EINUNDZWANZIG

Carlos saß mit dem Rücken zur Tür und aß Fruchtcocktail aus einer Dose, als er hörte, wie sich Jill regte und sich das stete Geräusch ihres Atems leicht veränderte. Sie drehte ihren Kopf von einer Seite zur anderen und schlief offenbar immer noch. Aber die Bewegung war die bewussteste, die sie in den vergangenen 48 Stunden gezeigt hatte.

Carlos stand so schnell er konnte auf. Aufgrund des Kneifens seiner fest umklebten Rippen mahnte er sich zur Vorsicht, dann eilte er zu dem erhöht stehenden Altar, wo Jill lag.

Er hob die Flasche auf, die am unteren Rand des Podestes stand, und als er sich wieder aufrichtete, hatte Jill die Augen offen.

„Jill? Ich geb dir jetzt etwas Wasser. Versuch mir zu helfen, okay?“

Sie nickte, und Carlos fühlte die Erleichterung wie einen Schub, der ihm neue Kräfte verlieh. Er hielt ihren Kopf hoch, während sie ein paar Schlucke aus der Flasche nahm. Es war das erste Mal, dass sie klar auf etwas reagiert hatte, und ihre Gesichtsfarbe sah gut aus. Zwei Tage lang hatte sie getrunken, wenn er ihr die Flasche an die Lippe gehoben hatte, geschluckt wenigstens, doch sie war weiß wie eine Wand und völlig ohne Besinnung gewesen.

„Wo sind wir?“, fragte Jill schwach. Sie schloss die Augen, während sie ihren Kopf wieder auf das provisorische Kissen ein Stück zusammengerollter Teppich zurücksinken ließ. Ihre Zudecke bestand aus nicht verbrannten Vorhängen, die Carlos aus dem Foyer gerettet hatte.

„In der Kapelle des Uhrenturms“, sagte er sanft und immer noch lächelnd. „Wir sind hier, seit seit der Hubschrauber abgestürzt ist.“

Jill öffnete wieder die Augen, jetzt offensichtlich endgültig bei Bewusstsein und leidlich konzentriert. Sie war nicht infiziert, wie er es für eine Weile befürchtet hatte, und sie war okay. Sie musste es sein.

„Wie lange?“

Reden schien sie zu ermüden, daher versuchte Carlos alles, was geschehen war, zusammenzufassen, um ihr Fragen zu ersparen. „Nemesis hat den Helikopter abgeschossen, und wir wurden beide verletzt. Deine Schulter wurde verwundet, aber ich habe den Verband gewechselt, und es scheint nichts entzündet zu sein. Wir sind seit zwei Tagen hier und erholen uns. Du hast die meiste Zeit geschlafen. Es ist der erste Oktober, glaube ich, die Sonne ging vor einer Stunde unter, und seit letzter Nacht regnet es immer wieder mal

Er verstummte und wusste nicht, was er ihr noch erzählen könnte, denn er wollte nicht, dass sie wieder einschlief nicht gleich jedenfalls. Er war lange genug mit seinen Gedanken allein gewesen.

„Oh, ich habe einen Karton Fruchtcocktail gefunden, stell dir vor, in der Truhe in diesem Aufenthaltsraum mit dem Schachbrett, erinnerst du dich? Wasser auch, da hat jemand gehamstert, schätze ich. Zu unserem Glück. Ich wollte dich nicht allein lassen, ich hab mich äh, um dich gekümmert.“ Er fügte nicht hinzu, dass er sie auch gewaschen und die Vorhänge, auf denen sie lag, gewechselt hatte, wann immer es nötig geworden war. Er wollte sie nicht in Verlegenheit bringen.

„Du bist verletzt?“, fragte sie, die Stirn gerunzelt und träge blinzelnd.

„Ein paar angeknackste Rippen, keine große Sache. Na ja, wenn ich das Pflaster abziehen muss, wird es wahrscheinlich höllisch wehtun. Alles, was ich finden konnte, war Klebeband.“

Sie lächelte schwach, und Carlos’ Ton wurde sanfter, er fürchtete sich fast zu fragen. „Wie geht’s dir?“

„Zwei Tage? Keine weiteren Hubschrauber?“, fragte sie. Sie wandte den Blick ab, und er spürte, wie er sich etwas anspannte. Sie hatte seine Frage nicht beantwortet.

„Keine weiteren Hubschrauber“, erwiderte er, und zum ersten Mal fiel ihm auf, dass ihre Wangen übermäßig gerötet waren. Er berührte ihren Hals an der Seite und wurde noch nervöser: Fieber nicht allzu schlimm, aber sie hatte keines gehabt, als er zuletzt danach fühlte, vor einer Stunde erst. „Jill, wie geht es dir?“

„Nicht schlecht. Überhaupt nicht schlecht, fast keine Schmerzen.“ Ihre Stimme klang flach, tonlos.

Carlos lächelte schief. „Bien, si? Das sind gute Neuigkeiten, das bedeutet, dass wir zusammenpacken und bald hier raus können

„Ich bin mit dem Virus infiziert“, sagte sie, und Carlos erstarrte, sein Lächeln verschwand.

Nein. Nein, sie irrt sich, das ist unmöglich

„Es ist jetzt zwei Tage her, du kannst nicht infiziert sein“, sagte er fest und erzählte ihr, womit er sich selbst beschäftigt hatte, seit er zum ersten Mal aufgewacht war. „Ich sah, wie sich einer der anderen Soldaten in einen Zombie verwandelte. Nachdem Randy gebissen worden war, können nicht mehr als zwei Stunden vergangen sein, bis er sich veränderte. Wenn du es hättest, dann wäre inzwischen doch etwas passiert.“

Jill rollte sich vorsichtig auf die Seite, zuckte ein wenig zusammen und schloss wieder die Augen. Sie klang ungeheuer müde. „Ich werde mich nicht mit dir streiten, Carlos. Vielleicht handelt es sich um eine andere Mutation, weil sie von Nemesis stammt, oder vielleicht habe ich mir auf dem Spencer-Anwesen irgendeine Art von schwacher Immunität eingefangen. Ich weiß es nicht, aber ich habe es.“ Ihre Stimme zitterte. „Ich kann es fühlen, ich kann fühlen, wie es schlechter wird mit mir!“

„Okay, okay, schsch!“, machte Carlos und beschloss, umgehend zu verschwinden. Er würde zusätzlich zu seinem Sturmgewehr noch Jills Revolver mitnehmen und auf jeden Fall ein paar Handgranaten.

Das Krankenhaus war ganz in der Nähe, und dort gab es mindestens eine Impfstoff-Probe, das hatte Trent gesagt. Carlos hatte das Hospital schon eher finden wollen, wegen der Vorräte, die dort eventuell lagerten, aber er war zu erschöpft und angeschlagen gewesen, um nachzusehen, zuerst jedenfalls und dann hatte er es nicht riskieren wollen, Jill allein und bewusstlos zurückzulassen, weil es aus mehreren Gründen gefährlich gewesen wäre.

Ich gehe vorne raus und nach Westen, mal sehen, ob ich ein Hinweisschild oder so was finde Trent hatte auch gesagt, dass es das Krankenhaus nicht mehr lange geben würde. Carlos hoffte, dass er nicht zu spät kam.

„Versuch wieder zu schlafen“, sagte Carlos. „Ich verschwinde mal kurz und versuche etwas zu finden, das dir helfen könnte. Ich werde nicht lange weg sein.“

Jill schien bereits halb eingeschlafen zu sein, doch sie hob den Kopf, bemühte sich um Klarheit und darum, deutlich zu sprechen. „Wenn du zurückkommst und ich kränker bin, will ich, dass du mir hilfst. Ich bitte dich jetzt darum, weil ich später vielleicht nicht mehr dazu in der Lage sein werde. Hast du verstanden?“

Carlos wollte widersprechen, aber er wusste, dass er dasselbe von ihr erwartet hätte, wenn die Seuche ihn erwischte. Tot zu sein war schon beschissen genug, aber Raccoon war der Beweis dafür, dass es noch Schlimmeres gab.

Zum Beispiel jemanden erschießen zu müssen, der einem etwas bedeutet.

„Ich habe verstanden“, sagte er. „Ruh dich jetzt aus. Ich komme bald wieder.“

Jill schlief ein, und Carlos traf seine Vorbereitungen. Unmittelbar bevor er ging, sah er einen langen Moment in ihr schlafendes Gesicht und betete, dass sie immer noch Jill sein würde, wenn er zurückkam.

Es stellte sich heraus, dass das Krankenhaus viel näher war, als er gedacht hatte, nicht einmal zwei Blocks entfernt.

Nicholai wartete ungeduldig auf Ken Franklin. Er wusste, dass der Tod des Spürhunds den Anfang vom Ende dieses Spieles bedeuten würde. Nicholais zunehmende Frustration würde bald vorbei sein.

Wenn der Hurensohn je aufkreuzt

Aber nein, er würde schon kommen, und dann würde Nicholai die Zügel wieder in der Hand halten. Er schaute aus dem Eckfenster des Büros, für das er sich entschieden hatte, hinaus auf die dunkle, leere Straße die auch sein Fluchtweg sein würde, falls der Sergeant Schwierigkeiten machte , zum zehnten Mal in halb so vielen Minuten, und er wünschte sich, der Spürhund möge sich beeilen.

Nichts war wie geplant gelaufen, und obwohl er das Beste daraus gemacht hatte, verlor Nicholai nun doch allmählich die Geduld. Die Suche nach Davis Chan war über die Maßen erfolglos verlaufen. Nicholai hatte nicht einmal einen Blick auf ihn erhascht während der zwei Tage, die er sich in der Stadt herumgetrieben hatte und der scheue Soldat hatte es noch zwei weitere Male geschafft, einer Konfrontation aus dem Weg zu gehen, nachdem er seine Berichte abgeschickt hatte und Nicholai durch die ganze Stadt gehetzt war.

Nicholai hatte eigentlich auch vorgehabt, Umbrellas „Kläranlage“ aufzusuchen, um Terence Foster zu beseitigen. Aber er hatte sich erneut ablenken lassen und war einem Phantom nachgejagt in der Nähe des RPD-Gebäudes hatte er eine nicht infizierte Frau gesehen, eine hochgewachsene Halbasiatin, die ein enges, ärmelloses Kleid getragen und eine Schusswaffe so gehalten hatte, als verstünde sie es damit umzugehen. Sie war in dem Gebäude verschwunden. Nicholai hatte fast vier Stunden nach der geheimnisvollen Frau gesucht, sie jedoch nicht wieder gefunden.

Alle drei Zielpersonen waren also noch am Leben. Immerhin hatte er es geschafft, ein paar Spürhund-Informationen zusammenzutragen und sich einige private Laborberichte über die Stärke eines durchschnittlichen Zombies zugänglich zu machen aber jetzt hatte er die Nase gestrichen voll, hatte genug davon, kalte Bohnen aus Dosen zu essen, genug davon, mit halb offenen Augen zu schlafen, genug davon, den großen Jäger zu spielen. Seiner Zählung zu Folge hatte er vier Beta-Jäger getötet, drei Riesenspinnen und drei Hirnsauger und Dutzende von Zombies natürlich, auch wenn er diese nicht als wirklich bemerkenswert erachtete, nicht mehr. Sie wurden nur immerzu langsamer und verwesten immer stärker. Raccoon stank bereits wie eine riesige Jauchegrube, und es würde noch schlimmer werden, da die Virusträger zu großen Haufen stinkenden Matsches wurden.

Bis dahin bin ich verschwunden. Franklin wird schließlich jede Minute hier eintreffen.

Nach zwei Tagen, in denen er seine Ziele nicht erreicht hatte, betrachtete Nicholai Franklins Termin im Krankenhaus als etwas Solides, etwas, an dem er sich festhalten konnte ein sicherer Mord. Und während er lange, einsame Stunden im zunehmenden Chaos der Unsicherheit zubrachte, war der Tod von Ken Franklin für ihn zu etwas außerordentlich Wichtigem geworden. Wenn Franklin erst einmal beseitigt war, konnte Nicholai das Krankenhaus in die Luft jagen. Wenn das Krankenhaus erst einmal zerstört war, konnte Nicholai Jagd auf Chan und Foster machen und dann konnte er gehen. Alles würde sich fügen, sobald er Franklin erledigt hatte.

Noch während Nicholai sich an diesem Gedanken labte, hörte er draußen auf dem Gang Schritte. Mit vor Freude überlaufendem Herzen bezog er Position am Fenster und wartete darauf, dass Franklin ihn fand. Der vollgestopfte kombinierte Büro- und Lagerraum befand sich im dritten Stockwerk, nicht weit von der Stelle entfernt, wo er Dr. Aquino getötet und versteckt hatte.

Kommen Sie schon, Sergeant

Als der Spürhund endlich die Tür öffnete, lehnte Nicholai lässig, mit verschränkten Armen, in der Ecke. Franklin war mit einer 9mm VP70 bewaffnet, und er richtete sie binnen eines Lidschlags auf Nicholais Gesicht. Nicholai rührte sich nicht.

„Sie sollten nicht hier sein“, sagte Franklin mit tiefer, Unheil verheißender Stimme. Er trat weiter in den Raum hinein, ohne seinen Blick oder die Halbautomatik von Nicholai abzuwenden.

Zeit, dass er herausfindet, wer der Klügere ist.

Jeder konnte einen Hinterhalt stellen, aber es bedurfte eines gewissen Maßes an Intelligenz und Talent, einen Gegenspieler dazu zu bringen, in die Falle zu tappen. Nicholai täuschte leichte Nervosität vor.

„Sie haben Recht, das sollte ich nicht. Aquino sollte hier sein aber er hat seit gestern keinen Bericht mehr geschickt. Man dachte, er sei zu beschäftigt mit seiner Arbeit am Antiserum, aber ich suche ihn seit gestern Nacht und kann ihn nicht finden.“ Nicholai hatte einige Statusberichte unter Aquinos Namen abgeschickt, nachdem er ihn umgebracht hatte, um keinen vorzeitigen Verdacht zu erregen.

„Wer sind Sie?“, fragte Franklin. Er war groß und muskulös, hatte sehr dunkle Haut und trug eine feine Drahtgestellbrille. An der Art und Weise, wie er Nicholai ansah, war jedoch absolut nichts Feines.

Nicholai senkte ganz langsam die Arme. „Nicholai Ginovaef, U. B. C. S. und Spürhund. Ich sollte die Sache überprüfen, als der Doktor sich unerlaubt von der Truppe entfernte. Sie sind Franklin, richtig? Hatten Sie seit Ihrer Ankunft Kontakt mit Aquino? Hat er mit Ihnen darüber gesprochen, wo er die Probe verwahren wollte, oder hat er Ihnen eine Kombination oder einen Schlüssel gegeben?“

Franklin senkte seine Waffe zwar nicht, aber er war offensichtlich verwirrt. „Niemand hat mir etwas von einer Planänderung gesagt. Wer sagten Sie noch, hat Sie geschickt?“

Dieser Teil war riskant. Nicholai kannte die Namen von vier Männern, die einflussreich genug waren, um Umbrellas Agenda ändern zu können, und es bestand die Gefahr, dass einer davon Franklins Kontaktperson war und ihn bereits informiert hatte.

„Ich sagte es noch gar nicht“, erwiderte Nicholai. „Aber ich nehme an, es ist okay, wenn ich es Ihnen verrate Trent zog mich zu dieser Angelegenheit hinzu.“

Er hatte sich für den Mann entschieden, über den er selbst trotz sorgfältiger Recherche noch immer am wenigsten wusste in der Hoffnung, dass auch Franklin nichts über ihn wusste. Trent war ein Rätsel, der wie ein kryptischer Schatten um die anderen hohen Tiere herumschlich. Nicholai kannte nicht einmal seinen Vornamen.

Der Sergeant gab sich damit zufrieden. Er senkte seine Waffe, immer noch auf der Hut, aber offenbar willens, ihm zu glauben. „Sie konnten Aquino also nicht finden? Was ist mit dem Impfstoff?“

Nicholai seufzte, schüttelte den Kopf und dann sah er auffällig nach links, an eine Stelle, die Franklins Blick durch ein überfülltes Regal verwehrt war. „Keine Spur vom Doc aber das war sein Büro, und hier hinten befindet sich ein Wandtresor. Wissen Sie, wie man dieses Ding aufbekommt?“

Nicholai wusste, dass dem so war in Franklins Personalakte war Safeknacken als eine seiner speziellen Fähigkeiten aufgeführt. Nicholai scherte sich einen Dreck darum, ob Franklin den Safe öffnen konnte oder nicht worauf es ihm ankam, war, dass der Sergeant ihm den Rücken zuwenden musste, um an den Tresor zu gelangen.

Ich bin besser besser in diesem Spiel als Aquino oder Chan oder dieser Trottel, und das werde ich beweisen, ein ums andere Mal. Ich würde niemals jemandem den Rücken zuwenden, nie und nimmer.

Ja, so etwas wäre seiner unwürdig

Franklin nickte, schob die VP70 ins Holster und ging dorthin, wo Nicholai stand. „Ja, ich kenn mich ein bisschen damit aus. Ich kann’s mir zumindest mal ansehen.“

Nicholai nickte knapp. „Gut. Ich dachte schon, ich würde hier noch eine Weile festhängen.“

„Vielleicht wäre das ja auch am besten“, meinte Franklin und trat an Nicholai vorbei auf den kleinen Safe zu, der hinter dem Regal eingelassen war. „So, wie die Dinge da draußen stehen, habe ich schon daran gedacht, mich irgendwo für einige Zeit zu verbarrikadieren und darauf zu warten, dass die Lage sich wieder beruhigt.“

Nicholai machte einen leisen Schritt auf Franklin zu, das offene Holster der VP70 im Auge behaltend. „Keine schlechte Idee.“

Franklin nickte und betrachte das Tastenfeld mit gerunzelter Stirn. „Chan tut es. Er sagt, die Informationen werden auch morgen noch da sein, also warum nicht, richtig?“

Davis Chan!

Nicholai verhielt sich ganz still, überlegte und dann zuckte er nach vorne und schnappte sich die Neunmillimeter, nicht bereit, großen Aufwand zu betreiben, um zu bekommen, was er wollte. Gleichzeitig versetzte er Franklin einen Stoß, brachte ihn aus dem Gleichgewicht und nutzte den Sekundenbruchteil, den dieser brauchte, um sich zu fangen, um die schwere Handfeuerwaffe auf ihn zu richten.

„Chan sagen Sie mir, wo er ist, und ich lasse Sie am Leben!“, bellte Nicholai. Mit der freien Hand fasste er in seine Tasche und berührte den Behälter mit dem Vakzine, damit es ihm Glück brachte. Es war zu einer Art Talisman für ihn geworden, eine stete Erinnerung daran, wie gut er war und es war ein Glücksbringer, das wusste er.

Erst Franklin und bald auch Chan die einzigen beiden Spürhunde ohne festen Sendeort. Unglaublich.

Franklin wich mit erhobenen Händen einen Schritt zurück. „Hey, immer mit der Ruhe

„Wo ist er?“

Franklin schwitzte. „An der Funkstation, okay? Beim Friedhof. Hören Sie, ich kenne Sie nicht, und es ist mir egal, was Sie tun

„Großartig“, sagte Nicholai und schoss Franklin zweimal in den Bauch.

„Uuh!“, grunzte Franklin dumpf, während hinter ihm Blut gegen die Wand spritzte. Der Sergeant fiel, die Arme noch ausgebreitet und einen überraschten Ausdruck auf den dunklen Zügen. Nicholai war selbst ein wenig überrascht er hatte mehr erwartet von einem Soldaten als Spürhund.

Nicholai hob die Waffe und richtete sie auf Franklins Stirn

… als er hörte, wie die Tür aufschwang und Stiefeltritte durch den Raum eilten. Die Pistole immer noch auf den sterbenden Franklin gerichtet, duckte sich Nicholai, spähte durch eine Öffnung im Regal

… und sah Carlos Oliveira, der sich mit wildem Blick umsah, einen.357er in der Hand. Offenbar versuchte er herauszufinden, wo die Schüsse hergekommen waren.

Es war ein Geschenk des Schicksals. Nicholai trat in sein Blickfeld und zielte, noch bevor der Söldner überhaupt merkte, dass außer ihm noch jemand im Zimmer war, auf das dumme Gesicht, das er machte.

„Hab ich dich“, flüsterte Nicholai.

Resident Evil - Sammelband 03 - Im Netz der Verraeter
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