Ich möchte gerne allen danken, die ich jemals geküsst oder geschlagen1 habe und die mich jemals geküsst oder geschlagen haben.
Ich möchte gern dem netten Kerl danken, der einmal beide Augen zugedrückt hat, als ich kein Geld fürs Parkticket hatte, und der obdachlosen Dame, die mir sagte, dass mein Haar aussähe wie eine Pusteblume, der die Fallschirmchen weggeflogen seien. Ich möchte den Menschen danken, die die Wale retten, und auch den Walen selbst, besonders denen, die im mittleren Management festsitzen, weil das wirklich eine harte Sache ist.
Ich möchte gern den Menschen auf dieser Erde danken, die versponnener sind als ich – euch allen dreien, und Crispin Clover. Ich möchte den Menschen danken, die lesen, und denen, die beim Lesen denken und beim Denken lesen. Ihr solltet aber nicht lesen, während ihr Auto fahrt, weil das nämlich ein Sicherheitsrisiko ist. Wenn ich euch möglicherweise mal in irgendeinem Paralleluniversum treffe, würde ich euch gerne begrüßen, mich natürlich auch bedanken und dafür entschuldigen, dass ich nicht angerufen habe, denn, ihr wisst ja, das ist eine knifflige Sache mit diesen Zeitreisen und den sich überlappenden Zeitebenen. Was ich noch sagen wollte: Gibt es eine Möglichkeit, dieses pappige Zeugs von den Higgsfeldern, das an euren Schuhsohlen klebt, zu entfernen? Ich frag ja nur.
Ich schreibe diese umfangreiche Danksagung, weil ich immer Angst davor habe, jemanden zu vergessen. Wenn die Seiten lektoriert werden und sich mein Gehirn anfühlt, als hätte es ein paar Boxrunden mit Ali in seiner besten Zeit zugebracht, vergesse ich oft, Milch einzukaufen und mich an die vielen wunderbaren Menschen zu erinnern, die mir bei der Geburt dieses Buches geholfen haben. Diese Zeilen sind kein Kommentar zu ihren hoch geschätzten Beiträgen, sondern zu meinem leicht lädierten Verstand, der – wenn ich das zu meiner Verteidigung sagen darf – mit allen Sinnen die 1980-er-Jahre durchlebte, und das war ein verdammt schwieriges Jahrzehnt.
Also, ich möchte mich bedanken. Bei jedem von euch. Überall. Na ja, vielleicht nicht gerade bei dem Typen, der nach dem True Believers-Konzert auf meine neuen Schuhe gekotzt hat, damals in Austin. Ihm will ich nicht danken. Aber den meisten Menschen schon.
Trotzdem. Auf Danksagungsseiten sieht man’s gern, wenn der Autor etwas konkreter wird. Sonst laden einen die Leute nicht mehr zum Abendessen ein. Und ich esse gern. Also möchte ich in diesem Sinne folgenden ganz besonderen Menschen danken:
Meinen Verlegern, Beverly »Ich bin eine Frau, hört mein Gebrüll« Horowitz und Chip »Animal House beruht auf meiner Idee« Gibson. Meine Hochachtung!
Meiner geliebten Lektorin Wendy Loggia, deren Glauben niemals wankte und die mich immer wieder aus diesem Crazy Train holte, selbst wenn mein Gepäck schon an Bord war und mir der Schaffner (der Jack Nicholson in The Shining schrecklich ähnlich sah) bereits die Hand reichte. Danke, Wendy.
Meinem Agenten Barry Goldblatt, der von Beginn an an mich glaubte und den das Unglück trifft, mit mir verheiratet zu sein, und der aus diesem Grund der Neurose nur mit Mühe entkommt.
Pam Bobowicz und Krista Vitola für ihre Unterstützung und für ihre Anregungen. Und natürlich auch für die Schokolade.
Der reizenden Lisa McCourt und ihrem Vater für die Insiderinfos zur Disney World. Dem Himmel sei Dank, dass sie letzten Endes wirklich eine kleine Welt ist.
Clive Owen dafür, dass er seine imaginäre Affäre mit mir fortgeführt hat.
Rachel »Chelbaby« Cohn, Susanna »Superfoxy« Schrobsdorff und Jo »Nur weil ich mir deinen bescheuerten Spitznamen nicht ausgedacht habe, heißt das noch lange nicht, dass ich es nicht könnte« Knowles dafür, dass sie eine frühe Fassung des Romans gelesen und großartig begutachtet haben, mich dabei gleichzeitig ermutigten und mich einfach frisch und munter haben fühlen lassen. Ihr wart einfach stark.
Justine Larbalestier (die keinen Spitznamen bekam, weil ich Angst vor ihr hatte) dafür, dass sie mich angeschubst hat, damit ich mich selbst anschubse, und dafür, dass sie mir sagte, ich solle den Zwerg länger im Bild halten.
Maureen Leary. Maureen Effing Leary! (Tatsache. Das ist ihr zweiter Vorname. Er steht auf all ihren Monogrammen.) Maureen Leary, Ausnahmeschriftstellerin, die mir unglaubliche Ratschläge gab und mir half, meine »kleinen Lieblinge« zu schlachten. Diese Veganer aus dem Mittleren Westen. Das geschah erstaunlich brutal, mit einem einzigen Federstrich.
Adam McInroy, der mit mir alle physikalischen Fragen durchging. Er hat mich auch gelehrt, wie man mit neun einen Korbleger schafft, und mit elf führte er mich durch Mathe für Idioten. Aber ich hab dich ein paarmal bei Axis & Allies geschlagen, Freundchen, und glaub ja nicht, dass ich das nicht wieder tue, um mein kleines Ego aufzupolieren.
Laurie Allee, einfach dafür, dass sie da war, und für ihre Physik-Hinweise. In jeder Parallelwelt wünsche ich mir dich als mein Flügelwesen.
Brian Greene, Nima Arkani-Hamed, Hugh Everett III, Lisa Randall, Steven Weinberg, Ed Witten, Michio Kaku, Neil Turok und Julian Barbour für ihre erstaunliche Arbeit zur Entschlüsselung der Mysterien unseres Universums und dafür, dass sie mich immer wieder inspirierten (wenn auch nur durch Buchhandlungen und durchs Internet, weil ich, genau genommen, niemanden von euch persönlich kenne, aber ihr scheint großartige Typen zu sein). Jede Art praktizierter künstlerischer Freiheit, jeder abwegige wissenschaftliche Gedanke oder jedes versponnene Zeugs, das irgendwo hervorgeholt und vielleicht sogar zum charakteristischen Merkmal des Buches gemacht wurde, ist allein auf dem Mist der Autorin gewachsen, die kaum in der Lage ist, ihren DVD-Rekorder zu programmieren.
Meiner verrückten Freundin Brenda Cowen habe ich für das geniale Shithenge zu danken. Da kann ich nicht mithalten.
John Nevius für die Büroklammern-Analogie und die Diskussion über die Creutzfeldt-Jakob-Krankheit.
Vivien Schultz und Debo Hendrix, alte Freunde und Ureinwohner von New Orleans, die mich daran erinnerten, dass man Cracker und scharfe Soße serviert bekommt und keinen pikanten Erdnussmix. Ich weiß nicht, was ich mir dabei gedacht habe.
Der Tea Lounge an der 7th Avenue, 2001 – 2008. R.I.P.
Ebenso den Baristas im Witchcraft, Southside and Red Horse Café.
Pete Townshend. Eigentlich kenne ich Pete Townshend nicht, aber ich wollte ihm einfach immer schon mal auf meinen Danksagungsseiten danken.
Den Machern des Rock Band-Videospiels, weil das billiger und lustiger ist als Medikamente gegen Angstzustände und Depressionen.
Der Camp Barry Crew für ihre Ermutigung.
Versehrtenabzeichen erhalten Maureen Johnson, Robin Wasserman, E. Lockhart, Holly Black, Cecil Castellucci, Cassandra Clare, Justine (noch einmal), Scott Westerfeld und der Typ, der in Camus-würdiger Ermattung am Tisch neben uns sitzt, dafür, dass sie mir dabei zuhörten, wie ich über alle zumutbaren Grenzen hinaus jammerte.
Danken möchte ich meinem Sohn, dem tollen Joshua, der geduldig genug war, mit Mom schon wieder eine Deadline zu überleben. Mein Schatz, ich möchte hier zu Protokoll geben, dass ich deine Idee zu Zombie Bunnies® ganz schön rockig finde.
Last but absolut und definitiv not least: Dieses Buch wäre ohne die sanften Peitschenhiebe und die »Los, an die Arbeit!«-Attitüde von Cynthia und Greg Leitich-Smith nicht gedruckt worden. Der Roman wurde für ihren wundervollen WriteFest Workshop 2005 in Austin, Texas, geschrieben. Danke, Cyn und Greg. In den Weidegründen des Lebens seid ihr beide weitaus bezaubernder als das Fleckvieh, die wandelnden Zeitbomben unter den Rindern, wie mir gesagt wurde. (Wäre nicht schlecht, wenn ihr das wüsstet, solltet ihr jemals in die Endrunde von Was ist dein Talent? kommen und diese Frage würde gestellt.) Ein großer Dank an all die WriteFestler, die damals dabei waren, ganz besonders an Brian Yansky und Anne Bustard, die das ganze Manuskript am Hals hatten, sich darüber nicht einmal beklagten, aber einfühlsame und unschätzbare kritische Gedanken lieferten. Ihr entscheidet.