5
Der Heureka-Trugschluss

Es war eine berühmte Szene aus einem berühmten Film, den jedoch niemand der Anwesenden zu kennen schien.

Ein älterer Mann verhört einen jüngeren: Der junge Mann möchte unbedingt für die Irgun arbeiten, eine radikale Organisation, die gegen Ende des zweiten Weltkriegs für die Gründung eines jüdischen Nationalstaats in Palästina kämpfte. Überheblich präsentiert er sich als erfahrener Sprengstoffexperte, der seine Kenntnisse im Umgang mit Dynamit beim Kampf gegen die Nazis im Warschauer Getto erworben hat. Nachdem er viele Nazis getötet hatte, so behauptet er, wurde er gefasst und musste als Gefangener im Konzentrationslager Auschwitz einfache Putzarbeiten verrichten.

Der Ältere will mehr erfahren und stellt ihm mehrere präzise Fragen zum Lager, zu seinen Aufgaben.

Die Geschichte des jungen Mannes beginnt zu bröckeln, als der Vernehmer darauf hinweist, dass es im Warschauer Getto kein Dynamit gab. Notgedrungen gibt er zu, dass er sein Wissen über Dynamit bei seiner wahren Aufgabe im Lager erworben hat. Diese bestand darin, Löcher in den Boden zu sprengen, in denen die zahllosen, täglich in den Gaskammern ermordeten Mitgefangenen verscharrt wurden. In die Enge getrieben legt der junge Mann ein noch furchtbareres Geständnis ab: Seine andere Aufgabe war, die Goldfüllungen aus dem Mund der Leichen zu brechen. Zuletzt bricht er unter Tränen der Scham und der Wut zusammen und bekennt, im Lager wiederholt von den Nazis vergewaltigt worden zu sein.

Damit liegt die nackte Wahrheit auf dem Tisch – zusammen mit seinem verzweifelten Wunsch nach Wiedergutmachung. Die Szene endet mit seiner Aufnahme in die Irgun.

Gurney schaltete das Videogerät ab und wandte sich wieder den neununddreißig Gesichtern zu. »Also, worum geht es da?«

»So einfach müsste jedes Interview laufen.« Falcone winkte ab.

»Und so schnell«, ergänzte jemand aus der hintersten Reihe.

Gurney nickte. »In Filmen spielen sich die Ereignisse immer einfacher und schneller ab als im realen Leben. Aber in dieser Szene passiert etwas wirklich Interessantes. Wenn Sie sich in einer Woche oder einem Monat daran erinnern, welcher Aspekt wird Ihnen besonders im Gedächtnis bleiben?«

»Dass der Junge vergewaltigt wurde«, antwortete ein breitschultriger Typ neben Falcone.

Beifälliges Gemurmel lief durch den Raum und ermunterte andere, sich ebenfalls zu Wort zu melden.

»Sein Zusammenbruch bei dem Verhör.«

»Ja, wie sich das ganze Machogehabe in Luft auflöst.«

»Komisch«, bemerkte die einzige schwarze Teilnehmerin. »Er erzählt Lügen, um was zu erreichen, aber am Schluss erreicht er es und wird Mitglied der Irgun, weil er die Wahrheit sagt. Und was ist eigentlich diese Irgun, verdammt?«

Mit ihrer Frage erntete sie schallendes Gelächter.

»Okay.« Gurney nutzte die Unterbrechung, um die Sache in eine neue Richtung zu lenken. »Schauen wir uns das mal näher an. Der naive junge Mann will in die Organisation. Er erzählt einen Haufen Quatsch, um gut dazustehen. Der clevere Alte durchschaut ihn, nagelt ihn auf seine Lügen fest und zieht ihm die Wahrheit aus der Nase. Und zufälligerweise machen die schrecklichen Erfahrungen den Jungen zum psychologisch idealen Kandidaten für die fanatische Irgun. Also nehmen sie ihn auf. Ist das eine treffende Zusammenfassung des Filmausschnitts?«

Mehrere Leute nickten oder murmelten zustimmend, manche vorsichtiger als andere.

»Ist vielleicht jemand der Meinung, dass wir was anderes gesehen haben?«

Die Lateinamerikanerin wirkte unschlüssig, und Gurney musste grinsen. Das schien ihr den benötigten Ansporn zu geben. »Ich möchte nicht behaupten, dass wir was anderes gesehen haben. Es ist ein Film, klar, und in dem Film stimmt das wahrscheinlich alles so. Aber wenn es echt wäre, also ein Video von einem echten Verhör, dann könnte es sein, dass es nicht stimmt.«

»Was soll das blöde Gelaber?«, flüsterte jemand nicht eben leise.

»Was das blöde Gelaber soll? Das kann ich gern erklären.« Sie nahm die Herausforderung an. »Es gibt überhaupt keinen Beweis, dass der alte Typ die Wahrheit rausgefunden hat. Der Junge bricht also weinend zusammen und gibt zu, dass er in den Arsch gefickt wurde, entschuldigen Sie meine Ausdrucksweise. ›Buhuhu, ich bin doch kein großer Held, sondern nur ein kleiner Jammerlappen, der den Nazis den Schwanz gelutscht hat.‹ Woher wissen wir, dass nicht auch diese Geschichte erfunden ist? Vielleicht ist der Jammerlappen schlauer, als es den Anschein hat.«

Herrgott, dachte Gurney, sie hat wieder ins Schwarze getroffen. Er sprach in das nachdenkliche Schweigen hinein, das ihren beeindruckenden Ausführungen folgte. »Und damit kommen wir wieder zu unserer Ausgangsfrage. Warum glauben wir, was wir glauben? Wie die Kollegin so treffend bemerkt hat, kann es durchaus sein, dass der Vernehmer gar nicht zur Wahrheit vorgedrungen ist. Und da stellt sich natürlich die Frage, wieso er davon überzeugt war.«

Diese Wendung führte zu einer Reihe von Antworten.

»Manchmal weiß man einfach aus dem Bauch heraus, was Sache ist.«

»Vielleicht hat der Zusammenbruch des Jungen echt auf ihn gewirkt. Vielleicht muss man dabei sein und die Atmosphäre spüren.«

»In der Realität weiß der Vernehmende mehr, ohne dass er seine Karten voll auf den Tisch legt. Möglicherweise stimmt das Geständnis des Jungen mit anderen Sachen überein.«

Diese Themen wurden von mehreren Beamten variiert. Andere schwiegen, hörten aber gespannt zu. Nur wenige, unter anderem Falcone, sahen aus, als würde ihnen der Kopf rauchen.

Als die Äußerungen allmählich versiegten, legte ihnen Gurney die nächste Frage vor. »Halten Sie es für möglich, dass sich auch ein abgeklärter Vernehmer manchmal von seinem Wunschdenken in die Irre leiten lässt?«

Hier und da ein Nicken, ein bejahendes Brummen, ein schmerzlicher Ausdruck, der auf Unentschiedenheit oder vielleicht auch auf eine Magenverstimmung schließen ließ.

Ein Typ am äußeren Rand der zweiten Reihe mit einem hydrantenartigen Hals, der genau wie seine dicht tätowierten Popeye-Unterarme aus einem schwarzen T-Shirt ragte, und mit kahlgeschorenem Kopf und winzigen Augen, die aussahen, als würden sie von den Wangenmuskeln zugequetscht, hob die Hand. Die Finger waren fast zu einer Faust gespannt. Die Stimme jedoch klang ruhig und bedächtig. »Fragen Sie danach, ob wir manchmal glauben, was wir glauben wollen?«

»So kann man es sicher formulieren«, erwiderte Gurney. »Was meinen Sie?«

Die verkniffenen Augen öffneten sich ein wenig. »Ich meine, das liegt … ja. Das liegt in der menschlichen Natur.« Er räusperte sich. »Ich kann nur für mich sprechen. Mir sind schon Fehler unterlaufen wegen … wegen diesem Faktor. Nicht weil ich unbedingt glauben will, dass die Leute so gut sind. Ich arbeite schon eine ganze Weile in dem Job und mach mir keine großen Illusionen über die Motive der Leute oder darüber, wozu sie fähig sind.« Er entblößte die Zähne, offenbar aus Widerwillen gegen ein aufsteigendes Bild. »Hab schon ziemlich hässliche Scheiße gesehen. Wie die meisten hier im Raum. Aber ich will auf was anderes raus: Manchmal hab ich eine Vorstellung von einer Sache und mach mir unter Umständen gar nicht klar, wie wichtig es mir ist, dass diese Vorstellung stimmt. Zum Beispiel, dass ich genau weiß, was irgendwo abgelaufen ist oder wie irgendein Drecksack tickt. Ich weiß einfach, warum er was Bestimmtes getan hat. Bloß, dass ich in Wahrheit manchmal – nicht oft, aber wie gesagt manchmal – keinen blassen Schimmer habe und nur glaube, dass ich es weiß. Dieser absolute Glaube – das ist so eine Art Berufsrisiko.« Er verstummte und schien über die düsteren Konsequenzen seiner Worte nachzugrübeln.

Wieder einmal wurde Gurney daran erinnert, dass man sich auf den ersten Eindruck von einem Menschen nicht verlassen konnte.

»Danke, Detective Beltzer«, sagte er, nachdem er einen kurzen Blick auf das Namensschild geworfen hatte. »Das war wirklich ein wertvoller Beitrag.« Er bemerkte keine Anzeichen von Widerspruch in den Gesichtern der Teilnehmer. Sogar Falcone wirkte kleinlaut.

Gurney ließ sich Zeit, um ein Minzbonbon aus einer kleinen Schachtel zu nehmen und es sich in den Mund zu stecken. Hauptsächlich ging es ihm darum, dass Beltzers Äußerungen noch nachwirken konnten.

Dann fuhr er mit frischem Schwung fort. »Der Vernehmer in unserer Filmszene könnte also aus einer ganzen Reihe von Gründen daran glauben wollen, dass der Zusammenbruch des jungen Mannes echt ist. Nennen Sie mir einen solchen Grund.« Er deutete auf einen Beamten, der noch nichts gesagt hatte.

Der Mann blinzelte verlegen. Gurney wartete.

»Vielleicht … vielleicht gefällt ihm die Vorstellung, dass er die Wahrheit aus dem Jungen rausgekitzelt hat … also, dass sein Verhör erfolgreich war.«

»Sehr richtig.« Gurney suchte den Blick eines weiteren schweigsamen Teilnehmers. »Nennen Sie mir einen weiteren Grund.«

Auf dem eindeutig irischen Gesicht unter einem karottenfarbenen Bürstenschnitt zeigte sich ein Grinsen. »Will vielleicht Punkte sammeln. Für seinen Bericht. Damit er damit bei seinem Chef antanzen kann. ›Hab ich das nicht super hingekriegt?‹ Verspricht sich was davon. Beförderung vielleicht.«

»Leuchtet mir ein«, sagte Gurney. »Kann jemand sich noch einen anderen Grund vorstellen, warum er dem Jungen die Geschichte abkaufen will?«

»Macht.« In der Stimme der Lateinamerikanerin lag Herablassung.

»Wie das?«

»Er bildet sich was drauf ein, dass er den Verhörten dazu gezwungen hat, peinliche Dinge zu gestehen, die der verheimlichen wollte, dass er ihn gezwungen hat, seine Schande zuzugeben, dass er ihn dazu gebracht hat, vor ihm zu kriechen und zu weinen.« Sie sah aus, als wehte ihr der Geruch von verfaulendem Müll in die Nase. »Das berauscht ihn, er kommt sich vor wie Superman, wie ein allmächtiges Genie. Wie Gott.«

»Ein starker emotionaler Gewinn also«, resümierte Gurney. »Kann einem den klaren Blick rauben.«

»Allerdings«, bestätigte sie. »Und wie.«

Im hinteren Teil des Zimmers hob ein Mann mit braunem Gesicht und kurzem, welligem Haar die Hand, der sich noch nicht geäußert hatte. »Entschuldigen Sie, Sir, ich bin etwas verwirrt. Hier im Haus gibt es ein Seminar über Verhörtechniken und eins über verdeckte Ermittlungen. Zwei verschiedene Seminare. Ich habe mich für die verdeckten Ermittlungen angemeldet. Bin ich da überhaupt richtig? Soweit ich das mitgekriegt habe, geht es hier nur um Verhöre.«

»Sie sind schon richtig«, erwiderte Gurney. »Wir beschäftigen uns hier mit verdeckten Ermittlungen. Aber es gibt eine Verbindung zwischen den zwei Aktivitäten. Wenn Sie begreifen, wie sich ein Vernehmer täuschen kann, weil er was Bestimmtes glauben will, können Sie nach dem gleichen Prinzip die Zielperson Ihrer verdeckten Operation beeinflussen. Es kommt nur darauf an, dass Sie die Zielperson dazu bringen, die Fakten über Sie zu ›entdecken‹, die sie glauben soll. Damit hat der Betreffende ein starkes Motiv, Ihnen Ihre Tarnung abzunehmen. Er will an Ihre Echtheit glauben – so wie der Typ in dem Film das Geständnis glauben will. Tatsachen, die jemand selbst herausgefunden hat, besitzen eine enorme Glaubwürdigkeit. Wenn er glaubt, Dinge über Sie zu wissen, die Sie gar nicht preisgeben wollten, werden ihm diese Dinge besonders wahr erscheinen. Wenn er glaubt, unter Ihre Oberfläche vorgedrungen zu sein, wird er das, was er in der tieferen Schicht freilegt, für die echte Wahrheit halten. Ich spreche hier vom Heureka-Trugschluss. Die Eigenheit des Verstandes, die einer vermeintlich selbstständigen Entdeckung höchste Glaubwürdigkeit verleiht.«

»Was für ein Trugschluss?« Die Frage kam aus mehreren Richtungen gleichzeitig.

»Der Heureka-Trugschluss. Ein griechisches Wort, das sich für unsere Zwecke ungefähr mit ›Ich habe die Wahrheit entdeckt.‹ übersetzen lässt. Entscheidend ist …« Gurney legte eine Pause ein, um seinen Worten Nachdruck zu verleihen. »Geschichten, die einem die Leute über sich erzählen, beinhalten immer die Möglichkeit, dass sie falsch sind. Aber was man selbst über sie rausfindet, erscheint als die Wahrheit. Anders ausgedrückt: Geben Sie der Zielperson Gelegenheit, etwas über Sie rauszufinden. Dann hat der Betreffende das Gefühl, Sie wirklich zu kennen. Ab da haben Sie sein Vertrauen gewonnen. Ein Vertrauen, das alles andere möglich macht. Den Rest des Tages wollen wir uns damit befassen, wie sich das realisieren lässt. Wie man jemanden dazu bringt, genau das an einem zu entdecken, was man ihm suggerieren will. Doch jetzt machen wir erst mal eine Pause.«

Gurney fiel ein, dass er in einer Zeit groß geworden war, in der man unter Pause automatisch eine Zigarettenpause verstand. Mittlerweile war es für praktisch jeden eine Handy- oder SMS-Pause. Wie zur Veranschaulichung seines Gedankens griffen die meisten Beamten zu ihren Blackberrys, bevor sie auf die Tür zusteuerten.

Gurney atmete tief durch, streckte die Arme nach oben und dehnte den Rücken langsam von einer Seite zur anderen. Im ersten Block des Seminars hatten sich seine Muskeln stärker verspannt, als er es vermutet hätte.

Die Lateinamerikanerin wartete, bis der Strom der Handytelefonierer an ihr vorübergezogen war, und trat auf Gurney zu, als er das Video aus dem Player nahm. Das volle Haar umrahmte ihr Gesicht in einem Gewirr aus sanften Locken. Ihre üppige Figur steckte in einer knappen schwarzen Jeans und einem engen grauen Pulli mit tiefem Ausschnitt. Ihre Lippen glänzten feucht. »Ich wollte mich nur bedanken.« Ihre Miene wirkte ernst. »Das war wirklich gut.«

»Das Band, meinen Sie?«

»Nein, ich meine Sie. Ich meine … also …« Sie errötete. »Ihr gesamter Ansatz, die Erklärung, warum Leute was glauben, warum sie von bestimmten Sachen stärker überzeugt sind, das alles. Zum Beispiel der Heureka-Trugschluss, das war ein echter Denkanstoß. Die Präsentation war wirklich gut.«

»Sie haben mit Ihren Bemerkungen einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet.«

Sie lächelte. »Wahrscheinlich haben wir einfach die gleiche Wellenlänge.«

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