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Die zehn
beliebtesten italienischen
Redewendungen
Mamma mia! (Du lieber
Himmel!)
Die Deutschen schreien nach dem lieben Gott oder dem lieben Himmel, die Italiener rufen mamma mia (mam-ma mi-a). Es hat aber nicht damit zu tun, dass sie alle noch Kinder geblieben sind. Mit dieser Redewendung drückt man Überraschung, Ungeduld, Glück und Leiden aus – also jede starke Emotion.
Che bello! (Wie
schön!)
Durch diesen Ausruf, ke bäl-lo ausgesprochen, drückt man Begeisterung aus.
Uffa! (Oh
je!)
Uffa! (uf-fa) ist eine ganz deutliche Art zu sagen, dass man gelangweilt, sauer oder verärgert ist.
Che ne so! (Was weiß
ich!)
Wenn Italiener keine Ahnung von etwas haben, sagen sie einfach Che ne so! (ke ne so) und zucken dabei mit den Achseln.
Magari! (Es wäre
schön!)
Magari (ma-ga-ri) ist nur ein Wort, aber es sagt ganz viel aus, zum Beispiel deutet es auf eine große Hoffnung oder auf einen großen Wunsch hin. Es ist zum Beispiel eine gute Antwort, wenn man gefragt wird, ob man sich freuen würde, im Lotto zu gewinnen.
Ti sta bene! (Das geschieht dir
recht!)
Ti sta bene (ti s-ta bä-ne) ist die italienische Version von »Das geschieht dir recht!«.
Non te la prendere! (Sei nicht
böse!)
Ist jemand traurig oder verärgert, können Sie diese Person mit Non te la prendere (non te la prän-de-re) trösten.
Che macello! (Was für eine
schreckliche
Unordnung!)
Der Ausdruck Che macello! (ke ma-tschäl-lo) bedeutet wörtlich übersetzt »Was für ein Schlachthof«. Im Deutschen sagt man »wie auf einem Schlachtfeld« und meint damit wie im Italienischen eine schreckliche Unordnung.
Non mi va! (Ich habe keine
Lust!)
Non mi va (non mi wa) ist vielleicht einer der ersten Sätze, die man in Italien als Kind lernt. Es bedeutet, dass man keine Lust hat.
Mi raccomando! (Denk
daran!)
Mi raccomando (mi rak-ko-man-do) setzt eine Betonung vor allem dann, wenn man nach etwas fragt oder um etwas bittet. Man möchte noch mal daran erinnern, zum Beispiel: Telefonami, mi raccomando! (te-le-fo-na-mi mi rak-ko-man-do, Denk daran, mich anzurufen!).