VI

Dann vergaß sie völlig, was sie tun und wohin sie gerade hingehen wollte. Verblüfft blieb sie an der Tür stehen und starrte mit weit aufgerissenen Augen auf das, was sich im Wohnzimmer abspielte.

Der ganze Raum war ein einziges Durcheinander aus schaukelnden, keuchenden, sich umarmenden, fickenden Menschen. Mitten auf dem Fußboden entdeckte sie Carls weißen Arsch, der sich rhythmisch hob und senkte, weil Carl gerade eine üppige Blondine bumste, die dauernd stöhnte, wie herrlich es sei, einen ausgewachsenen Kerl in sich zu haben.

Lena hatte diese Blondine schon während des Essens bemerkt. Sie hatte ständig Carl angestarrt, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Jetzt ließ Lena den Blick durchs Zimmer wandern, um zu sehen, ob sie den Tischherrn der Blondine entdecken konnte.

Das war nicht leicht, weil alle nackt und außerdem in den unglaublichsten Stellungen ineinander verknäuelt waren.

Aber schließlich entdeckte sie ihn doch. Er saß in einem Sessel, bequem gegen die Rückenlehne gelümmelt. Der Sessel hatte keine Armlehnen. Rittlings auf ihm saß eine dunkelhaarige Schönheit, die es sichtlich genoß, seinen Schwanz in sich zu haben. Sie wand und schraubte sich lüstern hin und her, während sie bei jeder Bewegung zufrieden schnurrte wie eine Katze. In regelmäßigen Abständen hob sie sich hoch, und in diesen Augenblicken zitterten ihre Brüste vor lauter Eifer, aus dieser Nummer herauszuholen, was herauszuholen war.

Plötzlich änderte sie den Fickrhythmus und begann wie wild zu reiten. In den nächsten Minuten steigerte sie das Tempo so sehr, daß sie schließlich in rasendem Takt auf und nieder hopste. Auf ihren Titten brach der Schweiß aus und ließ sie in mattem Glanz leuchten. Und dann kam es. Mit einem triumphierenden Schrei warf sie die Arme hoch und verkündete auf diese Weise aller Welt, daß sie gespritzt hatte. Sie spannte die Schenkelmuskeln noch mehr an und machte weiterhin kleine Fickbewegungen. Die Augen waren weit aufgerissen und drohten fast aus ihren Höhlen zu kullern. Als sie es dann endlich erreicht hatte, daß auch der Mann fertig wurde, hatte sie die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit erreicht. Mit einem tiefen Seufzer sank sie auf ihm zusammen wie ein knochenloser Speckberg.

In diesem Augenblick hatten sich Lenas Augen an das schwache Licht im Raum gewöhnt, und jetzt sah sie, daß sich ein Paar sogar hinter dem Bartisch an die Arbeit gemacht hatte. Das heißt, eigentlich sah sie nur die Füße, aber das genügte vollauf.

Die Zehen des Mannes stützten sich auf dem Fußboden ab. Seine Füße lagen zwischen denen der Frau. Ihre Hacken trommelten einen wirbelnden Takt aufs Parkett. Es war ein Wirbel, der immer schneller wurde und schließlich so klang, als würde er von Kastagnettengeklapper herrühren. Allmählich wurde das Tempo wieder langsamer, bis die Taktschläge ganz aufhörten. Ein tiefer Seufzer ließ sich hinter dem Bartisch vernehmen, und dann hörte Lena ein weiches Klatschen, als die Füße des Mannes umgedreht wurden und er sich neben die Frau legte.

Jetzt war auch Lennart hinzugekommen, der sich dicht hinter Lena stellte. Er umfaßte ihre Schultern und zog sie an sich. Sacht strich er mit vorsichtigen Fingern über Brüste und Hüften.

Zunächst blieb sie ganz still stehen, aber als sie die Geilheit wieder in sich aufsteigen fühlte, konnte sie es nicht lassen, sich lüstern schnurrend an ihn zu kuscheln. Mit einer Hand ergriff sie sein Glied, das noch immer aus dem Hosenlatz heraushing. Sie zog die Vorhaut langsam über die Eichel, hin und her, und bald hatte sie den Schwanz zu einem guten Stand hochgekitzelt, und sie merkte, wie die Haut an der straffgespannten Eichel immer stärkerem Widerstand begegnete.

Lennart knöpfte Lenas Kleid im Rücken auf, und mit einer geschmeidigen Bewegung zog er es ihr über den Kopf und warf es dann auf den Boden. Weil dies ein festlicher Abend werden sollte, hatte Lena einen raffinierten BH mit tief ausgeschnittenen Schalen ohne Schulterbänder angezogen. Diesen Busenheber machte Lennart jetzt mit einem schnellen Ruck auf, und dann machte er sich mit beiden Händen an die Brüste heran, bis er die heißen, spitzen Halbkugeln ganz und gar in den Händen hatte. Die Brustwarzen waren so steif, daß sie beinahe vibrierten, und der sie umgebende Ring aus bräunlicher Haut war inzwischen vor lauter Gier tief gekräuselt.

Lena spürte, wie sehr ihre Muschi wieder nach Lennarts Schwanz lechzte. Sie ergriff seine Handgelenke und drückte sie nach unten, um ihm zu zeigen, daß sie am Körper liebkost werden wollte. Sanft führte sie die zärtlich harten Hände von den Brüsten über den Bauch zu den Hüften. Lennart streichelte sich durch das Gestrüpp des kraushaarigen Dreiecks und massierte den Kitzler ein wenig, bevor er beide Hände zwischen ihren Beinen vergrub. Dort spielte er mit seinen Fingern nach allen Regeln der Kunst, bis Lena wie eine fleischfressende Pflanze zu zappeln begann.

»Oh, Lennart«, stöhnte sie. »Du mußt mich wieder ficken. Ich muß noch mehr von dir zu kosten bekommen.«

Lennart nahm seine Hände weg und schob sie vor sich her, bis sie zu einem Kamelsattel kamen, der in einer Ecke stand. Mit dem Fuß gab Lennart ihm einen Tritt, so daß er ein Stückchen ins Zimmer hinausrutschte. Dann schob er von hinten eine Hand zwischen Lenas Beine. Mit diesem Griff hob er sie hoch und kippte sie nach vorn, so daß sie mit einem klatschenden Geräusch quer über dem Sattel landete. Sie machte eine so harte Bauchlandung, daß sie nach Luft schnappen mußte, und es dauerte eine Weile, ehe ihr richtig aufging, was sich in diesem Augenblick abspielte.

Als sie es begriff, fühlte sie, wie Lennart sich hinter sie kniete und wie er zwischen ihren Hinterbacken herumfummelte, um an die Muschi heranzukommen. Sie spreizte die Beine, um ihm Platz zu schaffen; dann nahm sie eine Hand zu Hilfe, um die Schamlippen auseinanderzuhalten. Lennart kroch mit einem Grunzen noch näher an Lena heran und steckte seinen Schwanz in die Möse. Ooooh, das war ein Unterschied! Alle Teile ihrer Muschi, die bei dem Fick vorhin noch nicht richtig bedient worden waren, kamen jetzt reichlich auf ihre Kosten. Jetzt fühlte Lena auch, daß der Schwanz in dieser Stellung viel tiefer eindringen konnte.

Lennart machte zuerst ein paar langsame, tiefe Stöße, damit sein Ständer erst einmal ordentlich geschmiert wurde. Dann packte er Lena mit einem harten Griff an den Hüften und drehte voll auf. Diesmal hatte Lena auch keine Angst mehr, und dieser Fick wurde zu einer Nummer, die sie lange Zeit nicht vergessen sollte. Auf dem Weg zum Orgasmus begleiteten sie sich so geschickt, daß keiner einen Vorsprung bekam. Als Lennart sich immer mehr über Lena beugte, bis er sie mit der Hitze seines Körpers ganz bedeckte, wußte sie, daß ihm bald einer abgehen würde. Sie fühlte, wie seine Eichel noch größer und steifer wurde; jede Rammelbewegung brachte neue Kaskaden herrlichster Schauer, und als Lennart dann unter heftigen Zuckungen zu spritzen begann, beantwortete sie das mit einem eigenen Sturzbach.

Lennart schob die Hände unter Lena und umfaßte ihre Brüste. Mit einem kräftigen Ruck zog er sie von dem Kamelsattel herunter, so daß sie auf den Fußboden kullerten und ein ganzes Stück wegrollten. Sie stießen mit einem anderen Paar zusammen, das gerade eine neue Vereinigung begonnen hatte, und bei diesem heftigen Zusammenstoß verlor Lennart seinen Griff um Lena; sie fiel von ihm herunter und landete neben ihm. Es war ein etwas blödes Gefühl, daß diese schöne Nummer ein so abruptes Ende fand.

Sie lagen ausgestreckt nebeneinander und starrten an die Decke. Um sie herum waren all die Geräusche zu vernehmen, die immer zu Liebesspielen gehören: Keuchen, Stöhnen, Klatschen, Gelächter und Rufe. Nach kurzer Zeit merkte sie, daß Lennart sich neben ihr bewegte. Sie sah in seine Richtung und sah voller Verblüffung, daß er gerade dabei war, sich einen runterzuholen! >Himmel<, dachte sie, >wenn er wirklich so scharf ist, daß er zwischen den Nummern sogar ein bißchen Handbetrieb braucht, dann ist es besser, wenn ich ihm dabei helfe.« Sie streckte eine Hand aus und streichelte ihm sanft über den behaarten Bauch. Als Lennart spürte, daß Lenas Hand sich seinem Ständer näherte, zog er seine eigene Hand weg und ließ sie das prachtvolle Werkzeug in seinem ganzen strahlenden Glanz sehen. Lena legte ihre offene Hand an den kräftigen Bergrücken auf der Unterseite des Schwanzes und ließ die Finger ein paarmal sanft hinauf und hinunter streichen. Die Wärme brachte ihren ganzen Unterarm zum Glühen, und schließlich konnte sie nicht länger an sich halten. An der dicksten Stelle des Schwanzes umschloß sie ihn mit der ganzen Hand und fing dann an, mit weichen Bewegungen zu wichsen. Es dauerte nicht lange, bis sie sah, wie die kleine Spalte oben auf der Eichel sich weitete und wie alle Adern und Unregelmäßigkeiten des Schwanzes sich immer knotiger abzeichneten. Lena begriff, daß es bald wieder soweit sein würde, und wollte sich rittlings auf Lennart setzen. Aber bevor sie ihren Gedanken in die Tat umsetzen konnte, packte Lennart sie mit einem kräftigen Griff im Nacken und zwang ihren Kopf gegen seinen Bauch.

Einen Augenblick stemmte Lena sich aus reiner Angst dagegen. Sie hatte aber nicht genügend Kraft, sondern lag bald mit einer Wange auf Lennarts haarigem Bauch. Sie begriff zuerst nicht, was Lennart eigentlich im Sinn hatte, aber als er sie noch weiter nach unten schob, so daß ihr Gesicht immer näher an seinen Schwanz herankam, ging ihr ein Licht auf. Er wollte, daß sie ihm einen ablutschte! Das hatte sie zwar noch nie bei einem Mann gemacht, aber sie hatte einige Mädchen darüber sprechen hören. Einige fanden es ein bißchen ekelhaft, aber andere sagten, daß es für sie nichts Schöneres gäbe, als einen großen, steifen Schwanz in den Mund zu bekommen und sich richtig vollspritzen zu lassen.

Lena feuchtete die Lippen an und streckte die Zunge heraus. Sie leckte prüfend ein bißchen an der Eichel herum und wußte nicht recht, wie sie anfangen sollte. Dann machte sie die Augen zu und den Mund sperrangelweit auf. Ohne zu zögern neigte sie den Kopf und nahm so viel von Lennarts Schwanz in den Mund, wie nur hineinging. Sie kniff die Lippen zusammen und zog dann den Kopf vor und zurück, damit es sich für ihn so anfühlte, als würde er sie vögeln. Ihr fiel auch ein, daß sie mit der Zunge an der Schwanzspitze herumspielen konnte, während sie gleichzeitig den Kopf bewegte.

Schon bei der ersten Berührung des glatten Schwanzes mit der rauhen Oberfläche von Lenas Zunge reagierte Lennart äußerst heftig. Mit einem Stöhnen warf er die Hüften hoch und machte ein paar schnelle Rammelstöße.

Jetzt hörte Lena auf, den Kopf zu bewegen, und blieb ganz still liegen. Sie achtete darauf, daß immer ein genügend langes Stück des Schwanzes im Mund blieb: ein so langes Ende, daß sie sowohl die äußerste Spitze des Prügels wie den geschwollenen Eichelrand lecken konnte. Jetzt erlebte sie das Gefühl, daß sie die Eichel allein mit den vorsichtigen Bewegungen ihrer Zunge soweit anschwellen lassen konnte, daß sie zu platzen drohte. Lena merkte auch, wie die kleine Spalte oben auf der Eichel sich immer mehr weitete, und plötzlich fuhren heftige Zuckungen durch den ganzen Schwanz. Als seine Reflexe zu verebben begannen, ließ Lena ihn hinausflutschen. Hinterher mußte sie erst einmal einen Drink nehmen, um den seltsamen Nachgeschmack wegzubekommen, aber der schnell getrunkene Whisky ließ sie alles Unangenehme rasch vergessen.

Lennart lag noch immer auf dem Fußboden, und es war ihm anzusehen, daß er in den nächsten vierundzwanzig Stunden keiner Frau mehr etwas Handfestes würde bieten können.

Lena kehrte der ganzen Gesellschaft den Rücken und stützte sich mit beiden Armen auf den Bartisch, während sie den Rest ihres Whiskys in sich hineinschlürfte.

»Da bist du ja«, hörte sie plötzlich eine Stimme hinter sich.

Sie fuhr herum und starrte erstaunt in Carls Gesicht. Erstaunt deshalb, weil er — wie sie mit einem schnellen Blick feststellen konnte — sich nicht ausgezogen hatte, sondern immer noch seinen Anzug trug. Als er ihre Verblüffung bemerkte, lachte er leise.

»O doch, ich habe auch schon ein Nummer hinter mir, wenn es das ist, woran du eben gedacht hast. Der Grund, warum ich angezogen bin, ich einfach der, daß ich zwischendurch mal aus dem Haus mußte, um etwas zu erledigen. Aber jetzt bin ich ja wieder da. Wenn du willst, können wir uns in ein anderes Zimmer verziehen.«

Lena fühlte mit einemmal, daß das genau das war, wonach sie sich den ganzen Abend gesehnt hatte. Sie wollte mit Carl allein sein und da fortfahren, wo sie vorhin aufgehört hatten, als die Gäste kamen. Sie nickte Carl zu und kippte die letzten Tropfen in ihrem Whiskyglas in sich hinein.

»Warte nur noch einen Augenblick. Ich will nur schnell kontrollieren, ob alles in Ordnung ist. Genehmige dir ruhig noch einen, bis ich wieder da bin.«

Carl verschwand wie ein Schatten, und Lena goß sich einen neuen Whisky ein. Sie hatte ihn gerade ausgetrunken, als Carl wieder das Zimmer betrat. Er hatte sich inzwischen ganz ausgezogen und näherte sich Lena in männlicher Nacktheit. Der Schwanz ragte steif und frech in die Luft, und Lena fühlte, wie ihr Blut bei diesem Anblick sofort zu kochen begann. Ohne ein Wort zu sagen, streckte Carl ihr eine Hand entgegen und führte sie durch einen Vorhang und eine verborgene Tür in sein Schlafzimmer.

Es war wirklich ein Schlafzimmer, das diese Bezeichnung verdiente. Ein riesiges Doppelbett war nämlich das einzige Möbelstück, das sich im Raum befand. Eine blaue Seidendecke war schon einladend zur Seite geschlagen, und als Lena das herrlich weiße Laken zu sehen bekam, machte sie einen Satz und warf sich begeistert quer übers Bett. Sie rollte sich herum, so daß sie auf dem Rücken zu liegen kam, und mit der gleichen Bewegung riß sie ihre Beine weit auseinander und hielt Carl ihre Arme ausgestreckt entgegen.

»Komm, Carl«, flüsterte sie. »Komm her und nimm mich sofort. Siehst du nicht, wie bereit ich bin.«

Carl genoß einen Augenblick lang den Anblick: dieser junge Körper, halb Mädchen, halb Frau! Als seine Blicke alle Kurven liebkost hatten, machte er die letzten Schritte auf das Bett zu, kniete sich zwischen die gespreizten Beine und kroch immer näher an Lena heran, so daß er ihren Kitzler mit seiner Eichel erregen konnte. Sofort schob Lena ihm ihre Hüften entgegen und sperrte mit den Händen die Muschi auf.

»Hier, hier!« stöhnte sie und streckte ihren Unterleib nach seinem Ständer aus.

Carl beugte sich über sie und brachte mit einem Ruck die Schwanzspitze in den Vorhof. Als er fühlte, daß der Hammer gut hineingerutscht war, stützte er sich über Lenas Schultern mit den Händen ab und legte sein ganzes Körpergewicht auf die Hüftpartie. Mit einem einzigen geschmeidigen Druck brachte er den Schwanz ganz hinein, und sobald er ihn bis zum Anschlag drin hatte, schlossen sich Lenas Ringmuskeln. Obwohl Carl schon früher an diesem Abend gepimpert hatte, war Lenas Möse so herrlich, daß er nicht an sich halten konnte. Er legte sofort mit Volldampf los, und er brauchte nicht viele Stöße zu machen, bis es in seinen Hüften zu zucken begann und er spürte, wie die Ladung in unkontrollierbaren Spasmen aus ihm strömte.

Lena hatte schon so viele Orgasmen gehabt, daß sie nicht recht mitbekam, daß Carl spritzte. Sie spannte ihren Körper an und versuchte, so lange wie möglich dranzubleiben. Aber nichts half. Carl war leergepumpt und zog seinen schönen Schwanz aus ihr heraus, während sie vor ungezähmter Geilheit halb besinnungslos liegen blieb.

»Nein, nein! Du darfst nicht! Du darfst nicht!«

In ihrer Verzweiflung fing sie hitzig an, mit der Hand den Kitzler zu massieren, und bekam bald wieder Dampf in den Kessel. Sie wußte, daß es nur noch ein paar Bewegungen brauchte, um sie spritzen zu lassen, selbst wenn der Orgasmus nicht so schön werden würde wie einer, der von einem saftigen Schwanz ausgelöst wurde. In diesem Augenblick zog Carl ihre Hand von ihrer Muschi weg. Sie schlug die Augen auf und sah ihn erstaunt an.

»Warte, laß mich das machen«, flüsterte er.

Er kroch weiter ans Fußende und legte sich zwischen Lenas Beine. Indem er die Hände unter Lenas Hinterbacken hindurchsteckte, konnte er einen festen Griff um ihre Schenkel bekommen. Als er sie in diesem Griff fest hatte, zog er sie an sich, während er zugleich seine Zunge herausstreckte und Lenas Kitzler zu lecken begann.

Schon der erste Kontakt seiner rauhen Zunge mit dem geschwollenen Knopf brachte Lena dazu, laut aufzustöhnen. Mit je einer Hand ergriff sie ihre Brüste und streichelte sie heftig im Gleichtakt mit Carls emsig arbeitender

Zunge, die ihren Vorhof nach allen Regeln der Kunst schleckte. Carl war inzwischen so weit eingedrungen, daß fast sein ganzes Gesicht von ihrer Muschi bedeckt wurde, und Lena machte wilde Fickbewegungen, damit er noch tiefer hineinkam.

Nach einer Weile nahm sie ihre Hände von den Brüsten und packte Carls Nacken. Sie näherte sich jetzt immer mehr dem Orgasmus und fühlte, daß sie ihre Hüften noch schneller rotieren lassen mußte. Damit Carl seine schöne Position nicht verlor, klemmte sie seinen Kopf fest, indem sie die Schenkel zusammendrückte. Er spürte, daß sie bald fertig sein würde, und steigerte das Tempo seiner Zunge; als Lena spritzte, warf sie sich im Bett so wild hin und her, daß Carl meinte, ihm würde der Hals gebrochen. Er mußte all seine Kräfte zusammennehmen, um sich aus der mörderischen Umklammerung zu befreien, und als er endlich seinen Kopf freibekam, war sein Gesicht schon ganz blau angelaufen, und er japste vor Anstrengung nach Luft. Er warf sich erschöpft aufs Bett und landete an Lenas Seite. Da blieb er still liegen, und Lena konnte hören, wie seine Atemzüge immer gleichmäßiger und ruhiger wurden. Sie selbst fühlte, wie ihr Körper von allen Spannungen befreit worden war, und wollte sich nur noch forttreiben lassen. Sich nur treiben lassen...

Sie wurde mit einem Ruck wach. Jemand kitzelte sie am Bauch. Sie hatte so viel Schlaf in den Augen und einen so schalen Geschmack im Mund, daß sie wohl lange geschlafen haben mußte. Aber wo befand sie sich eigentlich? Es dauerte eine Weile, bevor sie herausfand, daß sie in Carls Bett lag und daß er es gewesen war, der sie gekitzelt hatte.

Carl hatte schnell wieder die Hand zurückgezogen, als er merkte, daß Lena erwacht war. Aber jetzt näherte er sich wieder. Er streichelte sie langsam, erst auf dem Bauch, dann berührte seine Hand ihre Muschi. Dort steckte er einen Finger hinein. Oder, richtiger gesagt, er versuchte es. Aber Lena war jetzt so trocken, daß daran nicht zu denken war. Er spielte ein bißchen an den Schamlippen herum, und bald hatte er sie wieder soweit, daß er mit dem Finger ein Stückchen hineinkommen konnte. Lena lächelte, als sie das herrliche Gefühl neuer Geilheit durch den Körper strömen fühlte, und rollte sich auf die Seite, so daß sie Carl ansehen konnte. Während er mit seinen Spielereien fortfuhr, streckte sie die Hand aus und begann, an seinem schlaffen Glied herumzufingern.

So beschäftigt, blieben sie eine ganze Zeit liegen. Sie sondierten mit den Fingern das Gelände, und in dem Maß, wie Carls Schwanz steifer wurde, wuchs auch Lenas Geilheit. Als Carls Ständer so hart geworden war, daß er vibrierte, rollte er sich auf den Rücken und faßte Lena um die Hüften, um sie an sich zu ziehen. Sie landete so haargenau richtig auf ihm, daß sie sich nur auf die Knie zu setzen brauchte, um Carls Eichel zielgenau aufs Korn zu nehmen. Nun, sie mußte natürlich eine Hand zu Hilfe nehmen und den Schwanz seinem Bestimmungsort entgegenführen, aber dann konnte sie sich niedersenken. Als Carl in sie eindrang, war es, als hätte man einen Ballon angestochen, so tief war der Seufzer, der sich aus Lenas Brust heraufarbeitete und beredt davon Zeugnis ablegte, daß sie wieder einmal das Schönste gefunden hatte, was es in diesem Leben zu finden gibt.

Sie wartete, bis sie das Menschenmögliche von Carls Schwanz in sich hineinbekommen hatte, und dann hob sie sich langsam hoch. Sie ging so weit hoch, daß die Eichel beinahe herausrutschte, bevor sie sich mit einer weichen Bewegung wieder sinken ließ. Sie war halbwegs wieder unten angekommen, als es bei ihr voll und ganz zündete.

Mit einem Aufschrei warf sie sich platt auf Carls Brust und fing an, ihn im Liegen zu reiten. Immer schneller und schneller wurde das Tempo, und sie steigerte den Rhythmus so lange, bis sie Carl mit sich zu einem jubelnden, klatschenden, schmatzenden, duftenden Orgasmus brachte, der sie beide vor Lust brüllen ließ, bevor sie abrupt innehielten und zusammensanken.

Keuchend und stöhnend hielten sie einander umarmt und warteten darauf, daß ihre Herzen zu einem normalen Takt zurückfanden. Lena hatte den Kopf an Carls Schulter gelegt und fühlte, wie ihm der Schweiß mit einem scharfen Geruch ausbrach. So lagen sie, als die Tür zum Schlafzimmer plötzlich aufgerissen wurde.

»Aha, hier steckst du also, du verdammtes Miststück von einer Hure!«

Lena fuhr mit einem erschreckten Ausruf hoch. Sie wirbelte zur Tür herum und sah Lennart in der Türöffnung stehen. Er schwankte ziemlich und versuchte sich taumelnd irgendwo festzuhalten, aber als er keinen stabileren Halt als die Luft fand, taumelte er geradewegs auf das Bett zu. Wie durch ein Wunder gelang es ihm, kurz vorher abzubremsen, und dann fiel ihm offensichtlich wieder ein, was er soeben gesagt hatte und warum er überhaupt hergekommen war. Mit einem Ruck wandte er sich Lena zu und versuchte, sie mit seinen blutunterlaufenen Augen zu fixieren. Erst in diesem Augenblick sah sie, wie blau er war. Zuerst wurde sie ein bißchen ängstlich, aber dann konnte sie vor Lachen nicht mehr an sich halten. Er hatte ja so geladen, daß die Beine wie bei einem neugeborenen Kalb schwankten. Der Mund war halb geöffnet, und sein Gesichtsausdruck schwankte zwischen einem dümmlichen Grinsen und einer nachdenklichen Miene. Er räusperte sich und reckte seinen Körper noch einmal zu voller Länge hoch.

»Hör mal zu, ich hab’ dich überall gesucht«, sabberte er und richtete einen anklagenden Zeigefinger auf Lena.

Jetzt war Carl aus dem Bett hochgekommen und legte Lennart eine Hand auf die Schulter.

»Ist es nicht besser, wenn du jetzt gehst?«

Es war schwer auszumachen, was auf Lennart den tiefsten Eindruck machte — die Hand oder die Aufforderung, zu gehen. Auf jeden Fall wurde er wütend und wirbelte zu Carl herum. Mit einem Brüllen hob er die Hand, um zuzuschlagen, aber mitten in der Bewegung erstarrte er zu völliger Reglosigkeit. Lena und Carl sahen, wie er immer mehr erbleichte und dann zusammenklappte wie ein Taschenmesser. Er fiel in sich zusammen und blieb auf dem Fußboden liegen. Der Kopf lag unter dem Bett.

»Komm, laß uns rausgehen«, sagte Carl.

Lena starrte den reglosen Mann wie hypnotisiert an. Sie machte einen großen Bogen um ihn und folgte dann Carl aus dem Zimmer.

Draußen im Wohnzimmer war alles wie vorhin. Es mochten zwar nicht mehr genau dieselben Paare sein, die da miteinander kopulierten, aber die Aktivität war trotzdem fast genauso lebhaft wie ein paar Stunden früher zu Beginn dieses Abends. Ein dicker, süßlicher Geruch hing schwer im Raum. Lena spürte plötzlich unbezwingbare Lust, nach Hause zu gehen, und fing an, ihre Sachen zusammenzusuchen. Das Kleid entdeckte sie an der Tür zum Eßzimmer; ihre Schuhe hatte jemand auf ein Bücherregal geworfen. Sie zwängte ihre nackten Füße in die Schuhe und zog sich das Kleid über den Kopf. Den BH — den sie neben dem Kleid fand — zog sie nicht an, sondern stopfte ihn achtlos in die Handtasche. Mit einem letzten Blick auf alle Pärchen, die kreuz und quer im Zimmer lagen, ging sie in den Flur hinaus und warf sich den Mantel um die Schultern. Sie dachte daran, daß sie sich noch von Carl verabschieden mußte, aber nach kurzem Überlegen verwarf sie den Gedanken. Am Montag würde sie ihn ohnehin Wiedersehen, und er würde ihr schnelles Verschwinden bestimmt nicht übelnehmen. Für heute hatte sie genug von dieser Gesellschaft. Sie machte leise die Wohnungstür auf und schloß sie ebenso leise hinter sich. Munter lief sie die Treppe hinunter und trat auf die Straße. Es war eine herrlich frische, sternklare Nacht. Sie beschloß, zu Fuß nach Hause zu gehen, und bog leicht und befreit um die Ecke.