VIER
(I)
»Mein Gott!«, rief Jerrica aus, als sie über das verwitterte Holzgeländer blickte. »Sieh dir all die Blumen an!«
»Ich weiß«, sagte Charity. Sie erinnerte sich an immer mehr, obwohl sie erst ein paar Stunden hier war. Tante Annie hatte wahrhaftig einen grünen Daumen. Der Hinterhof war bis zum Waldrand ein einziger Blumenteppich. Ganze Felder von Malven und Blaulöckchen, dichte Beete mit Taglilien, Zichorien und leuchtend violetten Glockenblumen. Eine Explosion von Farben und Gerüchen.
Jerrica, bekleidet nur mit Höschen und BH, schien von Ehrfurcht ergriffen zu sein. Mehr zu sich selbst als zu Charity murmelte sie: »Ich glaube nicht, dass ich in meinem Leben jemals etwas so Schönes gesehen habe.«
Charity stimmte ihr verwirrt zu. Was sie verwirrte, war Jerricas Bekleidung, oder besser gesagt, das Fehlen derselben. Vor einigen Augenblicken war sie ungeniert durch die Verbindungstür in Charitys Schlafzimmer geplatzt. »Ich bin so ein Trottel!«, verkündete sie. »Ich wollte gerade duschen, da stelle ich fest, dass ich mein Deo vergessen habe! Kannst du mir deins leihen?«
»Äh, sicher«, sagte Charity und wühlte schnell in ihrem Koffer nach einer Dose Deodorant. Der unerwartete Anblick erschütterte sie: Jerricas Körper, so spärlich bekleidet. Höschen und BH aus weißer Spitze, fast durchsichtig. Charity versuchte, sich normal zu verhalten, aber es fiel ihr schwer. Jerrica stand da völlig unbekümmert in ihrer Unterwäsche, ihre langen, schlanken Beine gingen in einen Körper mit wohldefinierten weiblichen Kurven über. Und sie war so braun, jeder Zentimeter ihrer unbedeckten Haut zeigte ein glänzendes, tiefes Nussbraun, das in einem tiefen Kontrast stand zu den milchweißen Kugeln ihrer Brüste. Dunkelrosa Nippel waren unschwer unter dem Stoff zu erkennen, ebenso ihr dunkelblondes Schamhaar. Und das weißblonde Haar auf ihrem Kopf verstärkte den Kontrast noch mehr; wie glänzende Seide mit der Farbe gebleichten Strohs hing es glatt auf ihre Schultern herab. Sie ist wunderschön, dachte Charity. Es war ganz sicher keine erotische Bewunderung, die sie Jerrica Perry entgegenbrachte. Es war vielmehr eine Mischung verschiedener Empfindungen: Neid und objektive Begutachtung. Vielleicht auch ein bisschen Eifersucht. Ich würde alles geben, um so auszusehen wie sie, gestand Charity sich.
»Du ... wow. Du hast eine tolle Bräune«, war alles, was sie sagen konnte.
»Danke«, sagte Jerrica. »Es kommt nicht von der Sonne, glaub mir. Ich gehe dreimal die Woche in ein Sonnenstudio in Bowie, das ganze Jahr lang. Aber ... mein Gott, Charity.« So unbekümmert wie alles an ihr berührte Jerrica Charitys Schulter und schob den BH-Träger etwas zur Seite, der unter ihrem Sommerkleid sichtbar war. »Du siehst aus, als wärst du seit Jahren nicht in der Sonne gewesen.«
»Ich ... na ja, war ich auch eigentlich nicht.«
»He, das ist etwas, was wir machen können, solange wir hier sind!«, rief Jerrica aufgeregt und mit leuchtenden Augen. »Morgen gehen wir raus und nehmen ein Sonnenbad!«
Die Idee erschien Charity befremdlich und sie war immer noch von Jerricas fast nacktem Körper verwirrt. »Äh, ja, okay. Das wäre nett.« Charity reichte Jerrica verlegen das Deodorant.
»Oh, wow! Sieh dir das an!«, rief Jerrica wieder. Das war der Moment, in dem sie die offene Tür zu Charitys Balkon sah. Sie marschierte hinaus und blickte voller Erstaunen über das schwere Holzgeländer.
Charity folgte ihr. »Tante Annie liebt Blumen. Deshalb ist der Hinterhof voll von ihnen. Es ist komisch, wie gut ich mich an alles erinnere.«
Jerrica drückte ihre kaum bedeckten Brüste gegen das Geländer und schaute hinaus. »Die einzigen Blumen, die ich in der Stadt zu sehen bekomme, sind unecht.« Als sie sich noch weiter hinauslehnte, konnte Charity ihre Augen nicht von diesem perfekt geformten Hintern abwenden. Noch mehr Neid, noch mehr Eifersucht. Ihre Begleiterin so zu sehen gab Charity noch mehr das Gefühl, unbeholfen zu sein und nicht in diese Welt zu gehören. Wenn ich einen Körper wie sie hätte, vermutete sie, würden die Männer vielleicht wieder anrufen ...
»Sie hat schon immer Blumen geliebt«, riss sie sich aus ihrer heimlichen Grübelei. Plötzlich und völlig unerwartet spürte sie den Schweiß auf ihrem Körper. »Als ich klein war, bevor der Staat mich mitnahm, bin ich stundenlang im Garten herumspaziert, den ganzen Sommer lang.«
»Das kann ich mir gut ...«, begann Jerrica, hielt dann aber inne. Sie deutete über das Geländer. »He, ist das nicht Goop?«
Charity hatte ihn nicht bemerkt. Doch ja, dort hinten beim Komposthaufen stand er, eine riesige Fleischskulptur im Overall. Goop Gooder, Tante Annies Gehilfe. Er starrte zum Balkon herauf. »Ja, das ist er. Und wie es aussieht, hast du einen heimlichen Verehrer.«
Als Goop sah, dass sie ihn bemerkt hatten, drehte er sich schnell um und fuhr fort, den Gartenschlauch aufzurollen.
»Er ist irgendwie, na ja ...« Jerrica hielt inne. »Er ist süß.«
Goop Gooder! Charity konnte es nicht glauben. Er ist ein Hinterwäldler! Aber wieder konnte sie es nicht verhindern, dass ihre Augen einen Seitenblick auf die schlanke Kurve von Jerricas Beinen und Rücken warfen.
»Hi, Goop!«, rief Jerrica fröhlich und winkte. Ihre kaum bedeckten Brüste schaukelten – ein weiterer Stich der Eifersucht bei Charity – und sie schickte ein strahlendes Lächeln nach unten.
»Äh-äh-äh, hi, Miss, äh, Jerrica«, stotterte er und wandte sich wieder seiner Arbeit zu.
»Der Bursche ist echt ein Trip«, sagte Jerrica zu Charity. »Er ist ein wandelndes Klischee.«
Warte ab, bis du erst mal eine Woche in der Stadt bist, dachte Charity.
»Na ja, auf jeden Fall danke, dass du mir dein Deo leihst. Ich bringe es dir gleich zurück.«
»Wir sehen uns später«, sagte Charity.
Und ein letztes Mal fiel Charitys Blick auf Jerrica, als sie den Raum verließ und die Verbindungstür zwischen den Zimmern schloss.
Charity zögerte nicht. Sie ging schnell zum Spiegel und streifte ihre Kleidung ab. Was ihr dort entgegenblickte, war ein Körper, den sie hasste. Ihre Brüste begannen, schlaff zu werden, ihr Nabel sank tiefer, und ihre Nippel waren oval, so ganz anders als die kecken, vollen und perfekt runden Nippel ihrer Reisebegleiterin. Und ich bin fett, verdammte sie sich selbst, obwohl es nicht stimmte. Ihr Körper hatte eine elegante weibliche Fülle, aber kein Fett, und ausgeprägte feminine Kurven. Doch es war die perfekte Makellosigkeit von Jerrica Perry, die sie so befangen machte. Sie bekam das Bild nicht aus dem Kopf: der flache Bauch, die schlanken, muskulösen Beine, ein straffer, voller Hintern. Ich sollte mehr auf mich achten, wusste Charity.
Ihre Haut war milchweiß, am ganzen Körper. Ihr Schamhaar wucherte wild. Sie hatte längst nicht den Muskeltonus oder die strahlende Vitalität ihrer Freundin. Und ihr Haar, das sie auch leidenschaftlich hasste, hing in wilden schokoladenbraunen Locken um ihren Kopf. Naturlocken zu haben, schien dank solcher Zeitschriften wie Cosmopolitan, Vogue und Elle nichts anderes als ein Fluch zu sein ...
Kein Wunder, dass kein Mann mehr als einmal mit mir ausgehen will, dachte sie. Charity war eine schöne Frau, aber dank der ständigen Gehirnwäsche der Kosmetik- und Modeindustrie war ihr das nie bewusst geworden.
Ihre Hand wanderte langsam zur zarten Furche ihres Geschlechts. Ein dumpfer Funke durchschoss sie und für eine Sekunde fühlten sich ihre Brüste prickelnd und voll an. Doch dann war es wieder weg.
So wie immer.
Sie ging schnell kalt duschen, dann zog sie sich noch schneller an. Ja, es war schön, wieder hier zu sein, doch was brachte ihr das?
Noch mehr Fehlschläge. Noch mehr Enttäuschungen und unerfüllte Sehnsüchte.
Als sie wieder auf dem Balkon war, versuchte sie ihre Selbstverachtung in den Griff zu bekommen. Sie blickte hinaus auf die Farbexplosion der Blumen, inhalierte das Gemisch der Gerüche. Nach Hause zu kommen, war genau das gewesen, was sie gebraucht hatte, doch jetzt schien es keine Rolle mehr zu spielen, wohin sie ging. Sie würde sich immer zweitklassig und minderwertig fühlen.
Ein hässliches Entlein ...
Ein Geräusch drang an ihr Ohr. Sie sah genauer hin. Was ist das?, fragte sie sich. Sie war sich sicher, ein Geräusch gehört zu haben.
Da ...
Tante Annie, erkannte sie.
Über den schmalen Weg zwischen den Blumen ging ihre Tante, die Arme voller Blumen.
Wo geht sie hin?, fragte sich Charity.
Doch sie bekam natürlich keine Antwort. Und schließlich verschwand ihre Tante hinter dem Vorhang des Waldrandes.
(II)
Gott!, dachte Goop Gooder. Dreck rieb sich in seine Hände, als er noch mehr Schlauch aufrollte, während die Sonne ihm auf den Rücken brannte. Sein einfacher Geist fühlte sich dank der Wunder, die er gesehen hatte, leicht und unbeschwert; er hatte gerade die blonde Stadtfrau gesehen, nur mit Unterwäsche an!
Als er mit dem Schlauch fertig war, schlurfte Goop zurück ins Haus, wobei er aus unbekannten Gründen einen Eimer bei sich trug. Zumindest wusste er, dass er hier als Hausmeister und Mädchen für alles arbeitete, und so dachte er sich, dass es für einen Beobachter Sinn ergeben würde, wenn er einen Eimer hatte. Miss Annie hatte sich schon zu ihrem Gang in den Wald aufgemacht, mit frisch gepflückten Blumen. Das machte sie fast jeden Tag.
Und wenn Miss Annie aus dem Haus war, musste Goop sich ja wohl keine Sorgen machen, dass er erwischt wurde, oder?
Er hatte sie vor ein paar Jahren entdeckt, die lose Platte an der Rückseite seines Kleiderschranks. Er schloss die Zimmertür und stellte den Eimer ab. Er konnte nicht anders – er musste sich zwischen den Beinen reiben und als er das machte, fühlte er, wie der Saft langsam in seinem Rohr aufstieg, denn als er Miss Jerrica so gesehen hatte, so weich und braun und in dieser feinen Unterwäsche, da war er hart geworden wie nur was. Er hob die Rigipsplatte zur Seite, dann ging er durch den rechteckigen schwarzen Eingang dahinter. Eine winzige Taschenlampe wies ihm den Weg durch das Labyrinth und bald war er an der richtigen Stelle. Denn Goop hatte schon vor langer Zeit kleine Löcher in die Wände fast aller Zimmer gebohrt. Das erste Loch, zu dem er kam, zeigte nur Miss Charity, Miss Annies geliebte Nichte, die sich ein anderes Kleid angezogen hatte und in ihrem Zimmer saß. Miss Charity war eine hübsche Frau, keine Frage, aber als Goop sein Auge an das nächste Loch legte, konnte er nur noch denken:
Oh Goooott!
Es war die blonde Stadtfrau, Miss Jerrica, die gerade aus der Dusche kam, mit ihren großen Titten und den braunen Beinen und ihrem dichten blonden Busch. Sie fing an, sich abzutrocknen, irgendwie langsam, als würde sie das Gefühl des Handtuchs auf ihrer Haut genießen ...
Oh Gott ...
Goop erwartete natürlich, dass sie sich jetzt anziehen und das Ganze damit vorbei sein würde. Doch was sie stattdessen tat, war das:
Sie legte sich aufs Bett.
Was zur ...
Da war dieser Blick in ihrem Gesicht. So hübsch das Gesicht war, der Blick machte Goop Gooder ein bisschen traurig, denn es war ein unglücklicher Blick, ja, ein verzweifelter. Doch alles in allem machte sich Goop keine großen Gedanken darum, als er sah, was sie als Nächstes tat.
Sie lag ausgestreckt auf dem Bett und spreizte ihre Beine.
Und was für Beine das waren, lang und schlank und braun wie die von den kalifornischen Mädels, die Goop in den Sexheften gesehen hatte. Und ihr Busch ...
Sie hatte einen Busch, bei dem Goop gleich wieder hart wurde. Er war irgendwie dunkelblond und Goop hatte noch nie bei einer Frau einen Busch gesehen, der nicht schwarz war. Aber Miss Jerrica, sie fuhr direkt mit ihrer Hand hinein, und ihre Beine versteiften sich und ihr Arsch bog sich hoch. Und ...
Großer Gott!
Die andere Hand glitt ihren flachen Bauch hinauf und drückte fest eine ihrer Titten.
Sie war so schön, Goop konnte die Augen nicht von ihr abwenden. Er mochte sie so sehr und sie musste ihn auch mögen, warum hätte sie sonst »Hi« zu ihm gesagt, als sie da auf Miss Charitys Balkon stand?
Ja, vielleicht mag sie mich ...
Goop zog den Reißverschluss seiner Hose auf und hatte eine Sekunde später seinen Lümmel in der Hand. Er war mächtig hart und Goop fing gleich an, ihn zu bearbeiten. Das fühlte sich wirklich gut an, sich selbst einen zu reiben, während man eine schöne Frau nackt auf dem Bett beobachtete. Doch dann machte sie noch mehr, fing richtig an, sich zu berühren und steckte ihre Finger tief in ihre Spalte und ihr hübscher Arsch wand sich wie verrückt. Goop liebte ihre weißen Titten und den weißen Hautfleck direkt über ihrem Busch. Der Rest von ihr war so braun wie der Toast, den Tante Annie in ihrem Ofen machte ...
Oh Gott, oh Gott ...
Goops Eier zogen sich zusammen, als er Miss Jerrica beobachtete, und er schoss seine Ladung direkt an die Wand. Es lief herunter wie ein langer weißer Wurm, aber das war natürlich nicht das erste Mal. Goop hatte hier schon oft abgespritzt, während er weibliche Gäste belauschte. Es war nur ...
Diesmal war es anders.
Es war nicht nur, dass es ihm gefiel, diese blonde Stadtfrau zu sehen. Er konnte es daran erkennen, wie sie ihn angesehen hatte und wie sie »Hi« zu ihm gesagt hatte.
Allmächtiger Gott, dachte er, als er seinen erschlafften Penis wieder in die Hose stopfte. Ich glaub’, ich lieb’ sie ...
(III)
»Halt sie fest, Dicky, mach schon!«, rief Tritt Balls Conner. »Verdammt! Du musst sie fester halten!«
Sie waren gerade mit ’ner Fuhre von Big Stone Gap über die Staatsgrenze rüber und hatten ’n paar Hundert Gallonen für Clyde Nale abgeliefert, als sie diese Fotze ohnmächtig neben einem der Fermenttanks liegen sahen. »Nehmt die Schnapsleiche mit, wenner wollt«, sagte der Kentuckymann, dem der Laden gehörte. »’n Scheißalki isse, hängt hier die ganze Zeit rum und bläst mein’ Jungs ein’ für Fusel. Wir ham die Schnauze voll von ihr. Nehmt se mit, wenner wollt, fickt se, murkst se ab, verbuddelt se, wasser wollt. Hauptsache, wir sin’ se los.«
Klang gut für Balls und so schmissen er und Dicky ihren ohnmächtigen, besoffenen, mageren Arsch hinten in ’n El Camino, deckten ’ne Plane drüber und los ging’s. ’ne Stunde später waren sie wieder über die Grenze und die Alte war immer noch nich’ aufgewacht, so abgefüllt war die! Dicky parkte die Karre auf einem der Seitenwege und sie holten sie raus. Balls riss ihr gleich die dreckigen Klamotten runter und, Mann, war das ’n Anblick! Nur Haut und Knochen, weil sie so ’n Fuseljunkie war, Rippen und Hüftknochen konnt’ man sehen, rattiges dreckiges Haar und die Titten ganz mickrig und schrumplig. Hatte auch Dehnungsstreifen auf ’m Bauch, also hatte sie Kids gekriegt, aber die waren bestimmt bekloppt, weil sie sicher wie ’n Loch gesoffen hatte, als sie schwanger war, aber wer weiß? Und lange dreckige Zehennägel hatte sie und ’n Maul voll vergammelter Zähne, die fast schwarz waren und mit Dreck dazwischen. Nich’ gerade ’n Hauptgewinn, die Alte. Egal, Balls ließ die Hose runter, rammte sein Rohr in ihren dreckigen Pelz und fing gleich an zu pumpen. »Scheiße, die is’ echt mager, Dicky«, meinte er, als er in ihrem bewusstlosen Fleisch rumwühlte. »Die Scheißhüftknochen piksen wie verrückt.«
Dicky hatte seinen Pimmel rausgeholt und rieb ’n bisschen dran rum, aber ’s wollte nich’ so recht. Er wurde einfach nich’ hart. »Scheiße, Mann, Balls, lass uns abhaun. Die Saufnase is’ es nich’ wert, sie zu pimpern.«
Balls, der immer noch am Pumpen war, sah ihn missbilligend an. »Ich sag dir eins, Dicky, verdammt«, schimpfte er. »Wenn da ’n Loch is’, dann is’ es auch wert, das zu pimpern, denn das is’ es, wo Löcher für da sind ... Scheiße, Mann! Das is’ aber auch ’ne echt stinkige Fotze, Mann!«
Tritts Arsch ging rauf und runter wie ’n Presslufthammer und Dicky schüttelte nur ’n Kopf und packte seinen Hobel wieder ein. War nich’ so cool, ’ne räudige Schlampe zu ficken, die nix mitkriegte und stank wie ’n Schweinearsch. Aber Balls war’s egal. Scheiße, er hatte sogar schon Typen gefickt, wenn keine Weiber zur Hand waren, und ’n paarmal hat er sogar Schafe gevögelt. »Verdammt, Dicky«, hatte er gesagt. »Die sind auch rosa von innen, oder?«
Aber da wachte diese Alkischlampe auf und fing an, wie verrückt zu schreien, als sie merkte, was da abging. »Halt sie fest, Dicky! Halt sie fest«, schrie Balls. »Das Miststück wehrt sich wie blöd!«
Dicky versuchte halbherzig, ihre Arme in ’n Dreck zu drücken, aber ’s nützte nicht viel. »Ihr dreckigen Scheißer!«, jaulte sie, und dann – wisst ihr, was sie dann machte? Sie rotzte ’n stinkenden Rotzklumpen mitten in Tritt Balls’ Fresse.
Na ja, jeder, der Tritt Balls Conner kannte, hätt’s euch sagen können. Eins, was man nie macht, is’ ihn ’n Scheißer nennen, und das andere, was man nie macht, is’ ihm in die Fresse rotzen. »Dicky!«, schrie er. »Hol den Kugelhammer aus ’m Wagen.«
Au Scheiße, beschwerte sich Dicky in Gedanken. Balls hatte wieder ’n Anfall, hatte er. Die Alkfotze hatte ihn so richtig sauer gemacht. Jetz’ häng’ wir hier vielleicht die ganze Nacht rum, damit er sie durchficken kann ... Dicky holte den Hammer und gab ihn Balls, der gleich heftig zuschlug – ZACK, ZACK! – auf ihre mageren Schlüsselbeine und dann – ZACK, ZACK! – auf ihre Hüften, sodass sie sich nich’ mehr bewegen konnte, ohne mächtig viel Schmerzen zu haben. Nee, sie konnt’ sich gar nich’ mehr bewegen – Balls hatte das Feuer aus ihr rausgehämmert, hatte er –, aber sie konnt’ immer noch ganz gut schreien und so steckte Balls ihr ’n Hammer ins Maul und hebelte ihn zurück und riss ihr das Maul weit auf und sie hörte auf mit ’m Krach. Dann beugte er sich runter und zog ’n richtig fetten Schnodderklumpen hoch und rotzte ihr direkt ins offene Maul. Scheiße, Mann, er rotzte ihr das Maul richtig voll, und das war ganz schön eklig. Dann zog er ’n Hammerstiel raus und drückte ihr’s Maul zu, bevor sie das Zeug ausspucken konnte. »Schluck’s runter, du Drecksau«, befahl Balls und drückte fester gegen ihr Kinn. »Schluck meine Rotze runter, sonst brech’ ich dir ’n Hals. Und merk dir, dass niemand niemals – und ich mein’ NIEMALS – in Tritt Balls’ Fresse rotzt!«
Und schließlich gehorchte die Alte und schluckte diesen schleimigen, rotzigen Klumpen runter. Und dann schrie sie wieder los, als Balls sie umdrehte und sie so richtig hart und fest in ’n Arsch fickte. »Verdammt, Dicky«, sagte er. »Da is’ überhaupt keine Scheiße in ihrm Arsch, überhaupt nix! Na, ich schätz’ mal, sie hat auch seit Monaten nix Vernünftiges gefressen. Hat nur von Schnaps und dem Pimmelrotz von diesen Kentucky-Pennern gelebt, denen sie ein’ geblasen hat, um an Alk zu kommen.«
Balls bearbeitete ihren Arsch wirklich gründlich, rammelte ihn mindestens zwanzig Minuten. Dann grunzte er und schoss seine Ladung direkt in sie rein. »Mann, Dicky, das war mal ’n fetter Schuss. Willste wirklich nich’?«
»Nee, lass mal, Balls.«
Balls zog ihn raus und wischte ihn an ihrem rattigen Haar ab. Jetzt war natürlich überhaupt nich’ mehr viel Feuer bei ihr übrig. Sie lag da nur rum auf ihrem mageren Bauch und stöhnte und jammerte und ihr magerer Arsch war komplett mit Blut beschmiert. ’ne Menge Blut, sie war voll damit, als wär’ sie gründlich lackiert worden. Yeah, Balls hatte ihr wirklich ’n Arsch aufgerissen. Und als Dicky genauer hinsah, könnt’ er schwören, dass ihr die Hälfte von ihrem Arschloch da raus hing aus ’m kaputten Loch, wie ’n Klumpen Mett hing’s da zwischen ihren Backen.
»Komm«, sagte Balls. »Lass uns hier abhaun.«
»Aber, Balls!«, rief Dicky. »Legen wir sie nich’ um? Ich mein’, wir müssen sie umlegen, oder? Die Cops werden sie finden und sie weiß, wie wir aussehn!«
Balls schnüffelte an seinen Fingern, nachdem er seinen Prügel wieder eingepackt hatte. »Scheiße, Mann, Dicky. Hier gibt’s keine Cops. Und hier im Wald wird keine Sau diese stinkende Alkifotze finden.«
»Aber ... aber ...« Dicky konnte ’s nich’ verstehen. »Willste sie nich’ abmurksen?«
»Nee, Dicky-Boy. Nach dieser Hammermassage kann sie sowieso keinen Finger bewegen. Besser, wir lassen sie einfach hier liegen.« Balls schob sich sein langes Haar aus ’m Gesicht, rückte die John-Deere-Kappe zurecht und lachte laut und hart. »Lassen wir ’n Opossums was zu fressen da. Sie werden sie schon auffuttern, die Opossums, sie werden sie bei lebendigem Leib auffressen!«