ich etwas sagen konnte, wendete er mir den Kopf zu und brachte mich mit einem strengen Blick zum Schweigen.

»Wie lauten deine Bedingungen?«, fragte er Shae.

»Fünfundzwanzigtausend Dollar. Und außerdem zieht ihr eine Show für mich ab.«

Ich verschluckte mich förmlich, aber Adam blinzelte nicht einmal.

»Und im Gegenzug bekomme ich …«

»Den Schlüssel zur Folterkammer. Den Schlüssel zum Hinterausgang. Und zehn Minuten Vorsprung, bevor ich zum Hörer greife.«

Er sah sie wütend an. »Dreißig Minuten! Wenn sie anfangen, uns zu suchen, müssen wir schon lange über alle Berge sein. Und keine Show.«

»Zehn«, erwiderte sie. »Ich will bei der ganzen Sache schließlich mit dem Leben davonkommen. Es darf nicht zu offensichtlich sein, dass ich euch geholfen habe. Und ohne mir eine gute Show zu liefern, kommt ihr hier auf gar keinen Fall raus.« Ihr Blick huschte zu Dominic hinüber. »Ich habe lange auf so eine Chance gewartet.«

»Du hast ein Hühnchen mit Saul zu rupfen, nicht mit Dominic«, rief ihr Adam ins Gedächtnis.

Sie lachte. »Nein, ich habe ein Hühnchen mit dir zu rupfen. Auch wenn du es nicht willst, wirst du Spaß an der Sache haben und dich im Nachhinein dafür hassen.«

Adam sah aus, als sei er kurz davor, ihr den Hals umzudrehen. Doch irgendwie schaffte er es, sich zusammenzureißen. Ihr Blick ging wieder zu Dominic hinüber.

»Wer weiß«, sagte sie. »Vielleicht wirst du ebenfalls Spaß daran haben.«

Adam fletschte die Zähne und machte einen Schritt auf sie