5. Kapitel

Die Schule schleppt sich bis nachmittags um vier hin. Erst danach kann ich Lina besuchen.

Auf dem Weg zu ihr denke ich über die Leute nach, die ich heute kennengelernt habe, und frage mich, ob das, was Dennis erzählt hat, wirklich der Grund für Linas Selbstmordversuch gewesen sein könnte. Eigentlich hätte ich viel eher gedacht, dass ihr Dennis gefällt, er ist noch ein bisschen cooler als Alex. An Merlin hat sie sich auch nur rangemacht, weil er so verdammt cool war. Und weil er eigentlich für sie tabu hätte sein sollen.

Hör auf, Ruby, lass es endlich, das ist Vergangenheit!

Im Krankenhaus sehe ich durch die Glasscheibe von Linas Zimmer, wie Oliver neben meiner Schwester am Bett sitzt und sie betrachtet. Seine blonden Haare kleben am Schädel und von seiner Nase ziehen sich tiefe Falten zu seinem Mund herab.

Als er mich entdeckt, steht er auf, verlässt Linas Zimmer und kommt zu mir. Er würde mich niemals umarmen, er ist nicht der herzliche Typ. Er reicht mir nur die Hand.

Obwohl er wirklich traurig wirkt, muss ich jetzt endlich von ihm wissen, was zur Hölle hier in seinem Krankenhaus mit meiner Schwester passiert ist. Seit drei Tagen versuche ich, ihn zur Rede zu stellen, aber kaum habe ich ihn gefunden, piept sein blöder Alarm, oder er muss angeblich ganz dringend irgendwohin, die Welt retten. Ich stehe auf der Liste seiner Prioritäten ganz unten, denn ich bin ja gesund und weder illegal noch obdachlos. Mittlerweile kann ich ganz gut verstehen, warum Alex mit seinem Vater ein Problem hat. Aber jetzt entkommt er mir nicht mehr.

»Ruby, es ist mir völlig schleierhaft, wie das geschehen konnte«, antwortet er müde auf meine wütende Frage. »Es ging Lina gut. Sie hatte keine Verletzungen oder innere Blutungen, wie das manchmal nach Tablettenmissbrauch der Fall ist. Ich verstehe es einfach nicht. Als Alex sie gefunden hat, war sie schon bewusstlos. Wenn nur jemand bei ihr gewesen wäre, als es passiert ist, dann könnten wir viel besser nachvollziehen, was geschehen ist.«

Alex hat sie also gefunden? Warum hat Mam dann gesagt, es war Oliver. Oder hat Oliver nur ihr gegenüber behauptet, er wäre es gewesen, um zu vertuschen, dass er sich nicht gut genug um Lina gekümmert hat?

Mams neuer Mann, unser Stiefvater, sieht mich wartend an, aber was will er von mir? Dass ich ihn von jeder Schuld freispreche? Den Gefallen tue ich ihm nicht.

»Es fällt mir schwer, das zu sagen«, fährt er salbungsvoll fort, »aber manchmal sind uns Ärzten Grenzen gesetzt, die man so einfach nicht akzeptieren kann.« Sein Pieper schrillt, er nimmt ihn hoch, schaut darauf und stellt ihn seufzend ab. Alles klar, das war’s mit unserem Gespräch. »Weißt du, Ruby, ich mochte Lina immer sehr. Sie war so ein warmherziger Mensch. Entschuldige, ich muss los, geh doch rein und sprich mit ihr.«

Er stürmt davon.

Lina war warmherzig? Er mochte sie? Die Wut, die sich das ganze Gespräch über aufgebaut hat, kocht in mir hoch. Hat er sie etwa aufgegeben? Obwohl dieser Spezialist doch gestern das Gegenteil gesagt hat?

Ich ziehe mir die Schuhüberzieher und den grünen Kittel an, setze mich neben meine Schwester auf einen altmodischen Besucherstuhl und nehme ihre Hand. Ihr Anblick ist nicht mehr so verstörend wie an dem Tag, als sie von Schenk geredet hat. Ihre Lippen sind verheilt. Sie ist sehr blass, ja, und ihre Augenlider schimmern wie blaugrau eingefärbte Regenbogen, aber sie wirkt entspannt, so, als würde sie wirklich nur schlafen und dabei gesund werden. Ich erzähle ihr von meinem Tag in ihrer Schule, frage sie nach Gretchen und Dennis und sage ihr immer wieder, dass sie bald zurückkommen muss, dass wir sie brauchen. Aber es passiert rein gar nichts, die Maschinen piepsen in meinen Ohren unglaublich laut und Lina liegt trotzdem einfach nur da. Irgendwann höre ich auf zu sprechen und merke, dass diese Geräusche auch etwas Einschläferndes haben. Ich lege meinen Kopf neben ihre Hand und schließe nur mal ganz kurz meine Augen.

»Hilf uns!« Mit einem Ruck komme ich wieder zu mir, schrecke hoch, da fällt Linas Zimmertür ins Schloss. Ein kleiner Luftzug geht durch den Raum und es riecht nicht mehr so antiseptisch, sondern irgendwie anders, nach Gewürzen. Ich springe auf und renne zur Tür. »Hilf uns«, hat eine Stimme gerade zu mir gesagt, da bin ich ganz sicher. Aber ich sehe niemanden. Nichts.

Also muss ich doch geträumt haben, auch wenn ich mich nicht daran erinnere. So geht es mir oft, wenn ich nachmittags einschlafe. Danach bin ich wie gelähmt und komme gar nicht mehr zu mir. Ich reibe meine Augen und strecke mich.

In diesem Moment bewegen sich Linas Finger über die Bettdecke. Mein Herz schlägt schneller. Sie wacht auf, ganz klar, sie wacht auf! Das war kein Traum! Es war Lina, die mit mir gesprochen hat!

Ich klingele nach der Schwester, sie muss sich das anschauen, Oliver rufen.

In wenigen Sekunden ist Samira im Zimmer, die große schlanke Schwester, die ich am ersten Tag schon gesehen habe. Sie wirkt so gelassen, als könnte sie aus dem Stegreif die Wundversorgung einer Erdbebenkatastrophe übernehmen, ohne auch nur ins Schwitzen zu kommen. Unzählige geflochtene Zöpfe, an deren Enden Perlen befestigt sind, klappern leise, wenn sie ihren Kopf bewegt. Ich erkläre, was ich gesehen habe. Samira schaut zu Linas Fingern, die immer noch über die Decke wandern, und wieder aufmerksam zu den Geräten, dann zurück zu Lina, schließlich schüttelt sie sehr heftig den Kopf.

»Diese Zuckungen haben leider nichts zu bedeuten«, sagt sie und legt mir tröstend die Hand auf die Schulter. »Trotzdem werde ich Dr. Brandt davon berichten, in Ordnung?« Sie überprüft alle Schläuche und Infusionen, dabei fällt eine Silberkette aus ihrem Kittel, an der drei seltsame gelbe Perlen baumeln. Sie schiebt die Kette unter den Kittel zurück, nickt mir zu und verlässt das Zimmer. Ohne sie erscheint es mir hier drin plötzlich unerträglich.

Am liebsten würde ich hinter ihr herrennen und mich an sie klammern.

Hilf uns!

Mein Traum fällt mir wieder ein. Gerade jetzt habe ich das Gefühl, dass eher ich diejenige bin, die Hilfe braucht. Ich überlege, ob ich mir einen Kaffee holen soll, um dieses wattige Gefühl abzuschütteln und wenigstens einen Moment dem schrecklichen Piepsen der Geräte zu entkommen, da winkt mir Alex durch die Glasscheibe zu. Fast freue ich mich, meinen Stiefbruder zu sehen, doch dann fällt mir wieder ein, was Dennis gesagt hat. Darüber muss ich dringend mit Alex reden. Allerdings nicht, bevor ich mir einen Kaffee geholt habe.

»Kannst du für einen Moment bei ihr bleiben?«, bitte ich ihn. »Ich will nur kurz in die Cafeteria.«

Er lächelt mich an. »Kein Problem. Du kannst auch nach Hause gehen. Es soll sowieso immer nur einer bei ihr sein, hat mein Vater gesagt.«

Ich überlege einen Moment. Wie fange ich das jetzt bloß an? »Als du sie gefunden hast, du weißt schon, an dem Tag, als sie ins Koma gefallen ist, hat sie da noch etwas gesagt?«, frage ich vorsichtig.

Alex presst die Lippen zusammen und schüttelt den Kopf.

»Warum hast du mir nicht erzählt, dass du sie gefunden hast?«

»Ist das denn wichtig?«

»Ja, alles ist wichtig.« Ich hole tief Luft. »Magst du Lina eigentlich?«

»Sie war ganz okay.«

Unfassbar! Wir stehen neben ihrem Bett, sie atmet noch und er sagt, sie war okay. Mir schießen Tränen in die Augen und ich weiß nicht, ob vor Wut oder vor Angst, dass sie vielleicht nie mehr aufwacht.

Er räuspert sich. »Ich finde, wir sollten nicht über sie reden, während sie so hilflos daliegt.«

Was für ein Heuchler! Er ist es doch, der hier von ihr in der Vergangenheit spricht! Wenn er sie immer so mies behandelt hat und sie tatsächlich in ihn verliebt war …

Ich stürme kommentarlos an ihm vorbei, denn wenn ich ihn jetzt weiter zur Rede stelle, breche ich vermutlich in Tränen aus.

Erst nachdem ich zwei Becher schwarzen Kaffee mit viel Zucker aus dem Automaten in der Cafeteria im Erdgeschoss heruntergestürzt habe, beruhige ich mich ein bisschen. Ich kaufe mir noch ein Twix, dann mache ich mich auf den Rückweg. Lina soll nicht lange allein mit dem Fluch bleiben, das kann nur schlecht für ihren Zustand sein.

Ich entscheide mich, die Treppe zu nehmen, obwohl Lina im obersten, dem fünften Stockwerk, untergebracht ist, aber das kommt mir gerade recht. Ich habe das Gefühl, ich muss all meiner Wut und meiner Angst etwas Luft machen, und sei es nur, indem ich die Treppe hinaufstürme.

Das Treppenhaus ist noch schäbiger als alles andere in diesem Krankenhaus. Das einzig Bunte sind die knallroten Feuermelder und Feuerlöscher, die auf jedem Stockwerk neben den Zugangstüren an die grauen, früher mal weißen Wände montiert sind.

Während ich auf dem Weg nach oben mein Twix verschlinge, zerbreche ich mir den Kopf über Alex und Lina. Alex hat schon einmal jemanden verloren, seine Mutter. Vielleicht verhält er sich deswegen so unsensibel? Immerhin rechne ich ihm hoch an, dass er nicht plötzlich so tut, als ob er und Lina Busenfreunde gewesen wären. Aber wieso soll sich Lina dann in ihn verknallt haben?

Obwohl, wispert eine Stimme in mir, passt nicht genau das? Lina sucht sich doch immer Typen aus, die unerreichbar sind. Denn alle anderen liegen ihr sowieso zu Füßen und sind sterbenslangweilig für sie.

Ich stopfe das letzte Stück meines Schokoriegels in den Mund, zerknülle das Papier und schaue mich in dem menschenleeren Treppenhaus nach einem Mülleimer um. Aus den Augenwinkeln erkenne ich eine Bewegung, unwillkürlich drehe ich mich in die Richtung, nichts. Trotzdem habe ich den Eindruck, dass da gerade jemand war. Aber warum habe ich keine Schritte gehört? Meine eigenen machen auf dem Linoleum einen Höllenlärm, obwohl ich Sneakers mit Gummisohlen trage.

Ich gehe zurück zum letzten Treppenabsatz, beuge mich übers Geländer und sehe gerade noch, wie sich eine dunkle Gestalt hastig zurückzieht.

»Hallo?«, rufe ich. Als niemand antwortet, zucke ich die Schultern und gehe weiter. Schließlich ist das hier ein öffentliches Treppenhaus. Ich bin gerade beim nächsten Absatz, als unter mir plötzlich ein Schrei ertönt, laut und gellend. Und er stoppt so abrupt, wie er angefangen hat, als hätte jemand den Schrei erstickt. Oder als ob sonst etwas Schreckliches passiert sei.

Ich renne die Treppen nach unten, um nachzuschauen, ob ich helfen kann, Absatz um Absatz, aber da ist niemand. Ich glaube fast schon, dass ich Halluzinationen habe, als ich eine Tür leise ins Schloss fallen höre. Also doch! Ich renne dem Geräusch nach, passiere das Erdgeschoss und lande am untersten Absatz der Treppe im Keller. Vor mir ist eine schwere Eisentür. Ich öffne sie und schaue in einen unerwartet dunklen Gang, in dem ich gerade noch erkennen kann, wie eine Gestalt schnell davonhumpelt. War das der Typ, der so geschrien hat? Vielleicht ist er ein paar Stufen hinuntergefallen und hat sich das Bein angeschlagen? Jedenfalls scheint er meine Hilfe nicht zu brauchen.

Während ich warte, bis sich mein Atem beruhigt hat, starre ich diesen Gang entlang und kann nicht fassen, dass er unter einem Krankenhaus verläuft. Hier sieht es aus wie in einem schlechten Remake von Dr. Frankenstein. Der Gang ist nur unzureichend beleuchtet, wohl um von dem hässlichen Gewirr von Kabeln und Rohren an der Decke abzulenken. Es riecht unangenehm stark nach Desinfektionsmitteln und Schweißfüßen und es ist überraschend warm.

Unwillkürlich muss ich wieder an das »Hilf uns« aus meinem Traum denken und an den bösen Schenk. Ich greife in die Tasche und raschele mit dem Schokopapier. Nichts wie weg hier, hoch zu den alten, aber doch hellen und sauberen Räumen. Ich haste los und erst nach zwei Stockwerken fällt mir auf, dass ich ganz schön neben der Spur bin.

Als ich bei Lina ankomme, habe ich mich wieder beruhigt. Durch die Glastür sehe ich Oliver bei Alex und Lina stehen. Oliver unterhält sich mit Alex. Nein, das ist keine Unterhaltung. Oliver steht vor seinem Sohn und sieht so aus, als wollte er ihn gleich schlagen. Aber noch mehr Angst macht mir der Fluch, der seinen wütenden Vater einfach nur mit zusammengepressten Lippen anstarrt und dabei spöttisch seine Augenbrauen hochzieht.

Ich zögere einen Moment, dann denke ich, dass es nicht gut für Lina ist, wenn sich Leute neben ihrem Bett streiten.

Ich klopfe an die Scheibe, mit dem Ergebnis, dass sich beide ruckartig zu mir umdrehen. Oliver versucht, mich anzulächeln, was ihm aber kläglich misslingt. Alex hingegen grinst mich gelassen an und zuckt mit den Schultern, als wollte er mir sagen: Väter! Schau ihn dir an, Ruby. Ist er nicht unglaublich bescheuert?

Oliver kommt aus dem Zimmer und ganz offensichtlich will er auch, dass Alex gehen soll. Widerstrebend folgt er seinem Vater.

»Was ist denn los?«, frage ich.

»Nichts«, antworten beide gleichzeitig.

»Okay. Ist was mit Lina?«

»Es geht ihr gut.«

Als Oliver meinen skeptischen Blick sieht, fühlt er sich dann doch bemüßigt hinzuzufügen, wie großartig es sei, dass Lina körperlich so gesund sei, weil so die Wahrscheinlichkeit einer komplikationsauslösenden Infektion stark verringert werden würde.

Komplikationsauslösend. Das Wort bleibt wie ein Damoklesschwert in der Luft hängen, sperrig, monströs. Ich schaue zu meiner Schwester und versuche, meinen Blick auf ihr Gesicht zu fokussieren ohne die Schläuche und Geräte, aber es ist nicht möglich. Eine Gänsehaut läuft über meinen Rücken. Komplikationsauslösend. »Und durch welche Komplikation wurde dieses Koma ausgelöst?«

Oliver zuckt mit den Schultern und hebt beschwörend seine Hände. »Wie ich vorhin schon sagte. Wir sind eben doch keine Götter. Wir haben nicht auf alles Einfluss. Aber es fällt schwer, das zu akzeptieren.«

Ich verkneife mir einen Kommentar, die beiden gehen mir auf die Nerven. Deshalb greife ich mir die Desinfektionskleidung und gehe zu Lina hinein. An ihrem Bett greife ich nach ihrer Hand. Sie ist trotz des kalten Zimmers erstaunlich warm. Ich wollte sie eigentlich streicheln, aber dann wird meine Kehle eng und ich packe fest zu. Umklammere sie so wie damals, als sie ins Eis eingebrochen war, so, als ob ich sie mit diesem Händedruck auch jetzt wieder davor bewahren könnte, unter dem Eis zu verschwinden und zu sterben. Schenk ist hier, hat sie gesagt. Wenn ich doch nur wüsste, was sie damit gemeint hat.

II

Wenn einer den Satan zum Gesellen hat, ist das ein schlimmer Geselle.
((4:38))

Er betrachtet das rosafarbene Handy in seiner Hand und bewegt es leicht hin und her, sodass der strassbesetzte Teddybär im spärlichen Licht aufblitzt. Nur der Zorn hält ihn noch am Leben. Jedes Mal, wenn er zufällig in den Spiegel sieht, schließt er die Augen, überwältigt von dem brennenden Schmerz in seiner Brust. Man hat sein Herz zur Hälfte herausgerissen und trotzdem schlägt es noch, blutet langsam aus. Nur der Tod würde das beenden, ein langsamer qualvoller grauenhafter Tod.

Er presst sich die Hände so heftig vors Gesicht, dass die Nägel sich in seine Haut graben. Er denkt an ihn und an sein einsames Grab dort draußen auf dem Friedhof. Oh, wie hatte er nur so naiv sein können! Er hatte an ein besseres Leben geglaubt und trotz allem, was sie zusammen erlebt hatten, noch von Gerechtigkeit gefaselt.

Immer wieder hört er seine flehende Stimme. »Tu das nicht, Rache ist nie eine Lösung, sieh nur, was sie unserer Familie angetan hat. Rache ist unmenschlich und grausam.«

Er spuckt zornig auf den grauen Fliesenboden und denkt daran, dass er nun ganz auf sich gestellt ist. Auf die anderen kann er nicht zählen. Sie sind noch schwächer, als er es gewesen ist.

Er schaltet das Handy ein, muss sich das Bild noch einmal ansehen, wie ein Cracksüchtiger, der weiß, dass ihn der nächste Schuss töten kann, und der doch nicht aufhört. Er beginnt zu zittern und schaltet dann ab und denkt darüber nach, ob er ihr Handy behalten soll, denn er darf kein Risiko mehr eingehen. Keine Fehler mehr. Menschen wie er dürfen nicht vertrauen.

Diese Familie voller Heuchler muss endlich bezahlen. Sie wissen es noch nicht, aber ihre friedlichen Tage sind zu Ende. Er wird ihnen alles, auch das Liebste aus der Brust reißen.