Man muss sie mögen, die Bretagne. Wer Hotels und Pools und Strandbespaßung sucht, findet sie selten.
Wer Einsamkeit, endlos lange Dünen, Stille und eine heimliche Magie sucht, findet sie.
Die Mischung aus steinzeitlichen Monumenten, keltischer Lebensfreude, heidnischem Christentum und einer guten Portion Rebellentum macht den Zauber des Landes aus und ist die Quelle der zahlreichen Legenden, die dort erzählt werden.
Natürlich gibt es den Leuchtturm von Pontusval, der seit gut hundertfünfzig Jahren den Fischern und Seeleuten der Côte des Naufrages den Weg in den sicheren Hafen weist. Und selbstverständlich steht die malerische Chapelle Pol zwischen den großen Granitblöcken. Der Men Marz ragt wenige Meter weiter auf, und Dutzende von runden Kieseln liegen in der Mulde knapp über Kopfhöhe.
Es ist eine reizvolle, wilde Küste mit einer langen, aufregenden Geschichte, die man zu Fuß erkunden sollte. Dann entdeckt man an jeder Stelle neue kleine Wunder.
Katzen und Korriganen gibt es auch.
Ehrlich.