
- Kardinal Tarcisio Bertone, zuerst Sekretär der
Vatikanischen Glaubenskongregation, jetzt Staatssekretär des
Papstes;
- Kardinal Paul Josef Cordes, der als Bischof und
Erzbischof seinen Weg in der Römischen Kurie gegangen ist;
- Kardinal Walter Kasper, zuerst Bischof von
Rottenburg-Stuttgart, dann Sekretär und jetzt Präsident des
Vatikan-Rats »zur Förderung der Einheit der Christen«, der manche
theologische Dialoganregung gegeben hat;
- Kardinal Jean-Louis Tauran, der zuerst als
»Außenminister« des Vatikans, jetzt als »Dialog-Präsident« mir
vertrauensvoll manchen kirchenpolitischen Überblick vermittelt
hat;
- Bischof Dr. theol. Josef Clemens, lange Jahre
als unentbehrlicher treuer Helfer an der Seite von Kardinal
Ratzinger, nun in verantwortlicher Stellung im »Päpstlichen Rat für
die Laien«;
- Monsignor Khaled B. Akasheh vom Dialog-Rat, der
mich diskret auf viele richtige Spuren gesetzt hat;
- und schließlich Christian W. Troll S.J., dem
ich zuerst in Indien begegnet bin und der mich an seinen reichen
Erfahrungen teilhaben ließ.
Ich denke gern zurück an die persönliche
Erfahrung des Zweiten Vatikanischen Konzils, die sich in der
folgenden Zeit als immer fruchtbarer erwies. Die »Pontificia
Universitas Gregoriana« in Rom und ihre Professoren der
Gesellschaft Jesu legten mir nicht nur die philosophischen und
theologischen Fundamente, sondern förderten auch gerade in den
letzten Jahren die religionsphilosophischen und
religionsgeschichtlichen Forschungen, die schließlich im Bezug zum
Islam in dieses Buch eingegangen sind. Danken möchte der Autor
außerdem neben vielen Wissenschaftlern, Publizisten und Kollegen
besonders den verschiedenen Präfekten des Vatikanischen
Geheimarchivs für die Einsicht in wertvolle Dokumente.
Ein besonderer Dank gilt Roman Hocke von der
Autorenund Verlagsagentur (AVA), der das Projekt auch dieses Buches
für gut befunden, Johannes Jacob vom Verlag C. Bertelsmann, der das
Thema begrüßt und die Umwandlung des Manuskripts in ein Buch
befördert, und dem Lektor Eckard Schuster, der mich bei kleinen
Fehlern vor großen Blamagen bewahrt hat.