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Die Augen von Peter Piggert
Im Haus herrschte eine seltsam leere Atmosphäre, wie immer, wenn Madeleine nicht da war. Jeden Freitag traf sie sich mit drei Freundinnen zum Abendessen und zum Reden übers Stricken und Nähen, über Dinge, die sie machten und taten, über die Gesundheit und über Bücher, die sie gerade lasen.
Auf dem emotionalen Tiefpunkt der Strecke von Brownville nach Walnut Crossing hatte er den Entschluss gefasst, Madeleines Drängen zu folgen und Kyle anzurufen – er wollte endlich ein richtiges Gespräch mit seinem Sohn führen, statt immer nur diese sorgfältig überlegten, antiseptischen E-Mails auszutauschen, die ihnen beiden die Illusion von Kommunikation vermittelten. Wenn die Ereignisse des Lebens in dieser geschönten Form geschildert wurden, hatte das wenig Ähnlichkeit mit den spontanen Mitteilungen einer echten Stimme, die nichts streichen oder neu formulieren konnte.
Mit besten Absichten trat er ins Arbeitszimmer, doch dann schaute er erst einmal nach Mailbox- und E-Mail-Nachrichten. In beiden Formaten gab es jeweils eine. Beide stammten von Peggy Meeker, der Sozialarbeiterin und Frau des Spinnenfreunds.
Auf der Mailbox klang sie aufgeregt, schien fast aus dem Häuschen. »Dave, Peggy Meeker hier. Nachdem du neulich Edward Vallory erwähnt hast, hat der Name die ganze Zeit an mir genagt. Ich wusste, dass ich ihn irgendwoher kenne. Und jetzt hab ich ihn gefunden! Ich habe mich wegen einem Englischseminar am College daran erinnert. Elisabethanisches Theater. Vallory war ein Dramatiker, aber keins seiner Stücke ist erhalten, deswegen ist er praktisch unbekannt. Das Einzige, was von ihm existiert, ist der Prolog zu einem Drama. Und stell dir vor, seine Sachen waren anscheinend alle misogyn. Er hat Frauen nur so gehasst! In dem Stück, zu dem der Prolog gehört, ging es angeblich um einen Mann, der seine Mutter umgebracht hat! Den Prolog hab ich dir per E-Mail geschickt. Hat das was mit dem Fall Perry zu tun, von dem du erzählt hast? Ich musste daran denken, als ich Vallorys Prolog gelesen habe, und mir ist es kalt über den Rücken gelaufen. Schau in die E-Mail. Lass mich bitte wissen, ob dir das weiterhilft. Und ob ich sonst noch was für dich tun kann. Das ist wirklich so was von spannend. Wir hören voneinander. Bis demnächst. Ach, und schöne Grüße an Madeleine.«
Gurney öffnete ihre E-Mail und scrollte schnell zu dem Text von Vallory.
Kein keusches Weib auf Erden weilt. Im Weib
Lebt keine Reinheit. Rede, Antlitz, Herz,
Sie klingen nicht wie eins. Entzweit in sich,
Ist’s weder dies noch das, nur gänzlich Schein.
All ihre dunklen Pläne birgt die Frau
Wohl unter hellen Pudern, feuchtem Öl,
Malt eine Maske sich, die uns entzückt.
Doch wo das ehrlich’ Herz, des reiner Ton
Sein wahres Wesen vor uns offenlegt?
Oh pfui! Frag nicht das Weib nach laut’rem Sinn,
Freimüt’gem Klang. Denn lauter ist es nicht.
Der Schlange Gift bracht’ es aus Eden mit
Und speit und spuckt nun seinen eklen Schleim
Aus List und Lügen in des Mannes Herz.
Gurney las das Gedicht mehrmals, um seinen Sinn zu erfassen.
Der Prolog zu einem Theaterstück über einen Mann, der seine Mutter tötet. Ein jahrhundertealtes Vorwort aus der Feder eines Dramatikers, der berühmt war für seinen Frauenhass. Der Name dieses Dramatikers stand unter der SMS, die Jillian am Morgen ihres Todes von Hectors Handy bekommen hatte – und die auch Ashton erst vor zwei Tagen erhalten hatte. Eine denkbar schlichte Nachricht: »Aus allen Gründen, die ich schrieb.«
Und die in seinem einzigen erhaltenen Text genannten Gründe liefen darauf hinaus, dass Frauen unreine, verführerische, betrügerische, satanische Geschöpfe waren, die wie Ungeheuer einen Schleim von List und Lügen auf die Männer spien. Je genauer er Vallorys Worte las, desto stärker schlug ihm das albtraumhaft Verdrehte daran entgegen.
Gurney war stolz auf seine Umsicht und Ausgeglichenheit; aber hier drängte es ihn unwillkürlich zu dem Schluss, dass der Prolog eine wahnsinnige Rechtfertigung für Jillian Perrys Ermordung darstellte. Und möglicherweise auch für weitere Morde.
Natürlich war das alles andere als gesichert. Es ließ sich nicht beweisen, dass der Name Edward Vallory, mit dem die SMS unterschrieben worden war, auf den angeblichen Frauenhasser aus dem sechzehnten Jahrhundert anspielte. Und es gab keinen Beweis dafür, dass Hector Flores den Namen als Pseudonym benutzt hatte – wenngleich diese Annahme nahelag, da die Nachrichten von seinem Telefon stammten.
Alles schien sich auf grausige Weise zusammenzufügen. Der Prolog Vallorys bot die erste Motivhypothese, die nicht ausschließlich auf Spekulationen beruhte. Zudem stimmte dieses Motiv mit Gurneys wachsender Überzeugung überein, dass Jillian aus Rache wegen früherer sexueller Vergehen – ihrer eigenen oder der Mapleshade-Schülerinnen ganz allgemein – ermordet worden war. Und dass Scott Ashton diese Botschaft kürzlich noch einmal bekommen hatte, sprach dafür, dass der Mord lediglich ein Teil eines komplexen Unternehmens war – eines Unternehmens, das noch nicht abgeschlossen war.
Vielleicht deutete Gurney zu viel in den Text hinein, doch plötzlich beschlich ihn eine böse Ahnung. Möglicherweise hatte die Tatsache, dass das erhaltene Bruchstück von Vallorys Drama ausgerechnet der Prolog war, mehr als nur zufällige Bedeutung. Sollte er etwa auch als Ankündigung bevorstehender Ereignisse dienen – als Hinweis auf zukünftige Morde?
Er klickte auf »Antworten« und schrieb an Peggy Meeker: »Was ist sonst noch über das Stück bekannt? Handlung? Figuren? Kommentare von Vallorys Zeitgenossen?«
Zum ersten Mal in dem Fall spürte Gurney eine unleugbare Erregung – und den unwiderstehlichen Wunsch, Sheridan Kline anzurufen. Er gab die Nummer ein.
»Er ist in einer Konferenz.« Ellen Rackoff sprach mit dem Selbstvertrauen einer erfahrenen Türhüterin.
»Es gibt eine Entwicklung im Fall Perry, von der er sicher erfahren will.«
»Können Sie sich deutlicher ausdrücken?«
»Möglicherweise wird eine Mordserie daraus.«
Eine halbe Minute später war Kline am Telefon – nervös, hektisch und neugierig. »Was erzählen Sie da – eine Mordserie?«
Gurney berichtete von der Vallory-Entdeckung und wies auf den sexuell motivierten Zorn in dem Prolog sowie auf den möglichen Zusammenhang nicht nur zu Jillian, sondern auch zu den Vermissten hin.
»Ist das nicht alles ziemlich weit hergeholt? Ich sehe eigentlich nicht, dass sich damit was verändert hat. Ich meine, heute Nachmittag haben Sie gesagt, dass Hector Flores vielleicht hinter allem steckt oder vielleicht auch nicht, dass wir aber keine gesicherten Fakten haben und für alles offen bleiben müssen. Wo ist auf einmal die Offenheit geblieben? Wieso soll es jetzt auf einmal eine Mordserie sein? Und außerdem, warum rufen Sie mich an und nicht die Polizei?«
»Vielleicht hat sich einfach mein Blick geschärft, nachdem ich den Text von Vallory gelesen und den Hass darin gespürt habe. Oder es ist dieses Wort: Prolog. Ein Versprechen für die Zukunft. Dazu die Tatsache, dass Flores diese Nachricht vor ihrem Tod an Jillian und diese Woche noch einmal an Ashton geschickt hat. Der Mord vor vier Monaten erscheint plötzlich wie ein Teil von etwas Größerem.«
»Glauben Sie wirklich, Flores hat diese Mädchen dazu überredet, unter dem Vorwand eines Streits das Elternhaus zu verlassen, damit er sie in aller Ruhe umbringen kann, ohne dass jemand davon Notiz nimmt?« Klines Stimme strahlte eine Mischung aus Sorge und Skepsis aus.
»Solange wir sie nicht gefunden haben, ist es eine Möglichkeit, die wir ernst nehmen müssen.«
Das konnte Kline als Politiker nur akzeptieren. »Etwas anderes käme für mich auch nie infrage.« Mit eindringlicher Stimme, als würde er vor laufender Kamera sprechen, fuhr er fort. »Ich kann mir nichts Ernsteres vorstellen als die Möglichkeit einer Entführungs- und Mordverschwörung – falls es sich hier wirklich um etwas Derartiges handelt, was ich nicht hoffe.« Dann wurde sein Ton misstrauisch. »Aber noch mal zurück zu meiner Protokollfrage, wieso wenden Sie sich an mich und nicht an das BCI?«
»Sie sind der einzige Entscheidungsträger, auf den ich mich verlassen kann.«
»Warum sagen Sie das?« Kline war deutlich anzuhören, dass er sich geschmeichelt fühlte.
»Die unterschwelligen Spannungen heute in diesem Konferenzraum waren der helle Wahnsinn. Letztes Jahr bei der Mellery-Geschichte habe ich schon gemerkt, dass sich Rodriguez und Hardwick nicht riechen können, aber was da inzwischen abläuft, lässt doch keine normale Arbeit mehr zu. Keine Spur von Objektivität. Wie ein Krieg, und ich habe den Eindruck, dass diese Leute jede neue Entwicklung nur im Hinblick auf die Frage zur Kenntnis nehmen, welcher Seite sie nützt. Sie sind offenbar nicht in diese Grabenkämpfe verwickelt, also rede ich lieber mit Ihnen.«
Kline zögerte. »Sie wissen nicht, was mit Ihrem Kumpel passiert ist?«
»Kumpel?«
»Rodriguez hat ihn wegen Alkohol im Dienst festgenagelt.«
»Was?!«
»Hat ihn suspendiert, hat ihm gedroht, ihn wegen Alkohol am Steuer anzuzeigen und ihm die Pension zu nehmen, und ihn als Bedingung für die Aufhebung der Suspension zu einer Entziehungskur gezwungen. Ich bin überrascht, dass Sie nichts davon wissen.«
»Wann war das?«
»Vor eineinhalb Monaten? Achtundzwanzig Tage Entziehungskur. Jack ist seit ungefähr zehn Tagen wieder im Dienst.«
»O Mann.« Gurney hatte sich schon gedacht, dass Hardwick ihn zum Teil deswegen an Val Perry vermittelt hatte, weil er hoffte, Rodriguez mit neuen Erkenntnissen in ein schlechtes Licht rücken zu können. Aber erst diese Neuigkeit erklärte das Ausmaß negativer Energie bei der Besprechung.
»Ich bin überrascht, dass Sie nichts davon wissen«, wiederholte Kline. Der Zweifel in seiner Stimme machte die Äußerung zum Vorwurf.
»Wenn ich davon gewusst hätte, hätte ich mich nie auf die Sache eingelassen. Auf jeden Fall ist es ein Grund mehr für mich, nur mit meiner Klientin und Ihnen zu sprechen – vorausgesetzt, ein direkter Kontakt zu mir vergiftet nicht Ihr Verhältnis zum BCI.«
Kline grübelte lange nach, und Gurney malte sich aus, wie der Schaden-Nutzen-Rechner des Mannes von den vielen Kombinationen bereits rauchte.
»Na schön – mit einer wesentlichen Einschränkung. Es darf kein Zweifel daran bestehen, dass Sie für die Familie Perry arbeiten, völlig unabhängig von meinem Büro. Das heißt, Sie können sich unter keinen Umständen auf unsere Ermittlungsbefugnisse berufen oder irgendeine Form von Immunität in Anspruch nehmen. Sie handeln als der Privatmann Dave Gurney, Punkt. Unter dieser Voraussetzung höre ich mir gerne an, was Sie zu sagen haben. Glauben Sie mir, ich habe größten Respekt vor Ihnen. Wie könnte es auch anders sein bei Ihren beruflichen Erfolgen und nach der Lösung des Falls Mellery? Wir müssen uns nur über Ihre inoffizielle Position im Klaren sein. Noch Fragen?«
Gurney musste grinsen. Kline war wirklich berechenbar. Der Mann wich nie auch nur eine Handbreit vom Leitprinzip seines Lebens ab: So viel wie nur möglich aus anderen herausholen, und sich dabei gleichzeitig nach allen Seiten absichern.
»Eine Sache noch, Sheridan. Wie kann ich Kontakt zu Rebecca Holdenfield aufnehmen?«
Klines Stimme wurde argwöhnisch. »Was wollen Sie von ihr?«
»Ich bekomme allmählich eine Vorstellung von dem Mörder. Sehr hypothetisch, noch nichts Klares, aber es würde mir vielleicht helfen, mich mit jemandem wie Rebecca auszutauschen.«
»Gibt es einen Grund, warum Sie den Mörder nicht beim Namen nennen?«
»Hector Flores, meinen Sie?«
»Haben Sie ein Problem damit?«
»Zwei. Erstens wissen wir nicht, ob er bei Jillians Eintreten allein im Cottage war, also können wir auch nicht sicher sein, dass er der Mörder ist. Im Grunde wissen wir nicht einmal, ob er wirklich im Cottage war. Angenommen, da drinnen hat jemand anders auf sie gewartet? Klar, alles reine Theorie – ich will damit nur sagen, dass wir es nicht wissen. Alles nur Indizien, Annahmen, Wahrscheinlichkeiten. Zweitens der Name. Wenn sich hinter dem Gärtner ein kaltblütiger Mörder verbirgt, dann ist ›Hector Flores‹ bestimmt ein Deckname.«
»Warum habe ich das Gefühl, dass wir uns im Kreis drehen wie auf einem Karussell? Alles, was geklärt scheint, löst sich wieder in Luft auf.«
»Karussell klingt doch gar nicht mal so schlecht. Ich habe eher das Gefühl, dass ich in einen Abgrund gerissen werde.«
»Und Becca wollen Sie mit hinunterreißen?«
Gurney zog es vor, nicht auf Klines dunkle Andeutung einzugehen. »Sie soll mir helfen, einen realistischen Blick zu bewahren. Sie soll Grenzen ziehen, damit ich mir kein falsches Bild mache von dem Mann, den ich suche.«
Vielleicht aufgerüttelt durch diese Worte, die ihn an Gurneys beispiellose Aufklärungsquote bei Mordfällen erinnerten, wechselte Kline die Spur. »Ich richte ihr aus, sie soll Sie anrufen.«
Eine Stunde später saß Gurney an seinem Schreibtisch vor dem Computer und starrte in die gefühllosen schwarzen Augen von Peter Piggert – einem Mann, der vielleicht einiges mit dem Mörder von Jillian Perry und auf jeden Fall vieles gemeinsam hatte mit dem Schurken in Edward Vallorys verschollenem Stück. Er war sich nicht sicher, was ihn zu dem Porträt des Mannes zurückgeführt hatte, das er vor einem Jahr geschaffen hatte: die mögliche Relevanz für die Psychologie des Mörders, dem er auf der Spur war, oder das darin schlummernde neue Finanzpotenzial.
Hunderttausend Dollar? Dafür? Die betuchte Kunstwelt musste wirklich ein seltsamer Ort sein. Hunderttausend Dollar für Peter Piggerts Porträt. Der Preis war so lächerlich wie die Alliteration. Er musste unbedingt mit Sonya reden. Gleich morgen früh. Doch im Moment wollte er sich weniger auf den möglichen Wert des Bildes konzentrieren als auf den dargestellten Mann.
Im Alter von fünfzehn hatte Piggert seinen Vater ermordet, um ohne Beeinträchtigung die zutiefst kranke Beziehung zu seiner Mutter ausleben zu können. Mit ihr hatte er zwei Töchter. Fünfzehn Jahre später, im Alter von dreißig, ermordete er seine Mutter, um ohne Beeinträchtigung die genauso kranke Beziehung zu seinen dreizehn und vierzehn Jahre alten Töchtern ausleben zu können.
Dem durchschnittlichen Betrachter erschien Piggert als Inbegriff von Gewöhnlichkeit. Doch Gurney hatte von Anfang an etwas an seinen Augen gestört. Ihre dunkle Ruhe wirkte unheimlich unergründlich. Peter Piggert nahm die Welt auf eine Weise wahr, die ihn zu jeder ihm genehmen Handlung ermunterte und sie rechtfertigte, ungeachtet der Konsequenzen für andere. Gurney fragte sich, ob Scott Ashton an einen Mann wie Piggert gedacht hatte, als er seine provokative These vorstellte, dass ein Soziopath ein Mensch mit »vollkommenen Grenzen« sei.
Als er sich in die beunruhigende Reglosigkeit dieser Augen vertiefte, war sich Gurney mehr als je zuvor sicher, dass der Hauptantrieb dieses Mannes ein überwältigendes Bedürfnis war, seine Umwelt zu kontrollieren. Seine Auffassung von der richtigen Ordnung der Dinge war unantastbar, seine Launen hatten uneingeschränkte Geltung. Mit der Bearbeitung des Verbrecherfotos hatte Gurney versucht, vor allem diesen Charakterzug aufzuzeigen. Der starre Tyrann hinter einem nichtssagenden Gesicht. Satan in der Maske des Jedermann.
War es das, was Jykynstyl faszinierte? Das verborgene Böse? War es das, was er schätzte und wofür er ein kleines Vermögen zahlen wollte?
Natürlich gab es einen wesentlichen Unterschied zwischen der Realität des Mörders und seinem Porträt. Der Kunstgegenstand bezog seine Faszination zum Teil aus der Beschwörung des Monsters – und paradoxerweise auch aus seiner Harmlosigkeit. Die gebändigte Schlange. Der gelähmte Teufel.
Gurney lehnte sich zurück und blickte mit verschränkten Armen durchs Westfenster. Doch er hatte Mühe, sich von seinen inneren Bildern zu lösen. Als der rote Sonnenuntergang allmählich zu ihm durchdrang, erschien er ihm wie ein Blutfleck am meerblauen Himmel. Dann merkte er, dass er sich an eine Schlafzimmerwand aus der South Bronx erinnerte, eine türkisfarbene Wand, an der das Opfer einer Schießerei nach unten geglitten war. Vor vierundzwanzig Jahren, sein erster Mordfall.
Fliegen. Es war August gewesen, und die Leiche hatte seit einer Woche auf dem Boden gelegen.