12. Kapitel
Ich weiß, dass ihr alle gespannt auf die Bekanntgabe unseres nächsten Projekts seid«, sagte Annalise am Montagnachmittag zu ihrer Belegschaft. »Und ich glaube, meine Entscheidung wird euch schockieren.«
»Lass mich raten«, meldete sich Ben. »Wir machen eine glatzköpfige Motorrad-Puppe in ledernen Cowboy-Hosen.«
Annalise lachte. »Nein, so drastisch wollen wir doch nicht werden, aber wir schlagen eine völlig andere Richtung ein. Zunächst einmal wird unsere neue Puppe nicht aus Porzellan gefertigt werden, sondern aus Plastik.«
»Schande!«, rief Ben. »Deine Mutter wird sich im Grab umdrehen.«
Seine Worte konnten Annalise nicht von ihrer Entscheidung abschrecken, die sie am Sonnabend in der Nacht getroffen hatte. Es hatte Stunden gedauert, bis sie nach Max’ beunruhigender Warnung eingeschlafen war, und diese Stunden der Schlaflosigkeit hatte sie genutzt, um die unmittelbare Zukunft der Blakely-Puppen zu überdenken.
»Meine Mutter ist nicht hier«, sagte sie fest. »Und wie ihr alle wisst, sind die Verkaufszahlen in den letzten Jahren ständig zurückgegangen. Wenn wir keine Änderungen vornehmen, sind wir bald alle arbeitslos.«
»Und wie soll die neue Puppe aussehen?«, fragte Sammy. Sammy war einer der Ersten, die Lillian Blakely eingestellt hatte, als sie nicht mehr in der Lage gewesen war, die Näharbeiten allein zu bewältigen. Er arbeitete schon seit Jahren für Blakely Dollhouse.
»Ich war am Sonnabend auf einem Straßenfest und habe eine Frau mit einem kleinen Mädchen kennengelernt.« Annalise gab sich Mühe, sich aufs Geschäft zu konzentrieren und nicht an Tyler zu denken. »Tja, und diese Frau erzählte mir, dass ihre Tochter eine Blakely-Puppe besitzt, aber nicht mit ihr spielt.«
»Unsere Puppen waren noch nie als Spielzeug konzipiert. Sie sind Sammlerstücke, Ausstellungsstücke«, gab Jennifer Welk, eine der Produktionsmitarbeiterinnen, zu bedenken.
»Ich weiß. Und das werden wir mit dieser neuen Puppe ändern. Wir können sie als Sonderedition bezeichnen, und die Zielgruppe sind Mädchen zwischen fünf und zwölf Jahren. Diese Mutter hat mir außerdem erzählt, dass sich ihre Tochter sehr für Lernspielzeug interessiert. Mit dieser neuen Puppe sprechen wir Kinder an, die gern lernen.«
Annalise schlug ihren Skizzenblock auf und zeigte ihren Entwurf des neuen Produkts. »Wir nennen sie Jubiläums-Annalise, eine besondere Puppe zur Feier des dreißigjährigen Bestehens von Blakely Dollhouse. Sie wird nicht nur über drei komplette Outfits verfügen, sondern auch drei verschiedene Sprachen sprechen.«
Auf ihre Worte folgte Stille, alle waren sprachlos. Waren ihre Überlegungen, die ihr in der Samstagnacht so vielversprechend erschienen waren, doch nichts weiter als eine dumme Idee?
»Ich finde den Vorschlag großartig«, sagte Jennifer und brach damit das Schweigen. »Welche Sprachen soll sie sprechen?«
»Englisch, Französisch und Spanisch«, antwortete Annalise und entspannte sich, als sie merkte, dass ihr auch der Rest der Belegschaft zustimmte. »Und mir ist bewusst, dass ich sehr viel von euch allen verlange, aber ich möchte diese Puppen mit zwei zusätzlichen Kleidergarnituren ausstatten, einer traditionellen spanischen und einer, die französisch aussieht.«
»Und ihr Haar?«, erkundigte sich Ben.
»Ich dachte, vielleicht schulterlang für unser amerikanisches Mädchen, sehr lang und voll für die Spanierin und vielleicht abnehmbare Zöpfe für die französische Version.«
Ben runzelte die Stirn. »Ich weiß nicht. Das ist eine große Veränderung. Ich bin mir nicht sicher, ob Veränderungen Gutes bewirken. Irgendwann werden die Verkaufszahlen auch wieder steigen.«
»Veränderungen sind überlebenswichtig, wenn wir im Geschäft bleiben wollen«, entgegnete Annalise
»Aber wenn wir einfach weiterhin auf unserem Kurs bleiben, kommen wir schon aus der Krise raus. So ist es immer gewesen«, widersprach er und schob das Kinn vor.
Annalise wunderte sich über Bens negative Reaktion auf ihre neue Idee. Gewöhnlich war er derjenige, der sie unterstützte, ganz gleich, wie sie entschied.
Die restlichen Mitarbeiter machten sich Notizen, und trotz Bens Widerstand gegen ihre Idee wuchs Annalises Zuversicht. »Ich weiß, dass ich viel von euch verlange, besonders von dir, Sammy. Ich muss dich bitten, drei Ausstattungen pro Puppe in der gleichen Zeit zu fertigen, in der du gewöhnlich eine pro Puppe nähst. Ben, für dich heißt das, dass wir drei Frisuren in der gleichen Zeit benötigen, die dir sonst für eine zur Verfügung steht. Hol dir so viele Hilfskräfte, wie du brauchst, um fertig zu werden. Ich werde euch heute noch vor Feierabend die endgültigen Skizzen mit allen Einzelheiten vorlegen.«
Die Besprechung verlief besser, als Annalise erwartet hatte, denn fast alle schienen ihrer neuen Idee gegenüber aufgeschlossen zu sein. Als sie geendet hatte, überkam sie die Hoffnung, bis Weihnachten die Phase der rückläufigen Zahlen überwunden zu haben.
Da sie eine Verschnaufpause benötigte und noch nicht zu Mittag gegessen hatte, beschloss sie, ins Joey’s zu gehen und sich einen Salat zum Mitnehmen zu bestellen.
Der Tag war wieder ungewöhnlich warm, doch eine leichte Brise machte die Hitze erträglich. Als sie durch den Park schlenderte, musste sie unwillkürlich an Tyler denken. Er hatte sie am Vortag vom Polizeirevier aus angerufen, um ihr zu sagen, dass er gerade eine Minute Zeit hätte und an sie dachte.
Das kurze Gespräch war auf eine neue Art intim gewesen, und nach dem Anruf hatte noch über eine Stunde lang ein Lächeln auf ihren Lippen gelegen.
Als sie das Restaurant betrat, fiel ihr als Erstes auf, dass Joey ihr nicht zur Begrüßung entgegenkam. Stattdessen wurde sie von einem großen, jungen Mann, den sie noch nie gesehen hatte, in Empfang genommen. Sie gab ihre Bestellung bei ihm auf und erkundigte sich nach dem rundlichen Besitzer.
»Wo ist Joey? Ich kann mich nicht daran erinnern, ihn einmal nicht an einem Montag in seinem Lokal angetroffen zu haben.«
»Er macht ein paar Tage Urlaub. Ich bin Mark, sein Assistent, und vertrete ihn.«
»Eine kleine Pause hat er weiß Gott verdient«, bemerkte Annalise. »Wann immer ich tagsüber oder abends herkomme, arbeitet er.«
»So ist Joey nun mal«, erwiderte Mark. »Er ist ein sehr engagierter Mensch.«
Sie plauderten, bis ihr Salat fertig war, dann ging sie in Richtung Park und beschloss, im Freien zu essen, bevor sie in den Laden zurückkehrte, um ihre Skizzen für die neue Puppe fertigzustellen.
Als sie sich der Bank näherte, auf der sie ihr Mittagessen einzunehmen pflegte, sah sie, dass John Malcolm bereits dort saß. »Hey, John«, begrüßte sie ihn.
»Tag, Annalise.« Er deutete auf den Platz an seiner Seite. »Leistest du mir Gesellschaft?«
»Ja, gern.« Sie setzte sich und öffnete ihr Lunchpaket. »Ich dachte, ich bräuchte mal eine kleine Pause vom Laden und könnte mein Mittagessen hier essen.«
»Ich habe auch gerade Mittag gemacht«, sagte er. »In ein, zwei Stunden wird es wohl zu heiß sein, um sich draußen aufzuhalten.«
Annalise öffnete den Salatbehälter und griff nach der Plastikgabel. »Da magst du recht haben. Es ist noch viel zu früh im Sommer für so heiße Tage.«
Er lächelte sie an. »Im Januar sehnt man solche Tage wieder herbei.«
Sie lachte. »Stimmt. Und was macht die Hausmeisterei?«
»Da bleibt immer alles beim Alten. Die Leute beschweren sich über den Wasserdruck, ihre Kamine oder Klimaanlagen, und ich versuche, es ihnen recht zu machen. Wie steht’s mit dem Puppengeschäft? Läuft es?«
»Nicht schlecht.« Sie spießte ein Stückchen gekochtes Ei auf die Gabel.
»Ich muss dich unbedingt mal besuchen und eine Puppe kaufen. Ich kenne ein kleines Mädchen, das bald Geburtstag hat.«
Sie sah ihn verblüfft an. »Ich wusste gar nicht, dass du Kinder hast.«
»Sie ist nicht meine Tochter, sondern die eines Freundes. Sie wird sieben, und ich schätze, eine Puppe von dir wäre ein schönes Geschenk.«
Sie lächelte. »Das darfst du ausgerechnet mich nicht fragen. Ich bin eindeutig voreingenommen. Aber wenn du heute Nachmittag vorbeikommen willst, helfe ich dir gern, etwas Besonderes auszusuchen.«
»Mach ich. Und jetzt muss ich rasch zurück ins Haus. Meine Mittagspause ist offiziell zu Ende.« Er stand auf. »Soll ich so gegen vier Uhr kommen?«
»Gerne, John«, stimmte sie zu.
Sie blickte ihm nach, als er zu dem Gebäudekomplex hinüberging. John war nicht sehr groß, doch sie hatte ihn oft genug im T-Shirt gesehen, um zu wissen, dass er massiv gebaut war, mit Muskeln, die aussahen, als kämen sie regelmäßig zum Einsatz.
Plötzlich kamen ihr Gedanken an Tylers Muskeln in den Sinn, die glatt und fest und erstaunlich sexy waren. Bei dem Gedanken an ihre Liebesnacht stieg ihre Körpertemperatur gleich um ein paar Grad an. Außerdem war es durchaus von Vorteil, dass sie ihn auch außerhalb des Betts mochte. Während des letzten Telefonats hatten sie sich locker für ein gemeinsames Essen am Donnerstagabend verabredet. Annalise hatte Tyler angeboten, bei sich zu Hause für ihn zu kochen, und konnte es jetzt schon kaum erwarten, ihn wiederzusehen.
Es gab nichts Schöneres als den ersten Rausch einer neuen Beziehung. Sie nahm sich vor, jede Minute zu genießen, denn sie wusste, dass das wunderbare, köstliche Gefühl, das sie jetzt ausfüllte, nicht sehr lange anhielt.
Sie aß ihren Salat auf und ging zurück an die Arbeit. Der Nachmittag verging wie im Flug, als sie mit ihren Mitarbeitern Outfits entwarf und über mögliche Schwierigkeiten bei dem Projekt sprach. Annalise verbrachte viel Zeit am Telefon und redete mit dem Hersteller der Puppenteile, den sie bislang immer beauftragt hatte.
Jetzt, da ihr Entschluss feststand, brannte sie darauf, mit der Produktion zu beginnen. Um sechzehn Uhr kam John in den Laden, und er schien sich unbehaglich zu fühlen, als er die unterschiedlichen Puppen betrachtete, die sie zum Verkauf anbot.
»Das hier ist unser jüngstes Modell«, sagte Annalise und zeigte ihm die Birthday-Bonnie. »Und da die Puppe ein Geburtstagsgeschenk sein soll, wäre sie doch sicher sehr passend.«
Er runzelte die Stirn und stellte sich vor die Vitrine. »Ich weiß nicht, die Braut-Belinda ist wirklich sehr hübsch. Kleine Mädchen mögen doch Brautpuppen, oder?«, fragte er.
»Sie ist aber entschieden teurer«, erklärte sie. »Denn sie ist ein Sammlerstück.«
»Gut, dann nehme ich eine von diesen Geburtstagspuppen«, sagte John.
Als er bezahlte und Annalise die Puppe für ihn einpackte, plauderten sie über Geburtstagspartys von kleinen Mädchen, und sie erzählte ihm von der neuen Puppe, die pünktlich zu Weihnachten auf den Markt kommen sollte.
»Drei Sprachen«, staunte John. »Vielleicht sollte ich mir auch so eine Puppe kaufen. Ich wollte schon immer gern Französisch lernen.«
Sie lachte. »Dann solltest du lieber einen Kurs belegen oder dir eine Sprachlern-CD kaufen. Die Puppe wird nicht das komplette Vokabular können.«
Als John gegangen war, ging Annalise in den Fertigungsbereich im hinteren Teil des Erdgeschosses, wo alle still und konzentriert arbeiteten. In den nächsten Tagen würde es viel zu tun geben, denn sie und Sammy mussten die besten Materialien und Farben für die Kleidergarnituren aussuchen, die er und sein Team dann nähen sollten. Sie hoffte, bis zum Ende der Woche die Produktion der neuen Puppe in Gang gebracht zu haben.
Gegen achtzehn Uhr waren alle nach Hause gegangen, und Annalise war im Begriff, den Laden zu schließen, als ihr Danika einfiel. Sie griff nach dem Telefon und tippte rasch die Nummer ihrer Freundin ein, doch nach dreimaligem Klingeln meldete sich nur der Anrufbeantworter. Dann rief sie Danika auf dem Handy an, erreichte aber nur die Mailbox.
Sie unterdrückte das leise Gefühl von Besorgnis, das sie überkam. Es sah Danika gar nicht ähnlich, sich so lange nicht zu melden. Plötzlich fiel ihr wieder die merkwürdige Begegnung mit Max am Samstagabend ein.
Obwohl ihr klar war, dass seine Warnungen nicht mehr waren als das Geschwafel eines Obdachlosen, ließ sich nicht leugnen, dass er sie beunruhigt hatte.
Es war ihm so wichtig gewesen, ihr mitzuteilen, dass sie in Gefahr schwebte, dass der leibhaftige Teufel hinter ihr her wäre.
Trotz der Wärme im Laden jagte ihr ein kalter Schauer über den Rücken, und so schüttelte sie den Kopf in dem Versuch, die Erinnerung an Max’ beängstigende Worte und seinen entsetzten Blick loszuwerden.
Es war seltsam, dass seine Worte dieses Gefühl bestätigten, das sie in den letzten Wochen so oft überkommen hatte – die Angst, dass etwas geschehen würde, dass jemand sie beobachtete.
»Sei nicht albern«, ermahnte sie sich und stieg die Treppe hinauf. Max’ Worte hatten keinerlei Bedeutung und waren nur das Gefasel eines armen Kerls, der zu viel trank und geistesgestört war.
Und diese merkwürdigen Gefühle, die sie gelegentlich befielen, waren einfach auf den Stress zurückzuführen. Doch nun hatte sie die vordringlichste Geschäftsentscheidung getroffen und hoffte, dass ihre Furcht nicht zurückkehrte.
Am Mittwochabend war Tyler klar, dass er seine Verabredung mit Annalise am nächsten Abend würde absagen müssen. Abgesehen von den zwei Mordfällen, an denen er und seine Mitarbeiter rund um die Uhr arbeiteten, war auch noch ein Mitglied des Stadtrats durch einen Kopfschuss umgebracht worden.
Dieser jüngste Mord hatte Vorrang vor allem anderen, und die Ermittler mühten sich, dem Fall die politische Brisanz zu entziehen.
Es war kurz nach sieben Uhr am Mittwochabend, als er Annalise anrief. Beim Klang ihrer Stimme besserte sich seine Laune sofort.
»Hey, ich bin’s.«
»Tyler.«
Außerdem gefiel ihm, wie sie seinen Namen aussprach, und er lächelte, obwohl er erschöpft war und in einem Berg von Berichten steckte, die ihn daran erinnerten, wie schlecht die Menschen sein konnten.
»Ich möchte wetten, ich weiß, warum du anrufst«, sagte sie. »Unser morgiges Essen fällt aus.«
»Es tut mir leid«, setzte er an, doch sie fiel ihm ins Wort.
»Ich habe heute Morgen von dem Mord an Stadtrat Gentry gehört und dich in den Nachrichten gesehen. Ich hatte gerade zufällig den Fernseher eingeschaltet, was selten vorkommt.«
»Erinnere mich nicht daran.« Er verzog das Gesicht bei dem Gedanken, wie der Reporter des Senders ABC ihn beim Verlassen des Tatorts gestellt und sein kurz angebundenes »Kein Kommentar« gesendet hatte.
»Du hast gut ausgesehen«, sagte sie.
Er lachte. »Ich sah stinkwütend aus und älter als fünfunddreißig Jahre.« Das Lachen erstarb, und er seufzte. »Ich kann dir nicht sagen, wie leid es mir tut. Ich hatte mich schon so darauf gefreut, dich wiederzusehen.«
»Könntest du dich vielleicht für ein rasches Abendessen irgendwo in der Nähe der Polizeiwache freimachen?«
Im ersten Moment war er zu verblüfft, um etwas zu sagen. Er war es nicht gewohnt, dass die Frauen, mit denen er ausging, so entgegenkommend und verständnisvoll reagierten.
Offenbar hatte sie sein Schweigen als Ablehnung missdeutet. »Ich wollte nicht aufdringlich sein …«, begann sie verlegen.
»Du bist nicht aufdringlich, und ja, das könnte klappen. Natürlich ist es nicht dasselbe, als wenn du für mich kochen würdest.«
»Nein, es wird uns eindeutig besser schmecken«, erwiderte sie. »Sag mir einfach, wo und wann, und ich werde da sein.«
»Einen Häuserblock vom Revier entfernt gibt es eine Bar mit einem Grillrestaurant. Das Harry’s. So um achtzehn Uhr?«
»Klingt gut«, stimmte sie zu.
Sie unterhielten sich noch eine Weile, dann legte er auf.
Tyler saß noch am Konferenztisch im Krisenzimmer, als Jennifer eintrat.
Als sie ihn sah, blieb sie abrupt stehen. »Du siehst aus wie die sprichwörtliche Katze, die den Kanarienvogel gefressen hat.«
»Ich glaube, ich habe endlich die vernünftigste und verständnisvollste Frau der Welt kennengelernt.«
Jennifer ließ sich auf einen Stuhl ihm gegenüber fallen und grinste. »Keine Angst, ich gebe dir nur ein paar Wochen, bis du irgendetwas Dummes anstellst und alles versaust.«
»Danke. Schön zu wissen, dass ich mich in puncto moralische Unterstützung immer auf dich verlassen kann«, antwortete Tyler trocken. »Und jetzt geht’s wieder an die Arbeit.«