STILLE NACHT, HEILIGE NACHT
Donnerstag, 24. Dezember
An Heiligabend wälzte sich ein eigenartiger Nebel durch die Straßen von Whangarei, der nördlichsten Stadt Neuseelands. Er legte sich wie eine Decke über die ganze Stadt. Straßen, die normalerweise an Heiligabend mit festlich gestimmten Menschen bevölkert gewesen wären, wurden ungewöhnlich still und lagen schließlich völlig menschenleer und verlassen da.
Als der Morgen anbrach, regte sich in der gesamten Stadt, in der fünfzigtausend Menschen wohnten, kein menschliches Lebewesen mehr. Nur die Vögel flatterten noch zwischen den Bäumen umher, und kleine Tiere huschten durch das Unterholz. Haustiere und Schoßtiere miauten, quiekten oder jaulten kläglich nach ihren Herrchen. Neben den Bauernhöfen graste noch das Vieh auf den Wiesen. Und ab und zu war eine Maus zu sehen.