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SCHÖNHEIT HINAUS
Imbolc 1982
O Göttin, Göttin, hilf mir, bitte. Bitte hilf mir. Mathair, deren Hand schwarz aus der rauchenden Asche ragt. Mein kleiner Dagda. Mein Vater.
O Göttin, ich werde krank, meine Seele zerbricht. Ich ertrage diesen Schmerz nicht.
– Bradhadair
An diesem Abend versuchten meine Eltern, sich beim Abendessen ganz normal zu verhalten, doch ich sah sie immer wieder mit fragenden Augen an, und beim Nachtisch starrten wir alle auf unsere Teller. Mary K. kam mit diesem Schweigen offensichtlich nicht gut zurecht, und sobald das Abendessen vorbei war, ging sie hinauf in ihr Zimmer und hörte laut Musik. Die Decke bebte förmlich, was hieß, dass sie ihren Stress einfach wegtanzte.
Ich fand es schier unerträglich, zu Hause zu sein. Wenn Cal doch seiner Mutter nicht helfen müsste. Aus einer Eingebung heraus rief ich Janice an und traf mich mit ihr, Ben Reggio und Tamara im Kino oben in Red Kill. Wir sahen uns einen bescheuerten Actionfilm an, bei dem sich die Helden andauernd gegenseitig mit dem Motorrad verfolgten. Während ich in dem dunklen Kinosaal saß, dachte ich die ganze Zeit: Mùirn beatha dàn.
Am Samstagmorgen – nachdem ich am Freitag immer noch nichts über meine Vergangenheit erfahren hatte – ging Dad hinaus, um das Laub zusammenzurechen und die Sträucher und Bäume zurückzuschneiden, damit sie bei den Eisstürmen im Winter nicht kaputtgingen. Mom verließ nach dem Frühstück das Haus, um zu ihrem Frauenkreis in die Kirche zu gehen.
Ich zog meine Jacke an und ging zu meinem Vater in den Garten.
»Wann wollt ihr endlich mit mir reden?«, fragte ich ihn ohne Umschweife. »Oder wollt ihr ewig so tun, als wäre nichts passiert?«
Er hielt inne und stützte sich einen Augenblick auf den Rechen. »Nein, Morgan«, sagte er schließlich. »Das können wir nicht, auch wenn wir es gern würden. « Seine Stimme klang aufrichtig, und wieder spürte ich, wie sich ein Teil meines Zorns in Luft auflöste. Doch ich war fest entschlossen, die Sache nicht auf sich beruhen zu lassen, und trat in einen kleinen Laubhaufen.
»Und?«, wollte ich wissen. »Wo habt ihr mich her? Wer sind meine leiblichen Eltern? Habt ihr sie gekannt? Was ist aus ihnen geworden?«
Dad zuckte zusammen, als täten meine Worte ihm körperlich weh.
»Ich weiß, dass wir darüber reden müssen«, sagte er, seine Stimme jetzt dünn und kratzend. »Aber … ich brauche noch Zeit.«
»Warum?« Ich ging förmlich in die Luft, warf mit den Armen um mich. »Worauf wartet ihr denn noch?«
»Es tut mir leid, Schatz«, sagte er und senkte den Blick zu Boden. »Ich weiß, dass wir in den vergangenen sechzehn Jahren viele Fehler gemacht haben. Wir haben versucht, unser Bestes zu tun. Aber Morgan«, er sah mich an, »wir haben es sechzehn Jahre lang begraben. Es ist nicht leicht, das Ganze ans Licht zu zerren. Ich weiß, dass du Fragen hast, und ich hoffe, wir können dir die Antworten darauf geben. Aber es ist nicht leicht. Und am Ende wünschst du dir womöglich, du hättest es nie erfahren.«
Ich starrte ihn mit offenem Mund an, dann schüttelte ich ungläubig den Kopf und ging zurück ins Haus. Was sollte ich nur machen?
Am Samstagabend fuhr ich Mary K. zu ihrer Freundin Jaycee. Sie wollten zusammen mit Bakker und ein paar anderen ins Kino gehen. Ich war mit unserem Hexenzirkel bei Matt zu Hause verabredet.
»Wo ist Bakkers Auto?«, fragte ich, als ich bei Jaycee zu Hause vorfuhr.
Mary K. verzog das Gesicht. »Seine Eltern haben es ihm für eine Woche weggenommen, weil er eine Prüfung in Geschichte vermasselt hat.«
»O schade«, sagte ich. »Also, amüsier dich gut. Und tu nichts, was ich nicht auch tun würde.«
Mary K. verdrehte die Augen. »Okay«, sagte sie trocken. »Notiz an mich: Versuch nicht, nackt zu tanzen oder Hexerei zu betreiben. Danke fürs Herbringen.« Sie stieg aus und schlug die Tür zu, und ich blickte ihr hinterher, bis sie in Jacees Haus verschwand.
Seufzend machte ich mich auf den Weg zu Matt, folgte dabei seiner Wegbeschreibung in die Randbezirke der Stadt. Zehn Minuten später parkte ich vor einem niedrigen modernen Backsteinhaus. Jenna ließ mich ein.
»Hey!«, sagte sie strahlend. »Komm rein. Wir sind im Wohnzimmer. Ich weiß gar nicht … Warst du schon mal hier?«
»Nein«, sagte ich und hängte meinen Mantel an einen Haken. »Sind Matts Eltern da?«
Jenna schüttelte den Kopf. »Sein Vater hat einen Medizinkongress in Florida und seine Mutter ist mitgefahren. Wir haben die ganze Bude für uns.«
»Cool«, meinte ich und folgte ihr. Wir bogen nach links in ein großes Wohnzimmer, das weiß und rechteckig war und eine Wand ganz aus Glas hatte. Durch sie konnte man wohl in den Garten hinter dem Haus sehen, doch im Augenblick war es dunkel draußen, und alles, was ich sehen konnte, waren unsere Spiegelbilder.
»Hi, Morgan«, sagte Matt. Er trug ein altes Rugbyhemd und Jeans. »Willkommen in Adler Hall.«
Wir lachten, als Sharon ins Zimmer kam. »Hi, Morgan«, sagte sie. »Matt, was hat es mit den ganzen bizarren Möbeln auf sich?«
»Meine Mom steht total auf Sechzigerjahre«, erklärte Matt.
Ethan reckte den Kopf über die Lehne eines roten Plüschsofas. Es war so tief, dass es fast aussah, als würde es ihn verschlingen. Eine weiße Bodenlampe in Form einer Kugel mit einer flachen Seite bog sich über seinen Kopf. »Ich hab das Gefühl, ich hätt ’ne Zeitreise unternommen«, sagte er. »Jetzt fehlt nur noch so eine in den Boden eingelassene Sitzecke.«
»Im Arbeitszimmer ist eine«, meinte Matt grinsend.
Es läutete an der Tür, und noch bevor Jenna hinging, um aufzumachen, durchfuhr mich ein warmes Kribbeln. Cal, dachte ich glücklich, und ein Schauer lief mir den Rücken hinunter. Mùirn beatha dàn. Einen Augenblick später hörte ich, wie er Jenna begrüßte. Beim Klang seiner Stimme und dem Gedanken daran, wie wir vor zwei Tagen allein in seinem Zimmer gewesen waren, erwachten in mir sämtliche Nervenzellen zum Leben.
»Will jemand Tee, Wasser oder Cola?«, fragte Matt gerade, als Cal hereinkam, eine große, ramponierte Ledertasche in der Hand. »Wir haben nichts Alkoholisches im Haus, weil mein Vater bei den Anonymen Alkoholikern ist.«
Dieses offene Eingeständnis erstaunte mich. »Wasser klingt gut.« Ich ging zu Cal und gab ihm einen flüchtigen Kuss. Wie mutig ich war!
Es läutete erneut an der Tür. Einen Augenblick später kam Matt mit ein paar Flaschen Mineralwasser wieder herein. Robbie war gleich hinter ihm. »Hey«, sagte er.
Ich starrte ihn an. Inzwischen hätte ich mich wohl daran gewöhnen müssen, aber das hatte ich nicht. Es war, als wären Robbies Persönlichkeit und seine Unbeholfenheit im Umgang mit anderen auf einen Teeniestar übertragen worden. »Wo hast du denn deine Brille?«, fragte ich.
Robbie nahm von Matt eine Flasche Mineralwasser entgegen und öffnete sie. »Das ist echt witzig«, sagte er langsam, »aber ich brauche sie nicht mehr.«
»Wie?«, wollte ich erstaunt wissen. »Hast du dich einer Laseroperation unterzogen, ohne mir was zu erzählen? «
»Nein«, meinte Robbie. »Es wurden doch die ganzen Tests gemacht. Anscheinend ist mein Sehvermögen einfach besser geworden. Ich hatte dauernd Kopfschmerzen, weil ich die Brille nicht mehr brauche und die Gläser meine Augen zu sehr angestrengt haben.«
Er klang nicht glücklich, und es dauerte ein paar Sekunden, bis mir auffiel, dass mich einer nach dem anderen aufmerksam ansah.
»Nein!«, sagte ich entschieden. »Nein, ich habe keinen magischen Spruch mehr versucht! Ehrlich … ich schwöre es! Ich habe Robbie und allen anderen versprochen, dass ich keinen magischen Spruch mehr alleine ausprobieren würde, und daran habe ich mich gehalten! Ich habe seitdem keinen einzigen magischen Spruch mehr gewirkt.«
Robbie sah mich mit seinen klaren, graublauen Augen an, die nicht mehr hinter dicken, verzerrenden Gläsern verborgen waren. »Morgan«, sagte er.
»Ich schwöre es! Ich schwöre es dir hoch und heilig«, sagte ich und hielt die rechte Hand hoch. Robbie wirkte nicht gerade überzeugt. »Robbie, das musst du mir glauben!«
In seiner Miene zeigten sich gegensätzliche Gefühle. »Was soll’s denn sonst sein?«, fragte er. »Augen werden nicht einfach so besser. Ich meine, die Form meiner Augäpfel hat sich verändert! Ich meine, sie haben eine Kernspintomografie gemacht, um nachzusehen, ob ich womöglich einen Tumor habe, der auf mein Gehirn drückt.«
»Himmel!«, murmelte Matt.
»Ich weiß es nicht«, sagte ich hilflos. »Aber ich war es nicht.«
»Das ist unglaublich«, sagte Jenna ein wenig außer Atem. »Kann ihn jemand anders mit einem magischen Spruch belegt haben?«
»Ich hätte das tun können«, meinte Cal nachdenklich. »Aber ich war’s nicht. Morgan, erinnerst du dich noch an den genauen Wortlaut deines magischen Spruchs?«
»Ja«, sagte ich. »Aber ich habe die Tinktur, die ich Robbie gegeben habe, mit einem magischen Spruch bedacht, nicht ihn.«
»Stimmt«, sinnierte Cal. »Aber wenn die Tinktur in irgendeiner Weise bei ihm wirken sollte … Wie lauteten die exakten Worte?«
Ich schluckte und besann mich. »Ähm. ›Schönheit herein ist Schönheit hinaus‹«, zitierte ich leise. »›Dieser Trank löscht deine Makel aus. Heilendes Wasser reinigt dich, Schönheit wird halten ewiglich.‹«
»Das war alles?«, fragte Sharon. »Himmel, warum hast du das nicht schon früher gemacht?«
»Sharon!«, meinte Robbie leicht aufgebracht.
»Okay, okay«, sagte Cal. »Es gibt zwei Möglichkeiten. Die eine ist, dass Robbies Augen aufgrund eines unergründlichen Wunders spontan geheilt sind.«
Ethan schnaubte und Sharon warf ihm einen Blick zu.
»Die zweite Möglichkeit«, fuhr Cal fort, »ist die, dass Morgans magischer Spruch nicht spezifisch genug war, also nicht nur auf Robbies Haut beschränkt war. Es war ein magischer Spruch zur Beseitigung von Makeln, Unvollkommenheiten. Seine Augen waren unvollkommen, jetzt sind sie perfekt. Wie seine Haut.«
Dieser Gedanke war so ungeheuerlich, dass es einen Augenblick dauerte, bis wir ihn begriffen. Dann sagte Ethan strahlend: »Toll! Da bin ich nur mal gespannt, was er für seine Persönlichkeit tut!«
Jenna konnte ein Kichern nicht unterdrücken. Ich sank benommen auf einen Stuhl, der wie eine gigantische hohle Hand geformt war.
»Eine dritte Möglichkeit«, sagte Cal, »wäre die, dass jemand, den wir nicht kennen, Robbie mit einem magischen Spruch belegt hat. Das kommt mir aber sehr unwahrscheinlich vor – warum sollte ein Fremder das tun? Nein, ich halte es eher für wahrscheinlich, dass Morgans magischer Spruch weiterhin Dinge in Ordnung gebracht hat.«
»Das ist irgendwie beängstigend«, sagte ich fröstelnd. Besaß ich wirklich so viel Macht?
»Es ist sehr ungewöhnlich. Deswegen darfst du keine magischen Sprüche mehr ausprobieren, bevor du nicht mehr darüber weißt«, sagte Cal. Ich fühlte mich schrecklich. »Wenn wir anfangen, magische Sprüche zu lernen, zeige ich euch, wie man sie in ihrer Wirkung begrenzt. Begrenzung ist so ungefähr das Wichtigste, was man wissen muss, abgesehen vom Wissen darüber, wie man magische Kraft lenkt. Wenn man einen magischen Spruch vollzieht, muss man ihn in der Zeit, der Wirkung, der Absicht, der Dauer und dem Ziel begrenzen.«
»O nein.« Ich ließ den Kopf in die Hände sinken. »Nichts davon habe ich gemacht.«
»Und wenn ich jetzt so recht darüber nachdenke, dann hast du beim allerersten Kreis Grenzen verbannt. Erinnerst du dich?«, fragte Cal. »Das könnte auch etwas damit zu tun haben.«
»Und was jetzt?«, wollte Robbie wissen. »Was wird sich denn noch verändern?«
»Wahrscheinlich nicht viel mehr«, sagte Cal. »Zum einen weil Morgan, auch wenn sie sehr viel magische Kraft besitzt, dennoch eine Anfängerin ist. Ihre ganze magische Energie hat sich noch nicht entfaltet.«
Ich war froh, dass er nicht noch einmal von mir als Bluthexe gesprochen hatte. Es war mir lieber, wenn die anderen das fürs Erste wieder vergaßen.
»Und«, fuhr Cal fort, »solche magischen Sprüche sind normalerweise selbstbegrenzend. Ich meine, die Tinktur war für dein Gesicht, und du hast sie auch nur in dein Gesicht getan, oder? Du hast sie doch nicht getrunken oder so?«
»Himmel, nein«, sagte Robbie.
Cal zuckte die Achseln. »Also bringt sie nur diesen Bereich in Ordnung, einschließlich deiner Augen. Es ist wohl ungewöhnlich, aber nicht unmöglich.«
»Ich glaub das nicht«, stöhnte ich und verbarg mein Gesicht. »Was bin ich doch für eine Idiotin. Nicht zu fassen, dass ich das gemacht habe. Es tut mir wirklich schrecklich leid, Robbie.«
»Wieso tut es dir leid?«, fragte Ethan. »Jetzt kann er Pilot werden.«
Sharon kicherte und unterdrückte es dann.
»Du glaubst also nicht, dass noch mehr passiert?«, fragte Robbie Cal.
»Ich weiß es nicht«, sagte Cal. Er grinste. »Fühlst du dich in letzter Zeit besonders klug? Es könnte sich auf dein Gehirn auswirken.«
Ich stöhnte noch einmal.
Cal stupste mich an. »Ich mach nur Spaß. Wahrscheinlich ist es vorbei. Hör auf, dir Sorgen zu machen. «
Er klatschte einmal in die Hände. »Also, ich glaube, es ist an der Zeit, über magische Sprüche und ihre Begrenzungen zu reden!«
Ich konnte nicht lachen, obwohl einige es taten.
»Dies ist unser erster Kreis ohne Bree, Raven und Beth«, sagte Cal.
»Ich werde sie vermissen«, meinte Jenna leise. Ihr Blick huschte zu mir, und ich überlegte, ob sie wohl dachte, es sei meine Schuld, dass die drei gegangen waren.
Cal nickte. »Ja, ich auch. Aber vielleicht sind wir ohne sie noch konzentrierter. Wir werden sehen.«
Wir setzten uns um Cal herum im Kreis auf den Boden. »Lasst uns zuerst die Clans durchgehen«, sagte er. »Ihr wisst, dass man ihnen jeweils bestimmte Fähigkeiten zuschreibt. Die Brightendales waren Heiler. Die Woodbanes – der ›dunkle Clan‹ – kämpften angeblich um jeden Preis um die Macht.«
»Ooh«, sagte Robbie. Er warf mir einen gespielt ängstlichen Blick zu. Doch mich überkam ein Zittern. Allein bei dem Gedanken an die Woodbanes wurde mir kalt. Ich fand nicht, dass das etwas zum Lachen war.
»Die Burnhides waren bekannt für ihre Magie mit Kristallen und Edelsteinen«, fuhr Cal fort. »Die Leapvaughns waren Possenreißer und Unruhestifter, die Vikroths Krieger. Und so weiter.« Er sah sich im Kreis um. »Also, so wie jedem Clan bestimmte Fähigkeiten zu eigen waren, so hat auch jeder Clan bestimmte Runen benutzt. Also … ich denke, es ist Zeit, dass wir uns ein paar Runen vornehmen.«
Cal öffnete seine große Ledertasche und holte etwas heraus, das aussah wie ein Bündel Karteikarten. Er hielt sie hoch, und ich sah, dass auf jede eine Rune gezeichnet war, groß und deutlich.
»Runen-Illustrationstafeln!«, sagte ich und Cal nickte.
»Im Grunde, ja«, sagte er. »Mit Runen lässt sich sehr schnell eine Verbindung zu einer tiefen, alten Kraftquelle herstellen. Heute Abend möchte ich sie euch zeigen und ihr sollt euch auf jede einzelne konzentrieren. Jedes Symbol hat verschiedene Bedeutungen, die sich euch alle erschließen, wenn ihr euch ihnen öffnet. «
Wir sahen fasziniert zu, wie er die weißen Karten eine nach der anderen hochhielt, die Namen der Runen vorlas und uns erklärte, wofür sie traditionellerweise standen.
»Es gibt verschiedene Namen für jedes Symbol. Die Namen sind davon abhängig, ob man mit der altnordischen, der altgermanischen oder der angelsächsischen Runentradition arbeitet«, erklärte Cal. »Später sprechen wir darüber, welche Runen mit welchen Clans in Verbindung gebracht werden.«
»Das ist so schön«, sagte Sharon. »Ich finde es unglaublich toll, dass sie seit Tausenden von Jahren benutzt werden. «
Ethan wandte sich ihr zu und nickte zustimmend. Ich sah, wie sich ihre Blicke begegneten und sich eine Weile nicht voneinander lösten.
Wer hätte gedacht, dass Sharon Goodfine Wicca schön finden würde? Oder dass Ethan es wagen würde, Sharon zu mögen? Durch die Beschäftigung mit Magie offenbarten wir uns nicht nur vor uns selbst, sondern auch voreinander.
»Lasst uns einen Kreis machen«, sagte Cal.