Samstagmittag
Nach einer etwa halbstündigen Überlandfahrt ohne Klimaanlage bei gekipptem Seitenfenster, gab ihnen der Busfahrer ein Zeichen, dass sie angekommen wären. Vor einer, dem Bau nach zu urteilen, recht alten Kirche hielt der Bus und die beiden Frauen stiegen aus. Verónica holte einen kleinen Ausdruck der Wegbeschreibung zum Hotel aus der Tasche und sagte:
„Ist gleich hier um die Ecke. Wir fragen am besten.“
Kaum hatte sie den Satz zu Ende gesprochen, als ein älterer Mann mit Gehstock neben ihr stehen blieb und fragte, ob er helfen könne. Verónica sagte ihm den Namen des Hotels und der Alte deutete auf einen Trampelpfad, der von der Bushaltestelle hinter der Kirche entlangführte.
„Gehen Sie den Weg, bis es nicht mehr weiter geht, und dann links, da stoßen Sie genau darauf.“
Tatsächlich mussten Inge und Verónica keine fünf Minuten laufen, bis sie vor dem Hoteleingang standen. Es war ein gelb angestrichenes Bauernhaus an der Ecke eines kopfsteingepflasterten Gässchens und einer verkehrsberuhigten Straße. In einem Innenhof standen ein paar Tische und Stühle mit Plastiktischdecken, an denen keine Menschenseele saß. Überhaupt schien das Dorf an dieser Stelle wie ausgestorben. Inge Nowak ließ sich erschöpft unter einem gelben Sonnenschirm nieder und streckte die Beine aus. „Falls du drinnen jemanden findest“, rief sie Verónica zu, „bestell mir sofort ein Alster.“
„Sie meinen ein Radler?“, erklang eine nicht unfreundliche Stimme hinter ihr aus dem Fenster.
„Ich meine ein Bier mit Zitronenlimo“, antwortete Nowak leicht ungehalten und ohne sich umzusehen, „wie auch immer man das hier nennen mag.“
„Und Sie? Darf ich Ihnen auch etwas bringen?“ Die Frau am Fenster ließ sich nicht aus der Ruhe bringen.
„Das Gleiche, bitte. Und vielleicht die Zimmerschlüssel für Sánz, ich hatte gestern reserviert. Falls Sie auch für das Hotel zuständig sind.“
„Ich bin hier für alles zuständig. Ich bin die Inhaberin des Goldenen Löwen.“ Damit verschwand sie.
„Kein Wunder, so wie die brüllt“, flüsterte Inge.
Verónica kicherte. „Sei friedlich, bis wir den Schlüssel haben, danach kannst du wegen mir Randale machen.“
Als die Löwin nach einigen Minuten mit den Getränken auf einem Tablett wiederkam, sah sie bereits weniger angriffslustig aus. „Geht aufs Haus, statt Begrüßungsprosecco“, sagte sie, während sie die Gläser auf den Tisch stellte. Dann händigte sie Verónica einen Schlüssel mit schwerem Anhänger aus und deutete auf eine geöffnete Tür hinter ihr. „Treppe hoch, erster Stock, letztes Zimmer. Wir schließen um zehn Uhr abends ab, Sie haben aber einen Schlüssel. Frühstück unten im Gastraum“, sie deutete auf einen zweite geöffnete Tür auf der anderen Seite, „von sieben Uhr dreißig bis neun Uhr dreißig.“ Sie stemmte die Hände in die Hüften: „Falls Sie sonst Hunger haben – unsere Küche hat mittags von zwölf bis zwei und abends von siebzehn bis zweiundzwanzig Uhr geöffnet.“ Sie zwinkerte Inge Nowak beruhigend zu. „Ihr Alster oder wie auch immer Sie es nennen wollen, kriegen Sie durchgehend!“
„Danke schön“, erwiderte Verónica schnell, bevor Inge auf die Spitze eingehen konnte, hob ihr Glas und prostete ihrer Freundin zu. Das bewegte die Löwin zum Rückzug. Nowak zündete zwei Zigaretten an, reichte Verónica eine davon und lehnte sich zurück. „Schön still hier. Großartige Idee, herzukommen. Selbst, wenn es sich als tote Spur herausstellt, hat es sich schon gelohnt.“
Verónica grinste. „Wie gehen wir vor?“
„Warst du nicht Sherlock Holmes?“
„Dann schlage ich vor, Watson, wir schauen nach, ob die Eltern des damals verdächtigten Jungen noch leben.“
„Einverstanden.“
„Nach der Adresse können wir ja hier fragen.“
„Nach der ganzen Angelegenheit auch.“
„Wie meinst du das?“
„Das ist mit Sicherheit ein Familienbetrieb, und das bedeutet, dass die Löwin hier geboren ist. Sie könnte damals in dem Alter gewesen sein, um sich an die Sache mit den toten Jungs zu erinnern.“
„Stimmt.“ Verónica seufzte. „Übernimmst du das?“
„Mit dem größten Vergnügen“, erwiderte sie und war bereits aufgestanden, als die Inhaberin gerade das Haus verlassen wollte.
„Entschuldigung. Dürften wir Sie noch etwas fragen?“
„Selbstverständlich.“
„Sind Sie hier aufgewachsen?“
„Sieht man das nicht?“, fragte sie amüsiert zurück.
„Ich wüsste nicht, woran.“
„Es heißt, wir hätten hier eine so gesunde Gesichtsfarbe, weil unsere Muttermilch aus dem Herzen von Rheinhessen kommt.“ Sie lachte, und nun wurde sie allmählich auch Inge Nowak sympathisch. „Vor Ihnen steht eine waschechte Unterlurcherin, Doris Riedel.“ Sie reichte ihr die Hand.
„Inge Nowak, geboren in Münster. Ich bin Hauptkommissarin in Berlin und das ist meine Kollegin Inspectora Verónica Sanz aus Granada. „Erinnern Sie sich an den Tod zweier Jungen in den achtziger Jahren? Der eine wurde erschossen, der andere hat sich verbrannt.“
Augenblicklich verfinsterte sich der Blick von Doris Riedel.
„Natürlich. Daran erinnert sich hier in meiner Generation jeder. Udo Erdmann war sogar in meiner Klasse gewesen. Hannes Hoffmann nicht. Der war zwei Jahre älter und hatte schon Abitur gemacht. Obwohl er körperbehindert war. Also Contergan.“
„Aber sie kannten ihn.“
„Klar. Hier kennt jeder jeden. Immer noch. Und wenn einer noch dazu anders ist, dann erst recht. Wissen Sie, es ist nicht so einfach, hier ein Außenseiter zu sein.“
Inge Nowak nahm verwirrt wahr, wie Verónica der Frau zulächelte.
„Wie meinen Sie das?“, fragte sie, um das Lächeln zu unterbinden.
„So, wie ich es gesagt habe.“ Sie suchte nach etwas in ihrer Handtasche und holte ihren Autoschlüssel hervor. „Und nun müssen Sie mich bitte entschuldigen, ich muss noch etwas besorgen. Wenn Sie wollen, können wir unser Gespräch heute Abend fortsetzen. Und mir erzählen, weshalb Sie sich nach all den Jahren dafür interessieren.“
„Das tun wir gern“, antwortete Verónica an Inges Stelle freundlich. „Vielleicht könnten Sie uns dann ein altes Klassenfoto mitbringen?“
„Ich schau mal nach, ob ich auf die Schnelle eins finde!“ Doris Riedel war bereits an ihrem Auto und schloss die Tür auf. Kurz darauf war sie verschwunden.
„Hab ich irgendwas nicht mitbekommen?“ Die Hauptkommissarin klang gereizter, als ihr lieb war.
„Glaube schon.“
„Und das wäre?“
„Das ist eine Schwester.“
„Wie, eine Schwester?“
„Eine Lesbe.“
„Die?“, rief Inge spontan aus.
„Wieso nicht die?“
„Die sieht ja wohl überhaupt nicht so aus.“
„Und du?“
„Das ist etwas ganz anderes.“
„Soso.“ Verónica grinste breit.
„Woran willst du das denn überhaupt sehen?“
„Das sehe ich nicht, das spüre ich.“
„Und wie genau willst du das spüren?“
„Instinkt?“
„Und bei mir hast du das auch gespürt, ja?“
„Zumindest, dass du offen dafür bist, ja.“
„Du spinnst, Sánz.“
„Und du hast keine Ahnung von Frauen, Nowak.“ Sie küsste die Freundin auf den Mund, nahm sie an der Hand und sagte: „Gut wäre übrigens gewesen, du hättest unsere Gastgeberin nach der Adresse von Hoffmanns gefragt. Dann müssten wir uns jetzt keinen anderen Ureinwohner suchen.“
„Hi, Wolf.“
„Kollege Erkner – was verschafft mir vor dem Mittagessen die Ehre?“ Berger hatte sich gerade ein Eis geholt und den Anruf erst nach dem sechsten Klingeln angenommen.
„Das ungute Gefühl unserer Chefin und das, was mir Annegret Hagen nicht sagen konnte. Was, wenn Valero Ben Mangold irgendwo in Mitte festhält?“
„Wäre unschön.“
„Dann suchen wir ihn doch.“
„Tolle Idee. Du und ich durchkämmen Mitte mit einer Hundestaffel!“
„Ein Spürhund würde ja schon reichen.“
Berger leckte das heruntertropfende Bananeneis von seiner Waffel, kurz bevor es ihm über die Finger lief.
„Verstehe. Du bist mit Diana und Gregory unterwegs.“
„Wir könnten uns in der Auguststraße treffen. Aber wir bräuchten ein Kleidungsstück von Ben Mangold.“
„Und das soll ich besorgen gehen?“
„Genau.“
„Als eine Art Privatausflug.“
„Genau.“
„Und genauso privat spazieren wir ein wenig durch Mitte.“
„Du hast es erfasst.“
„Wegen dir verlier ich noch mal meinen Job!“
„Dann stell ich dich in der Pommesbude an, die ich danach aufmache, weil wir ja beide fliegen. Versprochen! Also, was ist jetzt? Kommst du?“
Sein Kollege brummelte etwas Unverständliches und beendete das Gespräch, woraufhin Erkner ein Siegeszeichen in Richtung Diana machte.
Zweieinhalb Stunden später tauchte Wolfram Berger mit einem grünen Kapuzenpulli in der Hand an jenem Sportplatz auf, vor dem Valeros Auto am Vorabend abgeschleppt worden war.
„Der“, sagte Berger und hielt den Pulli hoch, „lag auf seinem Bett. Seine Tante sagt, er hätte ihn getragen, als sie ihn zum letzten Mal gesehen hat.“
„Wunderbar, das sollte reichen. Ich mach mal Gregory scharf drauf.“ Diana sah sich um und deutete auf einen kleinen Grünstreifen an der Umzäunung des Sportplatzes. „Ich geh mal da rüber, wir sind gleich wieder da!“ Sie kraulte den Hund am Hals und gab ihm mit einer kleinen Belohnung, die sie aus der Jackentasche holte, zu verstehen, dass es gleich Arbeit für ihn gab.
Frank Erkner hatte die ausgebildete Hundetrainerin bei einem Lehrgang kennengelernt, und obwohl er nichts mehr hasste als den Geruch von nassen Hundehaaren, hatte er sich sofort in sie verliebt.
„Wenn du Gregory nicht magst, wird nichts aus uns“, hatte sie ihm nach der ersten Nacht offenbart, und er hatte sich mühsam mit dem Gordon Setter angefreundet. Das Tier lebte in Dianas Garten in einem großen Zwinger und betrat Häuser, wie Diana Erkner gleich zu Anfang beruhigte, nur zum Trainieren. Gregorys Ruf als erfahrener Spürhund, der nahezu jede Fährte aufnehmen konnte, war legendär. Seine glänzende Karriere im Dienst der Polizei wurde allerdings jäh beendet, als ein Amokläufer ihn mit einem Schwert schwer verletzte. Zwar war der Hund buchstäblich wieder auf die Beine gekommen, hatte jedoch an Zähigkeit und Ausdauer verloren. In der Hundestaffel kam man überein, Gregory in Frührente zu schicken und ihn in Dianas Hände zu geben. Fast täglich trainierte sie mit ihm weiter. Zum einen, weil er sich daran gewöhnen musste, von dem Polizeibeamten getrennt zu werden, der bis dahin vier Jahre lang mit ihm zusammengearbeitet hatte, zum anderen, weil sie davon überzeugt war, dass der Hund eines Tages seine alte Form wiederfinden würde. So war es für den Setter nichts Ungewöhnliches, dass Diana ihn an einem Spurenträger schnüffeln ließ und ihn aufforderte zu suchen.
„Sollen wir Inge informieren?“, fragte Erkner seinen Kollegen Berger, der sich währenddessen umsah.
„Worüber? Dass wir uns zu Deppen machen? Oder noch schlimmer: Dass wir ohne Durchsuchungsbefehl eine ganze Straße heimlich überprüfen?“ Er schüttelte den Kopf. „Lassen wir besser.“
Gregorys Bellen und Dianas Winken verkündeten, dass der Hund bereit war. Sie kamen auf die beiden zugelaufen, der Hund zog aufgeregt an der Leine.
„Hat er ihn schon?“, witzelte Berger.
„Wo stand das Auto?“, entgegnete Diana lächelnd.
„Ziemlich genau hier.“
Sie umkreiste mit Gregory die Parklücke, in der nun ein anderer Wagen stand, doch der Hund schlug nicht an. Ein paar Mal schnüffelte er unter dem Auto herum, wendete sich dann aber wieder ab, drehte den Kopf nach oben, als suchte er die Fährte im Wind.
„Such, Gregory, such“, befahl ihm Diana und ließ ihn zur Sicherheit noch einmal an dem Kapuzenpulli schnüffeln. Der Hund bellte und wich erneut ein paar Schritte zurück.
„Scheint ihm nicht zu gefallen, wie der junge Mann riecht“, bemerkte Erkner enttäuscht. Im Geiste hatte er sich schon als Benjamin Mangolds Retter gesehen und das Lob seiner Chefin kassiert.
Plötzlich bog ein Umzugswagen in die Sackgasse ein.
„Was will der denn hier?“, murmelte Diana und zog den Hund zurück auf die andere Straßenseite.
Berger und Erkner wichen auf die andere Seite aus und ließen den sperrigen Kleintransporter durch die schmale Schneise zwischen den links und rechts geparkten Wagen hindurchmanövrieren. Die weiß-blaue Plane mit der Aufschrift eines Autoverleihers versperrte ihnen die Sicht zu Diana, der kaputte Auspuff und der laute Motor waren ohrenbetäubend. So konnten die beiden Männer weder hören, wie der Hund plötzlich anschlug, noch beobachten, wie Gregory vor dem Eingang eines Wohnhauses wie ein Verrückter an der Leine und seine Begleiterin mit sich in den Hauseingang zog: Er hatte die Fährte von Benjamin Mangold aufgenommen.
Estebán Valero saß mit dem Rücken an der Wand und versuchte, flach zu atmen. Vor zwei Stunden hatte er zum ersten Mal bemerkt, dass sich der Raum um ihn herum veränderte. Die sehr warme Luft, die mit der Lüftung bisher kontinuierlich umgewälzt und angereichert worden war, verwandelte sich zunehmend in ein stickiges und zugleich dünnes Gemisch aus Angst und zu wenig Sauerstoff. Es war eine Frage der Zeit – die Verzweiflung, das wusste er, würde ihn überfallen, wenn die Atemnot käme. Er hatte für diese Fälle trainiert, Estebán Valero war passionierter Taucher. Der Unterschied zu den Meerestiefen vor den Seychellen oder in Ägypten bestand allerdings darin, dass er im offenen Meer nicht allein war, sondern immer einen Begleiter hatte, mit dem er bei Sauerstoffproblemen kontrolliert auftauchen konnte. Und die Oberfläche war nicht gläsern, der Ausgang nach oben in aller Regel offen. Wenn Benjamin jedoch ernst machte, dann gab es für ihn keinen Ausweg mehr, dann stand ihm der sichere Tod bevor, er würde qualvoll ersticken.
Das darfst du nicht denken, dachte er.
Was soll ich denn sonst denken?
Im Angesicht des Todes.
Wie oft hatte er diesen Satz schon gelesen oder gehört, ohne auch nur ein einziges Mal darüber nachzudenken, was er bedeutete? Immer war er davon ausgegangen, dass er, wenn die Zeit reif wäre, so schnell sterben würde, wie er lebte. Autounfall, Flugzeugabsturz, Genickbruch – kurz und schmerzlos. Er hatte für diesen Fall vorgesorgt, eine Versicherung abgeschlossen, die seine Überführung nach Chile samt Beerdigungskosten decken würde. Er wollte seiner Mutter auf keinen Fall Kummer und Sorge bereiten.
Madre, flüsterte er, ayúdame.
Doch seine Mutter in Santiago ahnte nicht, wo er war. Ebenso wenig wie Sandra, die bestimmt inzwischen erfahren hatte, dass die Polizei nach ihm suchte, und bereits in einem Flieger nach Berlin saß.
In seinen Augen hatte man ihn verlassen.
Dios, dachte er.
Wie sollte er sich ausgerechnet jetzt an einen Gott wenden, zu dem zu beten er immer anderen überlassen hatte? Er, Estebán Valero, hatte es immer ohne göttliche Hilfe geschafft, aus eigener Kraft. Das hier konnte einfach nicht wahr sein. Es passte nicht zu ihm und seinem Leben, gehörte in ein Drehbuch, Hollywood für Adrenalinsüchtige. Diese Dinge geschahen doch nicht wirklich mitten in einer europäischen, zivilisierten Stadt. Es musste doch jemand sein Verschwinden bemerkt haben. Sich wundern. Sandra, seine Arbeitskollegen, irgendwer! Oder war das die Quittung dafür, dass er kam und ging, wie und wann er wollte, sich keine Vorschriften machen ließ und glaubte, auf nichts und niemanden angewiesen zu sein?
„Meine Kreditkarte ist das einzige, was ich brauche.“
Er hörte sich reden, er sah sich grinsen, er schämte sich.
Sollten dies die Momente der Bekehrung sein? Lag irgendwo für ihn ein Wunder bereit und er musste bloß über seinen Schatten springen und glauben? Um Erlösung bitten?
Über welchen Schatten, dachte er bitter, wo es doch kein Licht mehr gibt.
Er war erschöpft, hatte Durst, hatte Hunger, ihm war heiß. Die Furcht trat aus allen Körperöffnungen aus, Estebán Valero hatte sich nicht mehr unter Kontrolle. Obwohl er wusste, dass er jetzt auf keinen Fall Flssigkeit verlieren durfte, ließ er seinen Tränen freien Lauf. Er weinte und je länger er weinte, umso verzweifelter wurde sein Klagen. Mit dem ersten großen Schluchzen füllten sich seine Lungen weit, und beim nächsten Einatmen merkte er, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleiben würde.