43.
Todesmutig trabte der Mops neben Leonies Fahrrad über die Urbanstraße. Er brauchte Bewegung, hatte der Tierarzt Paps geraten. Bis auf eine leichte Herzschwäche sei er nämlich kerngesund, und die würde sich auch geben, wenn sie es schafften, ihn abspecken zu lassen.
Zuerst hatte der Mops es locker mit Leonies moderater Fahrweise aufgenommen, doch in der Altstadt hechelte er bedenklich. Er würde ihnen wohl doch nicht an einem Herzinfarkt verscheiden, ehe sie ihn zurückgeben konnten? Leonie stieg ab, schob ihr Rad übers Kopfsteinpflaster und führte ihn langsam an der Leine. Am Brunnen machte sie eine Pause und ließ ihn trinken.
Frau Deringer plante, am Montag für vier Wochen in Kur zu gehen und hatte freundlich nachgefragt, ob sie Max so lange bei Familie Hausmann parken konnte. Leonie gefiel die Idee, denn er hatte sich nachts als große Stütze erwiesen. Immer, wenn Leander nach Mitternacht aufgewacht war und putzmunter mit ihr eine Runde spielen wollte, hatte der Mops ihn so lange bewacht und beschäftigt, bis er mit der Hand in einer speckigen Nackenfalte wieder eingeschlafen war. Sie selbst hatte seelenruhig weitergeschlafen und fühlte sich schon viel erholter.
Langsam schob sie das Fahrrad übers Kopfsteinpflaster. Es dauerte eine Weile, bis sie den Wochenmarkt erreichte, über dem die Türme von St. Dionys wie mittelalterliche Wolkenkratzer aufragten. Leonie schloss das Rad an eine der Bänke an und stürzte sich ins samstägliche Getümmel. Es war nach elf. Auf dem Markt herrschte Hochbetrieb, und die Esslinger widmeten sich nicht nur ihren Einkäufen, sondern auch ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen. Zuerst besorgte man Kartoffeln und Salat, dann bewunderte man gebührend das neue Kleid der Nachbarin, und schließlich folgte das Gläschen Rosé im Innenhof der Sektkellerei Kessler. Sie kaufte bei einem Mettinger Gemüsebauern Zwiebeln, Kartoffeln, Erdbeeren und Salat ein und stellte sich dann vor den Stand des Ziegenhofs Domäne Weil.
»Hallo«, sagte jemand hinter ihr. Die Stimme war tief und samtig. Sie drehte sich um, und eine Gänsehaut lief ihr über den Rücken. Fabian. Er schaute sie lächelnd an, bückte sich und kraulte dem Mops die Ohren. Max versuchte entzückt, seine dünnen Vorderbeine auf Fabians Oberschenkeln abzustellen, die sich für dieses Vorhaben als zu hoch erwiesen.
»Hallo«, sagte sie befangen. Sie hatte ihn nicht betrogen, da sie überhaupt kein Paar waren. Und trotzdem fühlte sie sich plötzlich schlecht. Er richtete sich auf und schaute ihr in die Augen. Es war erst eine Woche her, dass er für den fremden Jungen sein Leben riskiert hatte. »Und – gibt es eine Spur von Alessio?«
Er schüttelte den Kopf. »Der ist uns letzte Woche wieder entwischt. Aber der andere, Nicolai, ist wieder aus dem Koma erwacht.«
»Oh, gut!« Sie freute sich für den fremden Jungen und komischerweise auch für Alessio.
»Ich habe im Moment auch noch mit dem Mordfall am Hölderlinweg zu tun.«
»Ja klar. Ihr musstet die Geliebte wieder freilassen.« Er lachte leise. »Das stand heute Morgen in der Eßlinger Zeitung. Die Bildzeitung war ein bisschen schneller.«
»Und ihr müsst wieder ganz von vorne anfangen?«
»Kann man so sagen.«
»Was wünschen Sie?« Der junge Verkäufer richtete die Frage an Leonie.
»Ziegenfrischkäse, bitte«, gab sie zurück und schaute zu, wie er den Käse in einen großen Becher füllte. Erwartungsvoll legte der Mops den Kopf schief und bellte.
Auch Fabian kaufte einen Becher Käse. Nachdem sie bezahlt hatten, standen sie in der Marktgasse und suchten befangen nach einem Gesprächsthema.
»Hast du Lust auf einen Kaffee?«, fragte er schließlich.
Diese Begegnung, das spürte sie plötzlich instinktiv, war ein Scheideweg. Wenn sie sich entschied, Zeit mit Fabian zu verbringen, würde nichts mehr so sein, wie es gewesen war.
»Na klar«, sagte sie und sprang kopfüber ins Unbekannte, das vielleicht den Namen »komplizierte Dreiecksbeziehung« trug. Sie setzten sich vor das Café am Rathaus. Fabian bestellte ein Frühstück und Leonie einen Cappuccino.
»Ich hab seit vier Tagen einen Job.« Vorsichtig nippte sie an ihrer Tasse.
»Den an der Uni Stuttgart, von dem du erzählt hast?«
»Einen anderen.«
Fabian fütterte den Mops mit einer Scheibe Wurst. »Tatsächlich? Wo denn?«
»Beim Schwabenspiegel, als Redakteurin.« Gestern hatte Sabine Marian ihr den Kulturkalender für Stuttgart gemailt, und heute Abend würde sie ihr erstes Theaterstück sehen und besprechen.
»Aber bist du nicht Kunsthistorikerin?«, fragte er verwundert. Der Mops legte ihm in Erwartung weiterer Leckereien die Vorderbeine auf den Schoß.
»Jetzt ist Schluss, Max!«, ermahnte sie ihn und zog sanft an der Leine. »Sonst kriegen wir dich nie dünn. Klar bin ich das, aber etwas Neues schadet nie, finde ich.« Sie versuchte ihre Stimme überzeugt klingen zu lassen. »Weißt du eigentlich irgendetwas über die Mafia in Baden-Württemberg?«, fragte sie unvermittelt.
Fabian zog die Augenbrauen hoch.
»Ich soll über das Thema recherchieren«, erläuterte sie.
»Ganz schön heikel für deinen ersten Job.«
Leonie grinste ihn unbekümmert an. »Aber auch ganz schön spannend.«
Eine Frau in weißem T-Shirt, Cordrock und Plateausandalen setzte sich an den Nebentisch. Ihre schwarzen Locken hatte sie locker aufgesteckt. Der schwache Hauch eines teuren Parfüms stieg Leonie in die Nase. Fabian konnte seine Augen nicht von ihr wenden.
»Starr doch die Frau nicht so an!«
»Bist du eifersüchtig?« Er grinste unverschämt, und sie verschluckte sich fast an ihrem Cappuccino. »Keine Sorge. Mein Interesse ist rein beruflich. Ich glaube, das ist Alessios Mutter. Welch ein Zufall.«
Er stand auf, verbeugte sich mit ausgesuchter Höflichkeit und bat die Frau, zu ihnen an den Tisch zu kommen. Leonie biss sich auf die Lippen. Konnte er wirklich niemals aufhören zu arbeiten? Das Café am Rathaus war doch kein Verhörzimmer.
»Meine Bekannte Leonie Hausmann. Leonie, das ist Laura Cortese.«
»Ich weiß, wer Sie sind«, sagte Laura und wandte sich an Fabian. »Sie haben vor einer Woche Nick gerettet. Danke.«
Nervös zog sie eine Zigarette aus ihrem Etui. Das Ende glomm auf, als sie ihren ersten Zug nahm. Sie war nicht so jung, wie Leonie zunächst gedacht hatte. Wenn man genauer hinsah, bemerkte man die Spuren, die das Leben in ihr schönes Gesicht gezeichnet hatte. Feine Falten lagen wie Schriftzeichen um ihre Augen. Ihr italienischer Akzent war kaum zu hören. »Ich bin erst gestern nach Hause gekommen. Und nächste Woche werde ich in eine Klinik am Bodensee gehen.«
»Sie hätten sich von selbst nicht bei uns gemeldet?«, vermutete Fabian. Die Bedienung brachte den Kaffee, den Laura Cortese bestellt hatte, an ihren Tisch.
»Doch, doch. Natürlich.« Sie trank. Ein weißer Schaumrand legte sich über ihre schön geschwungene Oberlippe.
Warum war sich Leonie so sicher, dass die Frau log?
»Ihr Sohn ist verschwunden, und es scheint sie gar nicht zu interessieren«, sagte sie unwillkürlich. Die glatte Maske fiel in sich zusammen und offenbarte unendliche Traurigkeit. »Was müssen Sie nur von mir denken? Ich weiß, dass Alessio nicht auffindbar ist, aber ich kann Ihnen auch nicht helfen.«
Fabian sah sie direkt an. »Aber Sie kennen Nick.«
»Natürlich, der war mal unser Nachbar. Und so etwas wie Alessios Freund.«
Fabian lehnte sich zurück. »Ich glaube nicht mehr, dass Alessio ihn mit Absicht so schwer verprügelt hat. Er ist nur ausgerastet.«
Laura lachte traurig. »Das hat er von meinem Mann. Wie nennt man das auf Deutsch. Iracondia?«
»Jähzorn«, sagte Leonie leise.
»Sie können ja Italienisch«, stellte die Frau verwundert fest.
Fabian ließ nicht locker. »Aber vielleicht wissen Sie ja, warum sich Alessio mit ihm getroffen hat. Wollte er Nick das Geld geben, das er geraubt hatte?«
Laura zog nervös an ihrer Zigarette. Als sie die Asche abklopfte, zitterten ihre Finger. »Von dem Handtaschenraub habe ich erst kurz vor meiner Entlassung erfahren. Alessio ist ein guter Junge, außer man reizt ihn. Und warum sollte er Nicolai Geld geben?«
Der Mops legte sich neben den Tisch, streckte alle viere von sich und schnaufte wie eine Dampflok. Manchmal konnte sich Leonie des Eindrucks nicht erwehren, dass er simulierte, um sich die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen. Trotzdem bückte sie sich und klopfte ihm den speckigen Nacken.
»Ich glaube, Sie kennen den Grund, warum Alessio manchmal die Kontrolle verliert«, bohrte Fabian weiter. »Und der hat mehr mit Erfahrung als mit Vererbung zu tun. Oder was meinen Sie?«
Leonie sah, wie Laura Cortese sich zusammenriss und der Frage auswich, die auf das gewalttätige Verhalten ihres Mannes hinzielte.
»Ich … hatte nach dem Tod meines Mannes schwere Depressionen«, sagte sie. »Sie kennen das nicht, oder?«
Beide schüttelten den Kopf.
»Es ist, als würde man in seinem eigenen Sumpf versinken. Immer tiefer, und man kann sich nicht allein befreien. Und niemand kann einem an diesen Ort folgen.«
»Man vergisst sogar sein Kind«, sagte Leonie und war plötzlich von tiefem Mitleid erfüllt. Laura nickte. »Es tut mir so unendlich leid, aber so war es. Und in der Klinik haben sie alles von mir ferngehalten, was mich zurückwerfen konnte, vor allem meine Vergangenheit.« Fabian nickte.
»Bitte versuchen Sie, mich zu verstehen!« Laura drückte die Zigarette aus. »Ich war sehr krank. Und auch sonst hätte ich Alessio nicht helfen können. Er muss alleine klarkommen.«
Fabian schwieg noch immer. Seine Augen waren undurchdringlich. »Er ist fünfzehn«, sagte er.
»Er ist erwachsen«, gab sie zurück und stand auf. »Entschuldigen Sie bitte, aber ich habe mich hier mit meiner Nachbarin verabredet, Frau Hegele. Da kommt sie schon.«
Die Bedienung kam an ihren Tisch, und sie zahlten.
Eine alte Dame mit Pudelfrisur und einer karierten Einkaufstasche näherte sich vom Markt her. »Hallo Laura«, rief sie und winkte. »I han die Poscht daboi. Zwoi Briefe. Und wen seh I denn do? Die Polizoi mit Ahang.« Sie musterte Leonie und den Mops mit Argusaugen und wandte sich dann Fabian zu. »Ond Sie, hent Sie net gnueg zum doe mit dem Mord am Hölderlinweg? Müsset Sie da noch im Café hocke?«
In diesem Moment spürte Leonie Lauras sanften Griff an ihrem Arm. Sie sprach leise, geradeaus, als seien ihre Worte nicht an sie gerichtet, sondern an den Wind. »Ich muss Alessio vergessen.«
Der Griff löste sich, und einen Moment lang schaute Alessios Mutter sie mit ihren traurigen Augen an. Maria Magdalena, dachte Leonie. Sie hakte sich bei Frau Hegele unter und winkte Leonie noch einmal zu.
Es war zwölf Uhr mittags. Die Figurenautomaten am Giebel des Alten Rathauses setzten sich klappernd in Bewegung. Temperantia und Justitia mit ihrer Waage drehten sich einwärts, und der Reichsadler schlug die Stunde mit seinen Flügeln.
Leonie schaute den beiden Frauen nach, die gemächlich in Richtung Innenstadt davonspazierten.
Sabine Marian starrte auf den leeren Bildschirm. Unruhig tasteten ihre Finger nach dem Päckchen Zigaretten, das sich irgendwo unter dem Zeitungsstapel auf ihrem Schreibtisch in nichts aufgelöst hatte. Der Kaffee in ihrem Becher war kalt und schmeckte schal. Sie kannte das. Besonders die Anfänge eines Artikels fielen ihr oft schwer. Doch wenn die ersten zwei, drei Sätze geschrieben waren, floss ihr der Rest meist wie von selbst aus den Fingern. »Mafia«, tippte sie probeweise in Großbuchstaben ein und stoppte dann. »In Stuttgart?«, setzte sie hinzu und löschte die Worte prompt wieder. Ihre roten Fingernägel sahen aus wie Blutstropfen. Flüchtig streifte sie der Gedanke an ihre Söhne, die bei ihrem Vater in Herrenberg waren und dort am Gartenhaus grillten. Weit weg. In Sicherheit.
Sie brauchte dringend eine Pause. Sie stand auf und ging in die Küche, um frischen Kaffee zu kochen. Der Geruch und das vertraute Geblubber der Kaffeemaschine beruhigten sie. Was tat sie eigentlich hier? Verschwendete den Samstag, um eine Ausgabe des Schwabenspiegels auf den Weg zu bringen, die sie alle gefährden konnte. Aber was, wenn ihre Feinde begriffen, wie leicht sie erpressbar war? Voller Selbstzweifel schaute sie aus dem Fenster, vor dem in kaum fünf Metern Entfernung die Ziegelwand des Vorderhauses aufragte. Überall Mauern, gegen die man rauschen konnte. Als der Kaffee durchgelaufen war, nahm sie sich eine Tasse, goss Milch dazu und betrat den Flur, in dem es schwach nach Druckerschwärze und Staub roch.
Der Mann stand in der halboffenen Eingangstür und hatte die Hände in die Taschen seines hellen Trenchcoats gesteckt. Niemand sonst war in der Redaktion. Ein großer Schluck Kaffee schwappte auf den Boden und auf ihre weißen Stoffturnschuhe.
»Wie sind Sie hier hereingekommen?«, fragte sie heiser und stellte den Becher auf dem Kopierer ab. Er sah nicht wie ein Mafioso aus, eher wie ein Bankmanager. Unter dem Mantel trug er einen hellgrauen Anzug mit blauer Krawatte. Seine schütteren Haare waren blond und akribisch gescheitelt. Aber wie stellte sie sich diese Mafiosi eigentlich vor? Mit schwarzen Anzügen und Geigenkästen unterm Arm?
»Unten war nicht abgeschlossen«, sagte er. »Und die Tür zu ihrer Redaktion ließ sich bemerkenswert leicht öffnen.«
Er trat einen Schritt näher und Sabine einen Schritt zurück. Das Blut rauschte in ihren Ohren. Der Mann hob beschwichtigend die Hände. »Keine Angst! Ich tue Ihnen nichts. Jedenfalls, solange sie die Regeln beachten. Regeln sind doch immer wichtig. Oder nicht?«
Sie blieb stehen und spürte, wie ihre Hände eiskalt wurden. Niemand außer ihr und dem Fremden war im Haus. Auch die Druckerei im Erdgeschoss war samstags geschlossen. »Wollen Sie mir nicht einen Kaffee anbieten?«, schlug der Mann vor.
Sie nickte und ging ihm voran in die Küche, wo sie eine Tasse füllte und vor ihm abstellte. »Milch und Zucker?«, fragte sie automatisch.
»Nein, danke.« Der Fremde trank einen Schluck und taxierte sie dann.
»Respekt!«, sagte er. »Sie haben Mut.«
»Was wollen Sie?«
»Sie beobachten, nichts sonst.«
Sie machte eine Geste, die alles einschloss, das Graffiti an der Treppenhauswand, den Beton, der die Tür verbogen hatte und ihre Angst. »Sie sind also für diese Schweinereien verantwortlich?«
Er zuckte die Schultern. »Einige von uns stehen auf große Gesten. Das ist was für die Youngsters und Romantiker. Aber ich gebe zu, der Beton war nicht sehr geschmackvoll.«
»Dann stimmt es also wirklich?«
»Was?«, fragte er verwundert.
»Dass Sie von der Mafia sind?«
»Mit dem Begriff würde ich vorsichtig sein«, sagte er und schüttelte vorwurfsvoll den Kopf. »Damit kann man in Teufels Küche kommen. Und er ist so wenig präzise.«
Sie lachte. »So verflochten, wie alles mittlerweile ist.«
Er sah sie an. »Viele unserer Aktivitäten sind völlig legal. Ich zum Beispiel bin Geschäftsführer in einem Massageclub.« Seine Augen waren rotgerändert, und auf seinem eingefallenen Gesicht lag ein Bartschatten. Er stand sichtlich unter Stress. »Was hat Massimo Ihnen gesagt?«, fragte er dann.
Sabines Gedanken begannen zu rasen, und plötzlich hatte sie die zentrale Tatsache begriffen. Massimo war zwar nicht mehr dazu gekommen, sie mit weiteren Informationen zu versorgen, aber ihr Besucher durchschaute das nicht. Er hielt sie für klüger als sie war, denn das Einzige, was sie sicher wusste, war der Name von Massimos Mörder. Wenn sie es richtig anstellte, hatte sie ihn genauso in der Hand wie er sie.
»Das werde ich Ihnen nicht verraten«, sagte sie leise.
Er ging so lautlos, wie er gekommen war. Sabine setzte sich in ihr Büro und legte die Finger auf die Tastatur. Sie zitterten so heftig, dass sie kaum ein Wort schreiben konnte. Trotzdem stand da plötzlich eine Überschrift. »Kainsmal.« Wenn das nicht den Nagel auf den Kopf traf! Darunter setzte sie trotzig eine Frage: »Was wusste Massimo Girolamo?« Sie würde sich nicht einschüchtern lassen.