14. Kapitel
Siglufjörður,
Donnerstag 8. Januar 2009
Ugla stand auf. Sie hatte auf einem alten Küchenstuhl mit zerschlissenem, gelbem Bezug gesessen. Sie zögerte und schaute dem Mann, der vor ihr stand, tief in die Augen. Er hatte dichtes, schwarzes Haar, das noch keine Spur von Grau zeigte, obwohl er gerade zweiundvierzig geworden war. Ugla fand seinen Gesichtsausdruck stets etwas geheimnisvoll; die Augen waren immer ein wenig zusammengekniffen, als ob sie »komm näher« oder »steh still« gleichzeitig sagen wollten. Er trat näher an sie heran, nahm sie in seine Arme und küsste sie innig.
Úlfur, der Regisseur des Stückes, applaudierte, und das Klatschen echote im Saal.
»Phantastisch. Ich glaube, wir sind für Samstag fast bereit.« Der Abend war schon fortgeschritten, die Probe hatte bereits um fünf Uhr begonnen.
»Das wird sich noch zeigen«, sagte eine entschlossene Stimme vom Balkon, wo Hrólfur, der Vorsitzende des Theatervereins, und Pálmi, der Autor des Stückes, saßen und die Probe mitverfolgten. »Das wird sich noch zeigen«, wiederholte Hrólfur.
Ugla und Karl standen noch immer auf der Bühne und warteten auf weitere Anweisungen des Regisseurs. Hrólfur schien ihn aus der Bahn geworfen zu haben.
Die Proben fanden im Kinosaal an der Aðalgata statt, wo das Theaterstück auch aufgeführt werden sollte. Im Eingangsbereich an der Wand hingen alte, schwarzweiße Werbeplakate aus den Anfangsjahren des Theaters, aus der Mitte des letzten Jahrhunderts.
Von der Haupttür aus führte ein Gang direkt in den Kinosaal hinein. Wenn man dort eintrat, wurde die Bühne sichtbar, und linker Hand befand sich eine Treppe zum Balkon. Im Saal waren Stühle aufgestellt worden, alles war für die Premiere am Samstag vorbereitet.
***
Karl eilte mit wenigen Schritten von der Bühne. Er stand einen Augenblick still und wartete darauf, dass der Regisseur die Probe offiziell beenden würde. Es war überflüssig, Úlfur so kurz vor der Premiere noch unnötig zu beleidigen; er genoss es offensichtlich, der Boss zu sein – es war eben seine Inszenierung. Der Einzige, der ihm, dem herausragenden Schauspieler, keinen Respekt zollte, war der Vorsitzende des Theatervereins, der wie eine graue Katze bei den Proben mit dabei war – er saß oben auf den Rängen und verfolgte alles mit, sagte nur wenig, ließ aber gerne vernichtende Kommentare fallen.
Ja, Úlfur genoss es, den Boss zu spielen, und Karl genoss es, auf der Bühne zu stehen, auf die Zuschauer hinunterzuschauen, auf das Publikum – er war der Star, solange er auf der Bühne stand, ergötzte sich an der Aufmerksamkeit, den Scheinwerfern, die ihn ins rechte Licht rückten, dem Applaus. Er war unendlich froh, die Hauptrolle bekommen zu haben – noch mehr Minuten im Rampenlicht.
Er nahm sein Handy aus der Hosentasche und sandte Linda, seiner Frau, eine SMS: »Immer noch bei der Probe, noch ungefähr eine Stunde. Sehen uns heute Abend.« Das war gefährlich, doch er fühlte sich immer dann am besten, wenn er mit dem Feuer spielte.
Es war ein halbes Jahr vergangen, seit Linda und er nach Norden in die Wohnung in der Þormóðsgata gezogen waren. Es war eine Mietwohnung, die Linda von ihrem Einkommen als Krankenschwester im Krankenhaus bezahlte.
Karl erhielt keine Antwort von Linda. Sie hatte Schicht, deswegen konnte sie ihm wahrscheinlich nicht antworten. Es war von Vorteil, die Probe als Ausrede vorschieben zu können, falls sie in der nächsten Stunde anrufen sollte – würde sie keine Antwort erwarten. Er schrieb eine weitere SMS, diesmal aber nicht an Linda.
»Ich glaube, dass wir dann für heute hier Schluss machen«, sagte Úlfur in formellem Ton wie einer, der das Sagen hat. »Wir sehen uns dann morgen. Reserviert euch den ganzen Abend dafür. Es muss perfekt werden.« Fügte dann hinzu, um es noch einmal zu betonen: »Perfekt.«
Karl verabschiedete sich rasch und verschwand in die dunkle Nacht hinaus.
***
Pálmi schlenderte vom Balkon herab und begegnete Úlfur, der gerade den Saal verlassen wollte. Beide waren Rentner, und beide hatten in der Arbeit für das Theater ein neues Aufgabengebiet gefunden – Pálmi war ehemaliger Grundschullehrer, und Úlfur hatte früher im Auswärtigen Dienst gearbeitet.
»Wollen wir uns zusammensetzen und die Lage besprechen?«, fragte Úlfur. Er schaute die Treppe hoch und wartete darauf, dass Hrólfur herunter käme. »Hrólfur lädt uns vielleicht zu sich nach Hause zu einem leichten Wein und einem guten Gespräch ein.«
Er schmunzelte, senkte die Stimme und fügte dann hinzu: »Oder zu einem guten Wein und einem leichten Gespräch!«
»Leider«, sagte Pálmi betrübt. »Diesmal nicht – ich habe heute Morgen Besuch bekommen.«
»Besuch?«
»Ja, eine alte Dame aus Dänemark – sie heißt Rósa. Sie ist heute Morgen mit ihrem Sohn hier angekommen, sie werden für eine gute Woche bei mir wohnen. Ich weiß nicht, was in mich gefahren war, ihnen zuzusagen.«
»Ach so – und musst du ihnen auch jeden Tag ein Tagesprogramm bieten?«
»Das lasse ich lieber mal sein … Sie hat mich gebeten, ihretwegen keine Umstände zu machen, sie wolle nur entspannen und es einfach genießen, endlich hier zu sein.«
»Seid ihr irgendwie verwandt?«
»Nein – aber sie hat meinen Vater damals in Dänemark anscheinend sehr gut gekannt …«
»Sehr gut … meinst du etwa …?«
»Ich weiß es, ehrlich gesagt, nicht. Es war wahrscheinlich zwischen meiner Mutter und ihm schon alles vorbei, als er nach Dänemark zog. Ich habe wenig Interesse, Rósa danach auszufragen. Obwohl ich vielleicht die Gelegenheit nutzen sollte – um mehr darüber zu erfahren, was mein Vater damals so alles getrieben hat, bevor er an Tuberkulose erkrankte. Hrólfur scheint damals nicht viel Kontakt mit ihm in Kopenhagen gehabt zu haben, außer vielleicht ganz zum Schluss, obwohl sie seinerzeit hier in Siglufjördur gute Freunde gewesen sind.«
»Nun ja, so eine Gelegenheit ergibt sich freilich nicht oft. Ich hoffe, dass sie vom Wetter hier nicht festgehalten wird, die gute Frau.«
»Ja, das hoffe ich ganz ehrlich auch!«
Pálmi klopfte Úlfur leicht auf die Schulter und verabschiedete sich von ihm.
***
Leifur hatte die Requisiten in aller Eile weggeräumt, weil er noch schnell in den Supermarkt wollte. Er schaffte es gerade noch, bevor die Türen schlossen. Er war der einzige Kunde. Er näherte sich den Kühlschränken mit Tiefkühlkost, Hähnchenschenkeln, Rinderhackfleisch und noch mehr. Am Gefrierfach hing ein Schild, auf dem stand: »Nur Donnerstag: Rinderhackfleisch im Angebot.« Klang gut.
Nur noch zwei Tage bis zur Premiere. Das Theater war ein idealer Ort, um von den eigenen Erinnerungen abzulenken. Leifur war besonders zufrieden damit, dass die zweite Vorstellung nach der Premiere am 15. Januar sein sollte. An diesem Tag würde es ganz besonders wichtig sein, dass er sich selbst auf andere Gedanken brachte.
Er konnte sich noch gut an den 15. Januar im Jahre 1986 erinnern, und nicht zuletzt auch an den Silvesterabend kurz davor, Silvester 1985. Die meisten anderen Silvesterabende vor dieser Zeit schmolzen in seiner Erinnerung zusammen, ein jeder glich dem anderen. An diesem Tag war er elf Jahre alt geworden. Von Weihnachten war er als Kind nicht sehr angetan gewesen, dafür freute er sich umso mehr auf Silvester. Das gefiel ihm am besten – er schaute sich die Feuerwerke an und durfte manchmal auch seinem Vater und älteren Bruder helfen, die Raketen anzuzünden. Dieses Mal hatte ihn eine verfluchte Grippe erwischt, und für seine Eltern kam es nicht in Frage, dass er aus dem Haus ging. Deswegen musste er das Feuerwerk durch das Fenster verfolgen – doch wie jeder Mann und jedes Kind wussten, konnte das Erlebnis, ein Feuerwerk unter freiem Himmel anzuschauen, durch nichts aufgewogen werden. Er war schon zu alt, um zu weinen, wurde stattdessen aber von einer solchen Wut erfüllt – soweit er wegen seiner Erkrankung noch die Kraft dazu hatte – dass er sich in seinem Zimmer einschloss. Er ließ sich nicht umstimmen, obwohl seine Eltern und sein Bruder ihn baten, sich zu ihnen zu setzen, und schlussendlich war es so, dass er Neujahr in seinem kleinen Zimmer verbrachte. Selbstverständlich schlich er sich heimlich zum Fenster, um ein wenig hinauszuschauen und einen Blick auf das Feuerwerk zu erhaschen, doch das Fenster lag nicht zur Straße hin, wo seine Familie stand und das alte Jahr mit viel Lärm verabschiedete. Er verpasste Silvester mit seiner Familie. Árni, sein Bruder, der damals knapp siebzehn war, trug in diesem Jahr die Verantwortung dafür, die Raketen zu besorgen – hatte mehr Raketen gekauft als die Jahre zuvor, hatte aus diesem Grund selber etwas zur Seite gelegt. Die Familie sprach in den nächsten Tagen viel darüber, wie gut alles geklappt hätte, und Árni wurde mit Lob überschüttet. Leifur nahm nur begrenzt an den Gesprächen teil, versuchte, sich selbst davon zu überzeugen, dass er die richtige Entscheidung getroffen hatte, sich im Zimmer einzuschließen. Árni durchschaute aber das aufgesetzte Spiel und versuchte, ihn aufzumuntern. Er müsse versprechen, dass sie sich nächstes Jahr gegenseitig helfen würden, es noch besser zu machen.
Seither waren dreiundzwanzig Jahre vergangen.
Leifur Þorláksson bezeichnete sich im Telefonbuch als Handwerker. Eine Art Mischung aus Wunschdenken und Wahrheit. Er war mit den Händen schon immer geschickt gewesen und hatte direkt oder indirekt immer darauf gesetzt, Handwerker zu werden. Die beiden Brüder hatten schon früh beschlossen, Leifur war damals gerade einmal zehn Jahre alt, dass sie zusammen in Siglufjörður eine große Werkstatt eröffnen würden – das waren spannende Zukunftsaussichten für einen Zehnjährigen, der nichts Besseres kannte, als seine Zeit mit Hammer, Brettern und einer Säge in der Garage zu verbringen, und der wusste, dass er einen älteren Bruder hatte, der immer sein Wort hielt.
Doch wie so vieles andere, wurde es nichts aus diesen schönen Versprechen.
Leifur hatte die Berufsschule in Akureyri besucht und anschließend zu Hause in der Þormóðsgata eine kleine Werkstatt aufgemacht. Im Haus gab es zwei Wohnungen, und Leifur hatte die im oberen Stockwerk gekauft. Sie war in der Größe genau richtig für einen alleinstehenden Mann – der dennoch nicht alleine lebte, sondern mit einem treuen Labrador. Leifur hatte sich ein Zimmer als Werkstatt eingerichtet und nahm einzelne Aufträge an; der Stundensatz war bei ihm viel niedriger als bei seinen Kollegen im Süden, doch die Nachfrage war dennoch nicht besonders groß. Hier ging alles etwas ruhiger zu als in größeren Ortschaften, hier konnten die meisten Leute sich noch die Zeit nehmen, um selbst etwas auszubessern, ohne sich an einen Fachmann wenden zu müssen. Leifur gab aber nicht auf – er betrieb die Werkstatt auch in seiner Freizeit weiter. Das hätte sein Bruder so gewollt.
Er musste sich allerdings auf die Tankstelle verlassen, wenn es um sein festes Einkommen ging. Seit er nach der Ausbildung nach Siglufjörður zurückgekommen war, hatte er beinahe ohne Unterbrechung dort gearbeitet. Es war für ihn nie in Frage gekommen, sich in Akureyri niederzulassen; nein, er wollte seine Eltern nicht im Stich lassen. Das war zu Hause eigentlich nie diskutiert worden. Es lag seinen Eltern fern, ihn unter Druck zu setzen, wieder nach Hause zu ziehen – doch er wollte ihnen den Schmerz ersparen, indem er einfach wegzog. Sie sollten nicht noch einen Sohn verlieren müssen.
Und hier fühlte er sich wohl, hier war er zu Hause. Er genoss es, etwas anzufertigen, wenn die Gelegenheit sich ergab. Es war, als ob er sich dann in einer anderen Welt befände – seiner eigenen Welt –, wo nichts ihn stören konnte. Zudem hatte er auch noch das Theater – dort erhielt er die Gelegenheit, seine verschiedenen Interessen auszuleben. Er war natürlich dafür verantwortlich, jedes Jahr die Kulissen zu bauen, und verfügte innerhalb des Rahmens, den Hrólfur und Úlfur vorgaben, über viele Freiheiten. Äußerst vielschichtige Charaktere – die beiden. Sie hielten an ihren Ideen fest. Leifur hatte wenig Lust, das Szepter in die Hand zu nehmen – er überließ es gerne anderen, die Leitung zu übernehmen.
Leifur hatte bei jedem einzelnen Stück, bei dem er mitgearbeitet hatte, die Gelegenheit bekommen, selbst auch auf der Bühne zu stehen. In einer kleinen Theatertruppe mussten alle auf verschiedene Weise mit anpacken – er war die zweite Besetzung, falls der Hauptdarsteller ausfallen sollte, bekam aber zusätzlich noch ein paar Zeilen, die er sorgfältig einübte, bis er sie vor-und rückwärts konnte. Er litt immer an großem Lampenfieber, doch das gehörte eben dazu, wenn man Mitglied des Theatervereins war.
Seine größte Rolle spielte er aber stets hinter den Kulissen.
Er begann jeden Tag damit, mit dem Hund Gassi zu gehen. Am Ende seines Arbeitstages bei der Tankstelle ging er jeweils direkt ins Schwimmbad, wenn auch nicht, um zu schwimmen – das überließ er anderen –, sondern wegen des Krafttrainings. Dort begegnete er häufig ein paar Stammgästen, auch wenn die wenigsten so starke Gewohnheitstiere waren wie er. Die Jungs aus dem Fußballteam waren oft dort, jünger als er, aber auch Leute, die er kannte, so wie seine Nachbarn von unten, Kalli und Linda. Es war ein guter Ort, um die Sorgen des Alltags zu vergessen, sich zu entspannen und Energie zu sammeln für den abendlichen Spaziergang mit dem Hund und der Handwerksarbeit danach. Es spielte nicht unbedingt eine Rolle, ob er einen Auftrag bekommen hatte oder nicht, die Abende wurden dazu benutzt, etwas anzufertigen – er konnte im schlimmsten Fall einen Gegenstand für sich selbst herstellen oder ein Geschenk.
Ja, hier in Siglufjörður fühlte er sich wohl. Außer am fünfzehnten Januar. Diesen Tag des Jahres 1986 würde er nie vergessen.
Es hieß, dass die Zeit alle Wunden heile, doch Leifur war davon nicht mehr unbedingt überzeugt. Er verspürte die Trauer immer noch. Er war immer noch wütend, wusste aber nicht genau, auf wen. Er – oder sie – lebte heute mit Sicherheit ein gutes Leben, war vielleicht sogar über alles hinweggekommen. Hatte Árni vielleicht nicht einmal gekannt. Ihm – oder ihr – war es vielleicht vollkommen egal, dass ein junger Mann die Welt, seine Eltern und seinen Bruder verlassen hatte.
Árni hätte es sich sicher gewünscht, dass die Familie ihr Leben weitergelebt hätte, dass sie denen vergebe, die dafür verantwortlich waren. Árni war einfach so. Ein unschuldiger, siebzehnjähriger Junge, der jederzeit bereit war, zu verzeihen. Doch Leifur verzieh nichts.
***
Linda Christensen durfte endlich nach Hause. Sie fühlte sich nach einer langen Schicht nicht wohl.
Sie dankte Gott dafür, dass wenig Schnee in den letzten Tagen gefallen war. Die Kälte war mühsam, doch die Dunkelheit war noch viel schwieriger und ungemütlicher.
»Ich gehe dann mal«, rief sie der Krankenschwester zu, die für die weitere Schicht verantwortlich war. Sie sprach fehlerfrei Isländisch, war in Island geboren, hatte aber lange in Dänemark gelebt. Der dänische Akzent, der im ersten Jahr, nachdem sie wieder zurückgezogen war, manchmal durchschimmerte, war mittlerweile gänzlich verschwunden, und doch fühlte sie sich nicht als Isländerin – sondern als Dänin. Vielleicht würde sich das mit der Zeit noch ändern.
Sie zog ihren Mantel an und machte sich auf den Weg nach Hause.
***
Leifur war auf dem Weg nach Hause. Das Wetter war ungewöhnlich gut.
Es war natürlich eiskalt, aber absolut windstill, es hatte in den letzten Tagen so gut wie gar nicht geschneit, jetzt am Nachmittag ein ganz klein wenig, doch das war nicht der Rede wert.
Leifur traf Linda, seine Nachbarin von unten, vor dem Haus an der Þormóðsgata. Sie hielt ihren Mantel eng um den Körper geschlungen, war ein wenig bleich und sah erschöpft aus. Sie zuckte etwas zusammen, als sie ihm begegnete.
»Hallo«, sagte sie und zögerte. »Hast du dich von der Probe weggeschlichen?« Die Sorge in ihrer Stimme war deutlich zu hören, obwohl sie versuchte, einen leichten Ton anzuschlagen.
»Nein – Úlfur würde ausflippen«, antwortete Leifur. »Die Probe ist seit einer Viertelstunde zu Ende.«
Er lächelte, bemerkte aber, wie sich in ihren Augen Verwunderung, Wut und Enttäuschung breitmachten.