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Die Augen zulassen. Ich hatte es mir als Befehl ins Bewusstsein gesetzt, in der Nacht unserer Flucht. Ich lag auf dem Gästebett und konzentrierte mich auf das, was gleich kommen würde. Ich stellte mir vor, wie sich mein Rucksack gleich auf dem Rücken anfühlen würde: kompakt und fest und nach einer Weile dann nass und schwer, weil es draußen regnete. Ich stellte mir den Wind vor und wie meine Füße im Schlamm einsinken würden; das blaue Licht der Tankstelle und wie wir sie ausrauben würden.
Und dann dachte ich, dass es erstaunlich war, dass es jetzt so ist, dass ich hier durch den Regen laufe mit den Daumen unter den Riemen meines Rucksacks. Dass die Ideen aus meinem Kopf sich in der Wirklichkeit ausbreiten. Während das Lachen in der Dunkelheit aber keine Idee war und auch nicht aus mir selbst herauskam, sondern aus Ana, die dort ganz deutlich stand und ganz deutlich nach mir rief.