KAPITEL 11


Ich starrte ausdruckslos zu den beiden Kellnerinnen hinüber. Die eine war vielleicht sieben Zentimeter größer als die andere. Vielleicht sieben, acht Kilo schwerer. Ein paar Jahre älter. Die kleinere Frau sah im Vergleich zu ihr zierlich aus. Besser. Sie hatte längere, hellere Haare. Hübschere Augen hinter den Brillengläsern. Als Paar waren sich die Kellnerinnen oberflächlich gesehen ziemlich ähnlich. Aber nicht gleich. Es gab eine Million Unterschiede zwischen ihnen. Sie waren nicht schwer voneinander zu unterscheiden.

Ich hatte Roscoe gefragt, welche von beiden für uns zuständig war. Und was hatte sie geantwortet? Sie hatte nicht gesagt: die kleinere oder die mit den längeren Haaren, die hellere oder die dünnere oder die hübschere oder die jüngere. Sie hatte gesagt: die mit der Brille. Die eine trug eine Brille, die andere nicht. Unsere war die mit der Brille. Die Brille war der wichtigste Unterschied zwischen den beiden. Wichtiger als alle anderen Unterschiede. Die anderen waren nur graduell. Größer, schwerer, länger, kürzer, kleiner, hübscher, dunkler, jünger. Die Brille war nichts Unauffälliges. Die eine Frau hatte eine, die andere nicht. Der Unterschied war absolut. Keine Verwechslung möglich. Unsere Kellnerin war die mit der Brille.

Und das hatte Spivey Freitag nacht gesehen. Spivey war kurz nach zehn in den Empfangsbunker gekommen. Mit einer Flinte und einem Klemmbrett in seinen großen, roten Farmerhänden. Er hatte gefragt, welcher von uns Hubble sei. Ich erinnerte mich an seine hohe Stimme in der Stille des Bunkers. Es gab keinen Grund für seine Frage. Was zum Teufel sollte es Spivey kümmern, wer von uns wer war? Er mußte es nicht wissen. Aber er hatte gefragt. Hubble hatte die Hand gehoben. Spivey hatte ihn mit seinen kleinen Schlangenaugen gemustert. Er hatte gesehen, daß Hubble schmaler, kleiner, leichter, blonder, kahler und jünger war als ich. Aber was war der wichtigste Unterschied? Hubble trug eine Brille. Ich nicht. Die kleine Goldrandbrille. Ein absoluter Unterschied. Spivey hatte in dieser Nacht zu sich selbst gesagt: Hubble ist der mit der Brille.

Aber am nächsten Morgen war ich der mit der Brille, nicht Hubble. Denn Hubbles Goldrandbrille war von den Red Boys vor unserer Zelle zertreten worden. Die kleine Goldrandbrille war verschwunden. Aber ich hatte einem von ihnen die Sonnenbrille abgenommen, als Trophäe. Hatte sie genommen und dann vergessen. Ich hatte mich gegen das Waschbecken im Waschraum gelehnt und meine wunde Stirn in dem dumpfen Stahlspiegel untersucht. Dabei hatte ich die Sonnenbrille in meiner Tasche bemerkt. Ich hatte sie herausgenommen und aufgesetzt. Sie war nicht dunkel, weil sie nur auf Sonnenlicht reagierte. Sie sah aus wie eine ganz normale Brille. Ich hatte mit der Brille dagestanden, als die Arischen auf Streifzug in den Waschraum kamen. Spivey hatte ihnen nur gesagt: Sucht die Neuen, und legt den mit der Brille um. Sie hatten sich bemüht. Hatten wirklich versucht, Paul Hubble umzubringen.

Sie hatten mich angegriffen, weil die Beschreibung, die sie bekommen hatte, plötzlich nicht mehr stimmte. Spivey hatte das mit Sicherheit schon vor geraumer Zeit weitergemeldet. Wer auch immer ihn auf Hubble angesetzt hatte, er hatte bestimmt nicht aufgegeben. Sondern einen zweiten Versuch unternommen. Und der zweite Versuch war geglückt. Das gesamte Police Department war zum Beckman Drive beordert worden. Zur Nummer fünfundzwanzig. Denn irgend jemand hatte dort etwas Schreckliches entdeckt. Ein Blutbad. Er war tot. Alle vier waren tot. Gefoltert und abgeschlachtet. Es war meine Schuld. Ich hatte nicht gründlich genug nachgedacht.

Ich rannte hinüber zur Theke. Sprach mit unserer Kellnerin. Der mit der Brille.

»Können Sie mir ein Taxi rufen?«

Der Koch beobachtete uns durch die Küchenluke. Vielleicht war es Eno persönlich. Klein, stämmig, dunkel, kahl. Älter als ich.

»Nein, können wir nicht«, rief er durch die Luke. »Was glauben Sie, was das hier ist? Ein Hotel? Dies ist nicht das Waldorf-Astoria, Freundchen. Wenn Sie ein Taxi wollen, besorgen Sie sich selbst eins. Sie sind hier nicht besonders beliebt. Machen nur Ärger.«

Ich starrte ihn düster an. Zu ausgelaugt für irgendeine Reaktion. Aber die Kellnerin lachte ihn nur aus. Legte eine Hand auf meinen Arm.

»Achten Sie gar nicht auf Eno«, sagte sie. »Er ist nur ein griesgrämiger, alter Mann. Ich rufe Ihnen ein Taxi. Warten Sie draußen auf dem Parkplatz, okay?«

Ich wartete draußen auf der Straße. Fünf Minuten. Das Taxi fuhr vor. Brandneu und makellos, wie alles hier in Margrave.

»Wohin, Sir?« fragte der Fahrer.

Ich gab ihm Hubbles Adresse, und er wendete langsam in einem großen Bogen, von Standspur zu Standspur über die Landstraße. Fuhr zurück Richtung Stadt. Wir kamen an der Feuerwehr und dem Polizeirevier vorbei. Der Vorplatz war leer. Roscoes Chevy war nicht da. Keine Streifenwagen. Alle waren weg. Drüben bei Hubbles Haus. Wir bogen am Anger nach rechts ab und glitten an der stillen Kirche vorbei. Fuhren den Beckman Drive hoch. Eine Meile weiter würde ich eine Gruppe von Fahrzeugen vor der Nummer fünfundzwanzig sehen. Die Streifenwagen mit ihren zuckenden, blitzenden Lichtsignalen. Die Zivilfahrzeuge von Finlay und Roscoe. Ein oder zwei Krankenwagen. Der Gerichtsmediziner aus dem schäbigen Büro in Yellow Springs war bestimmt auch gekommen.

Aber die Straße war leer. Ich ging Hubbles Einfahrt hinauf. Das Taxi wendete und fuhr zurück in die Stadt. Dann war es ruhig. Diese schwere Ruhe, die man auf einer ruhigen Straße an einem ruhigen, heißen Tag findet. Ich ging um die großen Böschungen herum. Niemand war da. Keine Polizeiwagen, keine Krankenwagen, kein Geschrei. Kein aufgeregtes Geplapper, kein entsetztes Aufschreien. Keine Polizeifotografen, keine Flatterbänder, die den Zutritt verwehrten.

Der große, dunkle Bentley stand auf dem Kies. Ich ging auf meinem Weg zum Haus daran vorbei. Die Vordertür flog krachend auf. Charlie Hubble stürzte heraus. Sie schrie. Sie war außer sich. Aber sie lebte.

»Hub ist verschwunden!«

Sie lief über den Kies. Blieb vor mir stehen.

»Hub ist weg!« schrie sie. »Er ist verschwunden. Ich kann ihn nicht finden!«

Es war nur Hubble. Sie hatten ihn geholt und irgendwo abgeladen. Jemand hatte die Leiche gefunden und die Polizei gerufen. Ein schreiender, würgender Anrufer. Die Gruppe von Autos und Krankenwagen war dort. Nicht hier am Beckman Drive. Woanders. Aber es war nur Hubble.

»Irgendwas stimmt nicht«, jammerte Charlie. »Die Sache mit dem Gefängnis. Irgendwas ist bei der Bank schiefgelaufen. Das muß es sein. Hub war so nervös. Jetzt ist er weg. Er ist verschwunden. Irgendwas ist passiert, das weiß ich.«

Sie kniff ihre Augen zusammen. Fing an zu weinen. Sie verlor die Kontrolle. Wurde immer hysterischer. Ich wußte nicht, was ich machen sollte.

»Er kam letzte Nacht zurück«, schluchzte sie. »Er war heute morgen noch da. Ich habe Ben und Lucy zur Schule gebracht. Jetzt ist er weg. Er ist nicht zur Arbeit gegangen. Er bekam einen Anruf aus dem Büro, man teilte ihm mit, er solle zu Hause bleiben, und seine Aktentasche ist noch da, sein Telefon ist noch da, seine Jacke ist noch da, seine Brieftasche ist noch da, mit seinen Kreditkarten und seinem Führerschein, und die Schlüssel liegen in der Küche. Die Vordertür stand sperrangelweit offen. Er ist nicht zur Arbeit gegangen. Er ist einfach verschwunden.«

Ich stand regungslos da. Gelähmt. Er war gewaltsam hier herausgeschleppt und dann umgebracht worden. Charlie sackte vor mir zusammen. Dann fing sie an zu flüstern. Das Flüstern war noch schlimmer als das Weinen.

»Sein Wagen ist noch da«, flüsterte sie. »Er kann nicht irgendwohin gegangen sein. Er geht nie zu Fuß irgendwohin. Er nimmt immer seinen Bentley.«

Sie wies unbestimmt zur Rückseite des Hauses.

»Hubs Bentley ist grün«, sagte sie. »Er steht noch in der Garage. Ich habe nachgesehen. Sie müssen uns helfen. Sie müssen ihn finden. Mr. Reacher, bitte. Ich bitte Sie, uns zu helfen. Hub ist in Schwierigkeiten. Ich weiß es. Er ist verschwunden. Er sagte, daß Sie ihm vielleicht helfen könnten. Sie haben sein Leben gerettet. Er sagte, Sie wüßten immer, was zu tun sei.«

Sie war hysterisch. Sie flehte mich an. Aber ich konnte ihr nicht helfen. Das würde sie noch früh genug erfahren. Baker oder Finlay würden sehr bald zu ihrem Haus kommen. Um ihr die vernichtende Mitteilung zu überbringen. Wahrscheinlich würde Finlay das übernehmen. Wahrscheinlich konnte er das sehr gut. Wahrscheinlich hatte er das schon tausendmal in Boston getan. Er besaß Ernst und Würde. Er würde die Nachricht überbringen, die Details unter den Teppich kehren und sie zum Leichenschauhaus fahren, damit sie den Toten identifizierte. Die Leute vom Leichenschauhaus hatten den Körper längst mit dichter Gaze verhüllt, um die entsetzlichen Verletzungen zu verbergen.

»Werden Sie uns helfen?« fragte Charlie mich.

Ich beschloß, nicht mit ihr zu warten. Ich beschloß, zum Polizeirevier zu gehen. Die Details über das Wo, das Wann und das Wie herauszufinden. Aber ich würde mit Finlay zurückkommen. Es war meine Schuld, also mußte ich zurückkommen.

»Sie bleiben hier«, sagte ich. »Sie müssen mir Ihren Wagen leihen, okay?«

Sie wühlte in ihrer Tasche und zog einen großen Schlüsselbund heraus. Gab ihn mir. Auf dem Autoschlüssel war ein großes ›B‹ eingeprägt. Sie nickte geistesabwesend und blieb, wo sie war. Ich ging hinüber zum Bentley und glitt auf den Fahrersitz. Setzte zurück und fuhr die gewundene Auffahrt hinunter. Glitt ruhig den Beckman Drive entlang. Bog nach links auf die Main Street in Richtung Polizeirevier ab.

Auf dem Parkplatz standen kreuz und quer Streifenwagen und Zivilfahrzeuge. Ich ließ Charlies Bentley am Bordstein stehen und ging langsam hinein. Im Mannschaftsraum herrschte ein angespanntes Durcheinander. Ich sah Baker, Stevenson, Finlay. Ich sah Roscoe. Ich erkannte das Verstärkungsteam vom Freitag. Morrison war nicht da. Ebensowenig der Innendienstler. Die lange Empfangstheke war verwaist. Alle waren fassungslos. Sie starrten geistesabwesend vor sich hin. Entsetzt. Zerstreut. Niemand sprach mit mir. Sie sahen nur ausdruckslos herüber. Blickten nicht richtig weg, sondern so, als würden sie mich gar nicht sehen. Es herrschte völlige Stille. Schließlich kam Roscoe zu mir herüber. Sie hatte geweint. Preßte ihr Gesicht an meine Brust. Sie war aufgewühlt. Sie legte die Arme um mich und hielt mich fest.

»Es war grauenhaft«, sagte sie. Mehr nicht.

Ich brachte sie zu ihrem Schreibtisch und setzte sie hin. Drückte ihre Schulter und ging hinüber zu Finlay. Er saß auf einem Schreibtisch und starrte ausdruckslos vor sich hin. Ich winkte ihn nickend hinüber zum großen Büro im hinteren Teil. Ich mußte alles wissen, und Finlay war der richtige Mann, es mir zu erzählen. Er folgte mir ins Büro. Setzte sich auf den Stuhl vor dem Schreibtisch. Wo ich am Freitag in Handschellen gesessen hatte. Ich setzte mich hinter den Schreibtisch. Vertauschte Rollen.

Ich betrachtete ihn eine Weile. Er war wirklich aufgewühlt. Ich wurde innerlich ganz kalt. Hubble mußte in einem grauenhaften Zustand zurückgelassen worden sein, daß Finlay derart reagierte. Er war ein Mann mit zwanzig Jahren Erfahrung in einer großen Stadt. Er mußte alles gesehen haben, was es dort zu sehen gab. Aber jetzt war er wirklich aufgewühlt. Ich saß da und verging vor Scham. Klar, Hubble, hatte ich gesagt, Sie sind in Sicherheit.

»Also, was ist passiert?«

Er hob mühsam den Kopf und sah mich an.

»Was interessiert Sie das?« fragte er. »Was bedeutete er Ihnen?«

Eine gute Frage. Eine, die ich nicht beantworten konnte. Finlay wußte nicht, was ich über Hubble wußte. Ich hatte kein Wort darüber verloren. Also wußte Finlay nicht, warum Hubble so wichtig für mich war.

»Erzählen Sie mir, was passiert ist.«

»Es war ziemlich übel«, sagte er. Mehr nicht.

Er beunruhigte mich. Mein Bruder war in den Kopf geschossen worden. Zwei große, verheerende Austrittswunden hatten sein Gesicht weggerissen. Dann hatte jemand seinen Körper in einen Haufen Brei verwandelt. Aber Finlay war deswegen nicht zusammengebrochen. Der andere Mann war von Ratten angenagt worden. Es war kein Tropfen Blut in ihm geblieben. Aber Finlay war auch deswegen nicht zusammengebrochen. Hubble war ein Einheimischer, was es ein bißchen schlimmer machte, ich war mir dessen bewußt. Aber am Freitag hatte Finlay noch nicht mal gewußt, wer Hubble war. Und jetzt benahm sich Finlay, als hätte er ein Gespenst gesehen. Also mußte es etwas ziemlich Spektakuläres gewesen sein.

Was bedeutete, daß irgendein großes Ding in Margrave vor sich ging. Denn etwas Spektakuläres hat keinen Sinn, außer es dient einem ganz bestimmten Zweck. Die Androhung einer Bestrafung soll bei dem Betreffenden selbst wirken. Auf Hubble hatte sie mit Sicherheit gewirkt. Er hatte große Rücksicht darauf genommen. Das ist der Sinn. Aber die Verwirklichung einer solchen Drohung hat einen anderen Zweck. Sie hat mit dem Betreffenden nichts mehr zu tun. Sondern soll die Drohung gegen den nächsten untermauern. Sie soll zeigen: Siehst du, was wir mit dem anderen gemacht haben? Dasselbe könnten wir auch mit dir machen. Wenn jemand Hubble also etwas Spektakuläres angetan hatte, hatte er gezeigt, daß es sich um ein Spiel mit hohen Einsätzen handelte, in das weitere Männer hier aus der Gegend verwickelt waren.

»Erzählen Sie mir, was passiert ist, Finlay«, sagte ich noch einmal.

Er beugte sich vor. Bedeckte Mund und Nase mit seinen Händen und seufzte schwer.

»Okay«, sagte er. »Es war ziemlich grauenhaft. Eine der schlimmsten Sachen, die ich je gesehen habe. Und ich habe einiges gesehen, glauben Sie mir. Ich habe ziemlich üble Sachen gesehen, aber das hier war etwas ganz anderes. Er war nackt. Sie haben ihn an die Wand genagelt. Sechs oder sieben lange Zimmermannsnägel durch seine Hände und Arme getrieben. Durch das Fleisch. Sie haben seine Füße am Boden festgenagelt. Dann haben sie ihm die Hoden abgeschnitten. Einfach abgehackt. Überall war Blut. Ziemlich übel, glauben Sie mir. Dann haben sie ihm die Kehle durchgeschnitten. Von Ohr zu Ohr. Üble Typen, Reacher. Das waren ganz üble Typen. Von der übelsten Sorte.«

Ich war wie betäubt. Finlay wartete auf einen Kommentar. Mir fiel nichts ein. Ich dachte an Charlie. Sie würde fragen, ob ich irgendwas herausgefunden hätte. Finlay mußte zu ihr gehen. Er mußte jetzt sofort zu ihr gehen und ihr die Nachricht überbringen. Es war sein Job, nicht meiner. Ich konnte ihm nachfühlen, warum ihm das unangenehm war. Die Nachricht war schwierig zu überbringen. Schwierig, die Details unter den Teppich zu kehren. Aber es war sein Job. Ich würde mit ihm gehen. Weil es meine Schuld war. Sinnlos, davor wegzulaufen.

»Ja«, sagte ich. »Das hört sich ziemlich übel an.«

Er legte seinen Kopf zurück und sah sich um. Seufzte noch einmal zur Decke hinauf. Ein ernster Mann.

»Das ist aber noch nicht das Schlimmste«, sagte er. »Sie hätten erst sehen sollen, was sie mit seiner Frau gemacht haben.«

»Mit seiner Frau?« fragte ich. »Was zum Teufel meinen Sie damit?«

»Ich meine seine Frau«, sagte er. »Es war wie in einem Schlachthaus.«

Einen Moment lang war ich sprachlos. Die Welt wirbelte rückwärts.

»Aber ich habe sie eben noch gesehen«, sagte ich. »Vor zwanzig Minuten. Sie ist in Ordnung. Es ist ihr nichts passiert.«

»Wen haben Sie gesehen?«

»Charlie.«

»Wer zum Teufel ist Charlie?«

»Charlie«, sagte ich verblüfft. »Charlie Hubble. Seine Frau. Sie war okay. Sie haben sie nicht gekriegt.«

»Was hat Hubble damit zu tun?«

Ich starrte ihn an.

»Über wen reden wir eigentlich?« fragte ich. »Wer ist getötet worden?«

Finlay sah mich an, als wäre ich verrückt.

»Ich dachte, das wüßten Sie. Chief Morrison. Der Polizeichef. Morrison. Und seine Frau.«