15

MRC. STREETNY
»Hallo, Beatrice?«
»Ja.«
»Hi, hier ist Ben, vielleicht erinnerst du dich an mich. Wir haben uns gestern vor der New York Public Library kennengelernt.«
»Ah, ja, ich erinnere mich. Was liegt an?«
»Ich weiß nicht so richtig, wie ich darauf antworten soll. In England heißt Was liegt an? so viel wie Was willst du?. Ich weiß, dass ihr in Amerika eher so was wie Wie geht’s dir? damit meint, aber Gut, danke als Antwort passt da ja nicht.«
»Hm, ich verstehe das Problem. Du könntest zum Beispiel Nichts sagen, das käme in etwa Ganz famos, danke der Nachfrage gleich.«
»Famos?«
»Ja, so drückt ihr Briten euch doch aus.«
»Ach ja?«
»Jetzt versuch bloß nicht, mir weiszumachen, dass das bei euch auch keiner sagt.«
»Ich fürchte, nein. Zumindest nicht besonders oft. Aber ich könnte mich auch irren.«
»Mann, kannst du nicht einfach mal ein bisschen mitspielen?«
»Okay, ich werde versuchen, etwas britischer rüberzukommen, aber ich kann dir nicht versprechen, dass ich jemals so was wie Tally-ho oder famos sagen werde.«
»Na ja, Hauptsache, du gibst dir ein bisschen Mühe, das ist ja auch schon mal was.«
»Sag mal«, wechselte ich das Thema, »meinst du, du hast jemals Zeit für unseren Kaffee?«
»Klar. An wann hattest du denn gedacht?«
»Ich dachte, vielleicht heute, aber du kannst auch einen anderen Termin vorschlagen, ich richte mich ganz nach dir.«
»Wie wär’s, wenn wir uns um sechs auf einen Aperitif treffen?«
»Super. Und wo?«
»Ich kenne einen Laden, der dir bestimmt gefallen wird. Im West Village gibt es ein französisches Café an der Kreuzung 4th und 11th Street (normalerweise wird das überwiegend von Frauen in Zweiergrüppchen frequentiert, die über Frauensachen reden). Die Nebenstraßen von Manhattan verlaufen eigentlich parallel zueinander und kreuzen sich nicht, darum ist der Ort so was Besonderes. Du solltest versuchen, das Café zu finden, ohne einen Stadtplan zu benutzen.«
»Ich weiß noch nicht mal, wie ich zum West Village komme.«
»Das findest du schon.«
»Hoffen wir’s.«
»Na ja, falls du dich verläufst, hast du ja meine Nummer.«
Ich schlenderte über die Brooklyn Bridge und streifte durch Straßen, die mir eigenartig bekannt vorkamen. Ich bestellte in einer Bar Mineralwasser und brachte die Bedienung dazu, einen Schuss Limettensaft hineinzupressen. Dann saß ich da, schrieb in mein Notizbuch und beobachtete, wie draußen in der Nachmittagssonne die Welt an mir vorbeizog.
Wer bist du eigentlich, Tomomi Ishikawa, und was hast du mit meiner Freundin gemacht? Wem soll ich denn sonst von alldem hier erzählen? Wer würde sonst darüber lachen? Wen sonst würde es überhaupt interessieren? Bitte sei nicht tot, Tomomi Ishikawa – komm wieder und lass uns zusammen rumhängen.
Ich verstehe die Sachen nicht, die du mir zu lesen gibst. Wie viele Leute hast du eigentlich auf dem Gewissen? Oder sind das bloß erfundene Geschichten?
Hier mal eine Frage (eine, die noch vor Warum? oder Wie viel davon ist wahr? kommt): Was wäre, wenn ich beschließen würde, nicht mehr zu lesen, was du mir schreibst?
Seit der Mensch schreiben kann, hat er den Inhalt seines Kopfes dokumentiert, seinen Vorstellungen Namen gegeben, seine Träume verewigt, und dabei seine Erinnerungen verzerrt und neue erfunden. Jahrhunderte des Schreibens, Ozeane von Tinte. Ganze Wälder zu Brei gestampft, damit wir unsere Worte darauf festhalten können. Was ist, wenn niemand sie liest? Ich glaube, wir alle schreiben, damit jemand es liest, selbst wenn wir uns das Gegenteil einzureden versuchen. Aber ein Großteil dessen, was jemals geschrieben wurde, verfehlt diesen grundlegenden Zweck. Warum bist du nicht da, um meine Worte zu lesen, Tomomi Ishikawa? Halten wir bloß Selbstgespräche?
Dann ging ich wieder zurück, diesmal über die Manhattan Bridge, und wanderte ziellos durch die Straßen, bis ich vor dem Fenster eines Internetcafés stand.
Ich hatte eine neue Mail und keine Ahnung, was sie mir sagen sollte. Ich druckte sie aus und fragte beim Bezahlen den Mann hinter dem Tresen nach dem Weg ins West Village. Eine Stunde zu früh erreichte ich das französische Café. Ich bestellte ein Bier – schließlich war ich im Urlaub – und las wieder und wieder die E-Mail.
Beatrice kam auf die Minute pünktlich und sah aus, als hätte ihr gerade jemand einen Witz erzählt. »Was liegt an?«
»Mir geht es sehr gut, danke, und dir?«
»Ganz famos, danke der Nachfrage.«
»Möchtest du ein Bier?«
»Ja.« Ich bestellte zwei und sie fragte: »Und, was stand in dem Notizbuch?«
Ich war kurz verwirrt. »In welchem Notizbuch?« Ich dachte, sie meinte vielleicht mein eigenes.
»Na, in dem aus dem Klavier.«
»Ach so.« Eigentlich sollte das ja geheim bleiben. Aber Butterfly war tot und sie selbst hatte mir sogar vorgeschlagen, ein Buch über sie zu schreiben. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass sie etwas dagegen gehabt hätte. Und irgendjemandem musste ich einfach davon erzählen. Ich setzte mich aufrecht hin, lehnte mich ein bisschen zu ihr und holte tief Luft. »Es war eine Geschichte darüber, wie sie jemanden umgebracht hat.«
»Sie hat jemanden umgebracht?«
»Steht zumindest in dem Buch.«
»Wen denn?«
»Ihr Kindermädchen.«
»Und wie?«
»Ist alles nicht so schlimm, wie es sich anhört.«
»Kann man Leute auf eine Art umbringen, die nicht schlimm ist?«
»Na ja, in dem Fall war es eher Sterbehilfe.«
»Okay.«
Nachdenklich ließ ich meine Zähne aufeinanderklacken. »In meinem Kopf herrscht gerade ein ziemliches Chaos«, gestand ich.
»Kein Wunder.« Sie nickte.
»Ich habe schon zwei andere Texte gelesen, in denen Tomomi Ishikawa beschreibt, wie sie jemanden tötet, und auch in den beiden klingt das Ganze mehr wie ein Akt der Barmherzigkeit, aber das ist doch verrückt. Es bestand überhaupt keine Notwendigkeit. Das Kindermädchen wäre so oder so gestorben. Und die anderen – keine Ahnung. Keiner von den Morden war nötig. Sie wären alle entweder gestorben oder eben nicht. Was hatte sie damit zu tun?«
Beatrice starrte mich an, um zu ergründen, ob ich log oder scherzte. »Mein Gott.« Dann wurde sie kreidebleich, als hätte ich ihr gerade eine schreckliche Nachricht unterbreitet. »Wer waren denn die anderen beiden Leute?«
Mein Gesicht kribbelte, ich fühlte mich wie ein Verräter. »Äh … ein Neffe ihres Kindermädchens und irgendein Fremder, den sie am 11. September 2001 kennengelernt hat.«
»Okay«, hauchte sie und die Farbe kehrte in ihr Gesicht zurück. »Also ist deine Butterfly (und meine Vermieterin) eine Mörderin.«
»Meine Butterfly?«, dachte ich laut.
»Glaubst du wirklich, dass sie diese Leute umgebracht hat?«
»Ich weiß es nicht. Ich hätte es nicht von ihr gedacht, aber sie hat das alles so beschrieben, als wäre es genau so passiert.«
»Dir ist schon klar, dass die Tatsache, dass sie drei oder mehr Menschen in einigem zeitlichen Abstand getötet hat, sie zu einer Serienkillerin macht, oder?«
»Woher kennst du denn so genau die Kriterien für Serienkillertum?«
Sie zuckte mit den Schultern. »Mein Gehirn speichert einfach alle möglichen Informationen.«
»Sieht ganz so aus.« Ich blickte sie fest an. »Warum hast du sie Butterfly genannt?«
Beatrice’ Miene wurde ausdruckslos und sie errötete leicht. »Ist das nicht ihr Spitzname? Ich dachte, du hättest sie mal so genannt.«
Ich konnte mich nicht entsinnen, Butterfly in Beatrice’ Gegenwart jemals so genannt zu haben, aber ich konnte auch nicht sicher sein, dass dem nicht so war.
»Stimmt, ich nenne sie meistens Butterfly«, lenkte ich ein. Doch es gab etwas Wichtigeres, das ich sie fragen musste. »Da ist noch was.«
»Was denn?«
»Hast du schon mal von einem gewissen Charles Streetny gehört?«
»Nein.«
»Könnte das vielleicht der Name von Tomomi Ishikawas Anwalt sein oder so?«
»Woher soll ich wissen, wie ihr Anwalt heißt? Warum fragst du?«
»Hier.« Ich reichte ihr die E-Mail, die ich in dem Internetcafé ausgedruckt hatte, und ging kurz nach draußen, um zu rauchen, während sie las.
An: Benjamin
Constable
Von:
charlesstreetny15@hotmail.com
Betreff: Weitergeleitete Nachricht von Tomomi
Ishikawa
Gesendet: 21. 08. 2007 17 : 04
(GMT+2)
Sehr geehrter Benjamin Constable,
wir kennen einander nicht, aber wir hatten beide Kontakt mit der vor Kurzem verstorbenen Tomomi Ishikawa (Ihnen auch bekannt als Butterfly), in deren Auftrag ich mir heute erlaube, an Sie heranzutreten.
Tomomi hat eine Anzahl von Texten verfasst, die sie mich gebeten hat, zu bestimmten Terminen an Sie weiterzuleiten. Einer dieser Termine war Ihre Ankunft in New York.
Der unten stehende Text wurde im Februar 2007 in Paris geschrieben. Ich hoffe, er findet Ihr Interesse.
Ich wünsche Ihnen einen angenehmen und aufschlussreichen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten.
Lieber Ben Constable,
das hier ist dein offizieller Willkommen-in-New-York-Brief! Mein Herz hüpft bei der Vorstellung, wie du durch die Straßen meiner Kindheit wandelst. Ich male mir aus, ich wäre mit dir dort, würde dir Dinge zeigen und Geschichten erzählen, jeden Anblick und jedes Gefühl mit dir teilen, während du meine Stadt erkundest.
Im Moment habe ich ein Bild von dir mit einer riesigen Lupe und einem Deerstalker auf dem Kopf vor Augen, wie du über die Bürgersteige eilst und Hinweisen folgst wie ein brillanter britischer Superdetektiv. Aber du musst den Blick nach oben richten, Ben Constable. Vergiss nicht, über deinem Eifer, nach versteckten Dingen Ausschau zu halten, in der herrlichen Pracht meines Gotham Town zu schwelgen, die in alle Richtungen strahlt.
Du hast also den Schatz im Klavier gefunden. Ich bin ehrlich beeindruckt. In früheren Versionen dieser Mail wollte ich dich mit ausführlichen Beschreibungen seiner Schönheit und Geschichte zum Bryant Park lenken. Man kann sich in New York ganz allein anhand der Grünflächen orientieren, die genauso viel Einfluss auf mein Leben hatten wie das Urbane. Aber du bist mir voraus, du hast den Park schon gesehen und den Hinweis nebst dazugehörigem Schatz gefunden, darum werde ich mich damit nicht weiter aufhalten. Obwohl ich mir die Freiheit nehmen möchte, dich nachträglich auf die Statue von Gertrude Stein hinzuweisen. Hast du sie dort auf der Terrasse sitzen sehen? In den Zwanzigerjahren versammelte sich in ihrem Salon jeden Samstagabend die intellektuelle Elite der Pariser Rive Gauche.
Von allen New Yorker Parks erinnert der Bryant Park mit seinen grünen Blechtischen und gepflegten Alleen am stärksten an einen Pariser Jardin. Oh, und erst das Karussell und der märchenhafte Blick auf die Bibliothek und die ringsum aufragenden, bei Nacht hell erleuchteten Wolkenkratzer. An dem Brunnen dort habe ich meine Jugend verbracht, wie oft wäre ich am liebsten hineingeklettert, um mich mit ausgebreiteten Armen im Kreis zu drehen, den wie tausend Juwelen glitzernden Sprühnebel auf mich herabsinken zu lassen und im Wasser zu planschen wie eine Najade; die Leichtigkeit, die ich dabei verspürt hätte, ist mit Worten nicht zu beschreiben, aber ich habe es nie getan …
Plötzlich spüre ich die Realität auf meiner Haut und die Uhr an der Wand zeigt zwanzig nach drei. Mir läuft die Zeit weg. Ich wollte dir eigentlich noch mehr Hinweise zu weiteren Schätzen geben, aber die werden nun wohl warten müssen.
All das hier soll dich wissen lassen, dass ich in meiner finsteren Ruhestätte an dich denke. Du bist wie ein winziger Strahl staubigen Lichts, der durch einen Spalt in meiner hölzernen Kapsel dringt, der mir Atem spendet und mich von einem anderen Leben träumen lässt.
Und wieder, mein lieber Ben Constable, übergebe ich dich in die fähigen Hände des Schicksals und wie jedes Mal, wenn ich dieser Tage einen Brief an dich vollende, vergieße ich dabei eine Träne, weil es so endgültig scheint. Doch auf dich wartet noch mehr; mehr Briefe, mehr Hinweise, mehr Schätze, und ich fürchte, noch weitere düstere Auszüge aus meinen Tagebüchern, Zeugnisse meines jämmerlichen Lebens, die du vielleicht eines Tages zu einem Buch machen oder vernichten und für immer los sein wirst.
Alles
Liebe,
B. X O X
»Also, was für eine skrupellose Mörderin sie auch sein mag, ihre Briefe an dich sind wirklich süß«, meinte Beatrice.
»Sie sind furchtbar traurig.«
»Sie muss dich sehr gemocht haben.«
»Meinst du?«
»Definitiv.«
»Jedes Wort, das sie schreibt, verschlägt mir den Atem. Ich habe das Gefühl, langsam brauche ich ein Sauerstoffgerät, wenn ich einen Brief oder eine E-Mail von ihr öffne. Ich verstehe das alles nicht.«
»Vielleicht war sie ja verliebt in dich.«
»Das kann ich mir nicht vorstellen. Obwohl ich schon glaube, dass sie mich geliebt hat. Aber so langsam mache ich mir echt Sorgen, dass sie verrückt war.«
»Ich weiß nicht. Die Schatzsuche, die Hinweise, die Briefe. Verliebtsein ist manchmal ziemlich nah dran am Verrücktsein.«
»Nein, ich meine, gefährlich verrückt. Eine Psychopathin. Eine Serienkillerin.«
»Wer weiß?« Sie strich mit der Hand über den oberen Rand der Seiten vor ihr. »Natürlich – es ist eine Adresse!«
»Wie bitte?«
»Das hier ist eine Adresse, kein Mensch: charlesstreetny15@hotmail.com.«
»Sicher, aber die meisten Leute nehmen nun mal ihren Namen, wenn sie sich eine E-Mail-Adresse einrichten. Und die hier ist von einer Person namens Charles Streetny, oder Streetny ist ein Spitzname oder so.«
»Es heißt Charles Street Nummer 15 in New York. Das ist eine Adresse und die ist gerade mal zwei Blocks von dort entfernt, wo du jetzt sitzt«, beharrte sie und warf mir einen unnachgiebigen Blick zu, so als müsste ich dieser unangenehmen Realität nun leider ins Auge blicken.
Erstaunt starrte ich sie an. »Ich habe das Gefühl, jede Sekunde, die ich mit dir zusammen bin, wird es nur noch komplizierter.«
»Es ist nur zwei Blocks von hier. Siehst du die Kreuzung da vorne (nicht die da, die nächste)? Da ist es.«
»Scheiße. Und die Identität von Charles Streetny war noch nicht mal das, was mich an der Mail am meisten gestört hat.«
»Wieso? Was hat dich denn am meisten gestört?«
»Woher weiß er, dass ich in New York bin?«
»Wem hast du denn erzählt, dass du hier bist?«
»Keinem.«
»Gar keinem?«
»Nein«, bestätigte ich.
»Du hast also niemanden angerufen oder irgendwem eine Postkarte oder E-Mail geschickt?«
»Ich habe eine E-Mail geschrieben. Aber die Person, an die ich sie geschickt habe, hätte niemandem davon erzählt.«
»Woher willst du das wissen?«
»Sie ging an Tomomi Ishikawa.«
»Wann ist sie noch mal gestorben?«
»Am 15. März.«
»Und dann hat sie immer noch einen aktiven E-Mail-Account?«
Ich kam mir furchtbar blöd vor. Die Mail, die ich an Butterfly geschrieben hatte, hätte zurückkommen müssen.
»Bist du sicher, dass sie tot ist?«
Mein Gesicht begann zu kribbeln.
»Jede E-Mail ist mit einem Identifizierungscode versehen, der die IP-Adresse des Computers angibt, von dem aus sie gesendet wurde«, erklärte Beatrice. »Und jeder Computer, der mit dem Internet verbunden ist, hat eine eigene Adresse. So kann man jederzeit prüfen, von wo aus auf der Welt eine E-Mail verschickt wurde. Das könnten wir ganz leicht herausfinden, genauso wie derjenige, der die Mail, die du an Butterfly geschickt hast, gesehen haben könnte, dass du in New York bist.«
»Ich nehme mal an, dein ›könnten wir‹ ist hypothetisch gemeint, oder bist du zufällig eine Profihackerin, die Binärcode spricht und versteckte Informationen in E-Mails sichtbar machen kann?«
»Dazu muss man kein Hacker sein. Man braucht bloß den Quelltext zu öffnen, da steht irgendwo die IP-Adresse. Die kopiert man dann auf eine Website, mit der man IP-Adressen zurückverfolgen kann, und weiß zumindest, von welcher Stadt aus die Mail gesendet wurde. Und wenn man Glück hat, erfährt man sogar noch ein bisschen mehr.«
»Eine Website, mit der man IP-Adressen zurückverfolgen kann?«, wiederholte ich.
»Davon gibt es haufenweise. Sind nicht mal schwer zu finden.«
»Woher weißt du denn so was?«
»Viel interessanter finde ich die Frage, warum so viele Leute nicht davon wissen.«
»Dann würde ich das jetzt gerne machen.«
»Das geht leider nicht, ich bin nämlich gerade erst angekommen. Bestell dir noch ein Bier. Anschließend können wir gehen und dann zeige ich dir etwas ziemlich Interessantes.«
»Was denn?«
»Einen kleinen New Yorker Schatz. Ich glaube, deine Freundin Butterfly wäre sehr zufrieden mit mir.«