Anmerkungen
Vorwort
1 J. C. G. Röhl, Germany
Without Bismarck. The Crisis of Government in the Second Reich,
1890-1900, London 1967 (deutsch: Deutschland ohne Bismarck. Die Regierungskrise im
Zweiten Kaiserreich 1890-1900, übers. von I. Lindt, Tübingen
1969); ders., »Der ›Königsmechanismus‹ im Kaiserreich«, in: J. C.
G. Röhl, Kaiser, Hof und Staat. Wilhelm II. und
die deutsche Politik, 4. Aufl. München 1995, S. 116-140 (auf
Englisch erschienen als: »The ›kingship mechanism‹ in the
Kaiserreich«, in: Röhl, The Kaiser and His
Court. Wilhelm II and the Government of Germany, übers. von T.
F. Cole, Cambridge 1994, S. 107-130); Hans-Ulrich Wehler, Das deutsche Kaiserreich, 1871-1918, Göttingen 1973,
S. 60-69.
2 Siehe Röhl, Kaiser, Hof und
Staat, S. 9-16; J. C. G. Röhl, »Introduction«, in: Röhl und N.
Sombart (Hg.), Wilhelm II. New
Interpretations, Cambridge 1982, S. 1-22; I. V. Hull,
»›Persönliches Regiment‹«, in: J. C. G. Röhl (Hg.), Der Ort Kaiser Wilhelms II. in der deutschen
Geschichte, München 1991, S. 3-23; Geoff Eley, »The View from
the Throne: the Personal Rule of Kaiser Wilhelm II«, in: Historical Journal 28 (1985), S. 469-485; R. J.
Evans, »William II’s Germany and the Historians«, in: R. J. Evans,
Rethinking German History, London 1987, S.
24-32; W. J. Mommsen, »Kaiser Wilhelm II and German Politics«, in:
Journal of Contemporary History 25 (1990),
S. 289-316, insb. S. 294 ff.; Gregor Schöllgen, »Wer machte im
Kaiserreich Politik? Zwischen ›persönlichem Regiment‹ und
›polykratischem Chaos‹«, in: Neue Politische
Literatur 25 (1980), S. 79-97; James Retallack, Germany in the Age of Kaiser Wilhelm II, Basingstoke
1996, S. 39 f., 92 ff.
3 Vgl. Mommsen, »Kaiser Wilhelm II and German
Politics«; Lamar Cecil, Wilhelm II, Bd. 1:
Prince and Emperor, 1859-1900, Chapel Hill,
NC, London 1989, S. 260 f.; Röhl, Deutschland
ohne Bismarck; Röhl, »Der ›Königsmechanismus‹«, S. 125
ff.
4 Siehe beispielsweise den zweiten Band der
Biografie John Röhls, Wilhelm II. Der Aufbau
der persönlichen Monarchie 1888-1900, München 2001, insb. S. 16
ff. Doch die neue Begrifflichkeit darf nicht von einer
grundlegenden Kontinuität in der Argumentation ablenken. In
Der Aufbau der persönlichen Monarchie
beschreibt Röhl Wilhelm II. als einen »fast unbezwingbar[en]«
Monarchen, der die »deutsche Innen-, Außen und Rüstungspolitik
höchstpersönlich und so direkt [leitete], dass er nach
weitverbreiteter Ansicht als ›sein eigener Reichskanzler‹ galt«;
nach seinem »Durchbruch zur vollen Entscheidungsmacht im Sommer
1896«, habe der Kaiser Röhl zufolge über eine »unumschränkte
Entscheidungsgewalt« verfügt. Siehe Röhl, Aufbau der persönlichen Monarchie, S. 42, 968, 1027
und 888. Laut Röhl waren Ende der neunziger Jahre sowohl die
Reichsregierung als auch die preußische Landesregierung reine
Verwaltungsorgane, welche die kaiserlichen Befehle
ausführten.
5 Siehe beispielsweise Martin Kohlrausch,
Der Monarch im Skandal. Die Logik der
Massenmedien und die Transformation der wilhelminischen
Monarchie, Berlin 2005; Jost Rebentisch, Die vielen Gesichter des Kaisers. Wilhelm II. in der
deutschen und britischen Karikatur, (Quellen und Forschungen
zur brandenburgisch-preußischen Geschichte, 20), Berlin 2000; zu
dem Bild von Kaiser Wilhelm II. auf den britischen Inseln: Lothar
Reinermann, Der Kaiser in England. Wilhelm II.
und sein Bild in der britischen Öffentlichkeit,
(Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London,
48) Paderborn 2001.
Kapitel 1: Kindheit und Jugend
1 Eine ganz ähnliche Diskussion um die Person
Friedrich Wilhelms III., der beim Tod seines Großonkels Friedrich
der Große im Jahr 1786 Sechzehn war, findet sich in der
ausgezeichneten Biographie von Thomas Stamm-Kuhlmann, König in Preußens großer Zeit. Friedrich Wilhelm III.
der Melancholiker auf dem Thron, Berlin 1992, S. 14 f. Seine
besondere Situation schildert Wilhelm selbst im folgenden Zitat aus
einem Gespräch mit Graf Herbert von Bismarck, zitiert in Herbert
von Bismarck an seinen Vater, Berlin, 4. Oktober 1886, in: W.
Bussmann (Hg.), Staatssekretär Graf Herbert von
Bismarck. Aus seiner politischen Korrespondenz, Göttingen 1964,
Dok. 244, S. 389.
2 Kronprinzessin an Königin Victoria, Berlin, 5.
April 1865, in: R. Fulford (Hg.), Your Dear
Letter. Private Correspondence of Queen Victoria and the Crown
Princess of Prussia 1865-1871, London 1971, S. 22.
3 Zitiert in L. Cecil, Wilhelm
II Prince and Emperor, 1859-1900, Chapel Hill, London 1988, S.
15.
4 Kronprinzessin an Königin Victoria, Insel Föhr,
14. August 1865, in: Fulford (Hg.), Your Dear
Letter, S. 31.
5 Kronprinzessin an Königin Victoria, Berlin, 24.
März 1861, in: R. Fulford (Hg.), Dearest Child.
Private Correspondence of Queen Victoria and the Crown Princess of
Prussia 1858-1861, London 1964, S. 313.
6 Die Alvenslebensche Konvention von 1863
erneuerte die freundschaftliche Beziehung zwischen Preußen und
Russland auf Kosten der unterdrückten Polen, mit deren Sache der
Kronprinz und seine Frau sympathisierten.
7 Kronprinzessin an Königin Victoria, Neues
Palais, 8. Juli 1862, in: R. Fulford (Hg.), Dearest Mama. Private Correspondence of Queen Victoria
and the Crown Princess of Prussia 1861-1864, London 1968, S.
90.
8 Kronprinzessin an Königin Victoria, Berlin, 31.
Januar 1863, in: Fulford (Hg.), Dearest
Mama, S. 169 ff.
9 L. Gall, Bismarck. Der weiße
Revolutionär, Frankfurt, Berlin, Wien 1980, S. 283 f.
10 Kronprinzessin an Königin Victoria, Putbus, 3.
Juli 1863, in: Fulford (Hg.), Dearest Mama,
S. 241 f.
11 J. Röhl, Die Jugend des
Kaisers 1859-1888, München 1993, S. 134.
12 Kronprinzessin an Königin Victoria, Neues
Palais, 11. September 1867, in: R. Fulford (Hg.), Your Dear Letter. Private Correspondence of Queen
Victoria and the Crown Princess of Prussia 1865- 1871, London
1971, S. 150. Die Auswahl des ersten Hauslehrers wird ausführlich
erörtert in Röhl, Jugend, S. 136-157. Die
beste Schilderung der Qualen der Kronprinzessin bei Hofe findet
sich in H. Pakula, An Uncommon Woman. The
Empress Frederick, Daughter of Queen Victoria, Wife of the Crown
Prince of Prussia, Mother of Kaiser Wilhelm, London 1996, S.
106, 109, 138, 139, 141, 151, 154, 190 (deutsch: H. Pakula,
Victoria. Tochter Queen Victorias, Gemahlin des
preußischen Kronprinzen, Mutter Wilhelms II., München
1999).
13 Kronprinzessin an Königin Victoria,
Berchtesgaden, 27. August 1872, in: R. Fulford (Hg.), Darling Child. Private Correspondence of
Queen Victoria and the Crown Princess of Prussia 1871-1878,
London 1976, S. 57.
14 D. Lieven, Nicholas II.
Emperor of All the Russias, London 1993, S. 41.
15 Röhl, Jugend, S. 216,
218.
16 Kronprinzessin an Königin Victoria, Neues
Palais, 5. September 1874, in: Fulford, Darling
Child, S. 150; auszugsweise zitiert in Röhl, Jugend, S. 220.
17 Zitiert in Röhl, Jugend, S. 193.
18 Cecil, Wilhelm, S.
60.
19 Zitiert in Röhl, Jugend, S. 433. Zur Haltung des Kaisers zur
Spanienreise siehe Friedrich von Holstein an H. v. Bismarck,
Berlin, 29. Oktober 1883, in: W. Bußmann, Staatssekretär Graf Herbert von Bismarck. Aus seiner
politischen Korrespondenz, Göttingen 1964, S. 178.
20 Cecil, Wilhelm, S.
61.
21 Röhl, Jugend, S.
378.
22 Friedrich von Holstein, Tagebucheintrag vom 6.
Juni 1884, in: N. Rich, M. H. Fisher und W. Frauendienst (Hg.),
Die geheimen Papiere Friedrich von
Holsteins, Bd. 2: Tagebuchblätter,
Göttingen, Berlin, Frankfurt 1957, S. 166 (englisch: N. Rich, M. H.
Fisher (Hg.), The Holstein Papers, Bd. 2:
Diaries, Cambridge 1957, S. 154).
23 Alfred von Waldersee, Tagebucheintrag vom 10.
Juni 1884, in: H. O. Meisner, Denkwürdigkeiten
des General-Feldmarschall Alfred Graf von Waldersee, 3 Bde.,
Stuttgart, Berlin 1922, Bd. 1, S. 242.
24 Alfred von Waldersee, Tagebucheinträge vom 19.
und 28. Mai 1884 in: Meisner, Denkwürdigkeiten, Bd.1, S. 237 ff.
25 Wilhelm an Zar Alexander III., 25. Mai, 19.
Juni 1884, zitiert in Röhl, Jugend, S. 441.
Dieser Brief wird auch diskutiert in P. Kollander, »Politics for
the Defence? Bismarck, Battenberg and the Origins of the Cartel of
1887«, in: German History 13 (1995), S.
28-46, aber fälschlich auf einen späteren Russlandbesuch im Jahr
1886 bezogen. Zu den Ratschlägen bezüglich Großbritannien siehe
Röhl, Jugend, S. 450.
26 Für eine ausführliche Diskussion der
Battenberg-Krise und Wilhelms Rolle dabei siehe Röhl, Jugend, S. 517-546. Über Battenberg selbst siehe E.
C. Conti, Leben und Liebe Alexanders von
Battenberg, Graz 1949; eine aufschlussreiche Analyse des
politischen Kontextes bietet der genannte Aufsatz Kollanders
»Politics for the Defence?«
27 Kronprinzessin an Königin Victoria, 28. Juni
1883, zitiert in Röhl, Jugend, S. 525. Eine
tiefgründige Erörterung der Ansichten der Kronprinzessin in der
Angelegenheit, die viel nuancierter sind,
als in diesem kurzen Überblick deutlich wird, bietet die Biografie
Pakula, An Uncommon Woman, S.
407-431.
28 Der Kaiser und viele andere waren überdies der
Ansicht, dass die Battenbergs nicht von ausreichend hoher
Abstammung wären, um für die Ehe mit einem preußischen Prinzen in
Frage zu kommen.
29 Röhl, Jugend, S. 529;
Herbert von Bismarck an Otto von Bismarck, Berlin, 23. September
1886, in: Bußmann, Staatssekretär Graf Herbert
von Bismarck, S. 377 f.
30 Kronprinz an Otto von Bismarck, 12. August
1886, zitiert in Röhl, Jugend, S.
570.
31 Ein entsprechendes Telegramm (hier zitiert)
wurde von Friedrich von Holstein aus dem Auswärtigen Amt und
Großkämmerer des Kronprinzen verfasst, bevor es von Friedrich
Wilhelm gebilligt und an Bismarck geschickt wurde. Zum Wortlaut
siehe Holstein, Tagebucheintrag vom 16. August 1886, Rich Fisher,
Frauendienst (Hg.), Die geheimen Papiere,
Bd. 2. S. 324 ff.; siehe auch Röhl, Jugend,
S. 572.
32 Telegramm von Bismarck an Kaiser Wilhelm I.,
17. August, transkribiert in Holstein, Tagebucheintrag vom 17.
August 1886, in: Ebenda, S. 326 f.
33 Zitiert in Röhl, Jugend, S. 576.
34 Zitiert in K. Hildebrand, »Geschichte oder
›Gesellschaftsgeschichte‹? Die Notwendigkeit einer politischen
Geschichtsschreibung von den internationalen Beziehungen«, in:
Historische Zeitschrift, 223 (1976), S. 346; dazu auch B. P. Simms,
The Impact of Napoleon: Prussian High Politics,
Foreign Policy and the Crisis of the Executive, 1797-1806,
Cambridge 1997, S. 2.
35 Wilhelm hatte seit seiner ersten Reise nach
Russland 1884 eine aktivere Beteiligung an der Außenpolitik
gefordert und wurde in diesem Bestreben von den Bismarcks
unterstützt; siehe Röhl, Jugend, S.
584-597.
36 Kronprinz an Otto von Bismarck, Portofino, 28.
September 1886, zitiert in O. v. Bismarck, Werke in Auswahl, Bd. 8A: Erinnerungen und Gedanken, hg. von G. Engel und R.
Buchner, Stuttgart u. a. 1975, S. 540.
37 Berichtet in Herbert von Bismarck an Kuno von
Rantzau, Berlin, 20. Dezember 1886, in: Bußmann (Hg.), Staatssekretär Graf Herbert von Bismarck, S.
415.
38 Kronprinzessin an Königin Victoria, Berlin, 22.
April 1887, in: F. E. G. Ponsonby (Hg.), Letters of the Empress Frederick, London 1928, S.
214; deutsch: Briefe der Kaiserin
Friedrich, Berlin 1929, S. 228.
39 Waldersee, Tagebucheintrag vom 16. und 21.
Januar 1885, in: Meisner (Hg.), Denkwürdigkeiten, S. 249 f.
40 Waldersees Rolle bei den Vertuschungsmanövern
nach Wilhelms amourösen Abenteuern wird aufgedeckt in Röhl,
Jugend, S. 494-508. Zur Episode mit dem
Unionsklub siehe ebenda, S. 508-516; sowie Cecil, Wilhelm II, S. 63, 124.
41 Waldersee, Tagebucheintrag vom 23. Januar, 22.
August 1886, in: Meisner (Hg.), Denkwürdigkeiten, Bd. 1, S. 281, 296.
42 Röhl, Jugend, S.
599-616; Waldersee, Tagebucheinträge vom 29. Oktober, 16. November
1886 in: Meisner (Hg.), Denkwürdigkeiten,
Bd. 1, S. 300, 303; W. Canis, Bismarck und
Waldersee. Die außenpolitischen Krisenerscheinungen und das
Verhalten des Generalstabes 1882 bis 1890, Berlin (Ost) 1980,
S. 245.
43 Waldersee, Tagebucheintrag vom 12. Dezember
1887, in: Meisner (Hg.), Denkwürdigkeiten,
Bd. 1, S. 342.
44 Holstein, Tagebucheintrag vom 17. Mai 1887 –
der Tag, an dem Holstein von der Krebs-Diagnose erfuhr – in: Rich,
Fisher, Frauendienst (Hg.), Die geheimen
Papiere, Bd. 2, S. 386.
45 Waldersee, Tagebucheintrag vom 21. Mai 1887,
in: Meisner (Hg.), Denkwürdigkeiten, Bd. 1,
S. 327.
46 Herbert von Bismarck, Erinnerung datiert auf
Herbst 1890, zitiert in Röhl, Jugend, S.
711.
47 Siehe O. Pflanze, Bismarck
and the Development of Germany, Bd. 3: The
Period of Fortification 1880-1898, Princeton, N.J. 1990, S. 285
f., 297 f. (Pflanzes dreibändige Bismarck-Biografie ist auf Deutsch
in zwei Bänden erschienen: O. Pflanze, Bismarck, Bd. 2: Der
Reichskanzler, München 1998, hier S. 543 ff.).
48 Zu dieser Episode siehe Bismarck, Werke in Auswahl, Bd. 8A, S. 548.
49 J. Alden Nichols, The Year
of the Three Kaisers Bismarck and the German Succession
1887-1888, Urbana, Chicago 1987, S. 111.
50 Holstein, Tagebucheintrag vom 4. Februar 1888,
in: Rich, Fisher, Frauendienst (Hg.), Die
geheimen Papiere, Bd. 2, S. 408 ff.
51 Diese Worte wurden in Bismarcks Gegenwart
ausgesprochen, aber man ging davon aus, dass sie an Wilhelm
gerichtet waren; Cecil, Wilhelm, Bd. 1, S.
108; Originalwortlaut überliefert von Lucius von Ballhausen,
Tagebucheintrag vom 8. März 1888, in: L. Ballhausen, Bismarck-Erinnerungen, Stuttgart 1920, S. 425.
52 Kaiserin Victoria an Königin Victoria, 16. März
1888, zitiert nach F. Ponsonby (Hg.), Briefe
der Kaiserin Friedrich, Aus dem Englischen übertragen von A.
Mayer, Berlin 1929, S. 312.
53 Holstein, Tagebucheintrag vom 13. Mai 1888, in:
Rich, Fisher, Frauendienst (Hg.), Die geheimen
Papiere, Bd. 2, S. 421 ff.
54 Cecil, Wilhelm, Bd. 1,
S. 119.
55 Kronprinzessin an Königin Victoria, Berlin, 7.
März 1887, R. Fulford (Hg.), Beloved and
Darling Child. Last Letters between Queen Victoria and her Eldest
Daughter 1878-1885, London 1990, S. 45 f.; Kronprinzessin an
Königin Victoria, Berlin, 22. April 1887, F. E. G. Ponsonby (Hg.),
Letters of the Empress Frederick, London
1928, S. 214, zitiert nach deutscher Ausgabe: Briefe der Kaiserin Friedrich, S. 228.
56 Waldersee, Tagebucheintrag vom 23. Januar 1887,
Meisner (Hg.), Denkwürdigkeiten, Bd. 1, S.
311.
57 Die ersten psychologischen Schriften werden
diskutiert in T. Kohut, Wilhelm II and the
Germans. A Study in Leadership, New York, Oxford 1991, S.
225-228.
58 E. Ludwig, Wilhelm der
Zweite, Berlin 1926, S. 38; zitiert nach Röhl, Jugend, S. 37.
59 Die Anspielung findet sich in Vorlesung Nr.
XXXI: »Die Zerlegung der psychischen Persönlichkeit«, in: Sigmund
Freud, Gesammelte Werke, Bd. 15: Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die
Psychoanalyse, Frankfurt am Main 1949, S. 72; dazu auch Kohut,
Wilhelm II, S. 227.
60 Ebenda, S. 7-15.
61 J. Röhl, Kaiser Wilhelm II.
»Eine Studie über Cäsarenwahnsinn«, München 1989, S. 31-36;
Röhl, Jugend des Kaisers, S. 35 f., 70 f.,
149-157, 166-187.
62 J. M. Hartley, Alexander
I, London, New York 1994, S. 20.
63 Siehe Holstein an Eulenburg, Dresden, 10.
Januar und 19. April 1891, Holstein an Fischer, Berlin, 17. März
1891, in: J. C. G. Röhl (Hg.), Philipp
Eulenburgs politische Korrespondenz, Bd. 1, Boppard 1976, S.
626, 656, 670 f.
64 L. Quidde, Caligula. Eine
Studie über römischen Cäsarenwahnsinn, München 1894; J. Radkau,
Das Zeitalter der Nervosität, München, Wien
1998, S. 275 f.
65 Siehe J. C. G. Röhl, »The Emperor‘s New
Clothes: a character sketch of Kaiser Wilhelm II«, in: J. C. G.
Röhl, N. Sombart (Hg.), Wilhelm II, S.
23-61; N. Sombart, »The Kaiser in his epoch«, in: Ebenda, S.
287-311; Röhl, Die Jugend des Kaisers;
Röhl, »Cäsarenwahnsinn«; I. V. Hull,
The Entourage of Kaiser Wilhelm II 1888-
1918, Cambridge 1982, S. 18-22, 63 ff., 109 ff.; Kohut,
Wilhelm II. Zu den Spekulationen, dass
Wilhelms »berüchtigten Reden und
irrationalen Handlungen« womöglich auf »die Gene Georges III.
zurückzuführen« seien, siehe J. C. G. Röhl, M. Warren und D. Hunt,
Purple Secret. Genes, »Madness« and the Royal
Houses of Europe, London 1998.
66 Zitiert nach J. C. G. Röhl, »Kaiser Wilhelm II.
Eine Charakterskizze«, in: ders. Kaiser, Hof
und Staat, S. 20; dazu auch ders., »Cäsarenwahnsinn«, S. 14 f.
Kapitel 2: Übernahme der Macht
1 Wilhelm II., Eid auf die Reichsverfassung, 25.
Juni 1888, Dok. 224 in: E. R. Huber (Hg.), Dokumente zur deutschen Verfassungsgeschichte, Bd.
2: Deutsche Verfassungsdokumente 1851-1918,
Stuttgart 1964, S. 310.
2 Der Text der Reichsverfassung von 1871 ist
abgedruckt in Huber (Hg.), Dokumente zur
deutschen Verfassungsgeschichte, Bd. 2, S. 384- 402. Siehe auch
den zeitgenössischen Kommentar J. v. Held, Die
Verfassung des Deutschen Reiches vom staatsrechtlichen Standpunkt
aus betrachtet, Leipzig 1872. Die Verfassung ist im Anhang
abgedruckt. Online liegt der vollständige deutsche Wortlaut vor
unter http://www.deutsche-kaiserreich.de/ siehe
Verfassungsurkunde.
3 Reichsverfassung von 1871; Held, Verfassung des Deutschen Reiches, S. 215-241. Der
Text der Verfassung von 1849 ist abgedruckt in H.-J. Blanke (Hg.),
Deutsche Verfassungen. Dokumente zu
Vergangenheit und Gegenwart, Paderborn 2003, S. 169-208. Online
kann die Verfassung von 1848 (Paulskirchenverfassung 1848)
abgerufen werden unter http://www.verfassungen.de/de/de06-66/verfassung48-i.htm.
4 D. C. Umbach, Parlamentsauflösung in Deutschland.
Verfassungsgeschichte und Verfassungsprozeß, Berlin, New York
1989, S. 226.
5 J. C. G. Röhl, Deutschland
ohne Bismarck. Die Regierungskrise im Zweiten Kaiserreich
1890-1900, Tübingen 1969, S. 23-29; K. Lerman, The Chancellor as Courtier. Bernhard von Bülow and the
Governance of Germany, Cambridge 1990, S. 43.
6 Zitiert in P. J. Pulzer, »From Bismarck to the
Present«, in: M. Pasley (Hg.), Germany. A
Companion to German Studies, 2. Aufl., London, New York 1982,
S. 259-401, hier S. 262.
7 Zum »unvollendeten Föderalismus« siehe K. Möckl,
»Der ›unvollendete‹ Föderalismus des zweiten deutschen
Kaiserreiches«, in: Röhl (Hg.), Der Ort, S.
71-76.
8 Bamberger zitiert in H.-U. Wehler, Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd. 3: Von der deutschen »Doppelrevolution« bis zum Beginn des
Ersten Weltkrieges 1849-1914, München 1995, Zitate auf S. 373
f.; Diskussion der »charismatischen Herrschaft«, S. 368-376.
9 Eine scharfsinnige und umfassende Analyse der
politischen Rolle Bismarcks enthält K. Lerman, »Bismarckian Germany
and the structure of the German Empire«, in: M. Fulbrook und J.
Breuilly (Hg.), German History Since 1800,
London 1997, S. 147-167; oder ausführlicher in K. Lerman, Bismarck, Harlow 2004.
10 D. C. B. Lieven, Nicholas
II. Emperor of all the Russians, London 1993, S. 117.
11 Karl-Heinz Börner, Wilhelm
I. Deutscher Kaiser und König von Preußen. Eine Biographie,
Berlin (Ost) 1984, S. 221.
12 Börner, Wilhelm I., S.
223.
13 Zitate aus M. Stürmer, Das
Ruhelose Reich, Berlin 1983, S. 238.
14 D. Blackbourn und G. Eley, The Peculiarities of German History, Oxford, New
York 1984, S. 275 f.
15 Der klassische Verfechter der These einer
»Parlamentarisierung« ist M. Rauh, Die
Parlamentarisierung des deutschen Reiches, Düsseldorf 1977. Zu
einer allgemeinen Diskussion dieser Fragen siehe insbesondere V.
Berghahn, Imperial Germany 1871-1914. Economy,
Society, Culture and Politics, Providence, Oxford 1994, S.
190-196, 201-210; W. J. Mommsen, »Das deutsche Kaiserreich als
System umgangener Entscheidungen«, in: ders., Der autoritäre Nationalstaat. Verfassung, Gesellschaft
und Kultur des deutschen Kaiserreiches, Frankfurt/Main 1990, S.
11-38; sowie derselbe, »Die Verfassung des Deutschen Reiches von
1871 als dilatorischer Herrschaftskompromiss«, in: ebenda, S.
39-65; T. Nipperdey, Deutsche Geschichte
1866-1918, Bd. 2: Machtstaat vor der
Demokratie, München 1992, S. 491-494; Wehler, Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd. 3, S. 864
ff.
16 Berichtet von Holstein in einem Tagebucheintrag
vom 9. November 1887, Rich, Fisher, Frauendienst (Hg.), Die geheimen Papiere, Bd. 2, S. 402.
17 Röhl, Jugend des
Kaisers, S. 734-738.
18 Reichsanzeiger, 2.
Oktober 1889, zitiert in: J. C. G. Röhl (Hg.), Philipp Eulenburgs Politische Korrespondenz, 3 Bde.,
Boppard 1976-1983, Bd. 1, S. 352, Anm. 2.
19 Röhl, Der Aufbau der
persönlichen Monarchie.
20 Siehe O. v. Bismarck, Die
Gesammelten Werke, hg. von G. Ritter
und R. Stadelmann, Bd. 15: Erinnerungen und
Gedanken, Bd. 2, Berlin 1932, S. 489.
21 Gall, Bismarck. Der weiße
Revolutionär, S. 689-698.
22 Bismarck, Erinnerungen und
Gedanken, Bd. 2, S. 495.
23 R. Lucius v. Ballhausen, Bismarck-Erinnerungen des Staatsministers Freiherrn
Lucius von Ballhausen, Stuttgart, Berlin 1921, S. 505.
24 V. Ullrich, Die Nervöse
Großmacht. Aufstieg und Untergang des deutschen Kaiserreichs,
Frankfurt 1997, S. 114.
25 Ballhausen, Bismarck-Erinnerungen, S. 505.
26 Cecil, Wilhelm II., Bd.
1, S. 133.
27 Wilhelm II., Eid auf die Reichsverfassung, 25.
Juni 1888, Dok. 224, in: Huber (Hg.), Dokumente
zur deutschen Verfassungsgeschichte, Bd. 2, S. 311.
28 W. J. Mommsen, Bürgerstolz
und Weltmachtstreben. Deutschland unter Wilhelm II. 1890 bis
1918, Berlin 1995, S. 105.
29 Pflanze, The Period of
Fortification, S. 335 ff.
30 Lieven, Nicholas II, S.
77-80.
31 P. Eulenburg, Erinnerungen aus dem Januar 1914,
zitiert in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 1, S. 406 f., Anm. 3.
32 Pflanze, The Period of
Fortification, S. 332; vgl. Pflanze, Der
Reichskanzler, S. 589 ff.
33 Kabinettsorder vom 8. September 1852 zur
Stellung des Ministerpräsidenten, in: Huber (Hg.), Dokumente zur deutschen Verfassungsgeschichte, Bd.
2, S. 9.
34 Bismarck, Erinnerungen und
Gedanken, Bd. 2, S. 500.
35 Zu der Frage allgemein siehe N. Elias,
Die Höfische Gesellschaft. Untersuchungen zur
Soziologie des Königtums und der höfischen Gesellschaft,
Neuwied 1969, zu Friedrich Wilhelm III. und IV., siehe C. M. Clark,
»The Frederick Williams of Nineteenth-Century Prussia«, in:
Bulletin of the German Historical Institute
15 (1993) S. 3-13.
36 C. Schmitt, »Der Zugang zum Machthaber. Ein
zentrales verfassungsrechtliches Problem«, in: derselbe, Verfassungsrechtliche Aufsätze aus den Jahren
1924-1954, Berlin 1958. Eine ausgezeichnete Diskussion dieses
Themas mit Blick auf die preußische Monarchie zu Beginn des 19.
Jahrhunderts bietet Simms, Impact of
Napoleon, S. 16 f., 46-55.
37 Großherzog Friedrich I. von Baden an die
Bundesfürsten, Potsdam, 20. Juni 1888, in: W. P. Fuchs (Hg.),
Großherzog Friedrich I. von Baden und die
Reichspolitik 1871-1917, Bd. 2, Stuttgart 1975, Dok. 881, S.
559 f.
38 Ebenda, S. 560. Zu diesem Aspekt der Politik
des Großherzogs siehe auch Gall, Bismarck. Der
weiße Revolutionär, S. 703.
39 Fuchs (Hg.), Großherzog
Friedrich I. von Baden und die Reichspolitik, Bd. 2, S. 694 f.,
Anm. 4.
40 Adolf Marschall von Bieberstein an Turban,
Berlin, 31. Januar 1890, in: Fuchs (Hg.), Großherzog Friedrich I. von Baden und die
Reichspolitik, Bd. 2, Dok. 1009, S. 700.
41 Ebenda, Bd. 2, Dok. 1004, S. 697, Anm. 3.
42 Friedrich von Holstein an Eulenburg, Berlin,
28. September 1889, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 1, Dok. 235, S. 351.
43 Siehe beispielsweise Eulenburg an Wilhelm II.,
Oldenburg, 25. Oktober 1889, in: Ebenda, Bd. 1, Dok. 241, S. 360
und Dok. 249, S. 369; dazu auch Röhl, Deutschland ohne Bismarck, S. 54 ff.
44 Zitiert in Pflanze, Der
Reichskanzler, S. 612; eine ausführlichere Darstellung der
Umstände von Bismarcks Abschied aus der Politik findet sich bei J.
C. G. Röhl, Wilhelm II. Der Aufbau der
persönlichen Monarchie, München 2001, S. 314 ff.; E. Engelberg,
Bismarck, Bd. 2: Das
Reich in der Mitte Europas, Berlin 1988, S. 557 ff.; L. Gall,
Bismarck. Der weiße Revolutionär,
Frankfurt/Main 1980, S. 684 ff.
45 G. A. Ritter, Arbeiter im
Deutschen Kaiserreich 1871 bis 1914, Bonn 1992, insb. S. 383;
J. Frerich und M. Frey, Handbuch der Geschichte
der Sozialpolitik in Deutschland, Bd. 1: Von der vorindustriellen Zeit bis zum Ende des Dritten
Reiches, München, Wien 1993, insb. S. 130 ff., 141 f.; dazu
auch H. Henning, »Sozialpolitik III: Geschichte«, in: W. Albers
(Hg.), Handwörterbuch der
Wirtschaftswissenschaft, Bd. 7: Sozialismus
bis technischer Fortschritt, Stuttgart 1977, S. 85-110, hier S.
98.
46 Holstein an Eulenburg, [Berlin], 1. März 1890,
in: Röhl (Hg.), Eulenburgs Politische
Korrespondenz, Bd. 1, Dok. 327, S. 459.
47 Eulenburg an Holstein, Wangeroog, 6. August
1889, in: Ebenda, Dok. 230, S. 347.
48 Hans-Ulrich Wehler, Deutsche Gesellschaftsgeschichte, Bd. 3: Von der »deutschen Doppelrevolution« bis zum Beginn des
Ersten Weltkrieges, 1848-1914, München 1995, S. 998.
49 M. Hank, Kanzler ohne Amt.
Fürst Bismarck nach seiner Entlassung 1890-1898, München 1977,
S. 86.
50 W. Pöls, »Bismarckverehrung und Bismarcklegende
als innenpolitisches Problem der wilhelminischen Zeit«, in:
Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und
Ostdeutschlands 20 (1971) S. 183-201. Zur weiteren Entwicklung
des Bismarck-Mythos siehe Robert Gerwarth, Der
Bismarck-Mythos, München 2007.
51 R. Stöber, »Bismarcks geheime
Presseorganisation von 1882«, in: Historische
Zeitschrift 262 (1996) S. 423-51; Hank, Kanzler ohne Amt, S. 122-162, 284 ff.; Pflanze,
The Period of Fortification, S. 382-387; W.
Stribrny, Bismarck und die deutsche Politik
nach seiner Entlassung, 1890-1898, Paderborn 1977; eine
klassische Erörterung der älteren Literatur bietet Hans Rothfels
»Bismarcks Sturz als Forschungsproblem«, in: Preußische Jahrbücher 191 (1923) S. 1-29.
52 Zitiert in Gall, Bismarck.
Der weiße Revolutionär, S. 716; Eulenburgs Beobachtung zur
Personifizierung Deutschlands in Eulenburg an Kuno v. Moltke, im
Zug von Wien nach Berlin, 15. Juni 1895, in: Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd. 3, Dok. 1112, S.
1508.
53 Siehe beispielsweise Eulenburg an Holstein, 12.
April 1891, in: Röhl (Hg.), Eulenburgs
Politische Korrespondenz, Bd. 1, S. 664; Kiderlen-Wächter an
Eulenburg, Berlin, 20. November 1893, in: Ebenda, Bd. 2, S.
1144.
54 Eulenburg an Holstein, Liebenberg, 8. Mai 1890,
in: Röhl (Hg.), Eulenburgs Politische
Korrespondenz, Bd. 1, S. 536; Eulenburg an Caprivi, München,
13. November 1893, in: Ebenda, Bd. 2, S. 1131.
55 Pflanze, Bismarck, der
Reichskanzler, S. 634 f.
56 Hank, Kanzler ohne Amt,
S. 287 f.
57 H. Schlitter (Hg.), »Briefe Franz Josefs I. und
Kaiser Wilhelms II. über Bismarcks Rücktritt«, in: Österreichische Rundschau, 58 (1919) S. 98-108; Hugo
Graf Lerchenfeld, Erinnerungen und
Denkwürdigkeiten, Berlin 1935, S. 371.
58 Eulenburg an Holstein, Rominten, 7. Oktober,
1893, in: Röhl (Hg.), Eulenburgs Politische
Korrespondenz, Bd. 2, Dok. 830, S. 1116.
59 Hank, Kanzler ohne Amt,
S. 602 f.
60 Notizen von Eulenburg zu einem Gespräch mit
Wilhelm, Lärdalefjord, 12. Juli 1896, in: Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd. 3, S. 1704; eine
frühere, fast identische Äußerung wird zitiert von Holstein,
Tagebucheintrag vom 4. Februar 1888, in: Rich, Fisher, Frauendienst
(Hg.), Die geheimen Papiere, Bd. 2, S. 408
ff.
61 H. Pogge v. Strandmann, »Der Kaiser und die
Industriellen. Vom Primat der Rüstung«, in: Röhl, Der Ort, S. 111-129; hier S. 119.
62 Siehe Holstein an Eulenburg, Berlin, 26.
Dezember 1895, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 3, S. 1624.
63 Ullrich, Nervöse
Großmacht, S. 145.
64 Pflanze, The Period of
Fortification, S. 156; E. Zechlin, Staatsstreichpläne Bismarcks und Wilhelms II.
1890-1894, Stuttgart, Berlin 1929, S. 112.
65 Zechlin, Staatsstreichpläne, S. 32 f., 69.
66 M. Weber, »Parlament und Regierung im
neugeordneten Deutschland« (Mai 1918), in: Ders., Gesammelte politische Schriften, hg. von J.
Winckelmann, Tübingen 1971, S. 311.
67 Waldersee, Tagebucheintrag vom 19. Dezember
1890, in: Meisner (Hg.), Denkwürdigkeiten,
Bd. 2, S. 168.
68 Notizen von Eulenburg, an Bord der königlichen
Jacht Hohenzollern, 3. Juli 1892, in: Röhl
(Hg.), Politische Korrespondenz, Bd. 2, S.
906.
69 Bemerkung überliefert in Eulenburg an Bülow,
königliche Jacht Hohenzollern, 26. Juli
1899, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 3, S. 1961.
Kapitel 3: Im Alleingang
1 Retallack, Germany in the
Age of Kaiser Wilhelm II, S. 39; Radkau, Zeitalter, passim; Mommsen, Bürgerstolz und Weltmachtstreben, S. 187.
2 Waldersee, Tagebucheintrag vom 20. März 1890,
in: Meisner (Hg.), Denkwürdigkeiten, Bd. 2,
S. 119, sowie S. 110, Anm. 3.
3 Rede vor dem Brandenburger Landtag, Wortlaut
zitiert in Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 2, S. 780, Anm. 3.
4 H.-U. Wehler, Deutsche
Gesellschaftsgeschichte, Bd. 3: Von der
»Deutschen Doppelrevolution« bis zum Beginn des Ersten
Weltkriegs 1849-1914, München 1995, S. 905.
5 J. Sperber, The Kaiser’s
Voters. Electors and Elections in Imperial Germany, Cambridge
1997, Kapitel 1.
6 Zu den Veränderungen in der Parteiorganisation
und Politik der Konservativen siehe J. N. Retallack, Notables of the Right. The Conservative Party and
Political Mobilization in Germany, Winchester, Mass. 1988;
derselbe, »Conservatives contra Chancellor: Official Responses to
the Spectre of Conservative Demagoguery from Bismarck to Bülow«,
in: Canadian Journal of History 20 (1985)
S. 203-236; zur Auswirkung der antisemitischen Agitation in den
Jahren 1890-1892 siehe G. Eley, »Anti-Semitism, Agrarian
Mobilization, and the Conservative Party. Radicalism and
Containment in the Founding of the Agrarian League, 1890-93«, in:
J. Retallack und L. E. Jones, Between
Revolution, Reaction and Reform, Providence, Oxford 1993, S.
187-227.
7 G. Eley, The Reshaping of
the German Right. Radical Nationalism
and Political Change after Bismarck, New Haven, Conn.
1980.
8 T. Nipperdey, Die
Organisation der deutschen Parteien vor 1918, Düsseldorf
1961.
9 Die Zitate stamen aus G. Eley, »Notable
Politics, the Crisis of German Liberalism and the Electoral
Transition of the 1890s«, in: K. Jarausch und L. E. Jones (Hg.),
In Search of a Liberal Germany. Studies in the
History of German Liberalism from 1789 to the present, New
York, Oxford, München 1990, S. 187-216; hier S. 193; dazu auch D.
Blackbourn, Class, Religion and Politics in
Wilhelmine Germany: the Centre Party in Württemberg before
1914, New Haven, London 1980, S. 18. Zu den groben Linien der
Debatte um den Wandel siehe R. G. Moeller, »The Kaiserreich
Recast?«, in: Journal of Social History, 17
(1984) S. 655-683; sowie D. G. Schilling, »Politics in a New Key:
The Late Nineteenth-Century Transformation of Politics in Northern
Bavaria«, in: German Studies Review, 17
(1994) S. 33-57; G. Eley, »Is there a history of the Kaiserreich?«, in: G. Eley (Hg.), Society, Culture and the State in Germany 1870-1930,
Ann Arbor 1996, S. 1-42; Retallack, Germany in
the Age of Kaiser Wilhelm II, S. 51 f.; derselbe,
»Demagoghentum, Populismus, Volkstümlichkeit. Überlegungen zur
›Popularitätshascherei‹ auf dem politischen Massenmarkt des
Kaiserreichs«, in: Zeitschrift für
Geschichtswissenschaft, 48 (2000) S. 309-325; Mommsen,
Bürgerstolz und Weltmachtstreben, S.
116-134.
10 D. Blackbourn, »The Politics of Demagogy in
Imperial Germany«, in: derselbe, Populists and
Patricians. Essays in Modern German History, London 1987, S.
217-245; hier S. 222 f.
11 R. Stöber, »Bismarcks geheime
Presseorganisation von 1882«, in: Historische
Zeitschrift, 262 (1996) passim.
12 Eulenburg an Holstein, Braunschweig, 28.
Februar 1890, sowie Bülow an Eulenburg, Bukarest, 2. März 1890, in:
Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd.
1, S. 458, 472.
13 Siehe z. B. Holstein an Eulenburg, Berlin 14.
November 1890, in: Ebenda, Bd. 1, S. 595.
14 Holstein an Eulenburg, [Berlin, 18. April
1897], in: Ebenda, Bd. 3, S. 1815.
15 Zitiert in W. Mommsen, War
der Kaiser an allem Schuld? Wilhelm II. und die preußisch-deutschen
Machteliten, München 2002, S. 44.
16 Siehe Thomas Benner, Die
Strahlen der Krone. Die religiöse Dimension des Kaisertums unter
Wilhelm II. vor dem Hintergrund
der Orientreise 1898, Marburg 2001, S. 357; zu den Bemühungen
des Kaisers, eine bessere Beziehung zum Vatikan zu pflegen, siehe
S. Samerski, »Papst und Kaiser«, in: derselbe (Hg.), Wilhelm II. und die Religion. Facetten einer
Persönlichkeit und ihres Umfeldes (Forschungen zur
brandenburgischen und preußischen Geschichte, Beiheft 5), Berlin
2001, S. 199-233. Zu Wilhelms Auffassung von dem »Gottesgnadentum«
als Gebot zur Demut, siehe M. Friedrich, »Die Religion im
Erziehungsprogramm Hinzpeters«, in: Samerski (Hg.), Wilhelm II und die Religion, S. 59-90, insbesondere
S. 69.
17 Siehe Andreas W. Daum, Wissenschaftspopularisierung im 19. Jahrhundert:
Bürgerliche Kultur, naturwissenschaftliche Bildung und die deutsche
Öffentlichkeit, 1848-1914, München 1998.
18 Robert Zedlitz-Trützschler, Tagebucheintrag vom
21. Februar 1904, in: derselbe, Zwölf Jahre am
deutschen Kaiserhof, Berlin, Leipzig 1924, S. 60 f.
19 W. König, Wilhelm II. und
die Moderne. Der Kaiser und die technisch-industrielle Welt,
Paderborn 2007, S. 9.
20 Zu diesen Aspekten seiner Herrschaft siehe
König, Wilhelm II. und die Moderne, S. 56
ff., 75 ff., 83 ff., 87 ff., 112, 116, 129, und passim.
21 Wilhelm II. an Hartwig, 2. April 1885, zitiert
in: J. C. Albisetti, Secondary School Reform in
Imperial Germany, Princeton, N. J. 1983, S. 175; dazu auch
Kaiser Wilhelm II., Aus meinem Leben
1859-1888, Berlin, Leipzig 1927, S. 133; in der englischen
Ausgabe: My Early Life, London 1926, S.
103, 108 f.
22 A. O. Klaußmann (Hg.), Kaiserreden. Reden und Erlasse, Briefe und Telegramme
Kaiser Wilhelms des Zweiten. Ein Charakterbild des Deutschen
Kaisers, Leipzig 1902, S. 280-289.
23 Ebenda, S. 283, 288 f.
24 Zitiert in Cecil, Wilhelm
II, Bd. 1, S. 197.
25 Klaußmann (Hg.), Kaiserreden, S. 289.
26 Hilke Günther-Arndt, »Monarchische
Präventivbelehrung oder curriculare Reform? Zur Wirkung des
Kaiser-Erlasses vom 1. Mai auf den Geschichtsunterricht«, in: K. E.
Jeisman (Hg.), Bildung, Staat und Gesellschaft
im 19. Jahrhundert. Mobilisierung und Disziplinierung,
Stuttgart 1989, S. 256-275; hier S. 258.
27 Klaußmann (Hg.), Kaiserreden, S. 282.
28 Albisetti, Secondary School
Reform, S. 237.
29 Wolfgang König, Wilhelm II.
und die Moderne. Der Kaiser und die technisch-industrielle
Welt, Paderborn 2007, S. 113 f.
30 Brauer an Turban, Berlin, 7. Dezember 1891, in:
Fuchs (Hg.), Großherzog Friedrich I, Bd. 3,
S. 36.
31 Wilhelm II., Rede vom 17. Dezember 1890, in:
Klaußmann (Hg.), Kaiserreden, S. 290
f.
32 Eulenburg an Wilhelm II., München, 2. Februar
1892, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 2, S. 756.
33 Eulenburg an Holstein, 14. Februar 1892, in:
Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd.
2, S. 769.
34 Graf Robert Zedlitz-Trützschler,
Tagebucheintrag vom 14. November 1904, in: derselbe, Zwölf Jahre, S. 92.
35 Caprivi an Eulenburg, 9. Februar 1892, zitiert
nach Röhl, Deutschland ohne Bismarck, S.
78.
36 Zum Hintergrund der Ernennung von Zedlitz siehe
Röhl, Deutschland ohne Bismarck, S. 77,
262, Anm. 107.
37 Berichtet in Holstein an Eulenburg, Berlin 18.
Februar 1892, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 2, S. 775.
38 Siehe Röhl, Deutschland
ohne Bismarck, S. 79 f.; dazu auch Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd. 2, S. 747, 748, 756,
767, 772, 775, 777-8, 783, 790.
39 Siehe Mommsen, Bürgerstolz
und Weltmachtstreben, S. 151.
40 Ebenda, S. 149 f.; Nichols, Germany After Bismarck, S. 180 f.
41 Zitiert nach Röhl, Deutschland ohne Bismarck, S. 84.
42 Zitiert in Cecil, Wilhelm
II, Bd. 1, S. 199.
43 Siehe Brauer an Turban, Berlin, 1. Februar
1892, in: Fuchs (Hg.), Großherzog Friedrich
I, Bd. 3, S. 101 f.
44 Waldersee, Tagebucheintrag vom 16. März 1892,
Meisner (Hg.), Denkwürdigkeiten, Bd. 2, S.
235. Die Beziehung zwischen Wilhelm und Waldersee kühlte sich
merklich ab, nachdem letzterer kritisiert hatte, wie der Kaiser bei
den alljährlichen Manövern die Truppen behandelt hatte. Waldersees
Nachfolger als Generalstabschef wurde Graf Schlieffen.
45 Zitiert in J. Haller, Aus
dem Leben des Fürsten Philip zu Eulenburg-Hertefeld, Berlin
1924, S. 120 f.
46 Cecil, Wilhelm II, Bd.
1, S. 198 f.
47 Eulenburg, Notizen zu einem Gespräch mit
Wilhelm II., Jacht Hohenzollern, 3. Juli
1892, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 2, S. 906.
48 Röhl, Deutschland ohne
Bismarck, S. 106 f.
49 Cecil, Wilhelm II, Bd.
1, S. 204; Wilhelm II., Aus meinem Leben,
S. 250.
50 Eulenburg, Notizen zu einem Gespräch mit
Wilhelm II., Jacht »Hohenzollern«, 3. Juli 1892, in: Röhl (Hg.),
Politische Korrespondenz, Bd. 2, S.
906.
51 Waldersee, Tagebucheintrag vom 3. Januar 1893,
Meisner (Hg.), Denkwürdigkeiten, Bd. 2, S.
274.
52 Huber (Hg.), Dokumente zur
Verfassungsgeschichte, Bd. 2, S. 398 f.
53 Zu den Militärausgaben als »struktureller
Schwäche« im Verfassungssystem des Reiches siehe E. R. Huber,
Deutsche Verfassungsgeschichte, Bd. 4:
Struktur und Krisen des Kaiserreichs,
Stuttgart 1969, S. 545-549.
54 Siehe z. B., Cecil, Wilhelm
II, Bd. 1, S. 207.
55 Mommsen, Bürgerstolz und
Weltmachtstreben, S. 108 f., 172.
56 Cecil, Wilhelm II, Bd.
1, S. 133 f.
57 Zitiert nach Mommsen, Bürgerstolz und Weltmachtstreben, S. 173; eine
entschärfte Version der Rede ist abgedruckt in Schulthess,
Europäischer Geschichtskalender, 1894, S.
139.
58 Nichols, Germany After
Bismarck, S. 343.
59 Philipp Eulenburg schilderte Wilhelm die
Diskussion in groben Zügen in Eulenburg an Wilhelm, München, 30.
August 1894, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 2, S. 1334 f.
60 Eine knappe Darstellung des Konflikts findet
sich in Röhl, Deutschland ohne Bismarck, S.
105-112; R. W. Lougee, »The Anti-Revolution Bill of 1894 in
Wilhelmine Germany«, in: Central European
History, 15 (1982) S. 224-240.
61 Gespräch, über das Adolf Marschall von
Bieberstein Bericht erstattete, in Marschall an Eulenburg, Berlin,
6. Oktober 1894, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 2, S. 1366.
62 Holstein an Eulenburg, Berlin, 15. Oktober
1894, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 2, S. 1382.
63 Weber, Gesammelte politische Schriften, hrsg.
Von Thomas Winkelmann, Tübingen 1971, S. 415.
64 Gespräch mit Wilhelm, wiedergegeben in
Eulenburg an Bernhard von Bülow, 17. Oktober 1894, in: Röhl (Hg.),
Politische Korrespondenz, Bd. 2, S.
1386.
65 Wilhelm an Hohenlohe, 11. Mai 1895, zitiert
nach Röhl, Wilhelm II. Aufbau der persönlichen
Monarchie, S. 786.
66 Siehe z. B. Röhl, »Der Königsmechanismus«;
Lerman, The Chancellor as Courtier. Bernhard
von Bülow and the Governance of Germany, 1900-1909, S. 6.
67 Stürmer, Das Ruhelose
Reich, S. 256 f.
68 Röhl, Deutschland ohne
Bismarck, S. 80-84.
69 Siehe z. B. N. Elias, Die
höfische Gesellschaft. Untersuchungen zur Soziologie des Königstums
und der höfischen Gesellschaft, Neuwied 1969, S. 181 f.
70 Zu Wilhelms Freundschaft mit Philipp zu
Eulenburg, siehe I. V. Hull, The Entourage of
Kaiser Wilhelm II 1888-1918, Cambridge, New York 1982,
insbesondere S. 45.
71 Wilhelm II. an Eulenburg, Salzburg, 11. August
1886, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 1, S. 191 f.
72 Eulenburg an Wilhelm II., München, 16. November
1893, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 2, S. 1142.
73 Eulenburg an Wilhelm II., München, 6. Februar
1894, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 2, S. 1211-1214.
74 Eulenburg an H. v. Bismarck, München, 5. August
1886, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 1, S. 190 f.
75 Röhl, Deutschland ohne
Bismarck, S. 248-251; hier 249.
76 C. Schmitt, Gespräch über
die Macht und den Zugang zum Machthaber, Pfullingen 1954, S. 14
f.; Simms, Impact of Napoleon, S. 15
f.
77 Zu dieser Funktion des Beraterkreises siehe V.
R. Berghahn, Imperial Germany 1871-1914.
Economy, Society and Politics, Providence, Oxford 1994, S. 242;
Mommsen, War der Kaiser an allem Schuld?,
S. 65.
78 Bemerkungen Wilhelms vom 26. Oktober 1894
gegenüber den Gesandten von Bayern, Baden, Sachsen und Württemberg,
berichtet in Jagemann an Reck, Berlin, 26. Oktober 1894, in: Fuchs
(Hg.), Großherzog Friedrich I. von Baden,
Bd. 3, S. 345.
79 Röhl, Deutschland ohne
Bismarck, S. 115 f.; Mommsen, War der
Kaiser an allem Schuld?, S. 75 f.
80 Wilhelm an Eulenburg, 21. Februar 1895, in:
Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd.
3, S. 1479 f.
81 Siehe Jagemann an Brauer, Berlin, 7. März 1895,
in: Fuchs (Hg.), Großherzog Friedrich I. von
Baden, Bd. 3, S. 399.
82 Bericht eines Gesprächs mit Bronsart, Marschall
an Eulenburg, 17. Februar 1895, zitiert nach Röhl, Deutschland ohne Bismarck, S. 128. Röhl (Hg.),
Eulenburgs Politische Korrespondenz, Bd. 111, S. 1469.
83 Aufschlussreiche Diskussionen des Themas finden
sich in Craig, Politics of the German Army,
S. 246-251; Röhl, Deutschland ohne
Bismarck, S. 130-137; Hull, Kaiser‘s
Entourage, S. 215-225; Cecil, Wilhelm
II, Bd. 1, 228-232.
84 Großherzog von Baden an Eulenburg, 26. Oktober
1895, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 3, S. 1578.
85 Zitiert in C. z. Hohenlohe-Schillingsfürst,
Denkwürdigkeiten der Reichskanzlerzeit,
Stuttgart, Berlin 1931, S. 126; vgl. dazu Cecil, Wilhelm II, Bd. 1, S. 230.
86 Wilhelm II. an Lucanus, Breslau, 2. Dezember
1895, in: H. O. Meisner, »Der Reichskanzler Hohenlohe und die
Mächte seiner Zeit«, in: Preußische
Jahrbücher, 230 (1932) S. 35-50; hier S. 46.
87 Hohenlohe, Denkwürdigkeiten, S. 342 f.; zitiert nach Röhl,
Deutschland ohne Bismarck, S. 209 f.
88 Die Denkschrift wird ausführlich zitiert in
Röhl, Deutschland ohne Bismarck, S. 181
ff.
89 K. A. v. Müller, Der dritte
deutsche Reichskanzler. Bemerkungen zu den »Denkwürdigkeiten der
Reichskanzlerzeit des Fürsten Chlodwig zu
Hohenlohe-Schillingsfürst«, München 1932, S. 28; Hohenlohe,
Denkwürdigkeiten, S. 582.
90 Hohenlohe, Denkwürdigkeiten, S. 428.
91 B. v. Bülow, Denkwürdigkeiten, Berlin 1930/31, 4 Bde., Bd. 1, S.
238 f., 293-298; engl.: Memoirs, Bd. 1
(1897-1903), trans. F.A. Voigt, London, New York, 1931 siehe dazu
Röhl, Aufbau der persönlichen Monarchie, S.
974-983.
92 Ullrich, Nervöse
Großmacht, S. 81.
93 Röhl, Germany Without
Bismarck, S. 259, 273, 277 f.; derselbe, Deutschland ohne Bismarck, S. 246 ff., 251; vgl.
Mommsen, War der Kaiser an allem Schuld?,
S. 92-124. Röhl, Aufbau der persönlichen Monarchie, S. 1027,
888.
94 Siehe Cecil, Wilhelm
II, Bd. 1, S. 260 f.
95 Bülow, Denkwürdigkeiten, Bd. 1, S. 297.
96 Bülow, Memoirs, Bd. 1,
S. 260 f.
97 Das Zitat stammt aus Craig, German Army, S. 250 f.; dazu auch Hull, Entourage, S. 223.
98 Röhl, Deutschland ohne
Bismarck. S. 239.
99 H. Horn, Der Kampf um den
Bau des Mittellandkanals. Eine politologische Untersuchung über die
Rolle eines wirtschaftlichen Interessenverbandes im Preußen
Wilhelms II, Köln, Opladen 1964, S. 40-43.
100 Mommsen, Bürgerstolz und
Weltmachtstreben, S. 204.
101 Kaiserin Victoria an Bülow, 18. August 1899,
transkribiert in B. v. Bülow, Denkwürdigkeiten, Bd. 1, Berlin 1930, S. 295.
102 Ebenda, S. 297 f.
103 Horn, Der Kampf, S.
78.
104 Ebenda, S. 104, 118, 119.
105 Wehler, Deutsche
Gesellschaftsgeschichte, Bd. 3, S. 1000 f.
106 Bülow an Eulenburg, Semmering, 20. Juli 1898,
in: Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd.
3, S. 1912.
107 I. V. Hull, »Der
kaiserliche Hof als Herrschaftsinstrument«, in: H.
Wilderotter, K.-D. Pohl (Hg.), Der Letzte Kaiser. Wilhelm II. im
Exil, Berlin 1991, S. 19-30; hier S. 25.
108 Waldersee, Tagebucheintrag vom 13. November
1889, in: Meisner (Hg.), Denkwürdigkeiten,
Bd. 2, S. 76.
109 Holstein an Eulenburg, Berlin, 7. August 1893,
Röhl, Politische Korrespondenz, Bd. 2, S.
1094.
110 Wilhelm II. an Eulenburg, Hubertusstock, 12.
Februar 1895, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 2, S. 1410, 1460.
111 Zitiert in Lieven, Nicholas II, S. 99.
112 Mommsen, Bürgerstolz und
Weltmachtstreben, S. 176, 179.
113 Bülow, Denkwürdigkeiten, Berlin 1930-31, Bd. 1, S. 350
f.
Kapitel 4: Innenpolitik von Bülow bis Bethmann
1 Bülow an Eulenburg, Wildbad, 28. August 1890,
in: Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz,
Bd. 1, S. 561.
2 Bülow an Eulenburg, 28. Mai 1891, in: Röhl
(Hg.), Politische Korrespondenz, Bd. 1, S.
685; dazu auch Hull, The Kaiser’s
Entourage, S. 88.
3 Röhl, Deutschland ohne
Bismarck, S. 104 f., 243 ff.
4 Bülow an Eulenburg, Rom, 23. Juli 1896, in: Röhl
(Hg.), Politische Korrespondenz, Bd. 3, S.
1714.
5 Diesen Ruf hatte Bülow unter den Beamten des
Auswärtigen Amtes, laut Angaben des Botschafters Anton Graf Monts;
siehe K. F. Nowak und F. Thimme (Hg.), Erinnerungen und Gedanken des Botschafters Graf
Monts, Berlin 1932, S. 156.
6 Röhl, »Der ›Königsmechanismus‹«, S. 126. Röhl,
Kaiser, Hof und Staat. Wilhelm II. und die
deutsche Politik, München 2002 [1987], S. 126.
7 Bülow an Eulenburg, Rom, 26. Dezember 1895, in:
Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd.
3, S. 1622.
8 Bülow an Eulenburg, Rom, 27. Dezember 1895, in:
Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd.
3, S. 1625.
9 Vgl. Lerman, Chancellor,
S. 27.
10 Bülow an Eulenburg, Berlin, 22. August 1897,
in: Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz,
Bd. 3, S.. 1857.
11 Nowak, Thimme (Hg.), Erinnerungen, S. 156 f.
12 Lerman, Chancellor, S.
95.
13 Lerman, Chancellor, S.
49; Mommsen, Bürgerstolz und
Weltmachtstreben, S. 201.
14 Zur Pressepolitik während seiner gesamten
Herrschaft siehe P. Jungblut, »Unter vier Reichskanzlern. Otto
Hammann und die Pressepolitik der deutschen Reichsleitung 1890 bis
1916«, in: U. Daniel und W. Siemann (Hg.), Propaganda und Meinungskampf. Verführung und politische
Sinnstiftung (1789-1989), Frankfurt/ Main 1994, S. 101-116;
hier S. 113; Lerman, Chancellor, S. 95 f.,
115-126.
15 G. A. Craig, Germany
1866-1945, Oxford 1978, S. 276 f. (deutsch: Deutsche Geschichte 1866-1945, München 1980);
Lerman, Chancellor, S. 52.
16 Lerman, Chancellor, S.
56.
17 Jagemann an Brauer, Berlin, 15. Juli 1901;
beide in: Fuchs (Hg.), Großherzog Friedrich
I., Bd. 4, S. 337 f., 385; H. Butzer, Diäten und Freifahrt im Deutschen Reichstag. Der Weg zum
Entschädigungsgesetz von 1906 und die Nachwirkung dieser Regelung
bis in die Zeit des Grundgesetzes, Düsseldorf 1999, S. 219,
246, 450; dazu auch Bülow, Denkwürdigkeiten, Bd. 2, S. 7.
18 Jagemann an Brauer, Berlin, 15. März 1899, in:
Fuchs (Hg.), Großherzog Friedrich I. von
Baden, Bd. 4, S. 128; zur Parteiführung, Kaiser Wilhelm II.,
Aus meinem Leben, S. 251.
19 Lerman, Chancellor, S.
59.
20 Jagemann (Badischer Gesandter in Berlin) an
Minister des Großherzoglichen Hauses, Berlin 4. Februar 1903, GLA
Karlsruhe 233/34809.
21 Siehe Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd. 3, S. 2018, Anm.
2.
22 Lerman, Chancellor, S.
71.
23 Nipperdey, Deutsche
Geschichte, Bd. 3, S. 724.
24 Siehe Jagemann an Brauer, 23. November 1904,
in: Fuchs (Hg.), Großherzog Friedrich I.,
Bd. 4, S. 569.
25 Lerman, Chancellor, S.
88.
26 Eulenburg an Bülow, Molde, 24 Juli 1901, in:
Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd.
3, S. 2025.
27 Lerman, Chancellor, S.
83.
28 Eulenburg an Bülow, Königliche Jacht Hohenzollern, Odde, 9. August 1903, in: Röhl (Hg.),
Politische Korrespondenz, Bd. 3, S.
2097.
29 Bülow, Denkwürdigkeiten, Bd. 2, S. 147. J. Lepsius, A.
Mendelssohn Bartholdy und F. Thimme (Hg.), Die
Große Politik der europäischen Kabinette 1871-1914, Sammlung der
diplomatischen Akten des Auswärtigen Amtes, 40 Bde., Berlin
1922-1927 (im folgenden zitiert als GP), Bd. 19/II, Berlin 1925, S.
498. Wilhelm an Bülow, 11.
August 1905, in: Große Politik, Bd. 19/2, S. 496 ff.; dazu auch
Lerman, Chancellor, S. 131.
30 Mommsen, Bürgerstolz und
Weltmachtstreben, S. 221 f., zur Behandlung katholischer
Kandidaten und Missionare, siehe S. 233.
31 Tschirschky an Monts, 25. September 1906, in:
Nowak und Thimme (Hg.), Erinnerungen, S.
445.
32 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 112.
33 Lerman, Chancellor, S.
163 f.
34 Lerman, Chancellor, S.
155-160.
35 P. C. Witt, Die
Finanzpolitik des deutschen Reiches von 1903-1913, Lübeck,
Hamburg 1970, S. 154.
36 Eine überzeugende Analyse der Kolonialkrise aus
diesem Blickwinkel legt M. Clausius in der in Kürze erscheinenden
Dissertation an der Universität von Cambridge vor, unter dem Titel
»A Social and Cultural History of German Colonial Politics
1904-1910«.
37 Siehe den Leitartikel »Leutweins Nachfolger«,
in: Berliner Tageblatt, 4. Mai 1904. Ich
danke Marcus Clausius dafür, dass er mich auf den Arikel aufmerksam
machte.
38 Umbach, Parlamentsauflösung, S. 245.
39 Zahlen aus Craig, Germany
1866-1945, S. 280 f.
40 Bericht einer Unterhaltung zwischen Wilhelm und
Szögyenyi, 5. Februar 1907, zitiert in Lerman, Chancellor, S. 171.
41 T. F. Cole, »Kaiser versus Chancellor: The
Crisis of Bülow’s Chancellorship 1905-06«, in: R. Evans (Hg.),
Society, Government and Politics in Wilhelmine
Germany, London 1978, S. 40-70; hier S. 67; siehe auch T. F.
Cole, »The Daily Telegraph affair and its aftermath: the Kaiser,
Bülow and the Reichstag, 1908-1909«, in: Röhl und Sombart (Hg.),
Wilhelm II, S. 249-268; insb. S. 250
f.
42 Lerman, Chancellor, S.
7., 183 f. und passim; Lerman, »The decisive relationship: Kaiser
Wilhelm II and Chancellor Bernhard von Bülow, 1900-1905«, in: Röhl
und Sombart (Hg.), Wilhelm II, S. 221-248;
siehe auch Witt, Finanzpolitik, S. 304;
Hull, »Persönliches Regiment«.
43 Siehe Berckheim an Marschall, Berlin, 26. Juni
1907, in: Fuchs (Hg.), Großherzog Friedrich
I., Bd. 4,S. 719 f.
44 Tagebucheintrag vom 21. April 1907, in: R.
Vierhaus (Hg.), Das Tagebuch der Baronin
Spitzemberg. Aufzeichnungen aus der Hofgesellschaft des
Hohenzollernreiches, Göttingen 1961, S. 472.
45 Zu Tschirschkys Unabhängigkeit im Amt, siehe
Bodman an Marschall, München, 15. November 1906, in: Fuchs (Hg.),
Großherzog Friedrich I., Bd. 4, S.
662.
46 Lerman, Chancellor, S.
188 f.
47 Tagebucheintrag vom 9 Okt. 1907, in: Vierhaus
(Hg.), Spitzemberg, S. 475; Lerman,
Chancellor, S. 193 f.
48 Karsten Hecht, Die
Harden-Prozesse. Strafverfahren, Öffentlichkeit und Politik im
Kaiserreich, Dissertation, München 1997, S. 260 ff.
49 Maximilian Harden, »Die Feinde des Kaisers«,
in: Die Zukunft 39 (1902) S. 243, zitiert
in: Martin Kohlrausch, Der Monarch im Skandal.
Die Logik der Massenmedien und die Transformation der
wilhelminischen Monarchie, Berlin 2005, S. 212.
50 Siehe Berckheim an Marschall, Berlin, 8.
November 1906, in: Fuchs (Hg.), Großherzog
Friedrich I. von Baden, Bd. 4, S. 661.
51 Cole, »Kaiser versus Chancellor«, S. 41.
52 Cole, »Daily Telegraph
Affair«, S. 251; Lerman, Chancellor, S. 160
ff., 195-202; Mommsen, Bürgerstolz und
Weltmachtstreben, S. 257.
53 H. A. Winkler, Der lange
Weg nach Westen, Bd. 1: Deutsche Geschichte
vom Ende des Alten Reiches bis zum Untergang der Weimarer
Republik, München 2000, S. 296-301.
54 Lerman, Chancellor, S.
208 f.
55 Bülow, Denkwürdigkeiten, Bd. 2, S. 476..
56 Nowak und Thimme (Hg.), Erinnerungen, S. 146 f.; K. Jarausch, The Enigmatic Chancellor. Bethmann-Hollweg and the
Hubris of Imperial Germany, New Haven, London 1973, S. 66;
Witt, Finanzpolitik, S. 300 f.
57 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 146; H.-G. Zmarzlik, Bethmann Hollweg als
Reichskanzler 1908-1914. Studien zu Möglichkeiten und Grenzen
seiner innerpolitischen Machtstellung, Düsseldorf 1957, S. 27
f.
58 Jarausch, Enigmatic
Chancellor, S. 35; Wilhelm II., Ereignisse
und Gestalten, S. 105.
59 A. Wermuth, Ein
Beamtenleben. Erinnerungen, Berlin 1922, S. 287; zitiert nach
Zmarzlik, Bethmann, S. 41.
60 Zmarzlik, Bethmann, S.
42.
61 Siehe z. B. Bethmann an Valentini, 25. Dezember
1911, zitiert in: Zmarzlik, Bethmann, S. 25
f.
62 Jarausch, Enigmatic
Chancellor, S. 71.
63 Bethmann an Wilhelm II., 15. April 1910,
zitiert in: Zmarzlik, Bethmann, S. 26
f.
64 Abschiedsgesuch Bethmann Hollwegs, 6. März
1912, zitiert in: E. Jäckh, Kiderlen-Wächter
der Staatsmann und Mensch. Briefwechsel und Nachlaß, 2 Bde.,
Berlin, Leipzig 1925, Bd. 2, S. 159 ff.; Zmarzlik, Bethmann, S. 27.
65 Wilhelm II. an Bethmann, 7. März 1912, zitiert
in: Zmarzlik, Bethmann, S. 32.
66 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 191.
67 Berghahn, Imperial
Germany, S. 274 ff.
68 Zur Mühlhausen-Affäre siehe Zmarzlik, Bethmann, S. 103-113, Zitat S. 108; sowie D.
Schoenbaum, Zabern 1913. Consensus Politics in
Imperial Germany, London 1982, S. 87, 105.
69 Schoenbaum, Zabern
1913, S. 118 f.
70 Diese Beobachtung ist in einer später
gestrichenen Passage des Telegrammentwurfs eines
Unterstaatssekretärs der Reichskanzlei [unterzeichnet mit
Wahnschaffe?] an Bethmann enthalten, Berlin, 5. Dezember 1913,
Bundesarchiv Berlin, R43/170, Bl. 248 ff.; zitiert in Zmarzlik,
Bethmann, S. 119.
71 Zmarzlik, Bethmann, S.
114-129; Cecil, Wilhelm II, S. 189-192;
Schoenbaum, Zabern 1913, S. 148 f.
72 Bethmann an Wilhelm II., 3./4. Dezember 1913,
zitiert in Jarausch, Enigmatic Chancellor,
S. 101.
73 Kronprinz Wilhelm an Wilhelm II., 5. November
1911, zitiert in Zmarzlik, Bethmann, S.
36.
74 Wilhelm II. an Kronprinz Wilhelm, 22. November
1913, zitiert ebenda, S. 40.
75 Röhl, »Der ›Königsmechanismus‹«, passim. Röhl,
Kaiser, Hof und Staat, S. 116-140,
passim.
76 Winkler, Der lange Weg,
Bd. 1, S. 301.
Kapitel 5: Wilhelm II. und die Außenpolitik 1888-1911
1 L. Cecil, »Der diplomatische Dienst im
kaiserlichen Deutschland«, in: K. Schwabe (Hg.), Das diplomatische Korps 1871-1945, Boppard am Rhein
1985, S. 15-39, hier S. 39; dazu auch J. C. G. Röhl, »Glanz und
Ohnmacht des deutschen diplomatischen Dienstes«, in: ders.,
Kaiser, Hof und Staat, S. 162-175, hier S.
171.
2 Das Originalzitat auf Englisch lautet: »I am the sole master of German policy and my country
must follow me wherever I go.« Zitiert in J. C. G. Röhl,
»Kaiser Wilhelm II. Eine Charakterskizze«, in: ders., Kaiser, Hof und Staat, S. 17-34, hier S. 20.
3 Die Ernennung von Karl Max Fürst von Lichnowsky,
dem letzten, deutschen Reichsbotschafter in London, wurde auf diese
Weise vom Kaiser durchgesetzt; Röhl, »Glanz und Ohnmacht des
deutschen diplomatischen Dienstes«, S. 171 f.
4 F.-C. Stahl, »Preußische Armee und Reichsheer
1871-1914«, in: O. Hauser, Zur Problematik
Preußen und das Reich, Köln, Wien 1984 S. 181-245; hier S.
202.
5 Zu diesem Aspekt der internationalen Diplomatie
im Europa des 19. Jahrhunderts siehe J. Paulmann, »›Dearest
Nicky…‹: Monarchical Relations between Prussia, the German Empire
and Russia during the Nineteenth Century«, in: R. Bartlett und K.
Schönwalder, The German Lands and Eastern
Europe. Essays on the History of Their Social, Cultural and
Political Relations, London 1999, S. 157-181.
6 G. Schöllgen, Imperialismus
und Gleichgewicht. Deutschland, England und die orientalische Frage
1871-1914, München 1984, S. 48.
7 Pflanze, Bismarck, Bd.
3, S. 306.
8 K. Hildebrand, Das
Vergangene Reich. Deutsche Aussenpolitik von Bismarck bis Hitler
1871-1945, Stuttgart 1995, S. 155 f.; R. Lahme, Deutsche Aussenpolitik 1890-1894. Von der
Gleichgewichtspolitik Bismarcks zur Allianzstrategie Caprivis,
Göttingen 1990, S. 104
9 Lahme, Deutsche
Aussenpolitik, S. 18.
10 Rich, Fisher und Frauendienst (Hg.) Die geheimen Papiere, Bd. 1, S. 130.
11 Zitiert in P. Kennedy, The
Rise of the Anglo-German Antagonism 1860-1914, London 1980, S.
206; dazu auch Lahme, Deutsche
Aussenpolitik, S. 138; Hildebrand, Vergangene Reich, S. 158.
12 Zitiert in Lahme, Deutsche
Aussenpolitik, S. 374.
13 van den Hoeven (niederländischer Botschafter in
Berlin) an Hartsen, Berlin, 14. Februar 1891, Algemeen
Rijksarchief, 2.05.19, Bestanddeel 14.
14 Siehe z. B., Waldersee Tagebucheintrag vom 6.
März 1891, in: Meisner (Hg.) Denkwürdigkeiten, Bd. 2, S. 196; sowie W. Canis,
Von Bismarck zur Weltpolitik, Deutsche
Außenpolitik 1890 bis 1902, Berlin 1997, S. 90.
15 Holstein an Eulenburg, Berlin, 20. Oktober
1891, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 1, S. 716.
16 H. Rosenbach, Das deutsche
Reich, Großbritannien und der Transvaal (1896-1902). Anfänge
deutsch-britischer Entfremdung, Göttingen 1993, S. 58-61; zu
ähnlichen Verwirrungen in der Fernostpolitik des Kaisers siehe
Craig, Germany, S. 244.
17 Holstein an Eulenburg, Berlin, 3. Februar 1897;
sowie Eulenburg an Holstein, Wien, 7. Februar 1897, in: Rich,
Fisher und Frauendienst (Hg.), Die geheimen
Papiere, Dok. Nr. 599 und 601, Bd. 4, S. 8, 12; Hohenlohe an
Eulenburg, Berlin, 4. Februar 1897, in: C. z.
Hohenlohe-Schillingsfürst,
Denkwürdigkeiten der Reichskanzlerzeit,
hg. K. A. v. Müller, Stuttgart, Berlin 1931, S. 297.
18 Lahme, Deutsche
Aussenpolitik, S. 94-100.
19 Lahme, Deutsche
Aussenpolitik, S. 373 f.
20 Canis, Von Bismarck zur
Weltpolitik, S. 174 f.
21 Zitiert in Rosenbach, Transvaal, S. 70.
22 P. Winzen, Bülows
Weltmachtkonzept. Untersuchungen zur Frühphase seiner Außenpolitik
1897-1901, Boppard am Rhein 1977, S. 167f.
23 Lerman, Chancellor, S.
87-91.
24 Rosenbach, Transvaal,
S. 258.
25 Zu Wilhelm und der deutschen Kriegsmarine siehe
insb. J. Steinberg, Yesterday‘s Deterrent,
London 1965; V. Berghahn, Der Tirpitzplan.
Genesis und Verfall einer innenpolitischen Krisenstrategie,
Düsseldorf 1971; I. Lambi, The Navy and German
Power Politics, 1862-1914, Boston, London, 1984, insb. S.
31-39; Kennedy, Antagonism, S. 407.
26 Cecil, Wilhelm II, Bd.
1, S. 291 ff.
27 P. Winzen, »Zur Genesis von Weltmachtkonzept
und Weltpolitik«, in: Röhl (Hg.), Der Ort
Kaiser Wilhelms in der deutschen Geschichte, München 1991 S.
189-222; hier S. 192 f.
28 P. Kennedy, »The Kaiser and German Weltpolitik:
reflexions on Wilhelm II’s place in the making of German foreign
policy«, in: Röhl und Sombart (Hg.), Kaiser
Wilhelm II, S. 143-168; hier S. 161.
29 Craig, Germany, 242
f.
30 Canis, Von Bismarck zur
Weltpolitik, S. 142 f.
31 Zitiert in GP, Bd. 11, S. 10.
32 Der volle Wortlaut der Krüger-Depesche ist
abgedruckt in ebenda, Bd. 11, Dok. 2610, S. 31 f.
33 Siehe insb. Cecil, Wilhelm
II, Bd. 1, S. 287 ff., Cecil, »History as family chronicle«,
in: Röhl und Sombart (Hg.), Wilhelm II, S.
91-119; hier S. 110.
34 Canis, Von Bismarck zur
Weltpolitik, S. 181; W. Gutsche, Wilhelm
II. Der letzte Kaiser des deutschen Reiches, Berlin 1991, S.
86-8; vgl. Röhl, Deutschland ohne Bismarck,
S. 152 ff., Mommsen, War der Kaiser an allem
Schuld?, S. 87.
35 Vgl. W. L. Langer, The
Diplomacy of Imperialism, New York 1951, S. 242; Craig,
Germany, S. 246 f.
36 Rosenbach, Transvaal,
S. 36f.; Canis, Von Bismarck zur
Weltpolitik, S. 181; vgl. Winzen, »Zur Genesis«, S. 194, der
andeutet, mit der Depesche habe man womöglich beabsichtigt, die
öffentliche Unterstützung für einen Ausbau der Flotte zu
erlangen.
37 Das Originalzitat von Wilhelm lautete auf
Englisch: »What a man he is. Why is he not my minister? With him, I could do anything.« Zitiert
in Rosenbach, Transvaal, S. 163.
38 Klaußmann (Hg.), Kaiserreden, S. 133.
39 Zitiert in Schöllgen, Imperialismus und Gleichgewicht, S. 76
(Hervorhebungen im Text).
40 N. Rich, Friedrich von
Holstein. Politics and Diplomacy in the Era of Bismarck and William
II, Cambridge 1965, Bd. 2, S. 560; Cecil, Wilhelm II, Bd. 1, S. 296; Lambi, Navy, S. 35 f.
41 Steinberg, Yesterday’s
Deterrent, S. 71, 101 f., 109; Lambi, Navy, S. 68-86.
42 Steinberg, Yesterday‘s
Deterrent, S. 201; sowie S. 125-148.
43 Telegramm Wilhelm II. an Hohenlohe,
transkribiert in V. Berghahn und W. Deist (Hg.), Rüstung im Zeichen der wilhelminischen Weltpolitik.
Grundlegende Dokumente, 1890-1914, Düsseldorf 1988, Dok. III/8,
S. 164 f.
44 V. Berghahn, »Des Kaisers Flotte und die
Revoluitionierung des Mächtesystems vor 1914«, in: Röhl (Hg.),
Der Ort Kaiser Wilhelms in der deutschen
Geschichte, München 1991, S. 173-188; hier S. 187.
45 Der Text der Denkschrift ist abgedruckt in
Steinberg, Yesterday‘s Deterrent, S.
209-221, Zitat auf S. 208. Siehe dazu auch Berghahn und Deist
(Hg.), Rüstung im Zeichen der wilhelminischen
Weltpolitik, insb. die Dokumente II/11, II/12 und VII/1.
46 P. Winzen, »Zur Genesis von Weltmachtkonzept
und Weltpolitik«, in: Röhl (Hg.), Der Ort
Kaiser Wilhelms, S. 189-222; hier S. 199 f.
47 Winzen, »Zur Genesis«, S. 203, 216; vgl.
Steinberg, Yesterday‘s Deterrent, S.
125-148.
48 Die relevante Passage der Rede auf Englisch
wird zitiert in P. Winzen, Bülows
Weltmachtkonzept. Untersuchungen zur Frühphase seiner Außenpolitik
1897-1901, Boppard am Rhein 1977, S. 302.
49 Zitiert in ebenda, S. 218.
50 Varnbüler an Weizsäcker, 4. März 1913, HSA
Stuttgart, E50/03 207.
51 V. Berghahn, »Des Kaisers Flotte und die
Revolutionierung des Mächtesystems vor 1914«, in: Röhl (Hg.),
Der Ort Kaiser Wilhelms, S. 173-188; hier
S. 186.
52 Zitiert in ebenda, S. 187.
53 Zitiert in Hildebrand, Das
vergangene Reich, S. 222. Zu den Spannungen innerhalb des
Dreibundes, siehe Holger Afflerbach, Der
Dreibund: Europäische Großmacht- und Allianzpolitik vor dem Ersten
Weltkrieg, Wien 2002.
54 Wilhelm II. an Bülow, Syrakus, 19. April 1904,
in: GP, Bd. 20/1, Dok. Nr. 6378, S. 22 f.
55 Wilhelm II. an Nikolaus II., 11. Februar 1904,
in: W. Goetz (Hg.), Briefe Kaiser Wilhelms II.
an den Zaren, 1894-1914, Berlin 1920, S. 337 f.
56 Wilhelm II. an Nikolaus II., 6. Juni, 19.
August 1904, in: Goetz (Hg.), Briefe, S.
340 f.
57 R. McLean, »Monarchy and Diplomacy in Europe
1900-1910«, Dissertation, University of Sussex, 1995, S. 224.
58 Französisches Original des Vertragstextes in
GP, Bd. 19/2, S. 465; Cecil, Wilhelm II, S.
100.
59 Notizen von Eulenburg, 25. September 1905, in:
Röhl (Hg.), Eulenburgs Politische
Korrespondenz, Bd. 3, S. 2118.
60 McLean, »Monarchy and Diplomacy«, S. 228.
61 Cecil, Wilhelm II, S.
101; Lerman, Chancellor, S. 128 f.
62 McLean, »Monarchy and Diplomacy«, S. 217 f.,
227.
63 A. Savinsky, »Guillaume II et la Russie. Ses
Dépêches à Nicolas II (1903-1905)«, in: Revue
des deux Mondes, 92 (Dezember 1922), S. 765-802; hier S.
801.
64 McLean, »Monarchy and Diplomacy«, S.
234-237.
65 Metternich an Auswärtiges Amt, London, 4. Juni
1904, in: GP, Bd. 20/1, Dok. 6384, S. 29
f.
66 Hildebrand, Das vergangene
Reich, S. 232 f.
67 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 92.
68 Die relevante Passage der Rede ist abgedruckt
in M. Balfour, Der Kaiser. Wilhelm II. und
seine Zeit, Berlin 1964, S. 272.
69 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 94; Kennedy, Antagonism, S.
276.
70 Zitiert in Cecil, Wilhelm
II, Bd. 2, S. 97.
71 Lerman, Chancellor, S.
147 f.
72 Kennedy, Antagonism, S.
280.
73 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 162 f.; Gutsche, Wilhelm II., S. 139;
Hildebrand, Das vergangene Reich, S.
263.
74 Gutsche, Wilhelm II.,
S. 137 f.
75 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 162.
76 W. Görlitz (Hg.), Der
Kaiser… Aufzeichnungen des Chefs des Marinekabinetts Admiral Georg
Alexander v. Müller über die Ära Wilhelms II., Göttingen u. a.
1965, S. 89.
77 Jarausch, Enigmatic
Chancellor, S. 111.
78 Zitiert in Afflerbach, Falkenhayn, S. 76.
79 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 165.
80 Falkenhayn an Hanneken, 24. August 1911,
zitiert in Afflerbach, Falkenhayn, S.
76.
81 Falkenhayn an Hanneken, 22. März 1912, zitiert
in Afflerbach, Falkenhayn, S. 99.
82 Afflerbach, Falkenhayn,
S. 58.
83 Eulenburg an Hohenlohe, Wien, 8. Februar 1897,
in: Hohenlohe, Denkwürdigkeiten, S.
298.
84 Siehe insb. Röhl, »Kaiser Wilhelm II. Eine
Charakterskizze«, S. 23.
85 McLean, »Monarchy and Diplomacy«, S. 91.
86 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 98.
87 Paulmann, »Monarchical Relations«, S.
172-176.
88 Siehe z. B. van der Hoeven (niederländischer
Gesandter in Berlin) an Hartsen, Berlin, 19. Juni 1888, wo der
Gesandte erklärt, dass Befürchtungen bezüglich der Kampflust
Wilhelms »ohne jede Begründung« seien; Gevers (niederländischer
Gesandter) an niederländisches Auswärtiges Amt, Berlin, 20. März
1914, Algemeen Rijksarchief, 2.05.19, Bestanddeelen 13, 21; M. S.
Seligmann, »Germany and the Origins of the First World War in the
Eyes of the American Diplomatic Establishment«, in: German History 15 (1997), S. 307-332; hier S. 316
f., 330 f.
89 Cockfield, »Fashoda
Crisis«, S. 273; Kennedy, Antagonism, S.
237.
90 C. M. Andrew, »German World Policy and the
Reshaping of the Dual Alliance«, in: Journal of
Contemporary History, 1 (1966), S. 137-151; hier S. 143, 150
f.
91 G. P. Gooch, »Holstein«, in: ders., Studies in German History, London 1948, S. 391-511;
hier S. 511.
92 Vgl. P. Kennedy, »The Kaiser and German
Weltpolitik: reflexions on Wilhelm II’s place in the making of
German foreign policy«, in: J. C. G. Röhl und N. Sombart (Hg.),
Kaiser Wilhelm II: New Interpretations,
Cambrige 1982, S. 143-168; hier S. 161.
93 N. Ferguson, The Pity of
War, London 1998, S. 70.
94 Vgl. Berghahn, Germany and
the Coming of War, S. 120 ff. sowie I. Geiss, »›Weltpolitik‹:
Die deutsche Version des Imperialismus«, in: G. Schöllgen (Hg.),
Flucht in den Krieg?. Die Außenpolitik des
kaiserlichen Deutschland, Darmstadt 1991, S. 148-170, hier
S. 164 ff.
95 So lautete Bethmanns »Skizze für eine denkbare
Formulierung« für die englisch-deutschen Verhandlungen, zitiert in
R. Langhorne, »Great Britain and Germany, 1911-1914«, in: F.
Hinsley (Hg.), British Foreign Policy under Sir
Edward Grey, Cambridge 1977, S. 288-314 hier S. 293 f.
96 Ferguson, Pity of War,
S. 72; Langhorne, »Great Britain and Germany«, S. 294 f.
97 Siehe R. Langhorne, »The Naval Question in
Anglo-German Relations, 1912-1914«, in: Historical Journal 14 (1971), S. 359-370; hier S.
369.
98 Siehe L. Sondhaus, Preparing for Weltpolitik. German Sea Power before the
Tirpitz Era, Annapolis, Md. 1997; H. Wilderotter, »›Unsere
Zukunft liegt auf dem Wasser‹. Das Schiff als Metapher und die
Flotte als Symbol des wilhelminischen Kaiserreichs«, in:
Wilderotter und Pohl (Hg.), Der Letzte
Kaiser, S. 55-78, insb. S. 70f.
99 Craig, Germany, S. 249;
Geiss, »The German Version of Imperialism«, S. 111.
100 Vgl. Kennedy, »The Kaiser and German
Weltpolitik«, S. 158 f.
101 Zitiert in J. Steinberg, »The Copenhagen
Complex«, in: Journal of Contemporary
History 1 (1966), S. 23-46; hier S. 27.
102 Canis, Von Bismarck zur
Weltpolitik, S. 266.
Kapitel 6: Macht und öffentliche Meinung
1 Kaiser Wilhelm II., Aus
meinem Leben, S. 351.
2 Siehe z. B. Eulenburg an Wilhelm II., Oldenburg,
1. Januar 1890, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 1, S. 402.
3 Kohut, Wilhelm II,
S.137.
4 Zedlitz-Trützschler, Zwölf
Jahre am deutschen Kaiserhof, Berlin, Leipzig 1924, S. 97. Zur
Haltung des Kaisers zu Presseberichten über seine Person siehe auch
J. Röhl, Aufbau der persönlichen Monarchie,
S. 141, 436; G. Stöber, Pressepolitik als
Notwendigkeit. Zum Verhältnis von Staat und Öffentlichkeit im
wilhelminischen Deutschland, 1890-1914, Stuttgart 2000, S.
189.
5 J. Peers, »White Roses and Eating Disorders: A
Feminist Re-Reading of Auguste Viktoria of Germany, 1858-1921«,
unveröffentlichtes Manuskript eines Vortrags, der auf der 12.
zweijährlichen Konferenz der Australasian Association of European
Historians, 1999, gehalten wurde. Ich danke Dr. Peers herzlich für
die Überlassung einer Kopie des Manuskript.
6 Bülow an Eulenburg, Bukarest, 9. Januar 1893, in
Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd.
2, S. 1007.
7 R. Engelsing, Massenpublikum
und Journalistentum im 19. Jahrhundert in Nordwestdeutschland,
Berlin 1966, S. 26.
8 Kohlrausch, Der Monarch im
Skandal, S. 48-66.
9 Hans-Ulrich Wehler, Deutsche
Gesellschaftsgeschichte, Bd. 3: Von der
deutschen Doppelrevolution bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges
1849-1914, München 1995, S. 1249.
10 Andreas Schulz, »Der Aufstieg der ›vierten
Gewalt‹. Medien, Politik
und Öffentlichkeit im Zeitalter der Massenkommunikation«, in:
Historische Zeitschrift 270 (2000),S.
65-97.
11 Kohut, Wilhelm II, S.
235-238.
12 Siehe Eisenhardt an Valentini, 11. August 1910,
mit Bleistift gekritzelter Kommentar, GStA Berlin (Dahlem) HA I,
Rep. 89, Nr. 678.
13 Kaiserin Friedrich an Königin Victoria, (?)
September 1891, in: Ponsonby (Hg.), Letters of
the Empress Frederick, S. 427 ff.
14 Anon., »Kaiser Wilhelm als Redner«, in:
Trierische Landeszeitung, 30. Mai 1913
(Ausschnitt) in: GStA Berlin, Dahlem, HA I, Rep. 89, Nr. 679.
15 K. Lamprecht, Der
Kaiser, Berlin 1913, S. 75.
16 Die Rede wird von einem Augenzeugen in einem
Tagebucheintrag vom 20. November 1890 überliefert, in: E. v. Wedel
(Hg.), Zwischen Kaiser und Kanzler.
Aufzeichnungen des Generaladjutanten Grafen Carl von Wedel aus den
Jahren 1890-1894, Leipzig 1943, S. 131. Eine abgeschwächte
Version derselben Ansprache ist abgedruckt in J. Penzler (Hg.),
Die Reden Kaiser Wilhelms II. in den Jahren
1888-1895, Leipzig o. J., S. 197.
17 Siehe insbesondere B. Sösemann, »›Pardon wird
nicht gegeben; Gefangene nicht gemacht‹. Zeugnisse und Wirkungen
einer rhetorischen Mobilmachung«, in: Wilderotter und Pohl (Hg.),
Der letzte Kaiser, S. 79-94.
18 Van Tets van Goudriaan an Beaufort, Berlin, 25.
März 1901, Algemeen Rijksarchief Den Haag, 2.05.19, Bestanddeel
18.
19 V. Berghahn, Germany and
the Approach of War in 1914, Basingstoke 1993, S. 28 ff.; N.
Stargardt, The German Idea of Militarism,
Cambridge 1994, S. 96.
20 Waldersee, Tagebucheintrag vom 21. November
1890, in: Meissner (Hg.), Denkwürdigkeiten,
Bd. 2, S. 162.
21 Wedel, Tagebucheintrag vom 20. November 1890,
in: Wedel (Hg.), Zwischen Kaiser und
Kanzler, S. 131.
22 O. Pflanze, Bismarck. Der
Reichskanzler, München 1998, S. 635 f.; vgl. Waldersee,
Tagebucheintrag vom 21. April 1891, in: Meisner (Hg.), Denkwürdigkeiten, Bd. 2, S. 206; zu den
partikularistischen Reaktionen siehe Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd. 1, S. 679, Anm.
2.
23 Siehe z. B. Wilhelms Reden vor dem Reichstag am
24. Februar 1892 und 24. Februar 1894, in: Klaußmann (Hg.),
Kaiserreden, S. 400 ff., 403 ff.
24 Eulenburg an Wilhelm, München, 10. März 1892,
in: Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz,
Bd. 2, S. 798; Hervorhebungen im Original.
25 Brauer an Turban, Berlin, 25. Februar 1891, in:
Fuchs (Hg.), Großherzog Friedrich von
Baden, Bd. 3, S. 48 f.; vgl. Eulenburg an Bülow, Vöslau, 8.
Juni 1896, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 3, S. 1693.
26 O. v. Helldorf-Bedra an Philipp Eulenburg,
Berlin, 7. März 1892, in: Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd. 2, S. 788; Auszüge aus
der Rede in ebenda, Bd. 2, S. 780, Anm. 3.
27 Caprivi an Eulenburg, Berlin, 28. Februar 1892,
in: Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz,
Bd. 2, S. 782.
28 Wilhelm II., Rede vor dem Provinziallandtag von
Brandenburg 26. Februar 1897, in: Elkind (Hg.), The German Emperor’s Speeches, S. 300; siehe auch
Kohut, Wilhelm II, S. 138; zur
»Charismatisierung«, siehe Hull, »Hof als Herrschaftsinstrument«,
S. 26 f. 29 Siehe z. B. die Rede, die Wilhelm bei einem Galaabend
in Münster hielt, 31. August 1907, anhand von persönlichen Notizen
Wilhelms, GStA Berlin (Dahlem) HA I, Rep. 89, Nr. 673, Akte
28.
30 Stenogramm einer Rede im Rathaus von Memel, 23.
September 1907, GStA Berlin (Dahlem) HA I, Rep. 89, Nr. 673, Akte
30.
31 Holstein an Eulenburg, 27. Februar 1892, in
Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz, Bd.
2, S. 780.
32 Zu den satirischen Darstellungen Wilhelms siehe
A.T. Allen, Satire and Society in Wilhelmine
Germany. Kladderadatsch & Simplicissimus 1890-1914,
Lexington 1984, S. 53-63; E.A. Coupe, »Kaiser Wilhelm II and the
Cartoonists«, in: History Today 30 (Nov.
1980), S. 16-23.
33 F. Wedekind, »Im Heiligen Land«, zitiert aus F.
Wedekind, Gedichte und Lieder, hg. von
Gerhard Hay, Stuttgart 1989, S. 50 ff.; dazu auch Kohut, Wilhelm II, S. 291.
34 Das Bild ist nachgedruckt in Allen, Satire and Society, S. 50.
35 Jost Rebentisch, Die vielen
Gesichter des Kaisers. Wilhelm II. in der deutschen und britischen
Karikatur, Berlin 2000, S. 60 ff.
36 H. Abret und A. Keel, Die
Majestätsbeleidigungsaffäre des »Simplicissimus«-Verlegers Albert
Langen. Briefe und Dokumente zu Exil und Begnadigung 1898-1903,
Frankfurt/Main 1985, insb. S. 40 f.
37 Kaiserin Friedrich an Königin Victoria, 27.
Februar 1892, in: Ponsonby (Hg.), Briefe der
Kaiserin Friedrich, S. 458.
38 Siehe Eulenburg an Wilhelm II., München 29.
Dezember 1892; Holstein an Eulenburg, Berlin 27. Februar 1893 und
Holstein an Eulenburg, Berlin, 7. April 1895, in: Röhl (Hg.),
Politische Korrespondenz, Bd. 2, S. 1000
f., 1031, 1488.
39 Marschall an Eulenburg, Berlin, 6. Mai 1891,
in: Röhl (Hg.), Politische Korrespondenz,
Bd. 1, S. 679.
40 Eulenburg an Wilhelm II., Berlin, 28. November
1891, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 1, S. 730.
41 O. v. Helldorf-Bedra an Eulenburg, Berlin, 24.
März 1892, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 2, S. 825.
42 Fürstin Marie Radziwill, Tagebucheintrag vom
27. November 1890, in: M. Radziwill, Briefe vom
deutschen Kaiserhof 1889-1915, ausgew. und übers. von P.
Wiegler, Berlin 1936, S. 34.
43 Consistorialrat Blau an Lucanus (Chef des
Zivilkabinetts), Wernigerode, 4. April 1906, GStA Berlin (Dahlem),
HA I, Rep. 89, Nr. 672, Akte 17.
44 Wedel, Tagebucheinträge vom 20., 22. April
1891, in: Wedel (Hg.), Zwischen Kaiser und
Kanzler, S. 176, 177.
45 Siehe Dr. Lier an Lucanus, Dresden, 24. Oktober
1905, und Lucanus an Dr. Lier (Telegramm), Berlin, 25. Oktober
1905, GStA Berlin (Dahlem), HA I, Rep. 89, Nr. 671, Akte 11.
46 B. Reuter (Herausgeber der Kölnischen Volkszeitung) an Lucanus, Köln, 6.
September 1907, GStA Berlin (Dahlem), HA I, Rep. 89, Nr. 673, Akte
29.
47 Siehe z. B. Wedel, Tagebucheintrag vom 22.
April 1891, in: Wedel (Hg.), Zwischen Kaiser
und Kanzler, S. 177.
48 Der Originaltext der Rede wurde akribisch
rekonstruiert und analysiert von Bernd Sösemann in B. Sösemann,
»Die sogenannte Hunnenrede Wihelms II. Textkritische und
interpretatorische Bemerkungen zur Ansprache des Kaisers vom 27,
Juli 1900 in Bremerhaven«, in: Historische
Zeitschrift 222 (1976), S. 342-358, hier S. 344. Zur
»offiziellen« Fassung siehe Klaußmann (Hg.), Kaiserreden, S. 357f.
49 Sösemann, »Hunnenrede«, S. 345 f.
50 P. A. Cohen, History in
Three Keys. The Boxers as Event, Experience and Myth, New York
1997, S. 161f.
51 Bülow, Denkwürdigkeiten, Bd. 1, S. 359; dazu auch D.
Junker, »Das Deutsche Reich im Urteil der USA 1871-1945«, in: K.
Hildebrand (Hg.), Das Deutsche Reich im Urteil
der Großen Mächte und europäischen Nachbarn (1871-1945),
München 1995, S. 141-158; hier S. 147.
52 Sösemann, »Hunnenrede«, S. 353 ff.
53 Zitiert in Kohlrausch, Monarch im Skandal, S. 74.
54 Rede von August Bebel, in: Stenographische Berichte über die Verhandlungen des
Reichstages (im folgenden: StB
Reichstag) 19. November 1900, insb. S. 29 ff.
55 Rede von Eugen Richter, in: StB Reichstag, 20. November 1900, S. 53f.
56 Rede von Bülow, in: StB
Reichstag, 20. November 1900, S. 62f.
57 Eulenburg an Wilhelm II., Wien, 22. November
1900, in: Röhl (Hg.), Politische
Korrespondenz, Bd. 3, S. 2010.
58 Bebel vertrat in einer Rede am 11. Dezember
1900 diese Ansicht mit Blick auf die Krüger-Depesche, in: StB Reichstag, 20. November 1900, S. 62 f.
59 Varnbüler an Weizsäcker, Berlin, 2. November
1908, HSA Stuttgart, E50/03 202.
60 Reden von Bassermann, Singer, v. Heydebrand u.
d. Lasa, in: StB Reichstag, 10. November
1908, S. 5374, 5385, 5394.
61 Reden von Bassermann, Singer, Hertling,
Zimmermann, Heine, in: StB Reichstag, 10.
November 1908, S. 5375, 5398, 5417, 5427f.
62 Gevers (niederländischer Gesandter) an
niederländisches Außenministerium, Berlin, 12. November 1908,
Algemeen Rijksarchief Den Haag, 2.05.19, Bestanddeel 20.
63 Rede von Bülow in: StB
Reichstag, 10. November 1908, S. 5395f.
64 Gevers an niederländisches Außenministerium,
Berlin, 12. November 1908, Algemeen Rijksarchief Den Haag, 2.05.19,
Bestanddeel 20.
65 Lerman, Chancellor, S.
223.
66 Varnbüler an Weizsäcker, Berlin, 19. November
1908, HSA Stuttgart, E50/03 202
67 Notizen von Valentini (Chef des Zivilkabinetts)
aus einem Gespräch mit Wilhelm, Donaueschingen, 13. November, 1908,
GStA Berlin (Dahlem) HA I, Rep. 89, Nr. 685, Bl. 46 f.
68 Ebenda.
69 Diese Darstellung stützt sich auf die
Erinnerungen Felix von Müllers, des Gesandten an der deutschen
Botschaft in Den Haag, dem Bülow den Brief an Jenisch diktierte,
siehe Müller an Valentini, Den Haag, 28. Februar 1909, GStA Berlin
(Dahlem) HA I, Rep. 89, Nr. 685, Bl. 67.
70 Lerman, Chancellor, S.
221; Cecil, Wilhelm II, S. 68 f.
71 Müller an Valentini, Hague, 28. Februar 1909,
GStA Berlin (Dahlem) HA I, Rep. 89, Nr. 685, Bl. 67.
72 Bülow an Valentini, Norderney, 16. August 1908,
GStA Berlin (Dahlem) HA I, Rep. 92, Nr. 3, Bl. 2.
73 Zu den unzähligen falschen Darstellungen in
Bülows Memoiren siehe F. Thimme, Front wider
Bülow. Staatsmänner, Diplomaten und Forscher zu seinen
Denkwürdigkeiten, München 1931; F. Hiller von Gaertringen,
Fürst Bülows Denkwürdigkeiten. Untersuchungen
zu ihrer Entstehungsgeschichte und Kritik, Tübingen 1956.
74 W. Schüssler, Die
Daily-Telegraph-Affäre. Fürst Bülow, Kaiser Wilhelm und die Krise
des zweiten Reiches 1908, Göttingen 1952, S. 10 f.; Helmut
Teschner, Die Daily-Telegraph-Affäre vom
November 1908 in der Beurteilung der öffentlichen Meinung,
Breslau 1931, S. 11; Kohlrausch, Monarch im
Skandal, S. 245 f.
75 Kohut, Wilhelm II, S.
164.
76 Gevers an niederländisches Außenministerium,
Berlin, 12. November 1908, Algemeen Rijksarchief Den Haag, 2.05.19,
Bestanddeel 20.
77 Wilhelm an Zar Nikolaus II., 9. Mai 1909,
zitiert in: Kohut, Wilhelm II, S.
135.
78 Varnbüler an Weizsäcker, Berlin, 12. Dezember
1908, HSA Stuttgart, E50/03 202; Valentini wird zitiert in E.
Fehrenbach, Wandlungen des deutschen
Kaisergedankens 1871-1918, München, Wien 1969, S. 141.
79 Der volle Wortlaut wurde veröffentlicht in
Königsberger Allgemeine Zeitung, 25. August
1910, sowie in Penzler, Krieger (Hg.), Reden, Bd. 4, S. 203-206, hier S. 204; vgl. Wilhelms
eigene Notizen im Vorfeld vom 25. August 1910, GStA Berlin (Dahlem)
HA I, Rep. 89, Nr. 678, Akte 43.
80 Siehe z. B. Vossische
Zeitung, 26. August 1910; Freisinnige
Zeitung, 27. August 1910; Berliner
Tageblatt, 26. August 1910 (Ausschnitte in GStA Berlin (Dahlem)
HA I, Rep. 89, Nr. 678, Akte 43).
81 Zu dem Maulkorb für den Kaiser, der alle
Grenzen überschreite, siehe Varnbüler an Weizsäcker, Berlin, 22.
Januar 1909, HSA Stuttgart, E50/03 203.
82 Wilhelm an Bethmann-Hollweg, Telegramm, 28.
August 1910, GStA Berlin (Dahlem) HA I, Rep. 89, Nr. 678, Akte
43.
83 Zitiert in Fehrenbach, Wandlungen, S. 99.
84 Sösemann, »›Pardon wird nicht gegeben‹«, S.
88.
85 W. Rathenau, Der Kaiser.
Eine Betrachtung, Berlin 1919, S. 28 f.
86 Hull, »Persönliches Regiment«, S. 4.
87 Siehe, beispielsweise, Norddeutsche Allgemeine Zeitung, 30. August 1910
(Ausschnitt in GStA Berlin (Dahlem) HA I, Rep. 89, Nr. 678, Akte
43).
88 H. Delbrück, »Die Krisis des persönlichen
Regiments«, in: Preußische Jahrbücher 134
(1908), S. 566-580, hier S. 567.
89 »Der schweigende Kaiser«, in: Frankfurter Zeitung, 14. September 1910.
90 Gevers an niederländisches Außenministerium,
Berlin, 12. November 1908, Algemeen Rijksarchief Den Haag, 2.05.19,
Bestanddeel 20.
91 Zitiert in König, Wilhelm
II. und die Moderne, S. 76; zu Bildern von Kaiser Wilhelm II.
und Graf Zeppelin, siehe May, Ansichtskarten.
92 Brenner, Strahlen der
Krone, S. 363.
93 Margrit Bröhan, Walter
Leistikow. Maler der Berliner Landschaft, Berlin 1988.
94 W. Guttsmann, Art for the
Workers. Ideology and the Visual Arts in Weimar Germany,
Manchester 1997.
95 Winkler, Der lange Weg,
Bd. 1, S. 280.
96 W. K. Blessing, »The Cult of Monarchy,
Political Loyaly and the Workers’ Movement in Imperial Germany«,
in: Journal of Contemporary History 13
(1978), S. 357-373; hier S. 366-369.
97 Siehe M. Cattaruzza, »Das Kaiserbild in der
Arbeiterschaft am Beispiel der Werftarbeiter in Hamburg und
Stettin«, in: Röhl (Hg.), Der Ort, S.
131-144, Zitat S. 144.
98 R. J. Evans (Hg.), Kneipengespräche im Kaiserreich. Stimmungsberichte der
Hamburger Politischen Polizei 1892-1914, Reinbek 1989, S. 328,
329, 330.
99 Siehe J. Peers, »White Roses and Eating
Disorders«, unveröffentlichtes Manuskript, 1999. Zum Bild der
Kaiserin in der Öffentlichkeit siehe auch Hull, Entourage, S. 18.
100 Dominik Petzold, »›Monarchische Reklamefilme‹?
Wilhelm II. im neuen Medium der Kinematographie«, in: Thomas Biskup
und Martin Kohlrausch (Hg.), Das Erbe der
Monarchie, (erscheint in Kürze, 2008).
101 Daniel Schönpflug, »Liebe und Außenpolitik:
Hohenzollernsche Hochzeiten 1858-1933«, in: Biskup und Kohlrausch
(Hg.), Das Erbe der Monarchie (in Kürze,
2008).
Kapitel 7: Von der Krise zum Krieg, 1909-1914
1 W. Canis, Von Bismarck zur
Weltpolitik. Deutsche Außenpolitik, 1890 bis 1902, Berlin 1997,
S. 174; siehe auch L. Cecil, Wilhelm II,
Bd. 2: Emperor and Exile, 1900-1941, Chapel
Hill, London 1996, S. 176.
2 Canis, Von Bismarck zur
Weltpolitik, S. 174
3 S. Beller, Francis
Joseph, London 1996, S. 196 (deutsch: Franz
Joseph. Eine Biographie, Wien 1997).
4 Zitiert in H. Rumpler, Eine
Chance für Mitteleuropa. Bürgerliche Emancipation und Staatsverfall
in der Habsburgermonarchie, Wien 1997, S. 563.; siehe auch
Freiherr von Jenisch (Rechtsberater in Wilhelms Gefolge) an
Auswärtiges Amt, Telegramm Rominten, 7. Oktober 1908, in: GP, Bd.
26/1, S. 113 (Dok. 8994).
5 Wilhelm II., Randbemerkungen auf Bülow an
Jenisch, Norderney, 7. Oktober 1908, in: GP, Bd. 26/1, S. 112 (Dok.
8992).
6 Bericht von Radolin vom 23. Juni 1909, zitiert
in: GP, Bd. 26/1, S. 53 (Dok. 8939, Anm.).
7 Varnbüler an Weizsäcker, Berlin, 18. Oktober
1908, HSA Stuttgart E50/03 202.
8 W. Gutsche, Wilhelm II. Der
letzte Kaiser des deutschen Reiches, Berlin 1991, S. 145
f.
9 Jenisch an Bethmann, Rominten, 2. Oktober 1912,
in: GP, Bd. 33, S. 147 f. (Dok. 12202).
10 Wilhelm II., Notizen, Rominten, 4. Oktober
1912, in: GP, Bd. 33, S. 164 ff. (Dok. 12225).
11 Wilhelm II., Randbemerkung auf Telegramm von
Wolffschem Telegraphenbureau an Wilhelm II., Berlin, 4. November
1912, in: GP, Bd. 33, S. 276 f. (Dok. 12321); Varnbüler an
Weizsäcker, Berlin, 18. November 1912, HSA Stuttgart E50/03
206.
12 Wilhelm II., Randbemerkung auf Kiderlen-Wächter
an Wilhelm II., Berlin, 3. November 1912, in: GP, Bd. 33, S. 274
ff. (Dok. 12320).
13 Wilhelm II. an Kiderlen-Wächter, Potsdam, 7.
November 1912, in: GP, Bd. 33, S. 295 (Dok. 12339); vgl. Jarausch,
Enigmatic Chancellor, S. 133.
14 Wilhelm II. an Auswärtiges Amt, Letzlingen, 9.
November 1912, in: GP, Bd. 33, S. 302 (Dok. 12348).
15 Wilhelm II., Denkschrift, 11. November 1912,
in: GP, Bd. 33, S. 302 ff. (Dok. 12349).
16 Gutsche, Wilhelm II, S.
145 f.; vgl. K. Hildebrand, Das vergangene
Reich. Deutsche Aussenpolitik von Bismarck bis Hitler,
1871-1945, Stuttgart 1995, S. 287.
17 Tschirschky an Auswärtiges Amt, Budapest, 21.
November 1912, in: GP, Bd. 33, S. 372 f. (Dok. 12404).
18 Wilhelm II. an Kiderlen-Wächter, 21. November
1912, in: GP, Bd. 33, S. 373f. (Dok. 12405).
19 E. C. Helmreich, »An Unpublished Report on
Austro-German Military Conversations of November 1912«, in:
Journal of Modern History 5 (1933), S.
197-207; hier S. 206 f. Szögyenys Darstellung eines Treffens
zwischen Wilhelm und Erzherzog Franz Ferdinand am 22. November, auf
dem ersterer diesem angeblich versicherte, dass Wilhelm, falls es
sich um eine Frage des Prestiges für Österreich-Ungarn handle,
nicht einmal einen Weltkrieg fürchten werde, und dass er bereit
sei, gegen alle drei Mächte der Entente Krieg zu führen, lässt eine
aggressivere Haltung vermuten, weicht aber von den
zurückhaltenderen Beistandsbekundungen ab, die
der Erzherzog selbst in seinem Bericht von dem Treffen schilderte.
Womöglich hatte der österreichische Botschafter die Absicht, die
Wiener Regierung zu einer härteren Linie in der serbischen
Hafenfrage zu bewegen. Siehe ebd., S. 199f. 20 Helmreich,
»Unpublished Report«, S. 205.
21 J. Remak, »1914 – The Third Balkan War: Origins
Reconsidered«, in: Journal of Modern
History 43/3 (1971), S. 353-366; hier S. 364.
22 D. Stevenson, Armaments and
the Coming of War. Europe 1904-1914, Oxford 1996, S. 250, 259;
Helmreich, »Unpublished Report«, S. 202f.
23 Müllers Darstellung von dem Treffen am 8.
Dezember 1912, transkribiert in: J. C. G. Röhl, »Der
militärpolitische Entscheidungsprozess in Deutschland am Vorabend
des Ersten Weltkrieges«, in: ders., Kaiser, Hof
und Staat, S. 175-202; hier S. 176.
24 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 186.
25 Ebenda auf deutsch zitiert.
26 Zitiert in Röhl, »Der militärpolitische
Entscheidungsprozess«, S. 188; die »Perfidie« der Briten war auch
in der Korrespondenz Wilhelms mit Erzherzog Franz Ferdinand in den
Jahren 1913/14 ein dominierendes Thema; Cecil, Wilhelm II, S. 197.
27 Röhl, »Der militärpolitische
Entscheidungsprozess«, passim; auch ders., »Admiral von Müller and
the Approach of War, 1911-1914«, in: Historical
Journal 12 (1969), S. 651-673.
28 W. J. Mommsen, »Innenpolitische
Bestimmungsfaktoren der deutschen Außenpolitik vor 1914«, in:
ders., Der autoritäre Nationalstaat, S.
316-357; hier S. 325 ff.; ders., »Kaiser Wilhelm II and German
Politics«, in: Journal of Contemporary
History 25 (1990), S. 308 f.; Hildebrand, Das vergangene Reich, S. 289.
29 E. Hölzle, Die
Selbstentmachtung Europas. Das Experiment des Friedens vor und im
Ersten Weltkrieg, Göttingen 1975, S. 18 f.; ähnlich
argumentiert auch Hildebrand, Das vergangene
Reich, S. 289.
30 Röhl, »Der militärpolitische
Entscheidungsprozess«; Hildebrand, Das
vergangene Reich, S. 289 f.
31 Stevenson, Armaments,
S. 288 f.; F. Fischer, »Die Außenpolitik des kaiserlichen
Deutschland und der Ausbruch des Ersten Weltkriegs«, in: Schöllgen
(Hg.), Flucht in den Krieg?, S. 25-67, hier
S. 31 ff.; M.S. Coetzee, The German Army
League, New York 1990, S. 36f.
32 Mommsen, »Innenpolitische Bestimmungsfaktoren«,
S. 325 ff.
33 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 187.
34 Jagow an Lichnowsky, Berlin, 26. April 1913;
Jagow an Flotow, Berlin, 28. April 1913, in: GP, 34/2, S. 737 f.,
752; dazu auch Gutsche, Wilhelm II., S.
147.
35 Falkenhayn an Hanneken, 29. Januar 1913,
zitiert in H. Afflerbach, Falkenhayn:
Politisches Denken und Handeln im Kaiserreich, München 1994, S.
102.
36 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 195.
37 Wilhelm II., Randbemerkungen auf Stolberg
(Chargé d‘affaires in Wien) an Auswärtiges Amt Berlin, Wien, 18.
Oktober 1913, in: GP, Bd. 36/1, S. 399, Dok. 14176.
38 L. Bittner, A.F. Pribram, H. Srbik und H.
Uebersberger (Hg.), Österreich-Ungarns
Aussenpolitik von der bosnischen Krise 1908 bis zum Kriegsausbruch
1914. Diplomatische Aktenstücke des österreichisch-ungarischen
Ministeriums des Äußeren, Wien, Leipzig 1930, Bd. 7, S.
515.
39 Hildebrand, Das vergangene
Reich, S. 292.
40 Bericht zu Sasonows Bemerkungen in O‘Beirne an
Grey, St. Petersburg, 28. Oktober 1913, in: G. P. Gooch und H. W.
V. Temperley (Hg.) British Documents on the
Origins of the War, 1898-1914, 11 Bde., London 1925-1938, Bd.
10/1, Dok. 56, S. 49.
41 Gutsche, Wilhelm II.,
S. 151.
42 Zitiert in ebenda, S. 150.
43 Wilhelm II., Randbemerkung auf Pourtalès an
Bethmann Hollweg, St. Petersburg, 11. März 1914, in: GP, Bd. 39,
Dok. 15844, S. 554; dazu auch Gutsche, Wilhelm
II., S. 152.
44 Zitiert in Gutsche, Wilhelm
II., S. 153.
45 Zitiert in ebenda, S. 153.
46 Wilhelm II., Kommentare zu Pourtalès an
Bethmann, 13. Dezember 1913, in: GP, Bd. 38, S. 256 (Dok.
15483)
47 Wilhelm II., Randbemerkungen auf Wangenheim an
Auswärtiges Amt Berlin, Konstantinopel, 18. Dezember 1913, in: GP
Bd. 38, S. 261 f. (Dok. 15489).
48 Zu dem russischen »großen Programm«, das im
Frühjahr 1913 gestartet wurde, und den deutschen Reaktionen darauf
siehe Stevenson, Armaments, insb.
315-323.
49 M. M. Warburg, Aus meinen
Aufzeichnungen, New York 1952, S. 29.
50 Die Quelle hierfür ist F. Conrad von
Hötzendorf, Aus meiner Dienstzeit.
1906-1918, 4 Bde., Wien 1921-1925, Bd. 4, S. 39.
51 Ebenda, S. 36; zu dem Widerspruch in Conrads
Darstellung vgl. F. Fischer, Krieg der
Illusionen. Die deutsche Politik von 1911 bis 1914, Düsseldorf
1969.
52 Szögyény an Auswärtiges Amt Wien, Berlin, 28.
Oktober 1913, in: Bittner u. a. (Hg.), Österreich-Ungarns Außsenpolitik, Bd. 7, S. 512
(Dok. 8934).
53 Velics an Berchtold, München, 16. Dezember
1913, in: Bittner u. a. (Hg.), Österreich-Ungarns Außenpolitik, Bd. 7, S. 658 (Dok.
9096).
54 Franz Josephs Order an Berlin (Szögyény),
Budapest, 16. Mai 1914, in: Bittner u. a. (Hg.), Österreich-Ungarns Außenpolitik, Bd. 8, S. 42 (Dok.
9674).
55 Tisza an Franz Joseph, Budapest, 1. Juli 1914,
in: Bittner u. a. (Hg.), Österreich-Ungarns
Außenpolitik, Bd. 8, S. 248 (Dok. 9978).
56 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 193.
57 Berckheim an Minister des großherzoglichen
Hauses von Baden, Berlin, 11. März 1914, GLA Karlsruhe,
233/34815.
58 Gevers an niederländisches Außenministerium,
Berlin, 20. März 1914, Algemeen Rijksarchief Den Haag, 2.05.19,
Bestanddeel 21.
59 P. Conrad, Aus meiner
Dienstzeit, Bd. 3, S. 597.
60 Cecil, Wilhelm II., Bd.
2, S. 198.
61 Wilhelm II., Randbemerkungen auf Tschirschky an
Bethmann Hollweg, Wien, 30. Juli 1914, in: Imanuel Geiss, Julikrise und Kriegsausbruch 1914, Hannover 1963/64,
2 Bde., hier Bd. 1, S. 59.
62 Einleitende Worte von Imanuel Geiss zum ersten
Kapitel in der leicht gekürzten späteren Ausgabe seiner
Dokumentensammlung: I. Geiss, Juli 1914. Die
europäische Krise und der Ausbruch des Ersten Weltkriegs,
München 1965, S. 37 f.; entsprechend argumentiert auch L.
Albertini, The Origins of the War of 1914,
übers. I. M. Massey, Oxford 1953, Bd. 2, S. 140; vgl. dazu Fischer,
Krieg der Illusionen.
63 Berchtold Bericht über ein Gespräch vom 2. Juli
mit Tschirschky, 3. Juli 1914, in: Bittner u. a. (Hg.), Österreich-Ungarns Außenpolitik, Bd. 8, S. 277 (Dok.
10006).
64 Geiss, Julikrise, Bd.
1, S. 69.
65 Szögyeny, Telegramm, Berlin, 5. Juli 1914,
Bittner u. a. (Hg.), Österreich-Ungarns
Außenpolitik, Bd. 8, S. 306 f. (Dok. 10058).
66 Vgl. Geiss, Julikrise,
Bd. 1, S. 79 ff.; dazu auch Afflerbach, Falkenhayn, S. 149.
67 Franz Joseph an Wilhelm II., [2. Juli 1914],
Bittner u. a. (Hg.), Österreich-Ungarns
Außenpolitik, Bd. 8, S. 250 ff. (Dok. 9984).
68 F. Fellner, »Die ›Mission Hoyos‹«, in: W. Alff
(Hg.), Deutschlands Sonderung von Europa
1862-1945, Frankfurt/Main 1984, S. 283-316; S. Williamson,
Austria-Hungary and the Origins of the First
World War, Basingstoke 1991, S. 190-195.
69 Stevenson, Armaments,
S. 372.
70 Zu den Rüstungszyklen und zur Kampfbereitschaft
siehe Stevenson, Armaments, insb. S. 418,
420; zur Bedeutung der Budget bedingten
Einschränkungen siehe N. Ferguson, »Public Finance and National
Security: the Domestic Origins of the First World War Revisited«,
in: Past and Present 142 (1994), S.
141-168.
71 Mommsen, »Innenpolitische Bestimmungsfaktoren«,
S. 350 ff.
72 Albertini, Origins, Bd.
2, S. 159.
73 Geiss, Julikrise, Bd.
1, S. 71 f., 75. Albertini, Origins, Bd. 2,
S. 137f.
74 Albertini, Origins, Bd.
2, S. 142; Afflerbach, Falkenhayn, S.
151.
75 Stevenson, Armaments,
S. 375.
76 Geiss, Julikrise, Bd.
1, S. 96; Stevenson, Armaments, S.
372.
77 Szögyenyi an Berchtold, Berlin, 28. Oktober
1913, in: Bittner u. a. (Hg.), Österreich-Ungarns Außenpolitik, Bd. 7, S. 513 ff.
(Dok. 8934).
78 Zu den erwähnten Berichten an Wilhelm, siehe
ebd.; zur allgemeinen Anschauung des Militärs siehe Stevenson,
Armaments, S. 360, 374.
79 Zu den Haltungen in Berlin siehe Szögyenyi an
Berchtold, Berlin, 12. Juli 1914; Berchtold, Bericht über ein
Gespräch am 2. Juli mit Tschirschky, 3. Juli 1914, in: Bittner u.
a. (Hg.), Österreich-Ungarns Außenpolitik,
Bd. 8, S. 407 ff. (Dok. 10215), S. 277 f. (Dok. 10006).
80 O. Hammann, Um den Kaiser.
Erinnerungen aus den Jahren 1906-1909, Berlin 1919, S.
89.
81 Wilhelm II. an Franz Joseph, Balholm, 14. Juli
1914, in: Bittner u. a. (Hg.), Österreich-Ungarns Außenpolitik, Bd. 8, S. 442 f.
(Dok. 10262).
82 Siehe insbesondere Wilhelms Kommentare auf
Tschirschky an Jagow, Wien, 10. Juli 1914, in: Geiss, Julikrise, Bd. 1, S. 144f.
83 Biedermann an Vitzthum, Berlin, 17. Juli 1914,
in: Geiss, Julikrise, Bd. 1, S. 199
f.
84 Wilhelm II., Kommentare auf Tschirschky an
Bethmann, Wien, 14. Juli 1914, in: Geiss, Julikrise, Bd. 1, S. 164f.
85 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 202; Jagow an Wedel (kaiserliches Gefolge), Berlin, 18. Juli
1914, in: Geiss, Julikrise, Bd. 1, S.
205.
86 Stevenson, Armaments,
S. 376.
87 Siehe dazu G. A. von Müller, Regierte der Kaiser? Aus den Kriegstagebüchern des Chefs
des Marinekabinetts im ersten Weltkrieg Admiral Georg Alexander von
Müller, Göttingen, Berlin, Frankfurt 1959, S. 33 ff.; sowie
Afflerbach, Kaiser Wilhelm II als Oberster
Kriegsherr, S. 11.
88 Der Wortlaut des österreichischen Ultimatums
und der serbischen Antwortnote sind abgedruckt in D. Fromkin,
Europas letzter Sommer. Die scheinbar
friedlichen Wochen vor dem Ersten Weltkrieg, München 2005, S.
373-377, 378-381; Albertini, Origins, Bd.
2, 266 f., 369.
89 Afflerbach, Falkenhayn,
S. 153
90 Wilhelm II. an Jagow, Neues Palais, 28. Juli
1914, Geiss, Julikrise, Bd. 2, S. 184 f.;
Afflerbach, Falkenhayn, S. 153.
91 Zitiert in Afflerbach, Falkenhayn, S. 154.
92 Albertini, Origins, Bd.
2, S. 467; dazu auch Geiss, Juli 1914, S.
215-218.
93 Siehe Lichnowsky an Jagow, London, 27. Juli
1914, in: Geiss, Julikrise, Bd. 2, S.
104f.
94 Bethmann an Tschirschky, Berlin, 22.15 Uhr, 28.
Juli 1914, in: Geiss, Julikrise, Bd. 2, S.
196 ff.; Stevenson, Armaments, S.
401f.
95 Bethmann an Wilhelm, Berlin, 22.15 Uhr, 28.
Juli 1914, in: Geiss, Julikrise, Bd. 2, S.
192, Anm. 2, S. 202.
96 Stevenson, Armaments,
S. 384f.
97 Falkenhayn Tagebuch, 29. Juli 1914, zitiert in
Afflerbach, Falkenhayn, S. 155.
98 Falkenhayn Tagebuch, 31. Juli 1914, zitiert in
Afflerbach, Falkenhayn, S. 160.
99 Heinrich an Wilhelm II., 28. Juli 1914, in: M.
K. D. Montgelas und W. Schücking (Hg.), Die
deutschen Dokumente zum Kriegsausbruch, 2 Bde.,
Berlin-Charlottenburg 1919, Bd. 1, S. 328 f.
100 Lichnowsky an Jagow, London, 29. Juli 1914,
in: Geiss, Julikrise, Bd. 2, S.
277-280.
101 Wilhelm II., Bemerkungen zu Pourtalès an
Jagow, St. Petersburg, 30. Juli 1914, in: Geiss, Julikrise, Bd. 2, S. 291 ff. (Schlusskommentar
Wilhelms).
102 Lichnowsky an Auswärtiges Amt, London, 31.
Juli 1914 (12.13 und 12.15 Uhr) in: Montgelas und Schücking (Hg.),
Deutsche Dokumente zum Kriegsausbruch, Bd.
2, S. 4, 8; Cecil, Wilhelm II, Bd. 2, S.
206.
103 Afflerbach, Falkenhayn, S. 164.
104 Falkenhayn Tagebuch, 1. August 1914, zitiert
in Afflerbach, Falkenhayn, S. 165 f.
Falkenhayns Version des Wortwechsels wurde im Wesentlichen von
Moltke bestätigt, ist aber möglicherweise nicht ganz glaubwürdig.
Laut den Memoiren des Augenzeugen Flügeladjutant Max von Mutius
fragte der Kaiser Moltke, ob ein Grenzübertritt im Westen –
insbesondere das Eindringen der 16. Division nach Luxemburg – noch
aufgehalten werden könne. Moltke erwiderte, das könne er nicht
sagen, und ein Untergebener aus der Operationsabteilung des
Generalstabs, Oberstleutnant Tappen, bestätigte, dass dies immer
noch möglich sei. Kurzum,
nach dieser Version überstimmte der Kaiser nicht direkt Moltke,
sondern blieb innerhalb der konventionellen Grenzen seiner
Stellung. Auf jeden Fall sind sich die überlieferten Darstellungen
einig darüber, dass diese Episode einen traumatischen Effekt auf
den Generalstabschef hatte, der in den folgenden beiden Jahren
seines Lebens immer wieder darauf zu sprechen kam. Siehe Holger
Afflerbach, Kaiser Wilhelm II. als Oberster
Kriegsherr im Ersten Weltkrieg. Quellen aus der militärischen
Umgebung des Kaisers, München 2005, S. 13.
105 Siehe Moltkes Erinnerung an die Szene in
Moltke an Plessen, Berlin, 2. Mai 1915, in: Afflerbach, Kaiser Wilhelm II. als Oberster Kriegsherr, S.
769.
106 Annika Mombauer, Helmuth
von Moltke and the Origins of the First World War, Cambridge
2001, S. 222.
107 Zitiert in Afflerbach, Falkenhayn, S. 167.
108 Beller, Francis
Joseph, S. 214.
109 Lieven, Nicholas II,
S. 202.
110 R. A. Kann, Dynasty,
Politics and Culture: Selected Essays, hg. von S. Winter,
Boulder 1991, S. 294.
111 Lieven, Nicholas II,
S. 202.
112 Zum Verhältnis zwischen ziviler und
militärischer Gewalt in der Führung aller Mächte siehe M.
Trachtenberg, »The Coming of the First World War: A Reassessment«,
in: ders., History and Strategy, Princeton,
N.J. 1991, S. 47-99.
113 Stevenson, Armaments,
S. 407.
114 Siehe Count Kokovtsov [Kokowzow], Out of My Past. The Memoirs of Count Kokovtsov,
Stanford 1935, S. 313, 348, 445.
115 Vgl. Mommsen, »Der Topos vom unvermeidlichen
Krieg: Außenpolitik und öffentliche Meinung im Deutschen Reich im
letzten Jahrzehnt von 1914«, in: ders., Der
autoritäre Nationalstaat, S. 380-406.
116 Siehe K. Jarausch, »The Illusion of Limited
War: Chancellor Bethmann Hollweg’s Calculated Risk, July 1914«, in:
Central European History 2 (1969), S.
48-76.
Kapitel 8: Krieg, Exil, Tod: 1914-1941
1 W. Deist, »Kaiser Wilhelm II in the context of
his military and naval entourage«, in: Röhl und Sombart (Hg.),
Wilhelm II, S. 169-192; hier S. 182f.
2 W. Deist, »Kaiser Wilhelm II als Oberster
Kriegsherr«, in: Röhl (Hg.) Der Ort, S.
25-42; hier S. 26; allgemeiner zur militärischen Dimension der
Souveränität Wilhelms siehe Fehrenbach, Wandlungen, S. 122 ff., 170 ff.
3 Deist, »Oberster Kriegsherr«, S. 30; ders.,
»Entourage«, S. 176 ff.
4 E. R. Huber, Heer und Staat
in der deutschen Geschichte, 2. Aufl., Hamburg 1943, S.
357.
5 Tagebucheintrag vom 23. Juli 1904, in: H. v.
Moltke, Erinnerungen, Briefe, Dokumente
1877-1916, hg. von E. v. Moltke, Stuttgart 1922, S. 296.
6 Siehe A. Mombauer, »Helmuth von Moltke and the
Origins of the First World War«, Dissertation, University of
Sussex, 1998.
7 H. Afflerbach, Kaiser
Wilhelm II. als Oberster Kriegsherr im Ersten Weltkrieg. Quellen
aus der miliärischen Umgebung des Kaisers 1914-1918, München
2005, S. 20.
8 W. Groener, Das Testament
des Grafen Schlieffen. Operative Studien über den Weltkrieg,
Berlin 1930, S. 79.
9 E. v. Falkenhayn, Die
Oberste Heeresleitung 1914-1916 in ihren wichtigsten
Entschließungen, Berlin 1920, S. 3.
10 Afflerbach, Kaiser Wilhelm
II. als Oberster Kriegsherr, S. 39.
11 R. Chickering, Imperial
Germany and the Great War 1914-1918, Cambridge 1998, S. 33;
Cecil, Wilhelm II, Bd. 2, S. 209.
12 Afflerbach, Falkenhayn,
S. 236.
13 G. A. Müller, Regierte der
Kaiser? Kriegstagebücher, Aufzeichnungen und Briefe des Chefs des
Marine-Kabinetts Admiral Georg Alexander von Müller 1914-1918,
hg. von W. Görlitz, Göttingen, Berlin, Frankfurt 1959, S. 53 f.,
57, 63.
14 Müller, Tagebucheintrag vom 6. November 1914,
ders., Regierte der Kaiser, S. 68; zitiert
in: Fehrenbach, Wandlungen, S. 216;
Afflerbach, Falkenhayn, S. 236.
15 Adolf Wild von Hohenborn, Brief an seine Frau
vom 7. Juni 1915, in: ders., Briefe und
Tagebuchaufzeichnugen des preußischen Generals als Kriegsminister
und Truppenführer im Ersten Weltkrieg, hg. von H. Reinhold und
G. Granier, Boppard am Rhein 1986, S. 64.
16 Afflerbach, Kaiser Wilhelm
II. als Oberster Kriegsherr, S. 44 f., 53, 83.
17 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 219.
18 Görlitz, The Kaiser and His
Court, S. 29, 71, sowie siehe unten.
19 Mombauer, »Helmuth von Moltke«.
20 Afflerbach, Falkenhayn,
S. 187.
21 K.-H. Janssen, Der Kanzler
und der General. Die Führungskrise
um Bethmann-Hollweg und Falkenhayn (1914-1916), Göttingen
1967, S. 58, 62; Afflerbach, Falkenhayn, S.
237, 238 ff.
22 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 227 f.; Afflerbach, Falkenhayn, S.
307 f.
23 H. Herwig, The First World
War. Germany and Austria-Hungary 1914-1918, London 1997, S.
134; Görlitz, The Kaiser and His Court, S.
57.
24 Wolfram Pyta, Hindenburg.
Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler, Berlin 2007, S.
156, 163, 164 (Zitat).
25 Wilhelm II. an Auguste Viktoria, 21. Januar
1915, zitiert in Pyta, Hindenburg, S.
164.
26 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, 236; Herwig, First World War, S. 195 f.;
Afflerbach, Falkenhayn, S. 431-439;
Falkenhayn, Headquarters, S. 272 f.;
Afflerbach, Kaiser Wilhelm II. als Oberster
Kriegsherr, S. 49.
27 Nähere Einzelheiten siehe Karl-Heinz Janßen,
»Der Wechsel in der Obersten Heeresleitung 1916«, in: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 7 (1959), S.
337-371.
28 Afflerbach, Falkenhayn,
S. 429; allgemeiner siehe R. Pommerin, Der
Kaiser und Amerika. Die USA in der Politik der Reichsleitung
1890-1917, Boppard 1986, S. 334-376.
29 Admiral Müller, Tagebucheintrag vom 3. Juli
1916 in: Müller, Regierte der Kaiser? S.
200.
30 Pommerin, Der Kaiser und
Amerika, S. 334-376.
31 Gespräch mit Holtzendorff berichtet in Müller
Tagebucheintrag vom 15. Januar 1916, in: Müller, Regierte der Kaiser?, S. 147; zu Wilhelms Motiven
siehe auch Cecil, Wilhelm II, Bd. 2, S.
221.
32 Zitiert in E. R. May, The
World War and American Isolation 1914-1917, Cambridge, Mass.
1959, S. 208. Alfred von Tirpitz, Politische Dokumente. Deutsche
Ohnmachtspolitik im Weltkriege, Hamburg/Berlin 1926, S. 348.
33 Zitiert in May, World
War, S. 209. Tirpitz, Politische Dokumente, S. 350 f.
34 Ebenda, S. 222.
35 Zitiert in ebenda, S. 223; die hier
zusammengefassten wirtschaftlichen Argumente führte Finanzminister
Karl Helfferich ins Feld. Tirpitz, Politische Dokumente, S.
428.
36 Hans Georg von Plessen, Tagebucheintrag vom 10.
Januar 1916, in: Afflerbach, Wilhelm II. als
Oberster Kriegsherr, S. 847.
37 Siehe M. Stibbe, German
Anglophobia and the Great War, 1914-1918, Cambridge 2001.
38 Chickering, Imperial
Germany, S. 92.
39 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 241.
40 May, World War, S.
398.
41 Wilhelm II. an Bethmann Hollweg, 31. Oktober
1916, zitiert in May, The World War, S. 398
f.; Cecil, Wilhelm II, Bd. 2, S. 242.
Theobald von Bethmann Hollweg, Betrachtungen zum Weltkriege. 2.
Theil: Während des Krieges, Berlin 1922, S. 152.
42 Müller Tagebucheintrag vom 17. Dezember 1916,
in: Müller, Regierte der Kaiser?, S.
242.
43 N. Ferguson, The Pity of
War, London 1998, S. 283 (deutsch: Der
falsche Krieg. Der Erste Weltkrieg und das 20. Jahrhundert,
leicht gek., übers. von K. Kochmann, Stuttgart 1999); Chickering,
Imperial Germany, S. 93; Pommerin,
Der Kaiser und Amerika, S. 364.
44 Zur finanziellen Erschöpfung der Alliierten
siehe J. M. Cooper Jr., »The Command of Gold Reversed: American
Loans to Britain, 1915-1917«, in: Pacific
Historical Review (1975), S. 209-230; hier S. 228; ganz ähnlich
argumentiert G. Ritter, Staatskunst und
Kriegshandwerk. Das Problem des »Militarismus« in Deutschland,
Bd. 3: Die Tragödie der Staatskunst. Bethmann
Hollweg als Kriegskanzler, München 1964.
45 Bericht von Wedel, dem deutschen Botschafter in
Wien, zitiert in: Gutsche, Wilhelm II, S.
181.
46 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 246.
47 Ullrich, Die nervöse
Großmacht, S. 522-529.
48 Tagebucheinträge vom 16. und 13. Juli, 1917,
in: Müller, Regierte der Kaiser?, S. 304,
303.
49 Fehrenbach, Wandlungen des
deutschen Kaisergedankens, S. 218.
50 Balfour, Der Kaiser, S.
419f.
51 T. Wolff, The Eve of
1914, übers. von E. W. Dickes, London 1935, S. 496.
52 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 209; dazu auch Mommsen, Bürgerstolz und
Weltmachtstreben, S. 564 ff.; Gutsche, Wilhelm II., S. 169, 172.
53 Siehe J. Verhey, »The ›Spirit of 1914‹ and the
Rhetoric of Unity in World War I Germany«, Dissertation, University
of California, Berkeley 1992.
54 B. Sösemann, »Der Verfall des Kaisergedankens
im ersten Weltkrieg«, in: Röhl (Hg.), Der
Ort, S. 145-170; hier S. 150.
55 Fehrenbach, Wandlungen des
deutschen Kaisergedankens, S. 217.
56 Wahnschaffe an Valentini, 29. Juni 1915, GStA
Berlin-Dahlem, HA I, Rep. 92 Valentini, Nr. 21 (Hervorhebungen im
Original).
57 Stuttgarter Tageblatt,
Nr. 462, 12. September 1918.
58 Kölnische Zeitung, Nr.
719, 12. September 1918; Hamburgischer
Correspondent, Nr. 467, 12. September 1918; Schwäbischer Merkur, Nr. 428, 12. September
1918.
59 Eine große Auswahl relevanter
Zeitungsausschnitte kann eingesehen werden in GStA Berlin-Dahlem,
HA I, Rep. 89, Nr. 683. Vgl. Balfour, Der
Kaiser, S. 427.
60 Chickering, Imperial
Germany, S. 74; Stibbe, »Vampire of the Continent«, S.
100.
61 Pyta, Hindenburg, S.
89.
62 Pyta, Hindenburg, S.
106 f.
63 Zitiert aus einer Rede des Industriellen
Duisberg in Treutler an Bethmann-Hollweg, 6. Februar 1917, GStA
Berlin-Dahlem, HA I, Rep. 92 Valentini, Nr 2.
64 Kohlrausch, Der Monarch im
Skandal.
65 Pyta, Hindenburg, S.
119.
66 Siehe Bethmann an Valentini, Berlin, 11.
Februar 1917, GStA Berlin-Dahlem, HA I, Rep. 92 Valentini, Nr
2.
67 Neue Preußische
Zeitung, Nr. 466, 12. September 1918.
68 Bayerischer Kronprinz Rupprecht an Kanzler
Hertling, 19. August 1917, zitiert in: Sösemann, »Verfall des
Kaisergedankens«, S. 159, 163.
69 Lyncker an seine Frau, Kreuznach, 18. Juni
1917, in: Afflerbach, Kaiser Wilhelm II. als
Oberster Kriegsherr, S. 513.
70 Balfour, Der Kaiser, S.
435 f.
71 Lansing an Oederlin, Washington, 14. Oktober
1918, in: US Department of State (Hg.), Papers
Relating to the Foreign Relations of the United States, Suppl.
I, Bd. 1, 1918, S. 359; deutscher Text online zugänglich
unter: http://www.stahlgewitter.com/18_10_14.htm.
72 A. Luckau, The German
Delegation at the Paris Peace Conference, New York 1941, S.
21f.; H. Rudin, Armistice, 1918, New Haven
1944, S. 173.
73 Cecil, Wilhelm II, Bd.
2, S. 286.
74 L. Herz, Die Abdankung,
Leipzig 1924; Kohlrausch, Monarch im
Skandal, S. 325-334; Hull, Entourage,
S. 289 f.; Jan Bank, »Der Weg des Kaisers ins Exil«, in:
Wilderotter und Pohl (Hg.), Exil, S.
105-112; Balfour, Der Kaiser, S. 437-449,
Cecil, Wilhelm II, Bd. 2, 274-295, W.
Gutsche, Ein Kaiser im Exil. Der letzte
deutsche Kaiser Wilhelm II. in Holland. Eine kritische
Biographie, Marburg 1991, S. 12-27; ders., Wilhelm II, S. 187-199.
75 D. Cannadine, »Kaiser Wilhelm II and the
British Monarchy«, in:
T. C. W. Blanning und D. Cannadine (Hg.), History and Biography. Essays in Honour of Derek
Beales, Cambridge 1996, S. 188-202, hier S. 200; Cecil,
Wilhelm II, Bd. 2, S. 300 f.
76 Zu einer ausgezeichneten Studie der
Auslieferungsprozedur siehe S. Marks, »›My Name is Ozymandias‹. The
Kaiser in Exile«, in: Central European
History 16/2 (1983), S. 122-170.
77 Siehe Peers, »White Roses and Eating
Disorders«, S. 1.
78 Beide Zitate aus Cecil, Wilhelm II, Bd. 2, S. 311 f.
79 Zitiert in J. C. G. Röhl, »Kaiser Wilhelm II.
und der deutsche Antisemitismus«, in: ders., Kaiser, Hof und Staat, S. 203-222, hier S. 203 und
220. Zu Wilhelms Antisemitismus siehe auch Gutsche, Kaiser im Exil, S. 76-79, L. Cecil, »Wilhelm II und
die Juden«, in: W. E. Mosse, (Hg.), Juden im
Wilhelminischen Deutschland, 1890-1914, Tübingen 1976, S.
313-348.
80 Das englische Originalzitat lautet: »Press, Jews & Mosquitoes […] are a nuisance that
humanity must get rid of in some way or another. I believe the best
would be gas?«, in: Röhl, »Wilhelm II. und der deutsche
Antisemitismus«, S. 204; vgl. Hull, Entourage, S. 74 f., welche die These aufstellt,
dass Wilhelms Bekehrung zu einem prinzipielleren Antisemitismus auf
seine Begegnung mit den Schriften Houston Stewart Chamberlains in
den Jahren 1901-1903 zurückgeht.
81 W. E. Mosse, »Wilhelm II and the Kaiserjuden. A
Problematical Encounter«, in: J. Reinharz und W. Schatzberg (Hg.),
The Jewish Response to German Culture. From the
Enlightenment to the Second World War, Hanover 1985, S.
164-194; dazu auch Görlitz (Hg.), Der Kaiser
…, S. 151
82 König, Wilhelm II. und die
Moderne, S. 167.
83 Daniel Frymann (pseud.), Wenn ich der Kaiser wär‘. Politische Wahrheiten und
Notwendigkeiten, 5. Aufl., Leipzig 1914, S. 35.
84 S. Malinowski, Vom König
zum Führer. Sozialer Niedergang und politische Radikalisierung im
deutschen Adel zwischen Kaiserreich und NS-Staat, Berlin 2003,
S. 136; König, Wilhelm II. und die Moderne,
S. 167.
85 Röhl, Deutschland ohne
Bismarck, S. 138.
86 Gutsche, Kaiser im
Exil, S. 76; dazu auch Mommsen, Bürgerstolz
und Weltmachtstreben, S. 140.
87 Siehe Cecil, Wilhelm
II, Bd. 2, S. 312, 314.
88 Gutsche, Kaiser im
Exil, S. 79.
89 Zitiert in Balfour, Der
Kaiser, S. 456; Gutsche, Kaiser im
Exil, S. 208.
90 S. v. Ilsemann, Der Kaiser
in Holland. Aufzeichnungen des letzten Flügeladjutanten Kaiser
Wilhelms II., hg. von H. v. Königswald, München 1968, Bd. 2, S.
154.
91 Ilsemann, Der Kaiser in
Holland, Bd. 2, S. 179, 192-195.
92 Siehe z. B. Ilsemann, Der
Kaiser in Holland, Bd. 2, S. 226, 229, 230, 231, 234 f.,
244.
93 Zitiert in Cecil, Wilhelm
II, Bd. 2, S. 343; siehe auch Ilsemann, Der
Kaiser in Holland, Bd. 2, S. 248, 250 f.
94 Ilsemann, Der Kaiser in
Holland, Bd. 2, S. 344 f.
95 Zitiert in Cecil, Wilhelm
II, Bd. 2, S. 330, 352.
Schluss
1 E. Goldstein, »Great Britain: The Home Front«,
in: M. F. Boemeke, G. D. Feldman und E. Glaser (Hg.), The Treaty of Versailles. A Reassessment after 75
Years, Cambridge 1998, S. 147-166, hier S. 155f.
2 M. Muret, L’Evolution
belliqueuse de Guillaume II, Paris 1918, S. 10; H. Mazel,
La Psychologie du Kaiser (Essai
Historique), Paris 1919, S. 186, 189.
3 Der Satz kommt in einem Dokument des britischen
Foreign Office vor, das verlangt, dass der Kaiser vor Gericht
gestellt wurde, siehe S. Marks, »›My Name is Ozymandias‹: The
Kaiser in Exile«, in: Central European
History 16/2 (1983), S. 122-170.
4 Harry Graf Kessler, Tagebucheintrag vom 11.
November 1928, in: ders., Tagebücher, 1918
-1937, hg. von W. Pfeiffer-Belli, Frankfurt/ Main 1961, S.
578.
5 Diese Charakterisierungen sind entnommen aus
mehreren Arbeiten der letzten beiden Jahrzehnte: J. C. G. Röhl,
»Kaiser Wilhelm II. Eine Charakterskizze«, und »Kaiser Wilhelm II.
und der deutsche Antisemitismus«, beide in: ders. (Hg.), Kaiser,
Hof und Staat. Wilhelm II. und die deutsche Politik, München 1995,
S. 17-34, sowie S. 203-222, insbes. S. 23, 30, 34 f., 204, 222; T.
Kohut, Wilhelm II and the Germans. A Study in
Leadership, New York 1991, insbes. S. 8 f., 39 f., 43; W.
Gutsche, Wilhelm II. Der letzte Kaiser des
deutschen Reiches, Berlin 1991, insbes. 144 ff.; L. Cecil,
Wilhelm II. Prince and Emperor, 1859-1900,
2 Bde., Chapel Hill, NC, London 1988, Bd. 2, S. 1; siehe auch N.
Annan, »The Abominable Emperor«, in: New York
Review of Books, 6. Juni 1996, S. 20-27. »In Eitelkeit […]
strotzender Narr« und »Nemesis der
Weltgeschichte« sind Zitate aus zeitgenössischen Quellen, die von
John Röhl in seinen jüngsten Studien übernommen werden.
6 Zitiert in Röhl, Der Aufbau
der persönlichen Monarchie, S. 28f.
7 Kohut, Wilhelm II, S.
230.
8 Zitiert in E. Conze, Von
deutschem Adel. Die Grafen von Bernstorff im zwanzigsten
Jahrhundert, München 2000, S. 164, 166; zu zwei
bemerkenswerten, abweichenden Darstellungen des Bindeglieds
zwischen Monarchie und Führerkonzept, siehe Malinowski, Vom König zum Führer, und Kohlrausch, Der Monarch im Skandal.