QUELLENANGABEN UND DANKSAGUNG
Die Titelkämpfe im Schwergewicht der frühen sechziger Jahre fallen in einen seltsamen Spalt zwischen Geschichte und Aktualität. Für Leser über vierzig gehören die ersten Kämpfe Alis zu den frühesten (oder nicht mehr so frühen) Erinnerungen. Für alle Jüngeren sind sie so fern wie Agincourt. Zahlreiche Beteiligte und Zeugen, die in der Geschichte vom Aufstieg des Muhammad Ali eine Rolle spielten, sind tot, darunter Sonny Liston, Malcolm X, Elijah Muhammad, Betty Shabazz, Willie Reddish, Jimmy Cannon, Cus D’Amato, Joe Martin, Odessa Clay und Cassius Clay senior. Doch abgesehen von einigen wenigen lebenden Quellen, die ein Interview verweigerten, waren die noch lebenden Hauptakteure ungewöhnlich großzügig mit ihrer Zeit und ihren Erinnerungen. Besonders dankbar bin ich Muhammad und Lonnie Ali, die mich auf ihre Farm in Michigan einluden, sowie Howard Bingham und Thomas Hauser, die mir diese Begegnung ermöglicht haben.
Für Interviews danke ich Maury Allen, Dave Anderson, Teddy Atlas, Milt Bailey, Lem Banker, Gary Beckwith, Jack Bonomi, Kirby Bradley, Dennis Caputo, Gil Clancy, Foneda Cox, Stanley Crouch, Gordon Davidson, Angelo Dundee, Henry Ealy, Gerald Early, Beverly Edwards, Jimmy Ellis, Ralph Ellison, Sam Eveland, Leon Gast, Truman Gibson, Pete Hamill, Tom Hauser, John Horne, Jerry Izenberg, Lamont Johnson, Murray Kempton, Neil Leifer, Robert Lipsyte, Jack McKinney, Larry Merchant, Archie Moore, Toni Morrison, Jill Nelson, Jack Newfield, Gil Noble, Ferdie Pacheco, Floyd Patterson, Davey Pearl, George Plimpton, Ed Pope, Pat Putnam, Gil Rogin, Harold D. Rowe, Jeffrey Sammons, Sonia Sanchez, Dick Schaap, Mort Sharnik, James Silberman, Bert Sugar, Gay Talese, Ernie Terrell, José Torres, Mike Tyson und Dean Weidemann.
Ich danke den Archivaren von Sports Illustrated, des Courier-Journal aus Louisville sowie des New Yorker, daß sie mir ihre Akten geöffnet haben; dem Boxhistoriker Hank Kaplan, daß er mir seine Schuhkartons voller Zeitungsausschnitte über Ali, Liston und Patterson zur Verfügung gestellt hat; Bill Vourvoulias, weil er mir bei der Suche nach altem Material geholfen und einige Interviews zum Tod Listons geführt hat; und Pete Wells, der das Manuskript auf faktische Richtigkeit durchgesehen hat.
Der Leser wird zweifellos verstehen, daß der Zahn der Zeit zwangsläufig Spuren bei der Recherche hinterlassen hat. Ali spricht nicht mehr so gut wie früher, und Liston lebt nicht mehr. Die Zitate in dem Buch stammen überwiegend aus Zeitungen, Zeitschriften und Radiosendungen jener Zeit oder aus Publikationen, die später erschienen. Mehrere Bücher sind besonders wichtig zum Verständnis des frühen Muhammad Ali. An erster Stelle wäre Thomas Hausers hervorragend erzählte Biographie Muhammad Ali: His Life and Times zu nennen, dann John Cottrells The Story of Muhammad Ali, Who Once Was Cassius Clay sowie Jack Olsens Black Is Best: The Riddle of Cassius Clay. Cottrell und Olsen sind besonders aufschlußreich bezüglich Alis Herkunft und der frühen Kämpfe, Hauser liefert einzigartiges Material, unter anderem zu Alis komplizierter Einführung in die Nation of Islam und seiner Selbstfindung. Hauser, Cottrell und Olsen schulde ich großen Dank.
Andere hilfreiche Bücher waren George Plimptons geistreiche Berichte in Shadow Box, José Torres’ Sting Like a Bee, A. S. »Doc« Youngs bewegendes frühes Porträt Listons: The Champ Nobody Wanted, Rob Steens Sonny Boy, Robert Lipsytes Sportsworld, Gerald Earlys scharfsinnige Essays in Tuxedo Junction und The Culture of Bruising, Joyce Carol Oates’ On Boxing, Floyd Pattersons Victory Over Myself (mit Milton Gross), Harold Conrads Letters to Muffo, Die Autobiographie von Malcolm X (herausgegeben von Alex Haley), A. J. Lieblings A Neutral Corner,Norman Mailers Anthologien The Long March und The Time of Our Time, darin sein Esquire-Artikel »Ten Thousand Words a Minute« und andere Boxtexte, Jeffrey T. Sammons’ gute wissenschaftliche Studie Beyond the Ring: The Role of Boxing in American Society, Nobody Asked Me, But … The World of Jimmy Cannon, eine Sammlung von Kolumnen, herausgegeben von Jack Cannon und Tom Cannon, Taylor Branchs Pillar of Fire, der zweite Band seiner Geschichte der Jahre Kings, Gay Taleses Fame and Obscurity, das auch sein großartiges Porträt Floyd Pattersons aus dem Esquire, »The Loser«, enthält, Muhammad Ali: The People’s Champ, herausgegeben von Elliot J. Gorn, The Muhammad Ali Reader, herausgegeben von Gerald Early, LeRoi Jones’ Home: Social Essays sowie Eldridge Cleavers Soul on Ice.
Ebenfalls hilfreich waren Bruce Perrys Biographie Malcolm, Elijah Muhammads Message to the Blackman in America, C. Eric Lincolns The Black Muslims in America, Claude Andrew Clegg IIIs An Original Man: The Life of Elijah Muhammad, Nick Tosches’ Porträt Listons in Vanity Fair vom Februar 1998, James Weldon Johnsons Black Manhattan, Henry Hampton und Steve Fayers Voices of Freedom: An Oral History of the Civil Rights Movement from the 1950s Through the 1980s, Leon F. Litwacks Trouble in Mind: Black Southerners in the Age of Jim Crow, The Eyes on the Prize Civil Rights Reader, herausgegeben von Clayborne Carson u. a., Harold Cruses The Crisis of the Negro Intellectual, Classical Black Nationalism: From the American Revolution to Marcus Garvey, herausgegeben von Wilson Jeremiah Moses, Chris Meads Champion: Joe Louis, Black Hero in White America, The Autobiography of Jack Johnson sowie James Baldwins The Fire Next Time (Hundert Jahre ohne Freiheit und Gleichberechtigung) und Nobody Knows My Name.
Sports Illustrated ist der umfassendste und genaueste zeitgenössische Führer durch die Welt des Boxens der frühen und mittleren sechziger Jahre. Die Zeitschrift machte sich ihren Namen unter anderem mit ihrer Berichterstattung der Entwicklung Alis. Ich danke den Autoren W. C. Heinz, Huston Horn, Robert H. Boyle, Jack Olsen, Mort Sharnik, Gil Rogin, George Plimpton und, später, Pat Putnam, Gary Smith, Bill Nack und Mark Kram.
Mein Dank geht an Jack Bonomi; er hat mir Tausende von Protokollseiten der Anhörungen des Kefauver-Komitees zum Boxen bereitgestellt, des weiteren an HBO für seinen Dokumentarfilm Sonny Liston: The Mysterious Life and Death of a Champion, sowie Classic Sports Network und Bill Claytons Firma Big Fights, die mir beide Videos mit Dutzenden von Kämpfen zur Verfügung gestellt haben.
Großen Dank schulde ich David Halberstam, der mir bei der Idee zu diesem Buch behilflich war und einen hohen Maßstab in puncto Journalismus und Großzügigkeit setzt, ebenso meiner Freundin und Agentin Kathy Robbins dafür, daß sie eine vage Vorstellung Wirklichkeit hat werden lassen. Weiterhin danke ich Jeffrey Frank, Thomas Hauser, Jack Newfield, Michael Shapiro, Jeffrey Toobin, Malcolm Gladwell, Ted Johnson und Robert Lipsyte, die allesamt das Manuskript mit großer Sorgfalt gelesen haben, sowie Joy de Menil von Random House für ihre unermüdliche Hilfe.
Besonders dankbar bin ich Tina Brown, die mir die Arbeit im New Yorker angenehm gemacht hat, allen meinen Kollegen bei der Zeitschrift und Jason Epstein, der mit seiner Integrität, Großzügigkeit und Weisheit seit achtundvierzig Jahren einer der ganz Großen im Verlagswesen ist.
Meine Eltern und meine Großmutter gaben mir wie immer viele Anregungen. Das Buch ist meinem Bruder gewidmet, der meine Faszination von meinem Thema in einem Maße teilte, daß er sich mit mir sogar Alis Kampf gegen den Profi-Wrestler Antonio Inoki im Beacon Theater angesehen hat, wo er übertragen wurde. Und ich widme es meinem lieben Freund Eric Lewis, der gekniffen hat – aber ich verzeihe ihm.
Viel mehr, als ich hier wiedergeben kann, schulde ich wie stets meinen Söhnen Noah und Alex und meiner Frau Esther.