1 Ragnarök (Plural) bedeutet in der nordischen Mythologie das »Schicksal der Götter«, den »Untergang der Götter«; die falsche Herleitung von dem Wort rökr, »Dunkelheit«, »Dämmerung«, führte zu der Übersetzung »Götterdämmerung«.
2 Mein Vater hielt es für wahrscheinlich, dass die Ursache der Diebstahl des »Langen Sigurdlieds« war (siehe S. 365), von dem man annimmt, dass es den größten Teil der fehlenden Lage ausgemacht hat.
3 Eine abgerundete Zahl, einerlei ob mein Vater nun von 1643 oder 1663 an rechnete.
4 Einer vollen Hebung wird der Wert 4 zugewiesen. Die Nebenbetonungen (schwächer betont und tiefer im Ton), die in solchen Komposita wie híghcrèsted vorkommen, erhalten den Wert 2. Aber zu einer Abschwächung kommt es auch in anderen Fällen. Beispielsweise wird die zweite von zwei steigend-fallenden Betonungen in einem Satz oder das zweite von zwei nebeneinander stehenden Wörtern (die separat etwa gleichgewichtig wären), etwa Substantiv und Adjektiv, ungefähr auf den Wert 3 reduziert. Bei diesen Wertungen ergibt sich für jeden Typus ein normaler Gesamtwert von 10; C ist geringfügig leichter, E geringfügig schwerer.
5 Sie sind somit nicht rein phonetischer Art und nicht exakt bezifferbar (wie oben geschehen) oder mit Instrumenten zu messen.
6 Besonderheiten der deutschen Fassung werden erläutert auf S. 70, »Zur Übersetzung«.
7 Im Wölsungenlied VII,15 sang Gunnar davon, dass Budlis Bruder von den Burgundern erschlagen worden war, und dasselbe wird im Gudrúnlied 4 gesagt.
8 Nach »den Wölsungen« schrieb mein Vater »(den Erwählten)«, aber strich dies später aus. Eine etymologische Spekulation über den Ursprung des Namens, die er (zu dem Zeitpunkt jedenfalls) favorisierte, sah einen Zusammenhang mit dem gemeingermanischen Wort »wählen«.
9 Die Verweise und Zitate aus den Bänden der History of Middle-earth sind nachzuschlagen in The Peoples of Middle-earth (1996), S. 374f.; zum Eintrag in den Annals of Aman siehe Morgoth’s Ring (1993), S. 71, 76.
10 Die deutsche Übersetzung dieser und der folgenden Strophen in ihrer endgültigen Gestalt findet sich auf S. 75ff..
11 Vgl. Ernst Doblhofer (Hrsg.): Byzantinische Diplomaten und östliche Barbaren, Graz – Wien – Köln 1955, S. 40f., 52ff.
12 Vgl. Jordanis Gotengeschichte, Übers. Wilhelm Martens, Leipzig 1913, S. 60f. Auch die folgenden Schilderungen nach dieser Ausgabe.