Sie nennen es Essen ...
Aluminiumhaltige Schokolinsen, Plastikhormone in Babynahrung, gefährliche Zitronensäure in Gummibärchen: Was steckt eigentlich im Essen drin, das wir Tag für Tag bedenkenlos zu uns nehmen? Der Nahrungskritiker und Bestsellerautor Hans-Ulrich Grimm geht den kleinen und großen Lügen der Lebensmittelindustrie radikal und schonungslos auf den Grund.
Wussten Sie, dass Erdbeeraroma aus Sägespänen gewonnen wird? Dass der Lack der leckeren Schokolinsen, die Kinder so gerne essen, aluminiumhaltig ist? Und dass Zitronensäure im Brot den Zahnschmelz auflösen kann? Zum ersten Mal gibt es jetzt alle Wahrheiten über die Bestandteile unseres täglichen Essens auf einen Blick: Von A wie Aromastoffe über B wie Bernsteinsäure, von K wie Kartoffelchips bis hin zu Z wie Zusatzstoffe öffnet Hans-Ulrich Grimm uns in über 300 Stichworten die Augen darüber, wie die Lebensmittelindustrie unsere Nahrung manipuliert. Ein Nachschlagewerk, das seinesgleichen sucht, und ein Muss für jeden Haushalt: umfassend, fesselnd, informativ.
(source: Bol.de)
Eine Witwe hat zwei Töchter. Ihre leibliche Tochter ist faul, doch die Mutter hat sie viel lieber als ihre fleißige Stieftochter. Deshalb muss diese auch immer die ganze Arbeit verrichten. Als dem armen Mädchen beim Spinnen die Spindel in den Brunnen fällt, muss es hinterher springen und landet im wundersamen Reich der Frau Holle… Das bekannte Märchen der Brüder Grimm gibt es nun als E-Book zum Vorlesen oder Selbstlesen. Der Text wurde sorgfältig und behutsam dem heutigen Sprachgebrauch angepasst, ohne dass der Originalton des Märchens verlorengeht. Zum Anschauen und Träumen einladende Bilder entführen in eine Welt der Wunder und der fantastischen Begebenheiten. Das E-Book lädt auch zum gemeinsamen Zuhören ein: Ein professioneller Sprecher liest die Geschichte stimmungsvoll vor und erweckt so die Figuren zum Leben. Das Märchen wurde abschnittsweise vertont und bietet damit Platz für Nachfragen und Erklärungen.
Die Lebensbeschreibung der Erzbetruegerin und Landstoerzerin Courasche
Dieses Werk ist Teil der Buchreihe TREDITION CLASSICS. Der Verlag tredition aus Hamburg veroffentlicht in der Buchreihe TREDITION CLASSICS Werke aus mehr als zwei Jahrtausenden. Diese waren zu einem Grossteil vergriffen oder nur noch antiquarisch erhaltlich. Mit der Buchreihe TREDITION CLASSICS verfolgt tredition das Ziel, tausende Klassiker der Weltliteratur verschiedener Sprachen wieder als gedruckte Bucher zu verlegen - und das weltweit! Die Buchreihe dient zur Bewahrung der Literatur und Forderung der Kultur. Sie tragt so dazu bei, dass viele tausend Werke nicht in Vergessenheit geraten
Florenz 2006: Inspektor Alessandro Pallioti wird mit einem heiklen Fall betraut. Ein ehemaliger Partisan wurde erschossen, nachdem man ihn offenbar gezwungen hatte, ein Pfund Salz zu essen. Eine Warnung der Neofaschisten? In der Wohnung des Opfers entdeckt Pallioti das Kriegstagebuch der Caterina Cammaccio, einer Krankenschwester, die sich mit ihrer Schwester Issa 1943 den Partisanen anschloss. Damals hatten die Nazis Florenz besetzt und in der Villa Triste eine Terrorzentrale errichtet, die viele von Catis und Issas Freunden nie wieder verlassen sollten ...
Gestern warst du noch Bäcker, heute reparierst du den Ofen
"Seine Trainerkollegen werden Gris vermutlich hassen. Und ihm heimlich recht geben."
(Harvard Business Manager, 01.08.2008)
Einbildung ist auch eine Bildung
"Der Trainer Richard Gris hält sämtliche Kurse und Seminare, in denen sich Mitarbeiter weiterbilden sollen, für Augenwischerei und Geldverschwendung ... Um diese These zu untermauern, fährt er reichlich psychologische und biologische Untersuchungen auf, die er leicht lesbar präsentiert." (Financial Times Deutschland, 15.08.2008)
Weiterbildung, die wirklich nützt
"Der Autor plädiert für mehr Trainingsmaßnahmen direkt am Arbeitsplatz." (Emotion, 01.09.2008)
Train the Trainer
"Mit mutigen Thesen und bissiger Ironie schreibt der Autor gegen die herrschende Weiterbildungsdoktrin von Politikern und Personalentwicklern an." (Wirtschaftswoche, 29.09.2008)
Die Leeranstalten
"Ein furioser Rundumschlag gegen die wuchernde Branche der betrieblichen Weiterbildung." (ManagerMagazin, 01.10.2008)
Beschreibing Redaktion:
(source: Bol.de)
Weihnachten ist mörderisch, vor allem in den USA. Hier liebt man den gnadenlosen Thrill der überfüllten Shopping Malls, den bis aufs Messer ausgefochtenen Kampf ums letzte Truthahnstück, Neid und Eifersucht beim Geschenke-Auspacken unterm gallegrünen Weihnachtsbaum. Da würde sicher gerne mancher Amok laufen. Aber gemordet, wirklich gemordet wird am Fest der Liebe, das ja schließlich einer Geburt gedenkt, eigentlich nirgendwo. Außer im Film vielleicht, wie in Tödliche Weihnachten mit Samuel L. Jackson oder Gina Davis oder in Wild Christmas von John Frankenheimer.
Was also treibt einen ausgemachten Thriller-Spezialisten wie den US-amerikanischen Bestseller-Autor John Grisham dazu, sich ausgerechnet dem schneeweißlich überzuckerten Familienidyll zu verschreiben? Ganz offensichtlich wohl der Umstand, dass dieses fragile Idyll, nicht nur in Amerika, jederzeit in wenn schon nicht tödliche, so doch zumindest grausame Zwistigkeiten ausarten kann. In Das Fest erfährt das die Familie Krank, deren Oberhaupt nach der Eröffnung von Tochter Blair, dieses Jahr in der Fremde zu weilen, ihre Chance gekommen sieht, den überaus hohen Ausgaben für Geschenke sowie für Häuserschmückung und -beleuchtung (!) von über 6.000 Dollar zu entgehen und stattdessen mit seiner Frau eine Reise in karibische Gefilde zu unternehmen. Aber die Flucht vor dem Fest (_Skipping Christmas_ lautet der treffende Originaltitel) gestaltet sich schwieriger als erwartet: Tatsächlich hat man die Rechnung ohne die lieben Nachbarn gemacht, die den Preis für die am festlichsten geschmückte Straße gewinnen wollen. Und dann meldet sich zu allem Überfluss auch noch überraschend Blair zurück.
Bei der Titelübersetzung des neuen Grisham hat sich der Heyne-Verlag, wohl aus marktstrategischen Erwägungen, bewusst an spannenden Verkaufserfolgen wie Die Farm oder Die Jury gehalten: Auf diese Weise sollen Fans offenbar zu einem Kaufrausch animiert werden, den der Inhalt dieses Romans gerade kritisiert. Aber damit werden falsche Erwartungen geweckt, die nur enttäuscht werden können. Denn Das Fest ist kein packender Thriller, sondern ein teils überaus vergnüglich (und immer leicht) zu lesendes Buch nicht zuletzt über die psychologischen Zwänge einer Gemeinschaft zur Weihnachtszeit. Allein deshalb ist es typisch für Grisham. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Sie haben es noch nie mit einem Hörbuch versucht? Beginnen Sie mit diesem! Beim Baumschmücken. Dazu eignet sich Grishams Story nämlich ideal: Sie können bequem folgen und trotzdem Kugeln auspacken oder über die Anordnung der Kerzen streiten.
Ein Ehepaar beschließt (die Tochter ist aus dem Haus): Weihnachten fällt dieses Jahr aus, die 6.000 Dollar stecken wir lieber in eine Kreuzfahrt! Das geht dann gründlich schief. Eine lustige Story (mit Happyend), die nebenbei zeigt, wie nah die USA uns sind, was Weihnachten betrifft.
Charles Brauer -- wer fernsieht, kennt ihn noch als Tatort-Kommissar an der Seite von Manfred Krug -- ist inzwischen so etwas wie der Vorleser schlechthin geworden. Hier hören wir ihn mit einer speziellen Heiligabend-Stimme voller Ironie von den Seltsamkeiten unserer Weihnachtswelt berichten.
P.S.: Selbstverständlich dürfen Sie den Kassetten bereits im Advent lauschen, und gut geeignet ist die Geschichte auch für die satten Tage zwischen den Jahren. --Michael Winteroll
Lesung; 3 MCs; Gesamtspieldauer: 295 Minuten; statt Booklet knapper Klappentext. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Weihnachten ist mörderisch, vor allem in den USA. Hier liebt man den gnadenlosen Thrill der überfüllten Shopping Malls, den bis aufs Messer ausgefochtenen Kampf ums letzte Truthahnstück, Neid und Eifersucht beim Geschenke-Auspacken unterm gallegrünen Weihnachtsbaum. Da würde sicher gerne mancher Amok laufen. Aber gemordet, wirklich gemordet wird am Fest der Liebe, das ja schließlich einer Geburt gedenkt, eigentlich nirgendwo. Außer im Film vielleicht, wie in Tödliche Weihnachten mit Samuel L. Jackson oder Gina Davis oder in Wild Christmas von John Frankenheimer.
Was also treibt einen ausgemachten Thriller-Spezialisten wie den US-amerikanischen Bestseller-Autor John Grisham dazu, sich ausgerechnet dem schneeweißlich überzuckerten Familienidyll zu verschreiben? Ganz offensichtlich wohl der Umstand, dass dieses fragile Idyll, nicht nur in Amerika, jederzeit in wenn schon nicht tödliche, so doch zumindest grausame Zwistigkeiten ausarten kann. In Das Fest erfährt das die Familie Krank, deren Oberhaupt nach der Eröffnung von Tochter Blair, dieses Jahr in der Fremde zu weilen, ihre Chance gekommen sieht, den überaus hohen Ausgaben für Geschenke sowie für Häuserschmückung und -beleuchtung (!) von über 6.000 Dollar zu entgehen und stattdessen mit seiner Frau eine Reise in karibische Gefilde zu unternehmen. Aber die Flucht vor dem Fest (Skipping Christmas lautet der treffende Originaltitel) gestaltet sich schwieriger als erwartet: Tatsächlich hat man die Rechnung ohne die lieben Nachbarn gemacht, die den Preis für die am festlichsten geschmückte Straße gewinnen wollen. Und dann meldet sich zu allem Überfluss auch noch überraschend Blair zurück.
Bei der Titelübersetzung des neuen Grisham hat sich der Heyne-Verlag, wohl aus marktstrategischen Erwägungen, bewusst an spannenden Verkaufserfolgen wie Die Farm oder Die Jury gehalten: Auf diese Weise sollen Fans offenbar zu einem Kaufrausch animiert werden, den der Inhalt dieses Romans gerade kritisiert. Aber damit werden falsche Erwartungen geweckt, die nur enttäuscht werden können. Denn Das Fest ist kein packender Thriller, sondern ein teils überaus vergnüglich (und immer leicht) zu lesendes Buch nicht zuletzt über die psychologischen Zwänge einer Gemeinschaft zur Weihnachtszeit. Allein deshalb ist es typisch für Grisham. --Thomas Köster -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
"John Grisham ist so viel besser als alle anderen." (Süddeutsche Zeitung ) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Jenseits der großen Synchronstudios, die den Hollywood-Stars markante deutsche Stimmen schenkt, hat auch die Hörbuch-Industrie Schauspieler gefunden, die optimal zu den gelesenen Werken passen -- und sich mit Rolle und Buch hin und wieder vollständig identifizieren. Für die immer weiter wachsende Hörbuchgemeinde etwa ist Rufus Beck gleichsam Harry Potter. Und Charles Brauer, etwas weniger bekannt, ist sozusagen Die Schuld, Die Firma -- oder jetzt Das Urteil.
Mit Manfred Krug hat der Tatort-Kommissar nicht nur kriminalistische Fälle gelöst, sondern auch, als Runninggag am Ende, Schlager oder Jazz gesungen. Die Liebe zum Kriminalfall und die stimmliche Qualität kommen auch dieser Hörbuch-Produktion zugute. Dieser Grisham ist eigentlich wieder ein alter: Denn auch hier geht es um einen juristischen Basis-Plot, der sich zum verbrecherischen Thriller weitet. Die Witwe eines an Lungenkrebs verstorbenen Rauchers hat einen Tabakkonzern verklagt -- und nun werden die Geschworenen das Gefühl nicht los, dass ihnen jemand ans Leben will. Berechtigterweise, wie sich bald herausstellt. Denn die großen Tabakkonzerne haben einen Fond gegründet, der sich um die Geschworenen "kümmern" soll.
Das ist wieder einmal spannend, aber mit der Stimme Brauers wird es zum Hochgenuss. Spannung also vom ersten bis zum letzten Satz. Hörbuch, 5 CDs, zirka 383 Minuten. --Stefan Kellerer
John Grisham hat einen (Kurz-)Roman über Football als Highschool-Sport geschrieben -- und weit und breit ist kein Anwalt in Sicht. Wie schon bei dem sehr gelungenen Erinnerungsbuch Die Farm geht er damit das Risiko ein, treue Fans zu vergraulen und dafür neue, vielleicht etwas anspruchsvollere Leser hinzu zu gewinnen.
Eddie Rake, der "Coach" des Titels, hat sein Leben ganz dem eiförmigen rotbraunen Ball verschrieben. Als Trainer der Highschool-Mannschaft von Messina war es ihm über lange Zeit hinweg vergönnt, in einem verschlafenen Städtchen Footballgeschichte zu schreiben. Inzwischen ist das Stadion nach ihm benannt und der Held von einst liegt im Sterben. Für manche seiner Spieler ist das ein Anlass, sich auf dem grünen Rasen zu versammeln -- dort, wo sie vor Jahren unter Rakes manchmal eisernen Hand große Erfolge feierten.
Vor allem Neely Crenshaw gelingt es nicht, einen Schlussstrich unter seine Vergangenheit zu ziehen. Auf dem besten Weg, ein Profistar zu werden, musste er seine Karriere auf Grund einer Verletzung abbrechen und hat seither im Leben nie wieder so richtig Fuß gefasst. Bei Gesprächen mit Cameron, seiner ersten Liebe, versucht er nun verzweifelt, einen Teil seiner Jugendträume zurückzuerlangen.
Der Coach ist John Grishams leidenschaftliche Warnung vor einem allzu rückwärts gewandten Leben. Niemand, so seine Überzeugung, sollte sich von Enttäuschungen und verpassten Gelegenheiten daran hindern lassen, sein Glück zu finden. Darüber gerät ihm manches Kapitel ein wenig zu sentimental, aber auch Nostalgie kann eine befreiende Wirkung entfalten -- und genau das ist Grisham mit diesem Roman gelungen. --Felix Darwin
"Grisham war schon immer ein hervorragender Erzähler. Deshalb kann man nur begrüßen, dass er auch Bücher schreibt, in denen keine Anwälte und Richter, sondern ganz normale Menschen die wichtigste Rolle spielen. Die Spannung bleibt." (The New York Times Book Review)
Halt! Bevor Sie Ihren neuen Grisham bestellen, haben wir eine wichtige Nachricht für Sie: Das ist kein Grisham, wie Sie ihn kennen! Denn Der Gefangene ist das erste Sachbuch des Bestsellerautors. Doch das ist natürlich kein Grund, dieses Buch nicht zu kaufen -- ganz im Gegenteil!
Mehr als 20 Jahre liegt der bestialische Mord an einer jungen Frau zurück. Tatort ist eine Kleinstadt im beschaulichen Oklahoma, wo Recht und Ordnung noch etwas gelten. Im Zentrum der Ermittlungen findet sich ein junger Mann wieder, der einst die Hoffnung des örtlichen Baseballteams gewesen ist. Psychische Probleme und seine Alkoholsucht verhindern allerdings, dass Ron Williamson zum Stolz der Kleinstadt wird. In einer haarsträubenden Herleitung und durch unglaubliche Versäumnisse von Ermittlern, Staatsanwälten und Richtern wird Ron des Mordes "überführt". Zusammen mit einem alten Freund wird er zum Tode verurteilt und sitzt zuletzt in der "Death Row", der Todeszelle. Mit viel Glück gelingt eine Wiederaufnahme des Verfahrens. Und der -- neu eingeführte -- DNA-Test beweist: Ron und sein "Komplize" sind unschuldig!
Mit Ron Williamson stellt Grisham einen Menschen in den Mittelpunkt, der wie er in einer Kleinstadt aufgewachsen ist und Baseballstar werden wollte. Das hatte Grisham fasziniert, als er zum ersten Mal von dem Fall hörte. Er, selbst Anwalt, hat sich einen Fall vorgenommen, der die Schwächen des amerikanischen Justizsystems zeigt. Schwächen, die tödliche Folgen haben können für unschuldig Verdächtigte ....
Der Gefangene berichtet von ohnmächtigen Einwohnern einer Kleinstadt, die mit einem brutalen Mord klarkommen müssen. Das Buch porträtiert sowohl die Angehörigen des Opfers, die die Schwere des Verbrechens fast erdrückt, als auch die der "Täter", die mit der vermeintlichen Schuld kaum leben können. Es stellt zynische Polizisten vor, die einen "Fahndungserfolg" erzwingen wollen. Es erzählt von Richtern, die Unschuldige zu "Tätern" machen.
John Grishams Buch beweist, dass die Wirklichkeit bisweilen schlimmer sein kann als die Fantasie. Der Gefangene ist ein beklemmendes Buch. Es ist spannend zu lesen und öffnet einem die Augen. Ob das Buch in Amerika selbst etwas bewegen kann, bleibt abzuwarten. Der Leitende Richter, der für die Verurteilung von Ron Williamson verantwortlich ist, ist jedenfalls noch im Amt. --Mathias Voigt, Literaturtest -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
"Eine glühende Anklageschrift gegen korrupte Politiker, die Todesstrafe und das Versagen des Rechts." (Die Welt )
"Spannend wie keines seiner Bücher zuvor." (News )
Es passiert sehr selten, daß ein Buch aus dem Stand heraus auf die ersten Plätze in den Bestsellerlisten gelangt. Die Akte von John Grisham gehört zu diesen dünn gesäten Exemplaren.
Der packende Thriller spielt in den obersten Etagen der Macht in Amerika. In einer Oktobernacht werden zwei Richter des Obersten Bundesgerichts ermordet. Alle Indizien weisen darauf hin, daß es sich um einen Profikiller handeln muß, doch ein gemeinsames Motiv ist nicht zu finden.
Die Experten bei FBI und CIA sind völlig ratlos. Der Präsident drängt auf eine schnelle Aufklärung des Falles und nutzt für sich die Gunst der Stunde, Vertrauen und Sicherheit für seine Wähler am Bildschirm zu verbreiten. Immerhin stehen im folgenden Jahr Wahlen ins Weiße Haus.
Eine junge Jurastudentin, Darby Shaw, befaßt sich auch mit dem Fall und verbringt einige Tage und Nächte in der Bibliothek der Juristischen Fakultät. Bei ihren Recherchen stößt sie auf einen brisanten Zusammenhang zwischen den beiden Morden. Ihre Schlußfolgerungen faßt sie in einer Akte zusammen und gibt sie ihrem Freund, einem Juraprofessor zu lesen.
Das Schriftstück entwickelt brisanten Zündstoff. Nur knapp entkommt Darby einem Bombenanschlag. Ihr Freund verliert dabei sein Leben. Für alle Personen, die Kenntnis vom Inhalt der Akte haben, wird dieses Wissen lebensgefährlich. Darby versucht, sich unsichtbar zu machen, wechselt Haarfarbe, Kleidung und Frisur, um den Killern zu entkommen. Es beginnt eine mörderische Jagd, die auch in den Reihen der CIA und des FBI tödliche Lücken reißt.
John Grisham versteht es meisterhaft, das intrigante Spiel in Politik, Justiz und Finanzwelt zu beschreiben, daß uns der Atem stockt, wenn wir erleben, wie die Weltmacht Dollar ihre Interessen durchsetzt.
Die Akte ist ein Reißer, ein Pageturner, der mit schnellen Schnitten arbeitet, die den Leser nicht zur Ruhe kommen lassen, bis er die Lösung des Falles selbst in den Händen hält.
Ebenso zu empfehlen, ist das erste Buch des Autors: Die Firma. Hier geht es um eine kleine, aber feine Anwaltskanzlei, die hinter den Kulissen für die Mafia als Geldwäscherei tätig ist.
Das bemerkenswerte an beiden Büchern ist, daß der Leser spürt, daß der Autor weiß, wovon er schreibt. Das liegt mit Sicherheit an der Erfahrung, die John Grisham als Anwalt und als Parlamentsabgeordneter sammeln konnte.
Seit zwei Jahren hat er seine Anwaltspraxis aufgegeben und lebt mit Frau und Kindern in der Nähe von Oxford. Sicher besitzt er noch genug Stoff, um uns Leser weiterhin so spannend zu unterhalten. --Manuela Haselberger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .
Innerhalb weniger Stunden werden zwei Bundesrichter in Washington ermordet. Die Öffentlichkeit ist entsetzt, doch das FBI steht dem Fall völlig hilflos gegenüber. Nur die Jurastudentin Darby Shaw ist sich sicher, den Grund für die beiden Verbrechen zukennen. Und die Unterwelt scheint die junge Frau zu fürchten, nur mit Glück entgeht sie einem Bombenanschlag. Darby versteckt sich, keiner weiß, wo sie sich aufhält. Nur zu dem Reporter Gray Grantham hat sie Vertrauen, er wird ihr helfen, an den richtigen Stellen Gehör zu finden.
Arthur Morgan ist mit Abstand der mieseste Präsident, den Amerika jemals hatte. Durch diplomatische Tollpatschigkeit hätte er fast einen dritten Weltkrieg ausgelöst. Noch niemals hat ein amtierender Präsident nach vier Jahren Amtszeit bei den Neuwahlen so wenige Wahlmänner für sich gewinnen können -- drei gegen hundertachtunddreißig für den Gegenkandidaten, um genau zu sein. Nur Alaska war ihm gnädig -- und das wohl auch nur, weil er den Bundesstaat während des Wahlkampfs nicht besucht hat: „Nur in Amerika schafft es so ein Idiot bis an die Spitze“.
Eigentlich ist Morgan nur durch einen Skandal ins Amt gekommen, in den der damals bedeutendste und skrupelloseste Lobbyist des Landes, Joel Backman, verwickelt war. Jetzt drängt der CIA darauf, dass Morgan Backman am letzten Tag seiner Amtszeit noch schnell begnadigt. Für den gescheiterten Präsidenten ist das eine brillante Gelegenheit, seinem Nachfolger mit einem Skandal noch einmal richtig ins Schwitzen zu bringen. Aber der US-Geheimdienst verfolgt andere Ziele. „Wir dürfen keine amerikanischen Staatsbürger ins Visier nehmen“, bringt es ein hochrangiger CIA-Mann auf den Punkt. „Das würde gegen unsere Gesetze verstoßen. Uns wäre es lieber, wenn andere das für uns erledigten.“ Backman hat nämlich so manches Geheimnis mit ins Gefängnis genommen: Wenn er wieder in Freiheit ist, muss man nur abwarten, welche Nation letztlich den Auftrag zu seiner Ermordung gibt. Und so wird Backman mit einer neuen Existenz ausgestattet und außer Landes gebracht. Nach einem Jahr werden entsprechende Informationen an die Russen oder Israelis gegeben. Das Spiel kann beginnen -- und der CIA legt die Füße hoch …
Tatsächlich passiert eine ganze Menge in John Grishams Thriller Die Begnadigung, der die Schlinge auch erzähltechnisch immer enger zieht und aus seinem raffinierten Plot alles heraus holt, was der zu bieten hat. Mit vielen Seitenhieben auf das US-amerikanische Rechts- und Politsystem entwickelt sich sein Roman nach gemächlichem Anfang zu einer wahren Berg- und Talfahrt. Spannung bis zur letzten Minute! --Stefan Kellerer
Grisham: Die Bücher
Der Regenmacher, 1995
Das Urteil, 1996
Die Farm, 2001
Das Fest, 2001
"Grisham bürgt für Hochspannung und Qualität, er ist die oberste Instanz des Thrillers." (Neue Zürcher Zeitung)
"Warum er so viel besser ist als die anderen, bleibt sein Geheimnis." (Süddeutsche Zeitung )
"Grisham war als Erzähler immer besser als das Thriller-Genre, das ihn zu Recht berühmt gemacht hat ... die Spannung bleibt." (The New York Times Book Review )
Jeanette Baker kann gar nicht mehr aufhören zu weinen. Vor einiger Zeit hat sie ihren Mann und ihr Kind durch Krebs verloren. Schuld daran ist der Chemiekonzern Krane Chemical Inc., der in ihrer Heimatstadt Bowmore illegal und unter Bestechung der örtlichen Politik jahrelang giftigen Abfall ins Grundwasser hat fließen lassen. Davon jedenfalls sind Baker und die restlichen Bewohner von Bowmore überzeugt -- ebenso wie das abgehalfterte Anwaltsehepaar Mary Grace und Wes Payton, das Baker vor Gericht vertritt. Dann kommen die Geschworenen zurück in den Gerichtssaal, und als der Richter das Urteil verkündet, ist die Sensation perfekt. Krane Chemical Inc. wird in allen Punkten für schuldig befunden und verurteilt: zur Zahlung von mehr als 40 Millionen Dollar.
Das Geld könnte der hoch verschuldeten Kanzlei Payton & Payton die Existenz retten. Und der schwer depressiven Baker könnte es ermöglichen, aus dem verseuchten Bowmore in eine bewohnbarere Gegend der USA zu ziehen. Aber John Grisham wäre nicht John Grisham, wenn er dieses Grundszenario nicht nur entworfen hätte, um darauf eine ungeheuerliche -- und ungeheuerlich spannende -- Geschichte aufzubauen. Denn der ebenso rücksichtslose wie cholerische Firmenchef Carl Trudeau denkt gar nicht daran, auch nur einen Cent zu bezahlen. Er geht in Berufung -- und tritt dabei eine Intrige los, die ihresgleichen sucht.
Zu keiner Zeit von Berufung lässt Grisham einen Zweifel daran, dass Krane Chemical Inc. zu recht verurteilt worden sind. Schon auf den ersten Seiten wird ein geheimes Memo zitiert, das in den Schubladen der Firmenjuristen liegt und den Verstoß belegt. Diese Kenntnis macht das Folgende besonders bitter -- und für den Leser nur schwer erträglich. So weitet sich Berufung zur packenden Parabel über die Ungerechtigkeiten des Rechtsstaats, bei dem man bis zur letzten Seite gebannt auf ein rettendes Happy-End hoffen will. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .
"Ein Volltreffer! Packend erzählt und mit schockierenden Details." (Ulrich Wickert in TV Hören & Sehen )
"Sein packendster Roman seit Jahren." (The New York Times )