ALINA
Die letzten zwei Tage sind wir fast unentwegt gewandert. Meine Füße haben Blasen, meine Muskeln sind verkrampft und brennen. Sogar Song und Dorian sind fix und fertig und haben schließlich doch Atemgeräte angelegt.
»Hier muss es sein«, sagt Dorian.
Wir sind irgendwo im Nirgendwo, in der Senke einer aufgeworfenen Straße inmitten platter Felder, auf denen verwitterte Gemäuer und längst abgestorbene Baumstümpfe zu sehen sind. Silas faltet die Karte auf und nickt in Richtung eines verzierten Eisengitters am Ende der Straße, das sich trotz allen Rosts gut gehalten hat. »Das da vielleicht?«
»Wir drehen uns schon den ganzen Morgen im Kreis. Das dort ist das Einzige, wo wir noch nicht nachgeschaut haben«, sagt Dorian.
»Für noch ein Vielleicht ist unser Sauerstoff zu knapp«, murmele ich. Mein Hirn wird ganz wattig und rasch lasse ich etwas mehr Sauerstoff in meine Atemmaske.
»Mal nachschauen.« Silas stopft die Karte wieder in die Jacke und führt uns die Straße runter, die Waffe an seiner Seite baumelnd.
Als wir näher kommen, kann ich durchs Gittertor einen Weg ausmachen. Ich quetsche mein Gesicht zwischen die Stäbe. »Der Weg macht eine Biegung. Wer weiß, was da hinten ist«, sage ich.
»Dann finden wir’s doch raus«, sagt Dorian. Er winkt Song herbei und gemeinsam schieben sie das Tor auf. Silas hindert sie nicht und ich ebenso wenig. Doch das fehlende Schloss ist verdächtig. »Hoffentlich ham se den Tee schon aufgesetzt«, krächzt Maude. »Ich für meinen Teil würd nich Nein sagen.«
Der Weg ist völlig zugewuchert, überall liegen Flaschenscherben und alte Fahrräder rum, doch links und rechts verlaufen dicke Mauern, die wie neu aussehen. Silas hat wieder die Führung übernommen, ich bin direkt hinter ihm.
Plötzlich durchbricht eine Stimme aus dem Nichts die Stille. »Stopp! Der Weg ist vermint. Noch ein Schritt und das Bein ist ab.« Silas’ Fuß bleibt in der Luft hängen. Er verlagert sein Gewicht in die linke Ferse und macht einen Schritt zurück.
»Wir kommen als Freunde!«, ruft er.
»Rebellen«, ergänzt Dorian.
»Freunde brauchen keine Waffen. Werft die Pistolen hin«, dröhnt die Stimme. Fragend blicken wir Silas an. »Legt die Waffen ab oder wir eröffnen das Feuer!« Silas legt seine Pistole vorsichtig hinter sich auf den Boden und wir tun es ihm nach. Instinktiv hebe ich die Hände über den Kopf.
Und plötzlich sind wir umzingelt. An die zwanzig Wachen in Sturmhauben, jedoch ohne Atemgeräte, und das ist der entscheidende Punkt. Sie springen auf die Mauer und richten ihre Gewehre auf uns.
Ein bulliger Soldat im hautengen Unterhemd und mit von Tribaltattoos bedeckten Armen lässt die Waffe sinken. »Wer ist euer Anführer?«, verlangt er.
Silas natürlich, aber er tritt nicht vor, weil das hier vielleicht nicht alle so sehen.
»Ich bin hier der Boss. Auf die Knie, Gewürm«, sagt Maude und gackert los. Ich werfe ihr einen warnenden Blick zu. Irgendwie bezweifle ich, dass der Typ da ihren Humor zu schätzen weiß.
»Er ist es«, sagt Dorian und weist auf Silas. Ob aus Feigheit oder Großmut, kann ich nicht beurteilen.
»Ach ja?« Der tätowierte Anführer springt von der Mauer runter. Die Kälte scheint ihn nicht zu stören. Die anderen, in grüne Arbeitsuniformen gekleidet, bleiben einfach stehen und zielen weiter auf unsere Köpfe. »Ihr habt unbefugt das Gelände betreten.«
»Wir kommen vom Hain. Wir sind Rebellen wie ihr«, sagt Silas.
Der Mann lacht. »Rebellen, die schon aus dem letzten Loch pfeifen?« Dorian zieht sich die Maske vom Gesicht und lässt sie sich am Hals baumeln. Ich knuffe Song in die Seite, damit er Dorians Beispiel folgt.
»Na und? Ein paar von euch können also atmen. Vielleicht haben sich Petras Methoden etwas gebessert, aber was uns angeht, liegt ihr falsch. Wir sind keine Rebellen. Wir wollen mit Typen wie euch nichts zu tun haben.« Er pellt sich die Sturmhaube vom Gesicht und stopft sie sich hinten in die Hosentasche, bevor er die muskulösen Arme vor der Brust kreuzt. Er sieht gut aus, trotz der großen, dunklen Narbe im Gesicht. Und so wie er mich mit zur Seite geneigtem Kopf ansieht, weiß er das auch. Mühsam schlucke ich und warte, bis sein Blick mich freigibt.
»Den Hain gibt es nicht mehr«, erklärt Silas.
»Du lügst.«
»Das Ministerium hat ihn zerstört. Wir können sonst nirgendwohin«, beharrt Silas und Scham steigt in mir hoch, weil mir bewusst wird, wie hilflos wir wirken müssen.
»Das ist kein Flüchtlingscamp hier. Im Hain waren Hunderte. Wir haben den Platz nicht. Ich schlage vor, ihr macht kehrt und richtet Petra aus, die Antwort ist Nein.«
Silas lässt den Kopf hängen. Dorian und Song sehen sich an. Maude und Bruce sinken in sich zusammen. Ich mache einen Schritt nach vorn. Der Mann versucht nicht, mich zurückzuhalten, sondern hebt fragend eine Augenbraue. »Wir sind keine Vorhut. Petra ist tot, ihre Leute sind tot und die Bäume sind vernichtet. Nur wir sind noch übrig.« Ich spüre die Augen der anderen auf mir. War es falsch, das laut auszusprechen?
Der Mann bleibt stumm. Er legt sich einen Finger hinters Ohr und nickt dann. »Die Tretminen sind deaktiviert«, sagt er. Er trägt einen Empfänger im Ohr – er ist gar nicht der Anführer. Die anderen Soldaten, alle bewaffnet, springen von der Mauer, kreisen uns ein und sammeln unsere Waffen vom Boden auf.
»Nimm deine Dreckspfoten von meinem Zeug!«, kreischt Maude, doch der Soldat rammt ihr einfach ihre eigene Pistole zwischen die Rippen. Sie winselt vor Schmerz.
Silas reißt die Augen auf. »Sag deinen Affen, sie sollen sich benehmen«, bellt er.
Doch der Typ grinst nur schief. »Warum sollte ich?« Er schaut auf mein Atemgerät und dann in meine Augen, den einzigen unbedeckten Teil meines Gesichts. Er macht keinen Hehl daraus, wie sehr er meine Abhängigkeit verachtet.
»Wir sind keine Belastung. Wir sind gut ausgebildet«, sagt Song. »Ich bin Biochemiker. Ich kann bei der Entwicklung eines Sauerstoffspeichers helfen.«
»Hier müsst ihr nur eine Sache beherrschen«, meint der Mann. Er tritt vor und zieht mir die Maske vom Gesicht. Silas’ Reaktion wird durch eine vorgehaltene Waffe schon im Keim erstickt. Der Mann umfasst mein Kinn und zieht mich näher zu sich heran. Ich weiche seinem Blick nicht aus, weigere mich einzuknicken, und schließlich lächelt er und schnallt mir die Maske wieder an, zurrt mir die Gummibänder vorsichtig am Hinterkopf fest. Ich nehme einen langen, tiefen Atemzug aus meinem schwindenden Sauerstoffvorrat.
»Lasst uns gehen und rausfinden, was Vanya mit euch vorhat«, sagt der Mann.
Dorian folgt ihm auf den Fersen, doch wir anderen bleiben zurück und schauen uns an.
»Sind wir hier am richtigen Ort?«, frage ich leise.
»Wir sind an dem Ort, der uns noch geblieben ist«, erinnert mich Silas.
Wir biegen um eine Kurve, wo eine weitere Mauer wartet. Die Ziegelsteine mögen alt sein, doch die Mauer ist weder vermoost noch zerfallen oder gar einsturzgefährdet. Sie wirkt wie frisch errichtet, der Zement hält die Steine säuberlich zusammen und ganz oben ist das Gestein mit bunten Glasscherben gespickt, damit niemand drüberklettern kann. Von beiden Enden aus zeichnen Kameras unsere Bewegungen auf, während wir im Gänsemarsch auf ein Stahltor zulaufen, vor dem bewaffnete Wachen positioniert sind. »Wir kommen jetzt rein«, verkündet der Tätowierte und die Wachen wuchten die quietschenden Türen auf.
Dahinter habe ich ein ehemaliges Gefängnis erwartet, eine verlassene Schule oder ein Krankenhaus, doch Sequoia ist nichts dergleichen. Es ist ein weißes Riesenpalais, praktisch unversehrt und von zwei funkelnden Gewächshäusern flankiert. Davor steht ein ausgetrockneter, mit Kupferengelchen verzierter Brunnen, hier und da winden sich säuberlich geharkte Kiespfade und Zierwege. Die meisten der palladianischen Prachtfenster sind noch intakt, mit Glas und allem, und die wenigen zerstörten sind mit weiß lackierten Sperrholzplatten bedeckt, damit sie nicht so auffallen. Mit den Schuttbergen der Großstadt hat das hier nichts gemein. Einen Augenblick lang werde ich in eine mir fremde Vergangenheit zurückgeschleudert, in die Zeit vor dem Switch. Doch nach Lächeln ist mir trotzdem nicht. Irgendwas fehlt hier.
Ich stupse Silas mit dem Ellbogen in die Seite. »Kein Baum weit und breit«, raune ich. In meinem Hals beginnt es zu brennen. Erst kommt der Husten, dann muss ich mich auf Silas stützen.
»Dorian, deine Flasche«, ruft Silas, der mich mühsam aufrecht hält. Mein leeres Atemgerät wird mir vom Gürtel abgehakt und durch ein anderes ersetzt. Binnen Sekunden ist wieder Leben in mir. Ich blinzle Silas ins Gesicht. »Warum hast du mir nicht gesagt, wie knapp es schon war?«, schimpft er. Ich zucke die Schultern und er verdreht die Augen.
In einem unversehrten Säulengang warten schon die Soldaten auf uns, die meisten von ihnen scheinbar in Feierabendstimmung. »Komm schon«, sagt Silas.
Wir werden eine steinerne Außentreppe emporgeführt, durch ein eindrucksvolles Holzportal hinein in eine riesige Eingangshalle, dann mehrere Treppenaufgänge hinauf, vorbei an verblichenen goldgerahmten Porträts. Auch wenn das Gebäude äußerlich fast unbeschädigt wirkt, spürt man im Inneren die Kälte und sieht den Schimmel an der Decke.
Als wir im oberen Stockwerk angelangt sind, lässt der Tätowierte eine an der Wand befestigte Kiste aufschnappen und holt eine ausziehbare Atemmaske heraus. Er drückt sie sich ans Gesicht und atmet tief ein. Auf meinen Blick hin erklärt er: »Wir haben auf dem ganzen Gelände solche Oxyboxen installiert. Reiner Sauerstoff. Erspart uns das Einleiten in alle Räume.«
»Und was ist mit den Leuten, die mit so einem beschränkten Vorrat nicht auskommen?« Ich fummle an meiner Sauerstoffflasche herum.
»Solche gibt’s bei uns kaum«, sagt er und reicht die Maske an einen anderen Soldaten weiter.
Vom langen Flur gehen zu beiden Seiten Türen ab. Über jeder befindet sich ein Schild: Meditationsraum 6 – Yogastudio 10 – Testraum 1 – Testraum 2 – Arzneiausgabe – Fortpflanzung.
Ich zupfe Silas am Ärmel, um ihn darauf hinzuweisen. Er nickt. Selbst wenn wir ihre Bäume noch nicht entdeckt haben, zeigen solche Räume immerhin, dass es hier nicht groß anders läuft als im Hain. Vielleicht sind wir hier doch in Sicherheit.
Als wir zwei Türen am Ende des Gangs erreicht haben, bedeutet der Mann den begleitenden Soldaten zu gehen. Dann wird sein Blick ernst. »Pinkelt ihr bloß nicht ans Bein«, sagt er.
Durch riesige Flügelfenster dringt Licht in den Raum und auf das abgewetzte Samtsofa davor, auf dem eine schlanke Frau mit einer sehr selbst gemacht wirkenden Kurzhaarfrisur ruht. Sie trägt ein schlichtes weißes Oberteil und eine Hose mit weitem Bein.
Sie blickt von dem altmodischen Pad hoch, auf dem sie gelesen hat, und rollt sich träge auf die Seite. »Maks«, grüßt sie den Mann mit den Tattoos, dann steht sie langsam auf. »Was sind denn das für jämmerliche Gestalten?«
Maks lacht. »Das ist noch freundlich gesagt, Vanya.«
Die Frau bleibt direkt vor Silas stehen. »Hallo«, sagt sie und fährt ihm mit den Fingern übers Gesicht. Er wendet den Blick ab. »Sag mir bitte, dass du das Ding hier nicht brauchst«, meint sie und tippt mit den Fingernägeln auf seine Sauerstoffflasche. Ihre Hände sind faltig, trotz ihres glatten Gesichts.
»Tun sie, aber wie«, sagt Maks. Er stellt sich hinter mich und legt mir eine Hand auf die Schulter. »Die hier hätten wir vor ein paar Minuten fast abschreiben können.« Ich winde mich, doch seine Hand bleibt, wo sie ist.
»Also, bei uns gibt’s keine Atemgeräte«, sagt sie. »Wir sind nahe daran, so gut wie ohne auszukommen.«
»Ich kann auch ohne«, sagt Dorian. Er sieht derart selbstzufrieden aus, dass ich ihm einen Tritt verpassen würde, wenn ich nur etwas dichter bei ihm stünde. Bei den Rebellen hatte jeder seine Aufgabe. Silas und meine lag in der Kuppel. Nicht unsere Schuld, dass wir so viel zugesetzten Sauerstoff brauchen.
»Ich saug jetzt schon fünfzig Jahre Konservenluft und das werd ich jetzt bestimmt nich aufstecken. Ich bin, was ich bin, dafür schäm ich mich nich«, mischt Maude sich ein.
Vanya rümpft die Nase. »Ausgestoßene?«
»Eigentlich bin ich auf’m Laufsteg zu Hause«, krächzt Maude und wackelt mit den Hüften.
»Und was soll ich jetzt mit denen anfangen?«, fragt Vanya bissig. Maks nimmt die Hand von meiner Schulter und ich kann mich immerhin genug entspannen, um meine Sauerstoffzufuhr richtig einzustellen.
»Die wären doch eins a Stifter«, sagt Maks. Ich verstehe kein Wort, genauso wenig wie alle anderen, aber keiner fragt nach. Wir sind Publikum, sonst nichts.
Vanya schnieft und mustert mich von oben bis unten, als stünde ich hier zum Verkauf. Anstatt mich zu wehren, richte ich mich auf und beiße die Zähne zusammen, um zu zeigen, wie zäh ich doch bin. Wie verzweifelt muss man sein.
»Wir wollen bei euch mitmachen. Mithelfen«, sagt Silas.
Sie legt ihm die Hand auf die Brust. »Das klingt ja wunderbar«, gurrt sie. Maks feixt. Silas läuft rot an. Er schaut überall hin, nur nicht auf Vanya. »Aber wenn ihr einmal dabei seid, lasse ich euch nicht mehr gehen«, sagt Vanya. Ihre Hand liegt immer noch auf seiner Brust, doch jetzt sieht sie jeden von uns einzeln an, damit uns das auch allen klar ist. Sie mag mit Silas ihre Scherze treiben, doch hinter der Flirterei verbirgt sich tiefes Misstrauen. Und nichts anders hatte ich erwartet. Petra hätte nie Neuankömmlinge aufgenommen, ohne sie vorher in Todesangst zu versetzen. Wo man ständig um die eigene Lebensgrundlage fürchten muss, haben Gnade und Skrupel keinen Platz.
»Wir wären glücklich, bleiben zu dürfen«, sagt Dorian.
Vanya lächelt und macht einen Schritt zurück, weg von Silas. »Übergangsweise schicke ich euch mit Maks zu einer unserer Hütten. Morgen lernen wir uns dann etwas besser kennen.«
»Selbstverständlich«, nickt Dorian. Silas schaut ihn misstrauisch an. Diese Rumschleimerei ist mehr als nervtötend – sie ist schon hart an der Grenze zur Abtrünnigkeit.
»Sagt mir nur noch: Gibt es weitere Überlebende aus dem Hain?«
Mein Magen verknotet sich. Im Zimmer wird es mucksmäuschenstill. Wir schütteln die Köpfe und blicken zu Boden. Holly hat überlebt, aber das wird sie von uns nicht erfahren.
»Wir ham ihnen ja gesagt, sie soll’n abhauen«, sagt Maude. »Wir ham sie gewarnt. Keiner kann sagen, wir hättn’s nich getan.« Wohl wahr, aber davon kann sich jetzt auch keiner was kaufen und Maude soll einfach nur die Klappe halten.
»Seid ihr sicher, dass sonst niemand entkommen ist?«, fragt Vanya.
»Als wir es zuletzt gesehen haben, ist das ganze Gebäude komplett in sich zusammengestürzt. Wir sind so lange geblieben wie irgend möglich«, sagt Silas.
»Das glaube ich gerne«, sagt Vanya. Sie kehrt uns den Rücken zu.
»Hier lang.« Maks führt uns raus auf den Flur. Er stiefelt vorneweg, einen deutlichen Abstand zwischen uns haltend.
»Wenigstens lassen sie uns hierbleiben«, sage ich.
Binnen Sekunden marschiert Song zwischen Silas und mir. »Wisst ihr, wer das war?«, flüstert er.
»Pssst«, macht Dorian mit Blick auf Maks.
»Wer?«, zische ich.
»Vanya ist Petras Schwester.«
»Ihre Schwester?« Ich hab noch nicht mal gewusst, dass sie eine hatte.
»Vanya hat wilde Drohungen ausgesprochen, bevor sie abgehauen ist. Die ist einfach raus ins Ödland und nie zurückgekehrt. Noch nicht mal ihren Namen durften wir erwähnen.«
»Was gibt’s da zu flüstern?«, forscht Maks. Er bleibt stehen und wartet, bis wir aufgeholt haben.
»Ich hab nur deinen Arsch bewundert, Liebling«, sagt Maude und zwinkert ihm zu. Und wir lachen viel zu laut, um unsere Zweifel und unsere Panik zu überspielen. Warum hat Vanya nichts davon erwähnt? Und warum ist sie überhaupt aus dem Hain geflüchtet?