Kapitel 33
Urban II. - Der erste und der »letzte« Kreuzzug

Viel Ehre für George W. Bush

»Was für eine Ehre!«, sagte der amerikanische Präsident Bush gleich dreimal, als Papst Benedikt XVI. ihn am Freitag, dem 13. Juni 2008, im Staat der Vatikanstadt begrüßte und willkommen hieß. Bush hatte recht. Selten zuvor, eigentlich noch nie, ist ein Staatspräsident von einem Papst mit so viel freundlicher Aufmerksamkeit bedacht worden wie George W. Bush auf seiner Abschiedstournee in Europa.
Erwies man dem Präsidenten diese Ehre aus Erleichterung darüber, dass er nun bald nach acht unglücklichen Jahren aus dem Amt scheiden würde? Dass man nicht länger den Kriegsherrn und Kreuzzügler in Washington als Präsidenten von 67,5 Millionen amerikanischen Katholiken auch pfleglich behandeln müsste?
Schon Bush senior hatte (1990/91) gegen das Nein von Johannes Paul II. einen Krieg in muslimischen Landen angeführt; damals ließ sich der Vorwurf des westlichen »Kreuzzugs« wegen des Überfalls des irakischen Diktators Saddam Hussein auf Kuwait noch wegdrängen. Bei Bush junior war das päpstliche Nein noch deutlicher und heftiger. Johannes Paul II. und die Politiker im Vatikan waren überzeugt, dass ein Krieg nicht nur Tod und Leid über die Menschen im Irak bringen, sondern auch viel größere, lange Zeit unlösbare Probleme, auch religiöser Natur, schaffen würde. Nicht zuletzt fürchtete man um die Christen im Irak, zu Recht. So bedurfte es nach dem Beginn des Kriegs noch eindringlicherer Worte des Papstes und vielerlei Überredungskünste der vatikanischen Diplomaten, den Feldzug der Vereinigten Staaten von Amerika im Irak nicht als Konflikt zwischen Religionen gelten und vergelten zu lassen. Kein Kreuzzug! Bitte. Die amerikanische Militärintervention wurde im Vatikan nicht nur als Krieg verurteilt, sondern auch als sinnlos und kontraproduktiv eingeschätzt. Zu Recht. Nichtsdestotrotz wurde in der muslimischen Welt der Vorwurf des neuen - des letzten? - Kreuzzugs erhoben, wurden die historischen Traumata im kollektiven Gedächtnis des Islam bemüht.
Der Präsident George W. war im Vatikan wegen seines Eintretens für traditionelle Werte in den innenpolitischen Auseinandersetzungen angesehen, doch keineswegs im Übermaß. Die Religiosität des Präsidenten, seine vorgebliche Wiedergeburt aus christlichem Eifer weckte bei einem so Rationalen wie Kardinal Ratzinger/Papst Benedikt und den so nüchternen päpstlichen Diplomaten eher Zurückhaltung. Sich gar von religiösen Inspirationen in der Politik leiten zu lassen, wie Bush und seine führenden Mitarbeiter zuweilen vorgaben, rief Misstrauen hervor. Eine Kabinettssitzung im Weißen Haus mit einem Gebet zu eröffnen war riskant, zweischneidig, weil das Ergebnis der politischen Entscheidung den schönen religiösen Schein diskreditieren konnte. Das Religiöse wollte man gern selbst in der Hand behalten, war die Meinung im Apostolischen Palast. Wegen seiner Politik und religiösen Überzeugung verdiente George W. Bush nicht wirklich eine Sonderbehandlung, meinten die meisten im Vatikan.

Hysterische Angst

Der Präsident der USA erzwang die Bevorzugung fast. Einerseits wollte Benedikt, ob es gefiel oder nicht, die besondere Aufmerksamkeit erwidern, die ihm Bush junior Mitte April bei der Papstvisite in Washington vorbehalten hatte: Begrüßung am Flughafen und eine Feier im Weißen Haus zu Joseph Ratzingers 81. Geburtstag am 16. April. Vielleicht wünschte Benedikt, als junger deutscher Flakhelfer am Ende des Zweiten Weltkriegs in befreiender amerikanischer Gefangenschaft, auch noch Bush senior mitzuehren, weil dieser für die deutsche Wiedervereinigung 1989/90 das entscheidende Placet gegeben hatte. Vor allem wollten die Monsignori jedoch verhindern, dass amerikanische Sicherheitskräfte mit ewiger hysterischer Angst wegen eines möglichen Anschlags die Herrschaft über den Apostolischen Palast an sich rissen, und eine hitzige Diskussion über notwendige Sicherheitsmaßnahmen wie bei früheren Besuchen vermeiden.
So war man auf einen besonderen Ausweg verfallen. Doch das hätte schiefgehen können.
Der Papst empfing den Präsidenten nicht wie gewöhnlich in seiner Bibliothek, sondern wartete auf ihn draußen am Fuße des Johannesturms in der Westecke des kleinsten Staates der Welt, hoch über den Vatikanischen Gärten und der Ewigen Stadt. Johannes XXIII. liebte diesen Platz und hatte den ungewöhnlichen runden Renaissancewehrturm restaurieren lassen. Da durften die amerikanischen Agenten kontrollieren.
Papst und Präsident redeten etwa eine halbe Stunde lang über - worüber sonst? - das Schicksal der Welt, das letztlich nach beider Überzeugung in Gottes Hand liegt. Auch wenn der Präsident da eigensinnige Episoden mit unbefriedigendem Ausgang beigesteuert hatte. Da war der großartige Blick von der Höhe des Turmes auf die Ewige Stadt und den Staat des Vatikans mit der Peterskirche ein Trost.
Früher fragten Kaiser und Könige bei solchen Gelegenheiten den Bischof von Rom als Nachfolger des Apostels Petrus und Himmelspförtner, was sie denn »danach« erwarte. Nach der Amtszeit, nach dem Tod. Da wäre um ein Haar das Treffen im heißen Juni auf Glatteis geraten. Denn neben dem Johannesturm steht eine Bronzestatue Urbans II., jenes Papstes, der als Erster einen Kreuzzug ausrief und noch Ende des 19. Jahrhunderts (1881) zu den Ehren eines Denkmals in den Vatikanischen Gärten kam. Na bitte, hätte Bush ausrufen können.

Die Gefangenschaft der heiligen Stadt des Königs der Könige

Urban II. war es, ein Franzose, der in Reims studiert und das Reformkloster von Cluny geleitet hatte, der erfolgreich - nach dem fehlgeschlagenen Versuch Gregors VII. (1073-1085) - die Christenheit zur bewaffneten Wallfahrt in das Heilige Land, in die irdische Heimat des Erlösers, aufrief. Berühmte Prediger, wie etwa der französische Einsiedler Peter von Amiens, hatten Vorarbeit geleistet. Im November 1095 hielt der Papst im französischen Clermont eine Predigt, die nicht direkt überliefert ist, die aber Ferdinand Gregorovius, unser Gewährsmann, aus Berichten darüber so konstruiert:
Urban »schilderte kurz die Gefangenschaft der heiligen Stadt des Königs der Könige [Jesus Christus], wo er wandelte, litt und starb; er rief Tränen, Seufzer und die Sprüche der Propheten zu Hilfe, seiner Ermahnung Nachdruck zu geben; er forderte die Christenheit auf, sich einmütig mit dem Schwert zu gürten und Christus aus den Türkenketten zu befreien«.
Das war das eine große und wohl größte Motiv. Ein zweites kam jedoch sogleich hinzu. Das Abendland war im 11. Jahrhundert zwischen geistlich-kirchlicher und weltlicher Macht gespalten und zerrissen. Modern gesprochen, sollte die Aggression von innen nach außen gewendet werden. Deshalb:
»Erhebet euch, kehrt eure Waffen, die von Brudermord triefen, gegen die Feinde des christlichen Glaubens. lhr Unterdrücker der Waisen und Witwen, ihr Meuchelmörder und Tempelschänder, ihr Räuber fremden Gutes, ihr, die ihr Sold nehmt, um Christenblut zu vergießen, die ihr gleich Geiern vom Geruche der Schlachtfelder angezogen werdet: eilt, so ihr eure Seele liebt, unter dem Feldhauptmann Christus zum Schutze Jerusalems auszuziehn. Ihr alle, die ihr solche Verbrechen verschuldetet, die euch vom Reiche Gottes trennen, kauft euch um diesen Preis los, denn dies ist Gottes Wille. Deus lo volt. Deus lo volt.«
Das überzeugte. Fürsten und Ritter, Bischöfe und Prälaten, Bauern und Knechte nähten sich ein rotes Kreuz auf ihr Gewand und zogen los. Der natürliche Gewalttrieb des Menschen wurde von religiöser Inbrunst verstärkt.
Es erschien Ferdinand Gregorovius um die Mitte des 19. Jahrhunderts überflüssig und »töricht«, den damals im Mittelalter ausbrechenden religiösen Wahnsinn nun in aufgeklärten Zeiten immer wieder als Tollheit zu verurteilen. Denn, so schreibt er optimistisch: »Das Menschengeschlecht ist glücklicherweise unfähig geworden, für religiöse Vorstellungen mörderische Heerfahrten zu unternehmen.« Gregorovius ahnte nicht, dass man in den nächsten Jahrzehnten noch für ganz andere Wahnideen, atheistischer Herkunft, nationalistische, kommunistische und rassistische Ideologien Völkermord begehen würde. Und dass schließlich an der Jahrtausendwende der Albtraum eines religiösen Terrorismus wieder auferstehen könnte.

Was treibt Religiöse zur Gewalt?

Was bewog Urban II. zu dieser Predigt, was trieb die Menschen am Ende des 11. Jahrhunderts und danach bis zum Zusammenbruch der Kreuzzüge? Was treibt heute religiöse Terroristen zu Anschlägen oder Religiöse zur Gewalt?
Die historischen Parallelen erscheinen beunruhigend.
Am Ende des 11. Jahrhunderts ergab sich eine neue Weltlage. Seit fast einem halben Jahrtausend hatten muslimische Mächte, aus Arabien kommend, doch schnell im Süden des Mittelmeers voranschreitend, mit Erfolg gegen die Christenheit gedrängt. Im Osten gegen das Byzantinische Reich mit den orthodoxen Christen, die gerade, seit 1054, von der lateinischen Kirche unter dem Papst getrennt waren. Im Westen gegen die Nachfolgereiche des Imperium Romanum. Nun war im westlichen Europa aus vielerlei Gründen alles erstarkt: Kaiser und Könige, Städte und kirchliche Bistümer und nicht zuletzt die italienischen Seerepubliken Amalfi, Gaeta und Neapel, Venedig, Genua und Pisa. Das Abendland, noch vor Kurzem in der Auseinandersetzung zwischen Papst und Kaiser hin- und hergerissen - die im Investiturstreit gipfelte und das tägliche Leben in allen Bereichen spaltete -, schien bereit, den Kampf mit einer fremden Kultur, religiös gestärkt, den Krieg mit einer fremden Religion aufzunehmen, um der eigenen Identität und Selbstachtung willen.
Des inneren Streits überdrüssig, überließen sich die abendländischen Völker dem einigenden Aufruf des Papstes. Der selbst dadurch an Macht und Ansehen gewann, indem er »den großen Glaubenskrieg entfesselte«. So der Historiker Johannes Haller, wenn er bilanziert: »Rom sicherte sich die Beherrschung des Abendlands, nicht mehr nur die Regierung der Kirche, auch die Leitung der Staaten und Herrscher, und einen bestimmenden Einfluss auf ihre Politik, als es die Leitung ergriff in einem gemeinsamen Unternehmen […].« Der Historiker des 20. Jahrhunderts zieht naiv-tragisch die Verbindungslinie zum Kolonialismus, wenn er von einem geläufigen Vorurteil im »Westen« spricht, dem »Beruf der europäischen Nationen, allen Völkern die Segnungen der abendländischen Zivilisation mitzuteilen, sei es auch, indem man ihre Reiche zerstört und ihr Land erobert«. Meint Haller das ironisch oder tragisch-hellsichtig für die Zukunft?

Klagen über die Behandlung der Pilger

Den Christen im Orient ging es dabei, wie sich aus den historischen Quellen ergibt, so schlecht nicht. Die Pilger trafen häufig im Heiligen Land auf kein größeres Sicherheitsrisiko als bei einer Reise im Abendland, über die Alpen, an Raubritterburgen vorbei, durch dunkle Wälder und auf gefährlichen Wegen. Geklagt über die schlechte Behandlung der christlichen Pilger durch die Muslime wurde zwar oft. Und die Klagen wurden von den byzantinischen Kaisern verstärkt. Mit dem Ziel, durch einen besseren Schutz für die Wallfahrer auch an Sicherheit für das eigene bedrängte Reich gewinnen zu können. Aber realistisch betrachtet hätte man für den Zugang zu den heiligen Orten nicht unbedingt ein so schwieriges und gefahrvolles Unternehmen beginnen müssen. Der Aufwand rechtfertigte schwerlich das Ziel, wenn es nicht religiös-ideologisch aufgerüstet worden wäre.
»Mit dem religiösen Beweggrund«, so prüft Johannes Haller unbestechlich, »mischten sich profane, neben dem ewigen Lohn im Himmel lockte zeitlicher Gewinn auf Erden. Wie viele, die das Kreuz nahmen, mögen mit diesem Schritt den Ausweg aus einer verzweifelten Lage, aus Arbeitslosigkeit, Verschuldung und Not gesucht haben! Sie erhielten ja - so verordnete der Papst - Aufschub für alle Verpflichtungen, wurden mit Leib und Gut für unantastbar erklärt und hatten Aussicht, als Pilger auf fremde Kosten sich durchzuschlagen bis ans Ziel, wo dann ein märchenhafter Gewinn allen Sorgen ein Ende machen würde. Auch bei den Herren war es mitunter nicht anders.«
Schön und gut. Es musste jedoch für die Völker jenseits der Alpen noch etwas hinzukommen, was ihnen nur der Himmelspförtner Petrus und sein Nachfolger geben konnten, weshalb es sie »von ihrer Heimat in das offene Grab Asiens trieb« (Gregorovius). Da zieht Haller aus der Distanz des Protestanten eine überraschende Verbindung. Holte sich der Papst Anleihen bei muslimischen Paradiesvorstellungen? Denn, wörtlich:
»Aber der stärkste Antrieb, das dürfen wir unbedenklich annehmen, war doch der religiöse, den höchsten, wertvollsten Sold bot der Papst mit der gewissen Aussicht auf Sündenvergebung und ewiges Leben. Er folgte damit - ahnte er es nicht, oder sollen wir bewusste Nachahmung annehmen, etwa durch die Maurenkriege in Spanien vermittelt? -, er folgte dem Vorbild des Feindes, bekämpfte ihn mit der eigenen Waffe. Die Wonnen des Paradieses, die Mohammed seinen Glaubensstreitern verhieß, ins Christliche übersetzt als Sündenvergebung und ewige Seligkeit, sollten die Kampflust steigern und lenken, die den Völkern des Abendlandes mit dem Blut ihrer germanischen Vorfahren angeboren war.«
Die Wonnen des Paradieses als Lohn für irdische Mühen und Opfer, vielleicht gar des Lebens. Das kommt nun bekannt vor. Oder drehte der Papst die alte Auffassung aus den ersten christlichen Jahrhunderten, dass Wallfahrten ins Heilige Land den Pilger der ewigen Seligkeit näherbrächten, ins Militärische? Im Islam ist die Wallfahrt nach Mekka zur religiösen Pflicht erhoben. Auch bald 1600 Jahre nach dem Tod des Propheten Mohammed wird dies ernst genommen. Man stelle sich nur vor, Mekka würde von amerikanischen Truppen besetzt und von Christen beherrscht!

Krieg und Gewalt fürs Paradies

Christlich-theologisch war es nicht zu rechtfertigen, dass man mit Krieg und Gewalt Vergebung der Sünden erlangen und ins Paradies eingehen konnte. Mit der milden Botschaft des Gründers des Christentums schon gar nicht. Haben Urban II. und seine Nachfolger das einfach nur mal so gesagt und dann, weil es offenbar gut ankam, wiederholt? Waren die Päpste am Ende vielleicht gar selbst erstaunt, welche Wirkungen ihre Aufforderungen zum Kreuzzug entfalteten.
In seinem Standardwerk »Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert« (2007) weist der Münsteraner Kirchenhistoriker Arnold Angenendt auf etwas Erstaunliches hin: »Überraschenderweise fehlte bei den Kreuzzügen der Missionsgedanke; von den mehrfach erhaltenen Berichten über Urbans Aufruf behauptet keiner, der Papst habe zur Bekehrung der Sarazenen aufgefordert; ebenso wenig forderten spätere Aufrufe oder Verlautbarungen von Prälaten die Bekehrung der Ungläubigen.« Die Kreuzzüge sollten allein der Rückeroberung der heiligen Stätten im Orient dienen. Es gab nur das Recht des rechten Glaubens. Waren, sind Christen und Muslime gegenseitig missions- und konversionsresistent?
Zu denen, die sich vom Papst, dem Bischof von Rom, wenig oder gar nicht beeindrucken ließen, gehörten die Römer selbst. Sie fehlten unter den Fahnen des Erlösers bei den christlichen Kreuzrittern, den bluttriefenden »Erlösern« der heiligen Stätten. Nicht einmal Ferdinand Gregorovius, der alles über das mittelalterliche Rom weiß, kann sie entdecken und schreibt daher: »Wahrscheinlich würden Senat und Volk spöttisch gelacht haben, wenn Urban sie aufgefordert hätte, sich mit heiliger Begeisterung zu erfüllen, den Schutthaufen Rom zu verlassen und zur Befreiung der Stadt Jerusalem auszuziehen, die einst römische Kaiser zerstört hatten, an deren Fall noch der Bogen des Titus erinnerte […]. Enthusiasmus für große Ideen hat die Römer selten entflammt.« Ihre Bischöfe konnten nicht die Stadt begeistern, umso mehr den Erdkreis.
Urban II. starb, bedrängt von politischen und kirchlichen Gegnern, am 29. Juli 1099 in Rom, zwei Wochen nach dem Fall Jerusalems und dem Gemetzel der Kreuzfahrer an Ungläubigen. Die Nachricht davon erhielt er nicht mehr. Im Jahre 1881, als der französische Katholizismus in einem liberalen, teils antiklerikalen Land an Kraft gewann, wurde, wie es im kirchlichen Sprachgebrauch heißt, seine Verehrung - »als Seliger« - offiziell bestätigt und seine Statue in den Vatikanischen Gärten errichtet.
Zwischen Rom und Mekka
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