56
Eine Frage der Kontrolle

Auf halbem Weg von Musgrave nach Walnut Crossing läutete das Handy erneut. Rebecca Holdenfields aufgedreht nervöse Stimme erinnerte genauso an die junge Sigourney Weaver wie ihr Gesicht und ihr Haar. »Sie kommen also nicht?«

»Pardon?«

»Hören Sie denn Ihre Mailbox nicht ab?«

Da fiel es ihm ein. Am Morgen hatte er eine schriftliche und eine mündliche Nachricht erhalten. Nach der SMS hatte er zuerst gesehen, und danach war er davongewirbelt worden in eine Welt der Spekulationen über seinen Filmriss in einem Sandsteinhaus. Die Mailbox hatte er völlig vergessen.

»Oh, tut mir leid, Rebecca. Ich hab einfach zu viel um die Ohren. Sie haben mich heute Nachmittag erwartet?«

»Sie haben mich in Ihrer Nachricht darum gebeten, also habe ich zugesagt.«

»Können wir es vielleicht morgen nachholen? Was ist morgen überhaupt für ein Tag?«

»Dienstag. Da bin ich schon voll. Wie wär’s mit Donnerstag? Vorher geht’s bei mir nicht.«

»Zu weit weg. Können wir uns jetzt unterhalten?«

»Bis fünf habe ich Zeit. Das heißt, wir haben ungefähr zehn Minuten. Welches Thema?«

»Ich hab mehrere: die Auswirkungen, wenn man bei einer promiskuitiven Mutter aufwächst, die Mentalität von Frauen, die Kinder missbrauchen, die psychologischen Schwächen von männlichen Sexualmördern … und das Verhaltensspektrum erwachsener Männer unter dem Einfluss von Rohypnol mit Alkohol.«

Nach kurzem Schweigen brach sie in Lachen aus. »Klar. Und in der Zeit, die uns dann noch bleibt, können wir gleich weiterdiskutieren über die Ursachen von Scheidungen, über Möglichkeiten zur Beseitigung von Kriegen und …«

»Okay, okay, hab verstanden. Suchen Sie sich ein Thema aus, für das Ihrer Meinung nach die Zeit reicht.«

»Haben Sie vor, Ihren nächsten Martini mit Rohypnol zu mixen?«

»Wohl kaum.«

»Also rein theoretisches Interesse?«

»So was in der Richtung.«

»Hm. Nun, ein normales Verhaltensspektrum bei Drogen gibt es nicht. Je nach der Chemikalie wird das Verhalten in eine bestimmte Richtung gelenkt. Kokain zum Beispiel führt häufig zu einer Steigerung des Sexualtriebs. Aber wenn Sie danach fragen, ob dem durch eine nicht halluzinogene, enthemmende Droge bedingten Handeln Grenzen gesetzt sind, ist die Antwort ja und nein. Es gibt keine Grenzen, die für alle gelten, lediglich individuelle Grenzen.«

»Zum Beispiel?«

»Das lässt sich vorher nicht abschätzen. Die Grenzen unseres Verhaltens hängen ab von der Genauigkeit unserer Wahrnehmungen, von der Stärke unserer instinktiven Wünsche und von der Intensität unserer Ängste. Wenn uns die Droge die Furcht vor den Folgen nimmt, dann wird unser Handeln unsere Wünsche widerspiegeln und nur im Schmerz, in der Erfüllung oder in der Erschöpfung ein Ende finden. Wir tun, was wir in einer Welt ohne Folgen tun würden, aber nichts, worauf wir keine Lust haben. Enthemmende Drogen lassen den bestehenden Impulsen freien Lauf, aber sie produzieren keine Impulse, die der psychischen Struktur des Betreffenden widersprechen. Beantwortet das Ihre Frage?«

»Also unterm Strich: Wenn jemand so eine Droge nimmt, lebt er all seine Fantasien aus?«

»Möglicherweise sogar mehr, wenn er sich vorher manche Fantasien aus Angst verboten hat.«

»Verstehe.« Übelkeit kroch in ihm hoch. »Ich würde gern noch was völlig anderes zur Sprache bringen. Eine unserer Vermissten wurde tot aufgefunden – ein Sexualmord in Florida. Vergewaltigung, Folter, Enthauptung, die Leiche in der Gefriertruhe des Verdächtigen.«

»Wie lang?« Wie immer blieb Holdenfield ungerührt von blutigen Einzelheiten oder ließ sich zumindest nichts anmerken.

»Was meinen Sie?«

»Wie lange war die Leiche in der Gefriertruhe?«

»Nach dem gerichtsmedizinischen Befund vielleicht drei Tage. Warum fragen Sie?«

»Wofür er sie aufgehoben hat. Es war doch ein Mann, oder?«

»Jordan Ballston, ein Spezialist für Finanzderivate.«

»Dieser Superreiche? Davon habe ich gelesen. Anklage wegen vorsätzlichem Mord. Das ist doch schon ein paar Monate her.«

»Stimmt, aber die Identität des Opfers wurde zunächst nicht bekannt gegeben, und der Zusammenhang mit den vermissten Absolventinnen von Mapleshade wurde erst heute entdeckt.«

»Sind Sie sicher, dass es diesen Zusammenhang gibt?«

»Müsste ansonsten schon ein Riesenzufall sein.«

»Können die Ermittler Ballston vernehmen?«

»Anscheinend nicht. Hat sich hinter einer Dornenhecke von Anwälten verschanzt.«

»Was kann ich dann für Sie tun?«

»Angenommen, ich dringe zu ihm vor.«

»Wie soll das gehen?«

»Das weiß ich noch nicht. Nehmen wir es einfach mal an.«

»Okay. Also angenommen. Was weiter?«

»Was würde er am meisten fürchten?«

»Umgeben von seinen stachligen Anwälten?« Mehrmals schnalzte sie mit der Zunge, als wollte sie sich damit zu raschem Denken anspornen. »Nicht viel … außer …«

»Was?«

»Außer er glaubt, jemand anders weiß von seiner Tat, jemand, dessen Absichten den seinen entgegenstehen. Dadurch würde eine Lücke in seinem Kontrollvermögen entstehen. Sadistische Sexualmörder sind absolute Kontrollfreaks, und das Einzige, was bei einem Kontrollfreak garantiert für ein Durchbrennen der Sicherungen sorgt, ist das Gefühl, dass er einem anderen ausgeliefert ist.« Sie hielt inne. »Sehen Sie eine Möglichkeit, Kontakt zu Ballston aufzunehmen?«

»Noch nicht.«

»Warum nur habe ich das Gefühl, dass Ihnen bald was einfallen wird?«

»Ich weiß Ihr Vertrauen zu schätzen.«

»Ich muss jetzt Schluss machen. Tut mir leid, dass ich nicht mehr Zeit habe. Vergessen Sie nicht, Dave, je mehr Macht Sie scheinbar über ihn haben, desto eher wird er zusammenbrechen.«

»Danke, Becca. Sie haben mir wirklich geholfen.«

»Hoffentlich hat es nicht so geklungen, als wäre es ein Kinderspiel.«

»Keine Sorge. Wie ein Kinderspiel stelle ich mir das bestimmt nicht vor.«

»Gut. Halten Sie mich bitte auf dem Laufenden. Und viel Glück!«

Die mentale Überlastung, die dazu geführt hatte, dass er Rebecca Holdenfields Telefonnachricht vergessen hatte, bewirkte auf der Fahrt nach Hause, dass er wieder einmal einen spektakulären Sonnenuntergang nicht bemerkte. Als er die gewundene Straße zu seinem Grundstück hinauffuhr, zog sich nur noch verschwommenes Blassrosa über den westlichen Himmel, und auch das registrierte er kaum.

An der Stelle, wo der öffentliche Schotterweg in seine engere, grasbewachsene Auffahrt überging, stoppte er vor dem Briefkasten, der an einem Zaunpfosten befestigt war. Als er ihn gerade öffnen wollte, fiel sein Blick auf einen kleinen gelben Fleck am Hügel. Der Fleck bewegte sich langsam auf dem gebogenen Pfad über die hoch gelegene Wiese. Es war Madeleines gelbe Windjacke.

Das hohe Weidelgras verdeckte sie bis zur Hälfte, trotzdem konnte er sich den sanften Rhythmus ihrer Schritte gut vorstellen. Sitzend schaute er ihr nach, bis sie allmählich als einsame Gestalt hinter der Rundung des Feldes in einem Meer von Grün verschwand.

Er blieb noch eine Zeit lang stehen und blickte hinauf zum verlassenen Hügel, bis jede Farbe aus dem Himmel verschwunden war, verdrängt von einem Grau, das so monoton war wie ein Monitor, der das Fehlen des Herzschlags anzeigt. Blinzelnd wischte er sich über die feuchten Augen und fuhr dann das letzte Stück zum Haus.

Er beschloss, sich zu duschen, um vielleicht zu etwas mehr Normalität zurückzukehren. Während ihm der schwere Wasserstrahl Hals und Schultern massierte, ließ er sich in den Klang hineinziehen: das leise Brausen eines Sommerwolkenbruchs. Einen merkwürdigen Augenblick lang war sein Gehirn erfüllt von reinem, friedlichem Regenaroma. Er rieb sich mit Seife und einem rauen Schwamm ein, spülte alles herunter und trocknete sich ab.

Zu schläfrig zum Anziehen und noch ganz aufgewärmt zog er die Steppdecke vom Bett und legte sich auf das kühle Laken. Und dann bestand die Welt nur noch aus diesem kühlen Laken, Grasduft, der durch ein offenes Fenster hereinwehte, Sonnenlicht, das durch die grünen Blätter riesiger Bäume funkelte … bis er durch einen Traumschacht freier Assoziationen hinab in tiefen Schlaf sank.

Er erwachte im Dunkeln ohne jedes Zeitempfinden. Ein Kissen war ihm unter den Kopf geschoben und die Decke hoch bis zum Kinn gezogen worden. Er schaltete die Nachttischlampe ein und schaute auf den Wecker. Es war 19.49 Uhr. Er schlüpfte in die Kleider, die er schon vor der Dusche getragen hatte, und ging hinüber in die Küche. Auf der Stereoanlage lief leise Barockmusik. Madeleine saß mit einer Schüssel orangefarbener Suppe und einem halben Baguette an dem kleineren Tisch und las ein Buch.

Als er hereinkam, blickte sie auf. »Ich dachte, dass du dich vielleicht schon für die Nacht hingelegt hast.«

»Sieht nicht so aus.« Er räusperte sich, weil seine Stimme heiser war.

Sie wandte sich wieder dem Buch zu. »Wenn du was essen möchtest, im Topf ist Karottensuppe und im Wok ein chinesisches Gericht mit Huhn.«

Er gähnte. »Was liest du?«

»Die Naturgeschichte der Motten.«

»Der was?«

Sie artikulierte das Wort wie für einen Taubstummen. »Motten.« Dann blätterte sie um. »War was in der Post?«

»Post? Ich … ich weiß nicht. Ich glaube … ach so, ich wollte sie gerade holen, dann hab ich dich oben am Hügel gesehen, und das hat mich abgelenkt.«

»Du bist seit einiger Zeit so zerstreut.«

»Tatsächlich?« Er bedauerte seinen abwehrenden Tonfall sofort, aber nicht genug, um sich zu entschuldigen.

»Findest du nicht?«

Er seufzte nervös. »Wahrscheinlich hast du recht.« Er trat zum Herd und schöpfte sich Suppe in eine Schüssel.

»Möchtest du über irgendwas mit mir reden?«

Er schob die Antwort hinaus, bis er ihr mit der Suppe und der anderen Hälfte des Baguettes gegenübersaß. »In dem Fall hat sich was Wichtiges ergeben. Eine frühere Mapleshade-Schülerin wurde tot in Florida entdeckt. Sexualmord.«

Madeleine schloss das Buch und fixierte ihn. »Und was denkst du jetzt?«

»Vielleicht haben die anderen verschwundenen Frauen das gleiche Ende genommen.«

»Ermordet von demselben Täter?«

»Die Möglichkeit besteht.«

Madeleine musterte sein Gesicht, als wäre es mit unausgesprochenen Informationen beschrieben.

»Was ist?«

»Ist es das, was dich so beschäftigt?«

Durch seinen Magen zog ein mulmiges Gefühl. »Ein Teil davon. Ein anderer Teil ist, dass die Polizei nichts aus dem Tatverdächtigen herausbringt – nichts, außer dass er alles kategorisch abstreitet. Und seine Anwälte und PR-Berater füttern die Medien mit alternativen Szenarien – haufenweise harmlose Erklärungen, wie die Leiche einer vergewaltigten, gefolterten und enthaupteten Frau in seiner Gefriertruhe gelandet sein könnte.«

»Und du meinst, du musst mit dem Monster reden …«

»Ich behaupte nicht, dass ich ein Geständnis aus ihm herausholen könnte, aber …«

»Aber du würdest es besser machen als die Leute vor Ort?«

»Das wäre nicht besonders schwer.« Seine Arroganz ließ ihn innerlich zusammenzucken.

Madeleine runzelte die Stirn. »Wäre nicht das erste Mal, dass der Star-Ermittler eine Herausforderung annimmt und das Geheimnis entschlüsselt.«

Unangenehm berührt starrte er sie an.

Wieder schien sie in seinem Gesicht zu lesen.

»Was ist?«

»Hab nichts gesagt.«

»Aber du denkst dir was. Verrat es mir.«

Sie zögerte. »Ich dachte, du magst Rätsel.«

»Das gebe ich zu. Na und?«

»Warum bist du dann so bedrückt?«

Die Frage brachte ihn aus der Fassung. »Vielleicht bin ich nur erschöpft, ich weiß auch nicht.« Doch er wusste es. Er fühlte sich schlecht wegen der Ereignisse in New York, aber vor allem, weil er sich nicht dazu überwinden konnte, ihr davon zu erzählen. Dieses Schweigen und das unaufhörliche Kreisen um seine Rohypnolsorgen hatten ihn auf schreckliche Weise isoliert.

Er schüttelte den Kopf, wie um die Bitten seines besseren Selbsts abzuweisen, das ihn mit leiser Stimme anflehte, dieser Frau, die ihn liebte, die Wahrheit zu gestehen. Seine Angst war so groß, dass sie genau das verhinderte, was die Angst beseitigt hätte.

Schließe deine Augen
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