Gudrún Eva Mínervudóttir

Der Schoepfer



Einsamer Puppenmacher trifft Frau aus Fleisch und Blut


Sveinn hat sich der Kunst verschrieben, lebensgroße Sexpuppen aus Silikon herzustellen. Die Kunsthochschule hat er vor Jahren abgebrochen, nun widmet er seine gesamte Zeit seinen Geschöpfen und dem Ziel, sie möglichst perfekt zu gestalten. Da bleibt eines Tages Lóa mit einer Reifenpanne direkt vor seiner Haustür liegen. Er bietet ihr seine Hilfe an und bittet sie herein. Lóa ist alleinerziehende Mutter zweier Töchter und hat eigentlich nur einen Gedanken: möglichst schnell wieder nach Hause zu kommen. Vorher höchstens noch ein Gläschen Wein. Völlig erschöpft schläft sie wenig später auf Sveinns Sofa ein. Als sie am nächsten Morgen aufwacht, stößt sie zufällig auf Sveinns Werkstatt und die Puppen. Seltsam fasziniert, packt sie eine davon in ihr Auto und setzt damit eine Kette unvorhergesehener Ereignisse in Gang ...




(source: Bol.de)

Annette Mingels

Tontauben



Beschreibing Redaktion:
Eine Insel in der Nordsee. Hier leben Anne und David mit zwei Kindern. Eines Nachts kommt ihre vierzehnjährige Tochter ums Leben. Yola war auf dem Fahrrad unterwegs, als sie angefahren wurde. Vom Täter gibt es keine Spur. Die Ehe der Eltern droht an der Trauer zu zerbrechen, die Mutter flüchtet sich in ein Verhältnis mit ihrem Psychologen. Zeitgleich findet eine Tagung auf der Insel statt. Dort lernen Esther und Frank sich kennen, beide sind verheiratet. Aus anfänglicher Skepsis entwickelt sich eine Affäre. Als es Zeit wäre, heimzufahren, bleiben sie: hin- und hergerissen zwischen Schuldgefühlen und der Faszination für ihre neue Leidenschaft. An ihrem letzten Abend auf der Insel kommt es zum Streit. 'Tontauben' erkundet sprachmächtig und treffend die Tiefe menschlicher Beziehungen in Schmerz und Leidenschaft.
Annette Mingels wurde 1971 in Köln geboren. Sie studierte Germanistik, Sprachwissenschaft und Soziologie und promovierte mit einer Arbeit über Dürrenmatt und Kierkegaard. Sie veröffentlichte die Romane 'Puppenglück' (2003), bei DuMont 'Die Liebe der Matrosen' (2005), 'Der aufrechte Gang' (2006), den Erzählungsband 'Romantiker' (2007) sowie 'Tontauben' (2010).
Annette Mingels lebt für einige Jahre in New Jersey, USA.
Auszeichnungen
2008
HALMA-Stipendium
2007
Kulturelle Auszeichnung des Kantons Zürich
Platz 10 auf der SWR-Bestenliste Juni (mit dem Erzählband 'Romantiker')
Förderpreis der Sylt-Quelle
2006
LCB-Aufenthaltsstipendium Berlin
Werkjahr der Stadt Zürich
Atelier des Kantons Zürich
2005
Platz 6 auf der SWR-Bestenliste Juli (mit dem Roman 'Die Liebe der Matrosen')
Stipendium 'Esslinger Bahnwärter'
2004
Stipendiatin des Achten Klagenfurter Literaturkurses
Werkjahr des Kantons Zürich

(source: Bol.de)

Susanne Mischke

Todesspur

Ein scheinbar leichter Fall - im miesesten Viertel Hannovers wird die Leiche eines 15-Jährigen gefunden. Erstochen liegt er auf den Bahngleisen. Doch dann stellt sich heraus, dass der Täter die Polizei an der Nase herumführt und nicht nur die angebliche Todesursache manipuliert hat. Bevor Kommissar Völxen erste Ergebnisse liefern kann, gibt es einen zweiten Toten - den Zuhälter Niko. Niemand ahnt, dass diese zwei Fälle zusammenhängen. Sicher ist nur eines: es schwebt noch ein drittes Opfer in Lebensgefahr ...

Susanne Mischke

Nixenjagd

Bei einem mitternächtlichen Badeausflug zum See kippt die ausgelassene Stimmung, als plötzlich eine aus der Clique fehlt: Katrin war hinausgeschwommen und nicht zurückgekehrt. Ein Badeunfall? Franziska, Katrins beste Freundin, kann das nicht glauben. Doch auf der Suche nach einer Erklärung gerät sie selbst in Gefahr und muss bald feststellen, dass sie niemandem trauen kann - nicht einmal sich selbst ...
(source: Bol.de)

Susanne Mischke

Waldesruh

Anderswo - so heißt das Häuschen, in dem Marie mit ihrer Großmutter wohnt. Doch als die Großmutter stirbt, fürchtet Marie, ins Heim zu müssen. Gemeinsam mit ihrer Freundin Emily schmiedet sie einen verzweifelten Plan: Was, wenn keiner vom Tod der alten Frau erfährt? Was als verrückte Idee begonnen hat, nimmt eine schreckliche und unerwartete Entwicklung.
(source: Bol.de)

Robert Misik

Alles Ware - Glanz und Elend der Kommerzkultur

Ob Auto, Sonnenbrille, Sportschuh oder MP3-Player – wir erwerben Güter heute längst nicht mehr ihres Gebrauchswerts wegen, sondern weil sie einen Lifestyle verkörpern. Güter repräsentieren Identität. Und die Güter, die darin besonders gut sind, werden „Kult“. Das Spiel mit den Zeichen, früher allein in der Kunstwelt dominant, ist heute auch für die Wirtschaftswelt entscheidend.

Robert Misik zeigt, dass die allseits beklagte „Ökonomisierung der Kultur“ und die „Totalkulturalisierung der Ökonomie“ zwei Seiten einer Medaille sind. Die Wirtschaft investiert immer mehr Gefühle und Affekte in die Produktion von Bedürfnissen und Waren. Virtuelle Welten („Second Life“) werden zu Kommerzschlagern. Künstlertugenden ziehen ins Wirtschaftsleben ein („Sei kreativ!“), die Wirtschaft wird kulturalisiert und moralisiert („Fair Trade“). Last but not least ist auch der „Kampf der Kulturen“ ohne den globalisierten westlichen Way of Life nicht zu verstehen. Robert Misik beschreibt, was es mit dem Kulturkapitalismus auf sich hat. Und was der mündige Konsument tun kann.

Sam Miskull

Abschied nehmen

Schottland 1730: Als der junge William des Verrats beschuldigt wird, muss er schweren Herzens für immer seine Familie zurücklassen und fliehen. Bei seinem Freund Marcus, dem Clansoberhaupt der Maccallums, findet er Unterschlupf und beginnt ein neues Leben. Doch die Angst, von seinem Widersacher Wentworth aufgespürt zu werden, ist allgegenwärtig und auch die ständigen Anfeindungen von Marcus' Tochter Kate machen es ihm nicht leicht, vor allem dann nicht, als er entdeckt, dass er ihre Abneigung so gar nicht teilt...

Ein mitreißender Roman über Freundschaft, Williams tragisches Schicksal und eine große, allen Widrigkeiten trotzende Liebe.

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