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Nun arbeitete eine ganze Mannschaft von Männern und Frauen, einige von der gleichen Spezies wie der hoch gewachsene Mann, aber einige auch pelziger oder rundlicher, an der schwarzen Mauer.
Einer von ihnen benutzte ein Flammengerät, wie Ryuk es gehabt hatte, um die Mauer zu erhitzen. Dann nickte er und trat ein paar Schritte zurück; eine Frau trat vor und benutzte ein anderes Gerät. Etwas Weißes sprühte aus dem Schlauch, den sie hielt, einem Schlauch, der an einem Tank auf ihrem Rücken befestigt war, und die Luft wurde sehr, sehr kalt. Das Weiße traf auf den erhitzten Stein.
Der Stein kreischte. Dieses Geräusch gefiel dem hoch gewachsenen Mann.
Aber nur ein kleines Stück Stein fiel heraus. Der hoch gewachsene Mann hob es auf. Die noch darin erhaltene Hitze stach in seine Finger. Der Brocken war schwer, viel schwerer, als Stein sein sollte.
Der Mann und die Frau sahen sich den winzigen Riss an, der sich in der Oberfläche der Mauer gebildet hatte. Sie machten Geräusche zueinander. Dann wandte sich die Frau mit furchtsamer Miene dem hoch gewachsenen Mann zu und formte Bilder. Der hoch gewachsene Mann nahm die Bilder aus ihrem Kopf und sah sie sich an.
»Das Heiß-und-Kalt würde funktionieren«, sagte sie. »Nach langer Zeit.«
»Was ist lange Zeit?«, fragte er. »Einmal hell und dunkel?«
»Viele Male hell und dunkel«, sagte sie. Viele Erdbeben würden kommen und gehen, die Pflanzen würden viele weitere Gebäude zum Einsturz bringen, kleine Dinge würden wachsen, und Altes würde sterben.
Der hoch gewachsene Mann knurrte, und die Frau taumelte rückwärts, getroffen von der Kraft seines Zorns.
Aber sie hatte auch noch einen anderen Gedanken, und sie zwang sich, wieder ein paar Schritte nach vorn zu machen, um sie ihm zu übermitteln. Sie dachte an eine Maschine mit Armen, die in großen Kugeln endeten und die sich auf Laufflächen bewegte, und sie stellte sich vor, wie diese Maschine vor der Wand stand und ihre eigenen Schneideflammen und Kugeln benutzte, um den Stein zu zerstören.
Verächtlich tat er die Idee ab. Er stellte sich vor, wie er neben der Maschine stand, selbst auf die Mauer eindrosch und nichts dagegen ausrichten konnte.
Sie schüttelte den Kopf, ein Zeichen, das er inzwischen verstand, und veränderte das Bild. Darin wurde der hoch gewachsene Mann kleiner und kleiner, bis er nichts war als ein winziger Punkt, der neben einer der Laufflächen der Maschine stand.
Er sah sie stirnrunzelnd an, weil er sie nicht verstand.
Sie zeigte sich selbst neben ihm in dem Bild und zog ihn in ihre Augen. Er sah, was sie sah, als sie aufblickte, und höher hinauf zu der Maschine schaute.
Dann verstand er. Er war nicht geschrumpft. Er hatte es falsch verstanden. Die Maschine war riesig, so breit wie eine Lücke zwischen Gebäuden und so hoch wie dieser riesige Raum.
Der hoch gewachsene Mann lachte. Die Frau und alle anderen Arbeiter, durchströmt von seiner Heiterkeit, lachten ebenfalls. Weil sie schwächer waren als er, lachten sie, bis sie husteten, lachten, bis sie vornüberfielen, während er vergnügt zusah. Erst als einer von ihnen anfing, Blut zu spucken, hörte er auf.
Er beugte sich über die Frau mit all den Gedanken und bildete selbst einen. Darin fand sie eine dieser Maschinen und brachte sie zu ihm.
Sie nickte, aber sie war von all dem Lachen zu schwach, um sofort zu gehorchen, und es dauerte Minuten, bis sie aufstand und aufbrechen konnte, um ihren neuen Auftrag auszuführen.
Borleias
Jag wartete auf Jaina, als sie aus der Besprechung mit General Antilles kam. »Einen Augenblick deiner Zeit, Göttliche?«, fragte er.
Sie legte den Kopf schief, als müsste sie darüber nachdenken, dann nickte sie. »Einen Augenblick.«
Er führte sie aus dem Büro und deutete den Flur entlang zu einem wenig benutzten Konferenzraum.
Als sie drinnen waren und die Tür hinter ihnen zufiel, schlang sie die Arme um seinen Hals und spürte seine Kraft, als er sie an sich zog. Sie brachte ihn aus dem Gleichgewicht, schob ihn gegen die Wand neben der Tür und küsste ihn. Das Geräusch, als Jags Schultern gegen die Wand stießen, schreckte sie aus ihrem Kuss, und sie lachte.
»So viel zum Thema Diskretion«, sagte Jag. Er lächelte, ein Mienenspiel, das wie bei ihm üblich subtil genug war, um den meisten Beobachtern zu entgehen.
»Ich habe mich hinreißen lassen«, sagte sie. »Ich lasse mich gerne hinreißen.«
»Ich habe Zeit, wenn du sie hast.«
Sie schüttelte bedauernd den Kopf. »Ich muss einen neuen Piloten für die Zwillingssonnen finden. Dein Onkel gibt mir den B-Flügler, den Lando benutzt hat, um nach der Mission der Record Time zu entkommen, und ich brauche einen Piloten dafür.« Sie lächelte boshaft. »Ich darf alle Piloten ansprechen, die mich interessieren, und herausfinden, ob ich sie überreden kann, ihre Staffel zu verlassen. Ein weiterer Grund, dass alle anderen Staffelkommandanten mich hassen werden.«
»Sie brauchen keine anderen Gründe mehr. Du bist eine bessere Pilotin als sie alle. Und du bist sogar hübscher als Colonel Darklighter von den Renegaten.«
Sie stieß ihn gegen die Brust.
»Also gut, du bist auch hübscher als Captain Reth von den Schwarzmonden.«
Sie schubste ihn fester. »Hübscher als Wes Janson von den Yellow Aces?«
»Ich werde dir einen Knochen brechen, den du vielleicht später brauchen könntest.«
Nun grinste er endlich, erfreut über ihre Reaktion auf seine Neckerei. »Hast du jemand Bestimmten im Sinn?«
»Ich dachte an Zekk.«
Jag verzog unwillig das Gesicht. »Er ist nicht so gut.«
»Gut genug, und ich plane nicht, den B-Flügler direkt in den Kampf zu schicken. Ich werde ihn als Kontrollstation für ein paar von meinen Göttinnen-Tricks ausrüsten lassen. Es wird so etwas wie ein mobiles Hauptquartier sein.«
»Noch mehr Grund, einen Spitzenpiloten hineinzusetzen, er muss imstande sein, Verfolgern auszuweichen und ihnen davonzufliegen.«
»Hast du jemanden im Kopf?«
Er dachte nach, dann nickte er. »Ein Shuttlepilot namens Beelyath. Er fliegt Rettungsmissionen und liest Piloten nach dem Ausstieg aus ihren Jägern auf. Ich habe gesehen, wie er mit seinem Shuttle auch in kniffligen Situationen zurechtkam, und wie er Leute aus dem feindlichen Feuer holte. Er war einer von denen, die uns geholfen haben, die Opfer aufzulesen, als das Yuuzhan-Vong-Weltschiff ins System kam. Und er ist Mon Cal. Ich weiß, dass er Sternjägererfahrung hat, und ich nehme an, er kennt sich auch mit B-Flüglern aus.«
»Ich werde mit ihm sprechen.« Sie konnte spüren, wie ihr Schwung ein wenig nachließ, konnte spüren, wie ihr Lächeln verschwand. »Ich muss gehen. Sieht aus, als hätten wir nie besonders viel Zeit, wie?«
»Hast du noch sechzig Sekunden?«
»Ja.«
Er beugte sich vor und küsste sie.
Weltschiff der Yuuzhan Vong im Orbit um Coruscant
»Sprechen Sie«, sagte Tsavong Lah.
Nen Yim richtete sich aus der Verbeugung auf. »Ich habe die Proben, die ich von ihrem Arm entnommen habe, analysiert.«
»Ist mein Zustand heilbar?«
»Ja, Kriegsmeister. Zur Heilung braucht es nicht viel mehr, als weitere Behandlungen durch Ghithra Dal zu verweigern. Das Material, das ich an ihrem Arm gefunden habe, Material, das von der Berührung Ghithra Dals zurückgeblieben sein muss, veranlasst das Radankbein weiterzuwachsen. Die Aasfresser absorbieren diesen Stoff und tragen ihn tief in Ihren Arm. Entfernen Sie dieses Material, und ihr Zustand wird sich bessern.«
»Aber wenn ich mich nicht weiterhin von Ghithra Dal behandeln lasse, weiß er, dass ich ihn verdächtige.«
Nen Yim war weise genug, nicht zu antworten. Ob sie nun eine Meinung in der Angelegenheit hatte oder nicht, sie wusste, es stand ihr nicht zu, den Kriegsmeister in Dingen der Strategie zu beraten; ihre Empfehlungen würden nicht gut aufgenommen werden.
»Können Sie etwas gestalten, das die Wirkung von Ghithra Dals Taten neutralisiert, während er mich weiterhin behandelt?«
»Möglicherweise, Kriegsmeister. Aber das Material, das Ihr Radankbein wachsen lässt, ist sehr subtil, sehr komplex. Es könnte sein, dass Ghithra Dal sehr lange an seiner Entwicklung gearbeitet hat. Über die Proben zu verfügen und imstande zu sein, ihre Auswirkung auf anderes Radankfleisch zu beobachten, bedeutet nicht unbedingt zu wissen, wie dieser Stoff wirkt und worin der erste Schritt besteht, wenn man ihn neutralisieren will. Dies herauszufinden, könnte beträchtliche Zeit brauchen − oder Zugang zu Ghithra Dals Gestalterkammern.«
Tsavong Lah dachte nach, dann nickte er. »Ich werde eine Möglichkeit finden, Ihnen eins davon oder vielleicht sogar beides zu verschaffen. Im Augenblick dürfen Sie sich zurückziehen.«
Als sie gegangen war, gestattete er sich, einen Augenblick reiner Hochstimmung zu genießen. Ihm stand kein schreckliches Schicksal bevor. Die Götter bestraften ihn nicht. Er hatte es mit nichts Schwierigerem zu tun als mit Verrat … und wie man mit Verrat umging, wusste er. Weniger vertraut war er mit dem Gedanken, jemanden belohnen zu müssen, vor allem, wenn es um eine Person ging, die keine Yuuzhan Vong war, kein loyaler Krieger oder Berater. »Schickt Viqi Shesh herein«, sagte er.
Als Viqi hereinkam, war sie ein wenig verwirrt von der Tatsache, dass ihre Wachen, statt sie zu begleiten, schon im Flur stehen geblieben waren. Sie zögerte direkt hinter dem Portal und erfasste mit einem raschen Blick Tsavong Lah auf seinem Kommandantensitz und die Berater und Diener viel weiter hinten an den Wänden.
»Kommen Sie zu mir, meine Dienerin«, sagte der Kriegsmeister.
Viqi Shesh bedachte Tsavong Lah mit einem strahlenden, wenn auch vollkommen künstlichen Lächeln, ging auf ihn zu und verbeugte sich. Dann richtete sie sich wieder auf und erwartete, dass er etwas sagte, aber er schwieg, bis auf seine Geste drei Yuuzhan Vong seinen Kommandoraum verließen.
»Ich habe Sie gerufen«, sagte der Kriegsmeister dann, »weil ich anerkennen muss, dass Sie tatsächlich einen gewissen Wert haben. Ihre Analyse der Situation bezüglich meines Arms war korrekt. Man hat mich verraten. Ich gratuliere Ihnen.«
Viqi spürte, wie ihre Knie weich wurden. Das hatte nichts mit Erleichterung darüber zu tun, dass sie recht gehabt hatte. Nein, sie hatte die ganze Verschwörungsgeschichte nur erfunden, um sich mehr Zeit zu verschaffen, einen Fluchtweg zu finden. Aber dann hatte sich gezeigt, dass es tatsächlich eine Verschwörung gab, und nun blieb ihr keine Zeit mehr.
Zur Hölle mit diesen Verschwörern! Sie sollten verflucht dafür sein, dass es sie wirklich gab und dass sie ungeschickt genug gewesen waren, sich so schnell entdecken zu lassen und damit Viqis Plan zu verderben.
Sie achtete darauf, dass ihr Lächeln nicht ins Wackeln geriet. »Ich bin erfreut, dass ich zu Diensten sein konnte, und hoffe, dass ich weiterhin von Nutzen sein kann.«
»Das werden Sie sein. Und für Ihren nächsten Auftrag werden Sie hinunter nach Coruscant gehen. Yuuzhan-Vong-Krieger sind dort gestorben, und die Verbrennungen, die sie getötet haben, lassen vermuten, dass Jeedai unter den Schuldigen sind. Sie werden mit Denua Ku gehen und sich einem Suchtrupp anschließen − einer Einheit von Kriegern und unseren letzten Voxyn. Die Voxyn sterben aus, aber sie können immer noch Jeedai jagen. Sie selbst werden den Kriegern Ihre Einsicht zu Verfügung stellen und mit ihnen gemeinsam die Jeedai dingfest machen. Sie werden Gelegenheit erhalten, sich weiterhin in meinem Dienst auszuzeichnen.«
Viqis Stimme hätte beinahe versagt. Bei einer Expedition in die Tiefe des zerstörten Planeten würde sie mindestens so gut bewacht werden wie hier. Sie würde gezwungen sein, mit einem Haufen gut trainierter Kriegeridioten umherzuziehen, was sie erschöpfen würde. Dreck und Schweiß würden sie überwältigen. Und die Voxyn − schon der Gedanke, sich auch nur in einem Kilometer Umkreis von diesen wilden Geschöpfen aufzuhalten, entsetzte sie zutiefst.
Sie bedachte den Kriegsmeister mit ihrem verführerischsten Lächeln und verbeugte sich abermals. Die Geste gab ihr Zeit, ihre Stimme wieder zu finden. »Ich lebe, um zu gehorchen, Kriegsmeister.«
Vannix, Vankalay-System
»Werden Sie Senatorin Gadan Ihre politische Unterstützung geben?« Die alte Frau hatte einen geraden Rücken und die Wachsamkeit einer Falkenfledermaus auf der Suche nach Beute. Ihr weiches weißes Haar, das ihr Erscheinungsbild sanfter machen und sie großmütterlich hätte wirken lassen sollen, verlieh ihr stattdessen etwas von einer verrückten Machtzauberin aus einer gruseligen Gutenachtgeschichte. Die Narbe, die sich in einer wilden Zickzacklinie über ihre Stirn zog und einen gebrochenen Schädel oder gar eine Hirnverletzung bei einem lange zurückliegenden Kampf vermuten ließ, war ebenfalls nicht dazu angetan, sie freundlicher wirken zu lassen.
»Addath genießt mein vollstes Vertrauen …«, sagte Leia glattzüngig. Han wartete jedoch, da er das unausgesprochene Aber am Ende ihres Satzes spürte.
Admiralin Apelben Werl reagierte mit einem schwachen, gereizten Seufzen und lehnte sich zurück. Ihre Miene legte nahe, dass diese Begegnung vielleicht noch nicht zu Ende sein mochte, aber keinen Sinn mehr hatte.
»… zumindest auf persönlicher Ebene«, schloss Leia.
Die Admiralin warf ihr einen forschenden Blick zu. »Und professionell? Politisch?«
»Professionell ziehe ich den größtmöglichen Widerstand gegen die Yuuzhan Vong vor.«
»Tatsächlich.« Die Admiralin sah plötzlich nicht mehr so Furcht erregend aus. »Ich bin nicht zur Heimtücke geboren, also frage ich Sie ganz direkt: Was würde es brauchen, um Sie zu bewegen, bei diesem Wahlkampf statt Addath mich zu unterstützen? Und die Stimmung in der Bevölkerung in Richtung auf Verteidigung und weg von Beschwichtigung zu lenken?«
Genau das hatten Leia und Han ohnehin anbieten wollen − das Geschenk öffentlicher Unterstützung durch die berühmten Solos.
Leia setzte gerade dazu an, das auszusprechen, als Han ihr das Wort abschnitt. »Genau das wollte ich Sie fragen. Was haben Sie anzubieten?«
Die Admiralin lächelte. Es war die Miene einer erfahrenen Banthahändlerin. »Sind Sie auf der Suche nach Waffen? Schiffen? Ich gehe davon aus, dass Borleias erheblich besser ausgerüstet ist als wir.«
»Wir sind auf der Suche nach Überraschungen«, sagte Han. »Die Vong werden uns wie ein Asteroidenbombardement treffen. Am Ende werden sie Borleias einnehmen und dann wieder in alle Richtungen ausschwärmen. Was können Sie uns geben, das uns dabei helfen kann, die Eroberung von Borleias für die Vong zu einem schrecklichen Erlebnis zu machen? Was können Sie uns geben, das unsere Feinde nicht erwarten würden?«
Leia hielt den Mund. Sie warf Han einen Seitenblick zu. Er hatte erwartet, dass dieser Blick verärgert sein würde, aber er hatte sich geirrt; sie war neugierig.
»Wie sind die Yuuzhan Vong für einen Flottenkrieg ausgerüstet?«, fragte die Admiralin.
Han runzelte die Stirn. »Raumflotte?«
»Meeresflotte.«
»Äh, ich weiß, dass sie ein paar Wassergeschöpfe als Transporter benutzen. Und sie haben Geschöpfe, die ihnen erlauben, unter Wasser zu atmen. Aber wir waren von ihrer Seite noch keinem ernsthaften Angriff vom Wasser her ausgesetzt.«
»Was bedeutet, dass sie entweder nicht dafür gerüstet sind oder die entsprechenden Waffen in Reserve halten.« Die Admiralin lehnte sich zurück. Sie stützte die Ellbogen auf die Armlehnen ihres Sessels und legte die Fingerspitzen aneinander, sodass es wie ein sehr steiles Dach aussah. »Ich habe den größten Teil meiner militärischen Karriere damit verbracht, unsere Streitkräfte so auszurüsten, dass sie mit Gefahren von außen ebenso umgehen können wie mit solchen von innen. Was bedeutet, dass ich Zugang zu einer großen Anzahl von Wasserfahrzeugen habe, Oberflächen- und Unterwasserfahrzeugen, von denen die meisten derzeit nicht im Einsatz und mit Droiden bemannt sind. Es sind Antiquitäten … aber eine antike explodierende Granate, die richtig platziert wurde, kann einen Feind immer noch töten. Ich könnte Ihnen mehrere Unterseeboote geben, große für Ozeane und kleine für Flüsse, wenn Sie mir einen Transporter bringen, der diese Schiffe aufnehmen kann. Und Sie würden damit Waffen haben, denen die Yuuzhan Vong auf Borleias noch nicht begegnet sind.«
»Alle vollständig bewaffnet und einsatzbereit?«, fragte Leia.
»Vollständig bewaffnet und einsatzbereit.«
»Wie viele?«
»Ich kann Ihnen zwei der größeren Unterseeboote geben, etwa von der Größe eines Carrack-Kreuzers, und vier kleinere, für den Flussverkehr geeignete Einheiten.«
»Machen Sie vier und vier draus, und wir sind uns einig«, sagte Han.
Das Banthahändlergrinsen der Admiralin wurde breiter. »Einig worüber? Sie haben noch nichts Konkretes angeboten.«
»Wir bieten eine Garantie«, sagte Leia. »Wir garantieren, dass Sie die Wahl gewinnen werden. Sie werden sehen, wie sich die Abstimmung zu Ihren Gunsten wendet, und Sie werden unseren Einfluss dabei erkennen können.«
»Also gut«, sagte die Admiralin. »Am Tag nach meinem Amtsantritt als Presider erhalten Sie Ihre acht Unterseeboote.« Sie streckte die Hand aus, und Leia und Han schlugen ein.
Erst als sie das Büro der Admiralin und den Militärstützpunkt, den sie als Hauptquartier benutzte, verlassen hatten, sagte Leia: »Also gut − du hast als Gegenleistung für unsere Unterstützung etwas bekommen, obwohl wir nichts erwartet hatten. Aber was genau willst du mit acht Unterseebooten anfangen, die wir nicht brauchen können? Die uns kein bisschen gegen die Yuuzhan Vong helfen können?«
Han hatte sein schiefstes Jetzt-hast-du-mich-erwischt-Lächeln aufgesetzt. »Viel.«
»Lass hören.«
»Als Erstes lassen wir, wenn wir den Transporter für die Boote erhalten, eins von den großen und eins von den kleinen im nächsten größeren Gewässer hier zurück, ohne dass Admiralin Ernsthaft da drinnen etwas davon erfährt.«
»Zu welchem Zweck?«
»Du hast daran gedacht, dass Widerstandszellen in großen Städten entstehen, mit Schiffen und Material, das in Höhlen untergebracht wird, in vergessenen unterirdischen Tanks, was immer die Agenten finden können. Aber diese Unterseeboote, so antiquiert sie auch sein mögen, können ebenfalls als vorläufige Stützpunkte des Widerstands dienen … und können benutzt werden, um Höhlen zu finden, die nur unter Wasser zugänglich sind. Sie sind keine Waffen gegen die Yuuzhan Vong, Leia, aber sie sind bewegliche Unterkünfte, die Granaten abschießen können. Das genügt für vier Widerstandszellen.«
»Oh.« Sie dachte darüber nach, dann lächelte sie.
»Wie machen wir es also?«
»Was?«
»Die Wahl beeinflussen.«
»Ich habe keine Ahnung. Ich bin nur deinem Beispiel gefolgt. Ich habe noch nie eine Wahl beeinflusst.«
Han seufzte. »Dann solltest du schnellstens rausfinden, wie man das macht. Oder ich muss dir deine zeitweilige Gaunerlizenz wieder abnehmen.«
Borleias
Jag hatte sich gegen die Seite seines Klauenjägers gelehnt und starrte gedankenverloren seinen Datenblock an. Es war im Sondereinsatzhangar zur Abwechslung einmal verhältnismäßig ruhig; nur aus einer Ecke waren ein paar Flüche und hin und wieder Klirren zu hören, was auf die Aktivität von Mechanikern schließen ließ. Jag war allerdings nicht zu sehr in Gedanken versunken, um das Paar Stiefel zu übersehen, das vor ihm auftauchte.
Er blickte auf und sah vor sich das blaue Gesicht von Shawnkyr Nuruodo. Sie war eine Offizierin der Chiss und auf seinem ersten Flug im Neuen-Republik-Raum zu Beginn der Yuuzhan-Vong-Krise seine Flügelfrau gewesen, seine einzige Partnerin bei seiner kürzlichen Rückkehr und seine Stellvertreterin, als er auf Hapes die Vanguard-Staffel aufgestellt hatte. Nun führte sie die Vanguards, während er mit den Zwillingssonnen flog.
»Colonel, darf ich mich setzen?«
»Selbstverständlich.«
Sie nahm ihm gegenüber im Schneidersitz Platz.
»Ich habe gehört, dass die Vanguard-Staffel als geeignet für Elite- und Sondereinsätze eingestuft wurde«, sagte Jag. »Und dass ihr jetzt hier bei uns stationiert seid. Meinen Glückwunsch.«
»Das ist nur eine Sache von Training, Motivation und Stärkung der Disziplin.« Shawnkyr zuckte die Achseln. »Ich bin zu Ihnen gekommen, weil es unangemessen von mir wäre, diese Beförderung abzulehnen, so gut sie auch gemeint sein mag, ohne zunächst mit Ihnen zu sprechen, mit dem Gründer der Staffel.«
»Warum sollten Sie sie ablehnen?«
»Weil ich nicht vorhabe, die Staffel noch länger zu führen, Colonel. Und Sie sollten es auch nicht tun. Es ist Zeit, dass wir aufbrechen.«
»Erklären Sie das.«
»Wir hatten einen bestimmten Plan, Colonel. Wir sind zurückgekommen, um herauszufinden, welche Gefahr die Yuuzhan Vong für die Chiss-Gesellschaft darstellen. Wir hatten genug Zeit, das herauszufinden. Nun sollten wir berichten, was wir festgestellt haben.«
Jag sah sie ruhig an. Er hatte diese Konfrontation schon seit einiger Zeit auf sich zukommen sehen. »Und was würde Ihr Bericht unserem Oberkommando mitteilen?«
»Dass die Yuuzhan Vong eine beträchtliche Gefahr für uns darstellen, für das Imperium und für jede gesellschaftliche Struktur, die der der Yuuzhan Vong nicht ähnelt. Dass die Neue Republik an allen Fronten zerbricht, und dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Yuuzhan Vong diese Garnison wegfegen, sich weiter ausbreiten und auch uns erreichen werden.«
»Ich kann dieser Einschätzung nur zustimmen.«
»Dann lassen Sie uns gehen.«
Er schüttelte den Kopf. »Ich bin zu zusätzlichen Schlüssen gekommen, die nahe legen, dass wir bleiben sollten.«
»Darf ich die hören?«
»Ich glaube, dass dieser Kampf hier im Pyria-System am besten zeigen wird, wie entschlossen die Yuuzhan Vong sind. Erst, wenn wir gesehen haben, wie dieser Feldzug ausgeht, können wir eine definitive Charakterisierung dieses Feindes liefern, dem unser Volk eines Tages gegenüberstehen wird.«
»Sie haben also vor, sofort nach dem Fall von Borleias nach Chiss zurückzukehren?«
»Nein.«
»Dann muss ich Sie missverstanden haben.«
»Ich habe nicht all meine Schlüsse aufgezählt. Ein zweiter, der mit dem ersten nichts zu tun hat, besagt, dass meine Anwesenheit hier die zukünftigen Ereignisse in geringfügiger, aber vielleicht messbarer Weise beeinflussen kann, und dass es nicht nur diesem Feldzug schaden würde, wenn ich mich zurückzöge, sondern schließlich auch unserem Volk. Jeder Schaden, den ich dem Feind hier zufüge, ist ein Schaden, den sie uns nicht zufügen können, wenn sie uns erreichen.«
»Sie werden also nicht gehen?«
»Doch … am Ende.«
Shawnkyr dachte schweigend darüber nach. Die entfernten Flüche wurden lauter, passend zu einem plötzlichen Ausbruch von Hämmern, das sich eher nach Rache als nach Reparaturen anhörte, bevor die Lautstärke sich wieder normalisierte. »Darf ich offen sprechen? Von Pilot zu Pilot?«
»Selbstverständlich.«
»Ich glaube, dass Ihre Gefühle Ihr Urteilsvermögen trüben. Ich glaube, dass Sie in Wirklichkeit vor allem der Gedanke, nicht hier zu sein, wenn Jaina Solo in Gefahr geraten oder getötet werden könnte, von der Erfüllung Ihrer Pflicht abhält. Aber Ihre Pflicht besteht gegenüber Ihrem Volk und gegenüber niemandem sonst.«
»Stimmt das?«
»Ja. Sie haben einen Eid abgelegt. Einen Treue- und Gehorsamseid.«
»Was, wenn die beste Befolgung des Treueeids vom Gehorsam wegführt?«
»Das ist unmöglich.«
»Ich glaube, da irren Sie sich. Ich empfinde nicht deshalb solche Loyalität zu den Chiss, weil meine Eltern von ihnen akzeptiert wurden oder weil ich bei ihnen aufgewachsen bin. Ich bin loyal, weil die Chiss Charakterzüge haben, die ich bewundere und respektiere; diese Eigenschaften haben die Chiss-Gesellschaft bis in jede Faser geprägt. Ich spreche von Eigenschaften wie Kraft angesichts von Aggression, wie Anerkennung der Pflicht vor dem Eigeninteresse. Die Chiss sind jedoch nicht die Einzigen mit bewundernswerten Eigenschaften, nicht die Einzigen, die es verdienen, die Yuuzhan Vong zu überleben, und nicht die Einzigen, mit denen ich mich identifiziere. Nicht mehr.«
»Sie glauben also, dem größeren Ganzen zu dienen, indem Sie bleiben?«
»Ja. Wir können einen Bericht zusammenstellen und ihn per Holokom senden. Wir können erklären, dass weitere Erforschung notwendig ist … und das wäre nur die Wahrheit.«
»Die Wahrheit, wie Sie sie sehen.«
»Ja.«
Shawnkyrs Miene veränderte sich. Sie verhärtete sich nicht gegen ihn, was eine Möglichkeit war, die Jag durchaus in Betracht gezogen hatte, aber nicht begrüßt hätte. Stattdessen war ihr eine subtile Traurigkeit anzusehen. Er bezweifelte, dass jemand, der Shawnkyr nicht sehr gut kannte, es auch nur bemerkt hätte.
»Ich werde bleiben«, sagte sie, »bis Borleias fällt. Dann werde ich nach Hause zurückkehren.«
»Danke.«
»Aber ich will, dass Sie versprechen, an meiner Stelle zurückzukehren, falls ich hier umkomme. Wenn ich hier bleibe, schiebe ich damit die Erfüllung meiner Pflicht auf. Wenn ich sterbe, werden Sie diese Pflicht erfüllen müssen.«
Jag dachte darüber nach. Und er stellte fest, dass sie ihm ein Argument geliefert hatte, gegen das er, wenn er innerhalb seiner eigenen Argumentation bleiben wollte, nichts einwenden konnte. Er hatte nur die Wahl, ihr zuzustimmen oder sich jetzt gleich von ihr zu verabschieden. Und die Verteidiger von Borleias wären ohne ihre Führungsqualitäten und ihre Fähigkeiten als Pilotin erheblich schlechter dran.
Also sagte er: »Einverstanden.«
Tarc schüttelte Wolam Tser die Hand und sagte: »Ich dachte, Sie wären größer.«
Wolam − distinguiert und mit grauen Schläfen, der große alte Mann des Holojournalismus auf Coruscant -wechselte einen amüsierten Blick mit Tarn, bevor er sich wieder dem Jungen zuwandte. »Ich bin immerhin größer als du.«
»Ja, aber ich dachte, Sie wären mindestens zwei Meter groß.«
»Eine Illusion, Kind. Wenn man vor der Holocam steht, beherrscht man das Bild. Alles andere ist zweitrangig. Also erhalten Zuschauer leicht den Eindruck, dass man über ungewöhnliche Proportionen verfügt.«
»Oh.« Tarc nickte weise, als begriffe er Wolams Worte vollkommen.
Sie standen in der Eingangshalle des Biotikgebäudes, mehrere Meter von der Tür nach draußen zur Sicherheitszone entfernt. In der Eingangshalle gab es nun Schreibtische und Stationen für rangniedere Offiziere und Unteroffiziere. Einige dirigierten den Durchgangsverkehr im Gebäude, andere sorgten für Sicherheit, und wieder andere waren einfach nur deshalb hier und nicht an Orten, die für ihre Aufgaben geeigneter gewesen wären, weil es an diesen Orten keinen Platz für sie gab.
Aber es gab immer noch eine kleine Fläche ohne Durchgangsverkehr oder Tische, und dort standen sie nun, drei Generationen heimatloser Zivilisten, umgeben von Militär.
»Und, was machen wir heute?« Tarn suchte in seiner großen Tasche herum. Er holte eine Holocam heraus, ein Modell, das klein genug war, um leicht in seinen großen Händen verborgen zu werden, und das einen Gurt hatte, der über den Handrücken verlief. Dieses Gerät reichte er nun Tarc. Er zeigte dem Jungen, wie man den Gurt fester schnallte und wie man in die Holocam spähte, um zu sehen, was die Linse sah.
»Wir zeigen das Alltagsleben der Verteidiger«, sagte Wolam. »Schlafräume, Mahlzeiten, ärztliche Versorgung, Erfrischungszellen, Erschöpfung, Augenblicke des Privatlebens. Ich improvisiere Interviews. Nichts Arrangiertes, keine Analyse.«
»Warum nehmen Sie überhaupt irgendwas auf?«, fragte Tarc. »Coruscant wurde erobert − sind Sie jetzt nicht arbeitslos?«
»Niemals«, sagte Wolam. »Ich bin Historiker. Solange noch ein denkendes Wesen im Universum lebt, habe ich eine Aufgabe, eine Berufung. Eines Tages werden die Leute wissen wollen, was hier geschehen ist und was wir hier tun; unsere Aufnahmen und Analysen stellen dann vielleicht die einzigen Antworten auf ihre Fragen dar.«
»Mit anderen Worten«, sagte Tarn, »sobald du weißt, was du bist, kann niemand dir deinen ›Job‹ abnehmen. Sie können die Umstände verändern. Sie können es schwerer oder unmöglich machen, dass du bezahlt wirst.« Er warf Wolam einen tückischen Blick zu, und Wolam dankte es ihm mit einem empörten kleinen Stirnrunzeln. »Aber dein ›Job‹ ist ein Teil von dir.«
Tarc schwieg und dachte darüber nach.
Tarn holte seine Hauptkamera heraus, eine beinahe nagelneue Crystal Memories Modell 7, leichter und mit mehr Standardspeicher als die letzten Modelle. Er zog sich den Gurt über den Kopf. Der Gurt streifte die frische Narbe hinter seinem rechten Ohr, unter der sich das Implantat verbarg, das nun seine einzige Verteidigung gegen die tödlichen Kopfschmerzen darstellte. Veränderte Umstände … in der Tat.
»Was soll ich aufnehmen?«, fragte Tarc. »Alles?«
»Damit kannst du anfangen, wenn du willst«, sagte Tarn. »Ich nehme alles auf, worauf Wolam zeigt, bis er mir das Schlusszeichen gibt …«
Wolam tat ihm den Gefallen und machte eine Geste wie einen verkürzten Axtschlag.
»… und außerdem alles, was ich selbst interessant oder ungewöhnlich finde. Du tust das Gleiche, und wenn wir uns unsere Aufnahmen zusammen ansehen, werde ich dir sagen, was vom Standpunkt historischer Aufzeichnungen aus interessant ist.«
»Und verschwende nicht zu viel Zeit auf die Mädchen«, warnte Wolam.
Tarc verzog verächtlich das Gesicht. »Darüber brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen.«
Coruscant
»Ich hasse das«, sagte Luke.
»Warten?« Mara hatte die Augen geschlossen und verlagerte nun ein wenig das Gewicht, um es bequemer zu haben − so bequem wie es möglich war, wenn man an eine deformierte Metallwand gelehnt in einem Flur saß, in dem es vor Regenwasser triefte, das dreißig oder vierzig Stockwerke über ihnen in die Wolkenkratzerruine eingedrungen war, und auf einem Planeten, der von Außergalaktischen beherrscht und nach und nach zerstört wurde.
»Selbstverständlich warten.« Luke war vor einer halben Stunde von der letzten Spähtour zurückgekehrt. Nicht alle waren wieder zurück; ein paar Meter weiter den Flur entlang katalogisierte Danni Pflanzenproben, und Baljos und Elassar spielten Sabacc. Die anderen waren noch nicht wieder aufgetaucht.
»Was auf einen großen Mangel aufseiten der Jedi hinweist: die Lichtschwerter.«
Luke warf seiner Frau einen misstrauischen Blick zu. »Einen Mangel?«
Sie nickte. »Man kann sie nicht schärfen. Damals, als ich … nun ja, als ich meiner früheren Karriere nachging, konnte ich jede Langeweile überwinden, indem ich meine Messer schärfte. Dazu brauchst du gerade genug Aufmerksamkeit, um dich nicht zu langweilen, und deine Werkzeuge befinden sich immer in bestem Zustand. Bei Vibroklingen hat man dadurch, selbst wenn sie keine Energie mehr haben, stets eine schön scharfe Schneide, falls etwas geschnitten werden muss.«
Elassar warf ihr einen Blick über die Schulter zu. »Manchmal denke ich, du kannst sogar unheimlich sein, wenn du Kinderlieder singst.«
»Das ist einfach.« Mara setzte eine Miene mütterlicher Sorge an. »Schlafe, mein Kind«, sang sie, »die Nacht ist mild, und der Schlaf wartet schon …« Aber sie sang das vertraute Lied in Moll, was die Worte eher beunruhigend wirken ließ und das geistige Bild eines nächtlichen Ungeheuers heraufbeschwor, das gierig im Dunkeln lauerte.
Aber dann schwieg sie, und Luke spürte bei ihr, was er auch bei sich selbst wahrnahm − einen Wunsch, der jetzt nicht erfüllt werden konnte: dass sie dort sein könnten, wo Ben war, um ihm all die kleinen Überraschungen und Freuden zu zeigen, die einfach Teil des Lebens sind. Stattdessen waren sie hier, in dieser endlosen Wüstenei des Todes.
Dann öffnete Mara die Augen und schaute den Flur entlang.
Luke spürte es ebenfalls − keine Gefahr, aber eine gewisse Aufregung, die durch die Macht wahrzunehmen war. Er stand auf und legte die Hand an seinen Lichtschwertgriff.
Durch ein Loch im Boden schwang sich Tahiri nach oben. Als sie aufrecht stand, streckte sie die Hand nach unten und half Face auf diese Ebene. Sie war ernst. Er schaute zweifelnd drein.
Als sie Luke sah, schluckte sie − nicht aus Unsicherheit oder Angst, dachte Luke, sondern vor Ekel. »Ich habe etwas gefunden«, sagte sie.