Kapitel 29

Ein Au Revoir

Wayren umarmte Victoria und umhüllte sie dabei mit einer Wärme, die an mütterlichen Trost erinnerte … dann löste sie sich von ihr, um ihr in die Augen zu schauen. Forschend. »Ja, tatsächlich«, sagte sie, und Erleichterung schwang in ihrer Stimme mit. »Es ist fort.«

Victoria sah sie an. »Du konntest es sehen?«

Die Frau nickte. »Ein Schatten, vielleicht gar nicht so unähnlich wie das, was du in den Augen der Vampire gesehen hast, die bei Tage umgingen. Ich muss allerdings gestehen, dass es mir jetzt mehr auffällt, wo es nicht mehr da ist.«

Es war spät am Abend, nachdem Victoria fast im Abwasserkanal ertrunken wäre. Tante Eustacias Salon war mit einer ungewöhnlich hohen Anzahl von Venatoren gefüllt: Brim, der bei weitem der Schwerste von allen war, Michalas, Sebastian, Max … und auch Kritanu, der trotz des Verlustes seiner Hand und zahlreicher Vampirbisse immer noch in besserer körperlicher Verfassung zu sein schien als die beiden Letzteren. Er saß schweigend, beobachtend in Eustacias Sessel neben dem Beistelltischchen.

Victoria sah erst Michalas und Brim an und richtete ihren Blick dann auf Sebastian. Er schaute sie unverwandt an, als würde er ihren Anblick förmlich in sich aufsaugen. Fast wäre sie errötet. »Ihr habt ja ziemlich lange gebraucht, um uns zu helfen«, meinte sie mit leicht amüsierter Stimme, in dem Bemühen heiter zu wirken … obwohl alles in ihr in Aufruhr war. Sie hatte Schmerzen. Ihr Körper tat weh, brannte und verlor immer noch Blut. Sie wäre bestimmt tot gewesen, wäre sie kein Venator. »Ich fing schon an, mich zu fragen, ob wohl etwas passiert ist.«

»Du wusstest, dass wir kommen würden«, entgegnete Sebastian. »Es war dein Plan, und er klappte reibungslos … außer dass an Barths verdammter Kutsche eine Achse brach, deshalb haben wir uns verspätet.«

Brim lachte. »Sebastian war kurz davor, den Mann umzubringen, als wäre die gebrochene Achse seine Schuld.«

»So wie er fährt, ist das wahrscheinlich auch so«, meinte Max aus der Ecke, wo er saß. »Dadurch hätten wir beinahe alles verloren.« Seine Erbitterung hing schwer in der Luft.

Es herrschte eine spannungsgeladene Stille, und dann ergriff Victoria das Wort. »Aber das haben wir nicht«, meinte sie beschwichtigend. »Wir haben nicht nur Liliths Plan der Ermordung des Königs vereitelt; ich denke, sie ist bestimmt auch nicht so dumm, noch länger in London zu bleiben. Und den Ring von Jubai hat sie dank Sebastian auch nicht in die Finger bekommen. Wayren kann ihn jetzt zu der Sammlung im Konsilium geben.«

Alle nickten.

»Und die Königin von England ist also ein Vampir, der bei Tage umgeht«, meinte Brim mit ungläubiger Stimme. »Warum hat das denn keiner gemerkt?«

»Ich wage zu behaupten, dass sie das Elixier wohl vom Tage ihrer Umwandlung an eingenommen hat, und das kann nicht sehr lange zurückliegen. Also wird sie sterben«, erklärte Victoria schlicht. »Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie noch länger als ein oder zwei Wochen durchhält.« Sie zuckte die Achseln. »Wir könnten ihr bestimmt helfen, es ein bisschen zu beschleunigen … aber ich sehe keinen Anlass, das zu tun. Warum sollten wir das Risiko eingehen, in die Sache hineingezogen zu werden?« Sie verzog das Gesicht zu einer Grimasse. »Die Erfahrungen, die ich mit Bow Street Runnern und Newgate gemacht habe, sind so schlecht, dass ich lieber eine Weile anonym bleiben möchte.«

»Und Gwendolyn. Wie lange ist sie untot gewesen?«, fragte Michalas.

Plötzlich machten Victoria all die Fragen ungeduldig. Sie wollte, dass alle gingen; sie brauchte Zeit für sich selbst. So viel war passiert, so vieles hatte sich verändert. Sie konnte den Blick kaum von Max abwenden, musterte jeden Kratzer, jede Narbe, jede Stelle seiner Haut, die aufgeschürft war … und die hässlichen Bisswunden an seinem Hals, die nicht annähernd so schnell heilen würden wie bei ihr. Aber zumindest waren es nur Bisse von Lilith und sonst nichts.

Er dagegen saß düster zurückgezogen in der Ecke und sagte nur wenig. Warf ihr nur hin und wieder finstere Blicke zu, die ganz gewiss nicht von Zuneigung sprachen. Er war wütend auf sie. Sehr wütend – in einer Weise, wie sie es noch nie bei ihm erlebt hatte.

Das ließ in ihr die Frage aufkommen, was sie denn eigentlich meinte in seinen Augen gesehen zu haben, als sie einander in Liliths Unterschlupf angeschaut hatten. Hatte sie es sich nur eingebildet?

Und Sebastian … Victoria merkte, wie sich ihr Magen zusammenzog. Er hatte sich distanziert; war zwar immer noch sehr von sich eingenommen und gewinnend in seiner Art, aber eben … distanziert. Seit er sie aus dem Wasser gezogen und vor Bemis Goodwin gerettet hatte, war irgendetwas anders geworden.

Zuneigung stieg in ihr auf … und eine Vorahnung. Sie musste mit ihm reden. Ihr Blick fiel auf ihre vernarbten Hände, und sie ließ Sebastian mit seinen eigenen Vermutungen auf Michalas’ Frage antworten.

»Es ist nicht ganz klar, wie lange sie schon untot war, aber sie kann das Elixier natürlich nicht sehr lange zu sich genommen haben. Höchstwahrscheinlich hat sie mit der Einnahme nach der Rückkehr ihres Bruders – mit der Königin und dem Trank – aus Italien begonnen.«

Sebastian schien ein Bedürfnis danach zu haben zu reden, während Max nur finster in seiner Ecke saß. Victoria spürte seine Ungeduld, sein Verlangen, hier endlich rauszukommen.

»Ich habe nur den Verdacht«, fuhr Sebastian fort, »und wir werden wohl nie mit Sicherheit erfahren, ob Gwendolyn bereits der Tutela angehörte, als Victoria und ich mit John Polidori bei ihrer Feier waren. Sie muss irgendetwas lange Zeit geplant haben – und dann musste sie warten, bis wir aus Italien zurückkehrten.«

»Aber sie hat dir ihren Bruder hinterhergeschickt«, sagte Max.

Michalas nickte, während seine Augen vor Erheiterung blitzten. »Alle Frauen wollten unsere Victoria unschädlich machen, nicht wahr? Lilith, Caroline, Sara, Gwen … aber alle Pläne wurden von Victoria vereitelt.«

»Du bist müde«, sagte Wayren und stand plötzlich auf. Vielleicht spürte sie, was unterschwellig mitschwang, oder vielleicht merkte sie auch nur, dass Victoria tatsächlich erschöpft war. Tief betrübt, besorgt, erschöpft … und doch hoffnungsvoll. Lächerlich hoffnungsvoll. »Wir können ein andermal darüber sprechen.«

Niemand widersprach Wayren. Max war der Erste, der das Zimmer verließ. Er humpelte und bewegte sich ein bisschen vorsichtig, aber immer noch geschmeidig. Und fort war er.

Sebastian blieb, als Victoria ihn am Handgelenk festhielt.

Die Tür schloss sich, und sie waren allein.

Er sagte nichts, sondern schaute sie nur an.

»Sebastian … ich«, fing sie an, doch er hob seine Hand – die mit den vier Fingern. Ob er es nun mit Absicht tat oder nicht, konnte sie nicht sagen. Aber es würde ihm ähnlich sehen, seinen Heldenmut auf diese Art und Weise zu demonstrieren. Victoria lächelte. Sie liebte ihn.

»Nein, bitte nicht.« Er bedachte sie mit seinem schiefen Lächeln, das immer noch die Macht besaß, ein Kribbeln in ihrem Bauch auszulösen; aber eben nicht das richtige Kribbeln. »Mein Stolz wird damit nicht fertig.«

»Woher wusstest du es?«

Er legte seine goldenen Hände auf ihre Schultern, wobei er ihren Hals mit einem Finger streichelte. »Jeder konnte es sehen, der sich die Mühe machte hinzuschauen. Ich habe es vorgezogen, das nicht zu tun … und er auch. Victoria …« Seine Stimme nahm einen drängenden Tonfall an. »Er ist deiner nicht wert. Er besitzt nicht die Fähigkeit zu … fühlen. Ich will nicht, dass man dir wehtut. Und doch – nein.« Er schüttelte den Kopf und presste die Lippen so fest aufeinander, dass sich ein Grübchen bildete, dem jedoch kein bisschen Erheiterung innewohnte. »Ich kann dir nicht alles Gute wünschen oder es gut finden, wenn du mit ihm zusammen bist. Ich kann es einfach nicht. Er hat mir ganz deutlich zu verstehen gegeben, dass …« Er unterbrach sich, drückte ihre Schultern und beugte sich nach vorn, um sie zu küssen.

Es war ein Abschiedskuss – so viel erkannte sie. Oder zumindest ein Au revoir-Kuss und nicht so sehr ein Adieu. Ein Ich-werde-auf-dich-warten-Kuss und kein Schlussstrich.

Als sie sich von ihm löste, atmete er unregelmäßig. Und um die Wahrheit zu sagen: sie auch. Sebastian weckte Gefühle in ihr. Ja, das tat er. Er entfachte den Funken, weckte Lust und Hingabe … aber das reichte nicht.

Und als er sie anschaute, sah sie das Begreifen auf seinem Gesicht. Und sie wusste, dass er sich auch jetzt, wie immer, wie ein wahrer Gentleman benehmen würde.

Victoria wusste, wo sie Max finden würde.

Sie klopfte, wartete aber nicht darauf, dass er sie hereinbat, sondern öffnete gleich die Tür zu der kleinen Schlafkammer. Der Raum, in dem sie erst heute Morgen erwacht war.

»Was willst du?« Seine Stimme klang scharf. Verärgert.

Sie hatte ihn überrascht. Er saß in einem Sessel und las ein Buch.

Er las ein verdammtes Buch, der Mistkerl.

Die Haut an Gesicht und Hals und das bisschen, was sie unter dem weiten Hemd, das er anhatte, sehen konnte, war voller Kratzer und aufgeschürft. Die Bisswunden, die Lilith ihm beigebracht hatte, nässten nicht mehr, aber die Stellen waren deutlich zu sehen. Leuchtend rot-violette Male, trotz des gesalzenen Weihwassers, das Wayren darüber gegossen hatte. Aber zumindest würden die Wunden heilen.

Als er sie anschaute, waren seine Augen ausdruckslos, bar jeden Gefühls, ja, nicht einmal Zorn lag in ihnen.

»Geht es dir gut?«

Damit hatte sie das Falsche gesagt. Das wurde ihr in dem Moment klar, als die Worte heraus waren. Sein Blick verfinsterte sich, und sein Gesicht wurde, wenn möglich, noch ausdrucksloser, während er sich erhob.

»Du hättest da nicht hingehen sollen, Victoria. Du hättest verdammt noch mal wegbleiben und dem Ganzen seinen Lauf lassen sollen.« Er stand da, und die Wut, die er ausstrahlte, war fast körperlich spürbar. »Du wärest beinahe umgebracht worden, du dummes, verwirrtes Frauenzimmer!«

Sie schluckte. »Ich hatte dir doch gesagt, dass ich kommen würde. Ich hatte nicht die Absicht, dich ihr zu überlassen.«

»Ich kann selbst auf mich aufpassen«, donnerte er und hieb mit der Faust auf den Tisch. Ein Glas und eine Karaffe stießen klirrend zusammen. »Wann lernst du endlich, das zu tun, was für jeden richtig ist … und nicht nur das, was du willst? Du verdammt stures, kindisches Frauenzimmer. Du gehst Risiken ein ohne Sinn und Verstand.«

»Du musst reden«, fuhr sie ihn jetzt genauso wütend an. »Du …«

»Du bist Illa Gardella«, brüllte er. »Nicht ich!«

Sie hatte ihn noch nie so wütend gesehen. Es war anders als der kalte, heftige Zorn, nachdem sie ihn betäubt und eingesperrt hatte. Dies war eine stille, unversöhnliche Wut. Sie war … unbeherrscht. Fast zügellos. Mit einem Anflug von Verzweiflung.

Das war es: Verzweiflung. Und … Furcht?

Das brachte sie dazu, weiter in ihn zu dringen.

»Musst du mich ständig daran erinnern?«, fragte sie. »Wenn es nach dir ginge, würde ich jetzt in irgendeinem verdammten Verlies sitzen, während ihr anderen Venatoren kämpft und euer Leben aufs Spiel setzt.«

»Ich bin kein Venator mehr, Victoria.« Bitterkeit schwang in seiner Stimme mit. Oh, so viel Bitterkeit.

»Doch, du bist immer noch einer. In jeder Hinsicht, die eine Rolle spielt«, sagte sie. Wenn sie jedoch gedacht hatte, das würde ihn trösten, so sah sie sich enttäuscht.

»Ich will dein verdammtes Mitleid nicht, Victoria. Geh einfach. Lass mich allein.«

»Ich will dich nicht allein lassen, Max.«

Seine Augen sprühten Funken. »Ich kann dir nicht geben, was du haben willst. Vioget schon. Er kann dich beschützen, sich um dich kümmern …«

»Mich beschützen?« Ihre Stimme klang plötzlich ganz schrill. Sie holte tief Luft, mäßigte ihren Zorn, sprach leiser. »Ich brauche niemanden, der mich beschützt.«

»Victoria«, sagte er und kam auf sie zu. Er packte sie, doch dann schob er sie weg, als erinnerte er sich daran, was das letzte Mal passiert war, als er in seinem Zorn nach ihr gegriffen hatte. Seine Hände ballten sich zu Fäusten. »Du wärst fast gestorben … oder Schlimmeres. Hast du das denn nicht gemerkt? Hast du nicht gemerkt, was sie mit dir gemacht hat?«

»Doch.«

»Sie hat dich geschubst … sie hätte dich beinahe in die falsche Richtung geschubst. Und, Himmel, sieh dich doch an! Diese verdammten Köter hätten dich fast in Stücke gerissen.« Seine Stimme war ganz rau. »Sie wird es wieder tun. Sie wird hinter dir her sein …«

»Ja, und ich musste mit ansehen, wie sie ihre Hände auf deinen Körper legte, von dir trank. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen, Max. Ich habe es mit angeschaut und den Ausdruck in deinen Augen gesehen.«

»Und sie wird wieder hinter mir her sein, wieder und wieder. Und sie wird dich benutzen, Victoria. Sie wird dich benutzen, um an mich ranzukommen.«

»Das ist mir egal. Max, nach dem, was passiert ist … was zwischen uns vorgefallen ist …«

Er wich vor ihr zurück, machte buchstäblich zwei Schritte nach hinten. »Sei doch nicht so ein verdammter Dummkopf. Ich habe dir gesagt, dass wir es keinem zu erzählen brauchen, und das tun wir auch nicht. Vioget braucht es nicht zu erfahren.«

»Er weiß es schon.«

»Dann tut es mir leid für ihn, aber es spielt keine Rolle. Der Mann ist so verdammt vernarrt in dich, du könntest ihn ganz am Ende in der Schlange deiner Verehrer anstellen lassen, und es wäre ihm egal.«

»Und du nicht?«

»Nein.«

Sie machte einen Schritt auf ihn zu. »Du lügst.«

»Victoria, du bringst dich nur selbst in größte Verlegenheit, wenn du so weitermachst.«

»Du wolltest mir deinen Ring geben – deine einzige Möglichkeit, Lilith zu entkommen –, damit ich sterbe, ehe ich mich in einen Vampir verwandle. Ich habe dich gesehen, Max.«

Er grinste abfällig. »Das hätte ich für jeden getan.«

»Ich habe den Ausdruck in deinen Augen gesehen, als ich Sara gerettet hatte. Du kannst es nicht leugnen.«

Ein Schleier legte sich über sein Gesicht. Er atmete tief ein, und knisternde Spannung lag in der Luft.

»Max …«

»Was willst du von mir, Victoria? Eine Erklärung, wie anbetungswürdig ich dich finde?«

Sein Gesicht war plötzlich ganz dicht vor ihrem, und seine Augen blitzten vor Wut und Hilflosigkeit. Seine Finger gruben sich in ihre Schultern, und dann schob er sie weg, während er sich einen Moment lang von ihr abwandte. Schließlich schaute er sie wieder an, mit in die Hüften gestützten Händen und ein ganzes Stück von ihr entfernt stehend.

»Na gut«, erklärte er mit finsterer Miene. »Ich werde es sagen.« Sein Gesichtsausdruck wurde womöglich noch grimmiger, und seine Augen blitzten vor Ungeduld. »Ich wollte mich nicht in dich verlieben, aber ich kann nichts dagegen machen. Ich will nicht von dir weggehen, aber ich werde es verdammt noch mal tun. Victoria, ich mach das nicht noch einmal durch. Ich will nie wieder der Anlass sein, dass du deinen verdammten Hals riskierst. Das darf nicht passieren.«

Erleichterung stieg in ihr auf, die jedoch schnell Verärgerung und nagender Enttäuschung Platz machte. »Du bist verrückt! Was ist mit Kritanu und Tante Eustacia? Ist er weggegangen? Oder sie?«

»Ich wünschte, ich könnte dich einsperren, damit ich weiß, dass du in Sicherheit bist … aber ich weiß verdammt genau, dass das nicht möglich ist. Trotzdem, ich mache da nicht mit, ich mache das Ganze nicht noch schlimmer, als es sein muss. Ich kann das nicht.« Seine Stimme war ganz rau.

»Ich habe dich nie für einen Feigling gehalten, Max.«

»Feigling?« Sein Lachen war bar jeder Erheiterung. Fast klang es ein wenig irre. »Wenn es darum geht, dein Leben aufs Spiel zu setzen: Ja, ja, ja, verdammt noch mal, ja, dann bin ich ein Feigling. Ein verfluchter Feigling.«

Er stürzte aus dem Zimmer und knallte die Tür hinter sich zu. Die Gläser auf dem Tisch klirrten.

Victoria sah die geschlossene Tür an und dann, ganz langsam, begann ein leises Lächeln ihre Lippen zu umspielen. Jetzt, wo sie die Wahrheit kannte, stand ihr Entschluss fest.

Das war, verdammt noch mal, das letzte Mal, dass Max einfach so wegging.