Fußnoten
ERSTES KAPITEL
Sie hatte ihn ›Cousin linker Hand‹ genannt. Als illegitimer Sohn der Herzogin von Guise, einer Cousine von Henri Quatre, war Pierre-Emmanuel de Siorac in der Tat vom Blut her der ›kleine Cousin‹ des Königs.
Die Anhänger der Liga sagten von den bekehrten Hugenotten: »Ein Heringsfaß stinkt immer nach Hering«.
(lat.) dieser Frau.
ZWEITES KAPITEL
(engl.) Er will nicht zugeben, daß sie hübsch ist, aber er hat sie sich genau angesehen.
(ital.) Der klassische Fall.
Robert Merle, In unseren grünen Jahren
(ital.) Gunst.
Ancre ist gleichlautend mit encre, Tinte.
(ital.) Wortspiele.
(ital.) Wenn es nicht wahr ist, so ist es gut erfunden.
DRITTES KAPITEL
der Leibgarde Heinrichs III.
(ital.) Doch egal. Ich brauche nicht lange.
(ital.) Das ist lächerlich, mein Herr!
VIERTES KAPITEL
(ital.) mein kleiner Salon.
(ital.) Das ist sehr nett von Ihnen.
Diese Pfandleihhäuser liehen nicht nur Geld gegen Pfänder, sie fungierten auch als Banken und setzten Renten aus auf die Kapitalien, die ihnen von Privatpersonen zur Verfügung gestellt wurden.
(ital.) Das scheint mir nicht nötig. Es ist nur eine Kinderei.
FÜNFTES KAPITEL
(italianisiertes Latein) Der erste, ein Ketzer; der zweite, boshaft; den dritten kenne ich nicht.
Richelieu, seinerzeit Bischof von Luçon.
Deutsch im Original.
(ital.) Hure.
(ital.) Schöne Leserin.
(ital.) das schöne Geschlecht.
SECHSTES KAPITEL
(lat.) zum Gebrauch der Herzogin.
Sein Bruder Nicolas. Es war Brauch, die jeweils Ältesten unter den jüngeren Geschwistern der Königsfamilie Monsieur und Madame zu nennen. Als Nicolas starb, wurde Gaston Monsieur.
SIEBENTES KAPITEL
So wurden die Ehrenknaben genannt, die man ihm als Spielgefährten gegeben hatte. Es waren zweiunddreißig.
(span.) Glut.
ACHTES KAPITEL
(ital.) Die Frau (von Concini) hat den Willen der Königin in der Hand und der Mann das Szepter der Macht.
Fünftes Buch Mose, Kap. XXXIV.
Wie der kleine Chevalier de Vendôme, der nach Malta geschickt wurde, war auch der Herzog von Vendôme, sein älterer Bruder, die Frucht der Liebe von Gabrielle d’Estrées und Henri Quatre, der ihn mit der reichen Mademoiselle de Mercœur verheiratet und zum Gouverneur der Bretagne gemacht hatte.
ZEHNTES KAPITEL
den Großen Condé (1621–1686), einer der Generäle Ludwigs XIV.
Vierzig Kilometer.
Karl V., genannt der Weise (1338–1380).
ELFTES KAPITEL
Sie hatten 1588 in Blois getagt.
Deutsch im Original.
Im Gegensatz zu den Ultramontanern billigten die Gallikaner dem Papst nur eine geistliche Macht zu, während die zeitliche ganz dem König vorbehalten bleiben sollte.
Anspielung auf eine Kurtisane namens La Pasticciera – die Feinbäckerin, in die der Marquis sich in Rom verliebt hatte.
Condé war Hugenotte.
Die Livre war nur ein Zahlwert. Es gab keine Münze dieses Namens.
(ital.) Die Garde unter Eurer Aufsicht.
Zu Eurem Haus.
ZWÖLFTES KAPITEL
(span.) Meine Tochter, ich habe dich in der Christenheit aufs beste verheiratet. Geh, und Gott segne dich!
Monteleone war der ständige Gesandte, Don Ynligo de Calderón war nur nach Frankreich gekommen, um den Tausch der Prinzessinnen zu verhandeln und Madame nach Spanien mitzunehmen.
Diese Sitten waren zu Beginn des 17. Jahrhunderts nichts Ungewöhnliches (Anm. d. Autors).
DREIZEHNTES KAPITEL
(span.) Und warum zwei Kapellen?
Weil die Königin sehr fromm war.
Das bin ich auch.
Mit vierzehn Jahren.
In meinem Alter!
Arme Kleine!
Und wo ist der Schmuck jetzt?
Und in welchem Alter wurde sie Witwe?
Mit achtzehn Jahren.
Was für ein Unglück!
Deutsch im Original.
(lat.) Die neuen Männer.
VIERZEHNTES KAPITEL
(ital.) Arsch, dumme Sau.
Neuilly.
(ital.) Eine bedeutende Persönlichkeit sagte mir, sie wisse aus sicherer Quelle, daß die Königin Angst vor dem König hat.
FÜNFZEHNTES KAPITEL
(ital.) Im Singular soviel wie ›Arsch, dumme Sau‹, im Plural auch ›Eier‹.
SECHZEHNTES KAPITEL
(ital.) Ach, Katharina! Ich hatte einen schrecklichen Traum!
Ein Traum ist ein Traum.
Was ist los?
(ital.) Mit besonderem Vergnügen.