53.

Sie stand in der Tür und sah sich mit großen Augen um. Ihre Hand lag in der Nackenfalte des Schäferhunds, der ihr auch im Schlossgarten nicht von der Seite gewichen war. Sonderbar, dass die Kollegen im Erdgeschoss dem Hund erlaubt hatten, sie zu begleiten.

»Komm rein!« Keller bot dem Mädchen einen Stuhl an, als sei ihre Gegenwart genau das, was er an diesem Dienstagnachmittag erwartet hatte. Fabian sah, wie sie sich zusammenriss und einen Schritt über die Schwelle tat. Sie trug zerrissene Jeans und ein schwarzes T-Shirt, das ihr über die mageren Schultern fiel. Bis auf ihre blauen Haare und die Piercings sah sie fast normal aus.

»Wir beißen nicht«, sagte Fabian und kam hinter seinem Schreibtisch hervor. »Möchtest du etwas trinken?«

Als sie nickte, machte er sich in Richtung Küche auf und holte zum zweiten Mal an diesem Tag die Flasche Apfelsaft von den Esslinger Streuobstwiesen aus dem Kühlschrank. Was die Bewirtung von Zeugen anging, hätte er auch Kellner werden können.

»Apfelsaft?«

Sie nickte. Er goss dem Mädchen ein Glas voll ein und öffnete eine Flasche Mineralwasser für Keller und sich selbst. Der Hund hatte sich mit resigniertem Blick unter Kellers Schreibtisch gelegt, den Kopf auf den ausgestreckten Pfoten.

»Wie war noch mal dein Name?«, fragte Keller.

Sie schluckte und riss sich zusammen. »Ich heiße Blue«, sagte sie heiser. »Und das da ist Ronja.«

»Und weiter?«

»Ronja hat keinen Nachnamen.«

»Und du?«

Sie hörten die Stille leise tropfen wie einen lecken Wasserhahn.

»Ich heiße Melissa Wiberg«, wisperte sie.

»Okay«, sagte Keller langsam.

Wovor hatte sie so schreckliche Angst? Fabian schaute in dunkle Augen, die zu viel gesehen hatten. Unwillkürlich dachte er an die Kinder in Mischas Wohnung. »Hast du etwas von Alessio gehört?«, fragte er.

Sie schüttelte den Kopf. »Nein. Aber wir, ich, die Gruppe …«

»Ihr habt uns am letzten Montag nicht die volle Wahrheit gesagt«, vollendete Keller.

Blue wurde flammend rot. »Das konnten wir nicht«, sagte sie. »Wir mussten ihn schützen.«

Wahrscheinlich waren die Straßenkinder die erste einigermaßen verlässliche Gemeinschaft, die Blue kennengelernt hatte. Man verriet sich nicht in diesen Kreisen. Außer man war auf Crystal oder Crack und brauchte das Geld für den Stoff dringender, als die Solidarität unter denen, die ganz unten waren.

»Und warum bist du jetzt doch gekommen?«, fragte Keller ruhig.

Das Mädchen gab sich einen Ruck. »Unten steht Ronald, Ron, der Australier, der bei Robin Wood aktiv ist. Aus dem Camp der Parkschützer. Er wartet gemeinsam mit Henne auf mich. Er hat uns überzeugt, dass wir Alessio besser helfen, wenn wir verraten, was wirklich passiert ist.«

»So«, sagte Keller.

Blue fuhr fort. »Alessio ist mit ihm an diesem Nachmittag geklettert, bis ganz oben in eine der alten Platanen, die weg sollen. Und währenddessen ist der Typ gekommen.«

»Welcher Typ?«, fragte Fabian.

»Na dieser Typ, der uns in Mettingen auch schon verfolgt hat. Alessios Bruder Kain. Echt gruselig.«

Fabian erinnerte sich an das Gespräch mit Alberto Cortese. Alessio hatte einen Halbbruder, der in Corteses Familie integriert war. Wie lautete noch mal sein Name?

»Alessios Bruder heißt Corrado«, korrigierte er sie.

»Wer heißt schon in Wirklichkeit Kain, Mann?« Das Mädchen schaute ihn an, als sei er blöd. Und vielleicht lag sie damit gar nicht mal so falsch. »Das ist nur ein Spitzname.«

»Und was wollte dieser – Kain – von euch?« Keller trank einen Schluck Mineralwasser, verzog das Gesicht und füllte sein Glas mit Apfelsaft auf.

»Von uns wollte der eigentlich nichts. Nur Alessio, den wollte er mitnehmen. Aber der hatte eine Heidenangst vor seinem Bruder. Als wir in Mettingen waren, sind wir Hals über Kopf vor ihm abgehauen.«

Fabian fasste sich an den Kopf. Auch Nick hatte ausgesagt, dass Alessio sich vor seinem Bruder fürchtete. Und wenn der bei Alberto Cortese lebte, dann hatte er seinen Bruder wahrscheinlich auf direktem Wege zu ihm gebracht. Gegen seinen Willen. Er schlug sich an die Stirn. Alberto Cortese hatte gelogen, was seinen Neffen anging. Er hatte ihn nicht aufgegeben. Im Gegenteil. Fabian hatte geglaubt, es sei dem Jungen gelungen, sich vor seinem Onkel in Sicherheit zu bringen. Er hatte die Zusammenhänge komplett falsch interpretiert.

»Und dann?«, fragte er leise.

Blue war blass um die Nase geworden. »Alessio hat mit ihm geredet. Dann ist er noch einmal zurückgekommen und hat uns gesagt, dass er mit seinem Bruder gehen würde. Aber ich weiß einfach, dass er es nicht freiwillig getan hat.«

Das hatte er sicher nicht. Plötzlich wurde Fabian vieles klar. Das Geld, das Alessio Frau Deringer geraubt hatte, war keine Investition in eine unsichere Zukunft als Schiffsjunge gewesen, sondern der Preis, um sich freizukaufen. Nicht von Nick, sondern von einer Familie, die ihn drangsalierte und quälte.

Als Blue auf den Vorplatz an der Agnespromenade hinaustrat, war er gemeinsam mit Rena schon auf dem Weg in den Schurwald. Fabian spürte eiskalten Zorn, der zum Teil seiner eigenen Leichtgläubigkeit galt. Er hatte sich von dem kalabrischen Bauern einlullen lassen, der ihn glauben lassen wollte, sein Neffe sei ihm gleichgültig. Verdammt!

»Schneide doch die Kurven nicht so!«, beklagte sich Rena, als ihnen auf der Serpentinenstraße in Richtung Schurwald ein LKW entgegenkam, dessen Fahrer ihn hektisch anhupte. Auf dem Rest der Strecke riss er sich zusammen.

In Schanbach, dem Zentralort Aichwalds, bogen sie in Richtung Lobenrot ab. Das Navi führte sie aufs Land, irgendwohin, zwischen Felder und Wiesen auf der Hochebene. Am Straßenrand blühten Margeriten. In the back of beyond, dachte er, als sie den Lobenroter Hof hinter sich gelassen hatten. Das Navi schickte sie mitten in die Pampa zu einem Haus, das im Nirgendwo lag. Ein Feldweg verband es mit der Straße. Haus war eigentlich nicht das richtige Wort. Anwesen würde es besser treffen.

»Nicht schlecht!«, sagte Rena und holte ihre Jacke vom Rücksitz. Sie stellten den Streifenwagen vor dem Stahltor ab. Der Bungalow aus den Siebzigern lag inmitten eines parkähnlichen Geländes. Ein Zaun aus Eisenlanzen umschloss ihn. Fabian klingelte und sah sich plötzlich zwei Dobermännern gegenüber, die ihn zähnefletschend anknurrten. Als er sich bewegte, ging das Knurren in ohrenbetäubendes Gebell über. Ein Einbrecher würde sich sein Vorhaben zweimal überlegen.

»Dieser Onkel scheint ja nicht gerade ein gastfreundliches Haus zu führen.« Renas Stimme konnte die Hunde kaum übertönen. »Absolut hässliche Viecher, findest du nicht?«

»Jemand hat sie scharfgemacht.« Fabian fragte sich, ob ein Import-Exportbetrieb solche Vorsichtsmaßnahmen rechtfertigte.

Ein junger Mann kam aus dem Haus und packte die Dobermänner am Halsband. »Moment!«, rief er, redete auf Italienisch auf die Hunde ein und führte sie in ein Nebengebäude, wo sie wütend weiterbellten. Der junge Mann näherte sich dem Tor und betrachtete sie misstrauisch. Unter dem weißen T-Shirt zeichneten sich kräftige Muskeln ab, und seine Haare standen dunkel und borstig vom Kopf ab, als seien sie nach der Rasur zu schnell wieder nachgewachsen.

»Was wollen Sie?«

»Sind sie Corrado?« Als er nickte, fragte Fabian nach Alberto Cortese. »Wir sind von der Polizei. Können wir hereinkommen? Wir haben einige Fragen.«

»Natürlich«, sagte er und drückte einen Knopf, der das Tor nach innen aufschwingen ließ. »Mein Onkel ist zu Hause, aber ich warne sie. Er spricht nicht gut Deutsch.«

»Passt schon«, sagte Rena. »Sie können ja übersetzen.«

Der junge Mann – Corrado oder Kain – ging ihnen voran und ließ sie eintreten. Innen strahlte der Bungalow langweilige Gediegenheit aus. Im Flur stand ein Stapel Umzugskisten. Er führte sie ins Wohnzimmer und ließ sie auf dem schweren Ledersofa Platz nehmen. Fabian fiel die Stille auf. Er bemerkte, dass der Bungalow doppelt verglaste Fenster hatte. Ein Gefängnis, dachte er.

»Mein Onkel kommt gleich. Wollen Sie etwas trinken?« Als sie ablehnten, verließ der junge Mann den Raum und kehrte innerhalb von zwei Minuten mit Alberto Cortese zurück. Dieser setzte sich auf einen der gegenüberliegenden Sessel, legte seine Hände auf die Knie und taxierte sie aufmerksam. Hemdsärmlig und in Cordhosen wirkte er mehr denn je wie ein süditalienischer Bauer. Fabian nahm sich vor, ihn gerade deshalb nicht zu unterschätzen.

»Wir haben Ihnen noch einige Fragen zu stellen, Herr Cortese«, begann Fabian. »Mich kennen Sie ja bereits. Das ist unsere Praktikantin, Rena Schmidt.«

Er nickte, und Fabian fuhr fort. »Wie ich sehe, haben Sie gepackt. Wollen Sie ihre Zelte in Deutschland abbrechen?«

Anstatt auf Deutsch zu antworten, wandte sich Cortese an Corrado und sagte einige italienische Sätze. »Reine Routine«, übersetzte er. »Mein Onkel verbringt immer einen Teil des Jahres in Kalabrien, weil er sich dort um seinen Weinberg kümmern muss.«

»So«, sagte Fabian und fragte sich, warum er ihm nicht glaubte. »Aber eigentlich sind wir wegen Alessio hier.«

Bei dem Namen hob Cortese den Kopf und nickte. Was dann kam, hätte nicht überraschender sein können. Er antwortete in einem Deutsch, das zwar von einem starken Akzent geprägt, aber durchaus verständlich war. Was er sagte, ließ Fabian mit den Zähnen knirschen.

»Alessio ist vorrrgeschickt.«

»Wohin?«, mischte sich Rena ein.

»Kalabrien. Dort wartet Tante auf ihn. Und educazione

Erziehung also, wahrscheinlich von einer biestigen Tante, die Alessio die Flausen schon austreiben würde. Fabian unterdrückte einen Fluch. »Dann, Herr Cortese, haben Sie eine Falschaussage gemacht.«

Für einen Moment wurde es so still, dass sie das Summen einer Fliege hörten, die bei dem vergeblichen Versuch, sich zu befreien, wieder und wieder gegen die doppelt verglaste Scheibe stieß.

Cortese zuckte die Schultern. »Ist famiglia. Ich musste das tun.«

Es folgte ein Redeschwall in Richtung Corrado. Als dieser übersetzte, waren seine dunklen Augen hart. »Alessio war ungehorsam. Aber in Italien kommen solche Jungs nicht ins Heim, jedenfalls nicht bei Leuten, die was von sich halten. Mein Onkel wollte sich selbst mit ihm befassen. Wie sie wahrscheinlich wissen, bin ich sein Halbbruder und fühle mich für ihn verantwortlich. Ich habe ihn gesucht und schließlich bei den Straßenkindern im Schlossgarten gefunden. Wer hat gesungen? Die Kleine mit den blauen Haaren?«

Er machte eine kurze Pause, und Fabian hatte plötzlich Angst um Blue.

Corrado sprach weiter. »Ist ja auch egal. Er hat seinen Fehler eingesehen und ist nach Kalabrien vorgegangen. Meine Tante lebt zurzeit dort, und mein Onkel kommt nach.«

Es gab nichts mehr zu sagen. Das Ganze hatte seine innere Logik. Doch als Fabian den Streifenwagen wieder in Richtung Esslingen lenkte, fragte er sich, was ihm so faul vorkam. »Die lügen«, sagte Rena. »Und dieser Corrado ist echt zum Fürchten.«

Fabian nickte. Es war nur ein Gefühl, aber er nahm sich vor, so schnell wie möglich einen Durchsuchungsbefehl ausstellen zu lassen und der Famiglia auf den Pelz zu rücken, ehe sie sich davonmachen konnte.

Blutiger Regen: Leonie Hausmann ermittelt im Schwäbischen
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