3.
Nun zum wichtigsten Ereignis in ihrem neuen Leben. Im Winter 1678–1679 entstanden weitere Pläne für eine eheliche Verbindung. Alle, selbst Anastasie, wünschten sehr, dass Catherine Tekakwitha die Fotze geöffnet würde. Ganz egal wo, hier in diesem christlichen Dorf oder draußen bei den Heiden. Jede Gemeinde ist von ihrer Natur her erst einmal weltlich eingestellt. Sie aber hatte ihre Fotze fortgeschleudert, und nun war es egal, ob sich ein Mohawk-Krieger oder ein christlicher Jäger ihrer bemächtigte. Es gab da einen netten jungen Mann, den sie auserkoren hatten. Außerdem war es so, dass der Verwandte, der sie gerettet hatte und der nun für ihre Versorgung aufkam, nicht eine Minute lang gedacht hatte, dass er eine lebenslange wirtschaftliche Verpflichtung eingegangen war.
– Dann esse ich halt nichts.
– Es geht nicht ums Essen, Liebes. Es ist einfach unnatürlich.
Sie rannte tränenüberströmt zu Pater Cholenec. Er war ein weiser Mann, der in der Welt lebte, der in der Welt lebte, der in der Welt lebte.
– Naja, mein Kind, so ganz unrecht haben die nicht.
– Arrrrggghhhh!
– Denk mal an die Zukunft. Die Zukunft wird Hunger bringen.
– Mich interessiert es nicht, was mit meinem Körper geschieht.
Aber dich, mein alter Freund und Jünger, dich interessiert es durchaus. Oder?