3. Juni 1971 - Kimberley

Evelyn hatte ihren Sohn an den Schultern gepackt. »Hermann, ich bitte dich. Du musst mit mir kommen.«

Der Junge, der in den vergangenen drei Wochen gewaltsam erwachsen geworden waren, strich seiner Mutter mit einer zärtlichen Geste über die Wange.

»Nein, Mutter. Solange ich zurückdenken kann, war meine Erziehung darauf ausgerichtet, einmal Vaters Platz in der Bruderschaft einzunehmen. Und ich werde die Simoner anführen, wenn es nötig wird. Geh du nur. Ich kann dich verstehen. Aber ich kann nicht mit dir kommen. Nach dem, was geschehen ist, erst recht nicht. Ich werde in seiner Nähe bleiben.« Dabei sagte er sich im Geiste wieder und wieder die Worte vor und fügte dann laut hinzu: »Ich habe eine Aufgabe!«

Evelyn konnte den Gesichtsausdruck ihres Sohnes nicht sehen, als er das sagte. Deshalb deutete sie seinen letzten Satz anders, als er von Hermann gemeint war. Sie senkte den Blick und betrachtete ihre Hände, die sie nur schemenhaft in der Dunkelheit des Zimmers erkennen konnte. Es war fast Mitternacht, und wenn es wahrscheinlich auch unnötig war, wollte sie trotzdem vermeiden, dass Friedrich Licht in ihrem Zimmer sah.

Seit dem Tod ihres jüngeren Sohnes hatte sie Friedrich fast nicht zu Gesicht bekommen. Nachdem der Arzt bei dem Jungen einen Herzstillstand aufgrund eines angeborenen Herzfehlers festgestellt hatte, war Friedrich abends in ihrem Zimmer aufgetaucht, den Totenschein in der Hand. »Hier steht es, ich konnte nichts dafür«, war sein einziger Kommentar, dann war er wieder gegangen.

Zwei Tage nach der Beerdigung hatte er sich von irgendwo einen Schäferhundwelpen besorgt. Seitdem war er nur noch mit dem jungen Hund zusammen. Die Tür seines Arbeitszimmers war stets verschlossen und er antwortete niemandem, der an die Tür klopfte. Nicht einmal Hans konnte an ihn herankommen.

Evelyn war täglich mit Hermann zusammen. Sie trösteten sich gegenseitig und erzählten sich Dinge, die sie mit Franz erlebt hatten. Manchmal mussten sie dabei lachen, doch meist waren ihre Wangen tränennass.

Sie war auch mehrere Male mit Kurt zusammen gewesen. Evelyn wusste selbst nicht, warum, aber sie hatte sich für diese Treffen den Baum hinter dem ehemaligen Internat ausgesucht, unter dem Friedrich ihr als Abiturient seinen Heiratsantrag gemacht hatte. Kurt wusste nichts von der symbolischen Bedeutung dieses Platzes.

Ein paar Mal hatte er versucht, sie zu umarmen, aber sie war jedes Mal erschrocken zurückgewichen. Sie konnte außer von ihrem Sohn von niemandem mehr eine Berührung ertragen.

Es waren nun zwei Tage, die Kurt von ihrem Entschluss wusste, nach Dänemark zu gehen. Kurt hatte sie gefragt: »Wann brechen wir auf?«

Sie war über die Frage nicht überrascht.

»Es gibt kein wir, Kurt, nie wieder. Ich werde nur mit meinem Sohn gehen. Ich habe nur noch die Liebe für Hermann in mir. Alles, was es da sonst noch gab, ist einfach nicht mehr da.«

Sie hatte ihn damit schwer getroffen, bekam aber trotzdem sein Versprechen, ihr zu helfen.

Nun saß sie in der schummrigen Dunkelheit ihres Zimmers vor ihrem Sohn, und ihre Befürchtungen waren Realität geworden. Hermann würde in Kimberley bleiben.

Wieder strich er ihr über das Gesicht und konnte unter seiner Hand den deutlich hervortretenden Wangenknochen spüren.

»Wann wirst du gehen?«

Sie sah auf. »Morgen Nacht. Wir werden uns also morgen Abend zum letzten Mal sehen.« Nach einer kurzen Pause nahm sie seine Hände in ihre. »Hermann, ich weiß noch nicht, wie, aber ich werde mich irgendwie mit dir in Verbindung setzen. Achte darauf, dass dein Vater nichts davon bemerkt. Er würde mich töten lassen, wenn er mich findet, das weißt du.«

»Dann würde ich ihn …«, brauste der Junge auf, doch Evelyn unterbrach ihn. »Das wird nicht nötig sein, wenn du vorsichtig bist. Du bist alles, was mein Leben noch lebenswert macht, Hermann. Und doch kann ich nicht in deiner Nähe bleiben, denn ich weiß, es würde irgendwann ein weiteres Unglück geschehen. Tu, was du für richtig hältst, aber denke immer daran, dass es einen Gott gibt, auch wenn dein Vater seinen Namen und seine Kirche für die Zwecke der Simoner missbraucht. Die Bruderschaft war von Anfang an auf Machtgier und Terror aufgebaut, aber ich habe das jahrelang nicht gesehen. Ich bin wie zuvor schon einmal auf verlogene Ideale hereingefallen. Ich weiß, was deine Lehrer dir beibringen, und mir ist bewusst, wie das auf einen jungen Mann wirkt. Aber ich flehe dich an, denke bei jedem Schritt, den du jetzt oder später einmal gehen wirst, daran, dass die einzige Wahrheit in Gott und seinem Wort liegt. Wann immer du verzweifelt bist oder etwas in Frage stellst, lies Gottes Wort. Lies es aufmerksam, und du wirst Antworten auf alle Fragen finden.

Kannst du mir versprechen, dass du immer daran denken wirst, mein Sohn?«

Hermann wand sich. »Ach Mutter, du weißt, was die Simoner über Gott und die Kirche denken. Ich gönne dir ja deinen Glauben, aber erwarte doch bitte nicht von mir, dass ich auch an so etwas glaube.«

Evelyn atmete tief durch.

»Hermann, dein Vater hat durch sein Verhalten Franz getötet. War das für dich richtig?«

Erschrocken über diese Frage, schüttelte Hermann heftig den Kopf. »Nein, natürlich nicht. Ich hätte ihn dafür fast…«

Nun zog ein kleines Lächeln über Evelyns Gesicht, das der Junge in der Dunkelheit aber nicht sehen konnte.

»Der Mann, der für den Tod deines kleinen Bruders verantwortlich ist, ist gleichzeitig der Anführer derer, die dich das gelehrt haben, was du als Wahrheit empfindest.«

Eine lange Pause entstand, in der die Gedanken im Kopf des Jungen rasten. »Gut, Mutter. Ich verspreche dir, ich werde die Bibel lesen.«

»Stell dir beim Lesen meine Stimme vor, Hermann. Stell dir vor, ich würde dir die Worte sagen, die du in der Bibel liest. Mehr verlange ich nicht von dir.«

Er zögerte noch einmal kurz, dann sagte er leise: »Ich verspreche es.«

In der nächsten Nacht stand Hermann am Fenster seines Zimmers im ersten Stock und sah, wie der dunkle Fleck, der seine Mutter war, um die Ecke der Aula verschwand. Er wusste, etwa einen Kilometer vom Haus entfernt wartete Schollers Wagen auf sie.

Hermann drehte sich um und ließ sich auf sein Bett fallen, wo er hemmungslos weinte. Als er sich nach einigen Minuten beruhigt hatte, zog er geräuschvoll die Nase hoch und wischte sich die Wangen trocken. Dann sagte er sich die Worte vor und beschloss, dass er gerade zum letzten Mal geweint hatte.

Er hatte eine Aufgabe.

Sie standen sich am Bahnhof in einer Nische gegenüber. Nur wenige Meter von ihnen entfernt gab der Zug, mit dem Evelyn Kimberley für immer verlassen würde, laut zischende Geräusche von sich. Es waren um diese Zeit nur wenige Menschen auf den Bahnsteigen. Gegenüber stand ein Mann rauchend neben einem zerschlissenen Koffer. Eine Frau zog an der einen Hand ein schreiendes und sich wehrendes Kind hinter sich her, während sie mit der anderen eine schwere Tasche schleppte. Einige Meter neben ihnen stand ein gepflegt aussehender Mann mit silbergrauem Haar und musterte sie neugierig. Als Scholler ihn ansah, lächelte er verständnisvoll und nickte ihm zu. Scholler nickte zurück und sah dann wieder Evelyn an.

»Sag nur ein Wort«, sagte er beschwörend. »Ein einziges Wort, und ich steige mit dir in diesen Zug.« Sie antwortete nicht, und er fügte flehend hinzu: »Bitte.«

Lange sah sie ihn an, dann schüttelte sie den Kopf. »Ich kann nicht, Kurt. Es wäre nicht fair.« Wie so oft in den letzten Tagen sah er, wie ihre Augen einen feuchten Schimmer bekamen. Sie fasste ihn an den Händen und sagte: »Ich habe keine Liebe mehr in mir, Kurt. Nur noch für mein Kind. Als Friedrich Franz tötete, hat er damit auch die letzten Gefühle getötet, die ich für andere Menschen übrig hatte. Es tut mir leid, aber es geht nicht.«

»Aber es war ein Unfall, Evelyn«, antwortete Scholler lauter, als er es wollte. »Du hast natürlich Recht, Friedrich hätte Franz nicht so sehr überfordern dürfen. Aber er wusste nicht, dass der Junge krank war, sonst hätte er sich bestimmt anders verhalten. Ich verstehe ja, dass du wütend bist, aber es war ein Unfall.«

Er entzog ihr seine Hände, legte sie sanft auf ihre Oberarme und flüsterte noch einmal: »Bitte, Evelyn.«

Sie sah ihm tief in die Augen, dann schüttelte sie langsam den Kopf. Mit fester Stimme sagte sie: »Nein, Kurt, du irrst dich. Es war kein Unfall. Heute Morgen habe ich in Friedrichs Arbeitszimmer ein Schreiben gefunden. Es war ein ärztlicher Befund, den Werner vor etwa zwei Jahren ausgestellt hatte. Darin steht, dass Werner dringend dazu rate, Franz in einem Krankenhaus untersuchen zu lassen, weil er den starken Verdacht habe, dass mit dem Herz des Jungen etwas nicht in Ordnung ist. Friedrich hat mir den Befund unterschlagen und er ist nie mit dem Jungen in ein Krankenhaus gegangen. Er wusste es, Kurt, und er wusste, dass Franz auf keinen Fall körperlichen Belastungen ausgesetzt werden darf. Er wusste es genau und hat es darauf angelegt. Es war sein Plan.«

Schollers Gesichtszüge erschlafften, und er flüsterte fassungslos: »Aber das ist doch nicht möglich. Er kann doch nicht sein eigenes Kind …«

Evelyn nickte bitter. »Er wollte seinen Sohn töten, weil er mir so ähnlich war.« Und nach einer Pause fügte sie hinzu: »Es war ein eiskalt geplanter Mord an unserem Kind.«

Evelyn sah, wie Kurts Gesicht sich schlagartig veränderte. Die Wangenknochen traten stark hervor und seine Züge wirkten mit einem Male sehr hart. Die größte Veränderung aber ging mit seinen Augen vor sich. Diese klaren Augen, denen selbst in den kritischsten Situationen nie der Schimmer der Lebensfreude und des Optimismus verloren gegangen war, wirkten plötzlich stumpf, als hätte jemand dahinter eine Lampe ausgeknipst.

Sein Blick ging an Evelyn vorbei, als er so leise flüsterte, dass sie ihn gerade noch verstehen konnte: »Dieses Schwein.« Und dann noch einmal: »Dieses verdammte Schwein.«

Evelyn bückte sich und nahm ihre Tasche auf. Als Scholler darauf nicht reagierte, hauchte sie ihm einen Kuss auf die Wange, drehte sich um und hatte mit wenigen, schnellen Schritten die eisernen Treppenstufen des Waggons erreicht.

Endlich bemerkte Scholler, was sie tat. »Evelyn«, rief er ihr nach, bewegte sich aber nicht von der Stelle. Sie drehte sich auf der obersten Stufe noch einmal zu ihm um, dann war sie im Inneren des Zuges verschwunden.

Kurt Scholler stand noch immer bewegungslos und mit stumpfem Blick am Bahnsteig, als das Ende des wegfahrenden Zuges nur noch als kleiner, dunkler Punkt zu erkennen war. Seine Gedanken drehten sich nicht um Evelyn, sondern um die unfassbare Tatsache, dass ein Mann seinen Sohn umbrachte.

Du unmenschliche Bestie, dachte er. Und plötzlich straffte sich sein Körper, und in seine Augen kehrte wieder ein Leuchten zurück. Aber es war nicht mehr der Schimmer der Lebensfreude, der dort leuchtete. Es war eine wilde Flamme. Und mit der Flamme zuckte ein Gedanke durch seinen Kopf. Es wird Zeit, dass jemand deinem Treiben ein Ende setzt, du Monster in Menschengestalt.

In ihrem Abteil saß Evelyn einer alten Dame mit einem unmöglichen Hut auf dem Kopf gegenüber, die sie unentwegt freundlich anlächelte. Seit Minuten schon blickte Evelyn die Frau an, ohne sie wirklich zu sehen.

Sie hatte gerade zum ersten Mal absichtlich gelogen. Es hatte niemals einen Befund von Dr. Werner Fissler zum Gesundheitszustand des kleinen Franz gegeben.

Friedrich bemerkte den ganzen Tag nichts von Evelyns Verschwinden. Es wäre ihm wahrscheinlich wochenlang nicht aufgefallen, wenn nicht Hildegard Müller gegen Abend unnachgiebig so lange gegen seine Tür gehämmert hätte, bis er schließlich mit dem kleinen Hund auf dem Arm öffnete und sie anblaffte, was ihr einfiele, einen solchen Krach zu veranstalten. Hildegard erschrak, als sie den penetranten Gestank nach Hundefäkalien wahrnahm, der ihr aus dem Raum entgegenströmte, war aber bemüht, sich nichts anmerken zu lassen. Sie erzählte Friedrich, dass sie es sehr merkwürdig fand, Evelyn den ganzen , Tag über noch nicht gesehen zu haben. Friedrich stellte wenig interessiert einige Vermutungen an, die aber allesamt von der rundlichen Frau entkräftet wurden.

Schließlich machte er sich widerwillig auf den Weg in ihr leeres Zimmer. Fast eine ganze Stunde später erst konnte er seinen Sohn Hermann finden, um ihn auszufragen. Es war die erste Begegnung der beiden seit der Beerdigung des kleinen Franz.

Hermann überstand sie besser, als er befürchtet hatte, und konnte seinem Vater glaubhaft versichern, seine Mutter am Vormittag noch gesehen zu haben. Was sie danach getan hatte, konnte er nicht sagen.

Es dauerte ganze zwei Tage, bis Friedrich von Keipen endgültig begriff, dass seine Frau ihn verlassen hatte.

Er tobte wie ein Besessener, fragte seine Leute aus, allen voran Kurt Scholler, und telefonierte fast ununterbrochen. Friedrich setzte alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel ein, seine Frau zu finden.

Es sollte sich herausstellen, dass es vergeblich war. Evelyn von Keipen, oder besser Daniela Müngerich, wie sie sich mittlerweile nannte, blieb spurlos verschwunden.

Irgendwann zwischen den Telefonaten hielt er einen Moment inne und dachte darüber nach, dass Evelyns Verschwinden zumindest eines bewirkt hatte: Friedrich von Keipens Energie war zurückgekehrt.

Er konnte und würde sich nun mit aller Kraft wieder um die Bruderschaft kümmern.

Die Zeit war gekommen, alle Beteiligten in seine Pläne einzuweihen.

Magus - Die Bruderschaft
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