35. Submodalitäten
Herr Kröger schwenkt bedächtig das Glas, riecht hinein, nimmt einen Schluck, lässt den Wein über seine Zunge rollen, nimmt einen weiteren Schluck und konstatiert den Duft von Piemonter Schwarzkirschen, Aromen von Schokolade und geröstetem Brot, außerdem Holznoten, dezent zurückhaltend. Er beschreibt die Säure, die Süße, die Gerbstoffe...
Als Weinkenner erriecht und erschmeckt er dutzende Aromen, die er treffgenau benennen kann. Dabei ist er keine Wundernase. Klar, ein Hund riecht ungleich feiner, aber dennoch vermag die Nase des Menschen eine Überfülle unterschiedlicher Eindrücke zu vermitteln.
Die Fülle unserer Geruchseindrücke beruht auf drei Submodalitäten: Intensität, angenehm / unangenehm und 6 Primäreindrücke (kampferartig, moschusartig, blumig, minzartig, stechend, faulig). Ihr Zusammenspiel ergibt unsere Geruchswelt. Submodalitäten sind als „Verfeinerungen“ der Sinneseindrücke zu verstehen. Wie beim Geruchssinn sind beim Menschen auch die Sinne für das Sehen, Hören, den Geschmack, und das Gefühl (mit dem gesamten Körper!) mit sehr vielen Submodalitäten ausgestattet. Hier einige Anregungen:
- Das geistige Bild einer negativen Situation auf Postkartengröße schrumpfen lassen.
- Sich eine positive Situation strahlend hell vorstellen.